Wetter frisch, Stimmung vergnügt – Turnierclub Maas J. Hell

Wetter frisch, Stimmung vergnügt - Turnierclub Maas J. Hell

(Klein Offenseth) Viele Komplimente, Zuspruch und heiter-entspannte Atmosphäre – das ist die Bilanz des 3. Dressurturniers für den Turnierclub Maas J. Hell. Immer wieder “gute Turniere mit guten Rahmenbedingungen zu machen”, das ist der Anspruch der Veranstalter/innen und die Art und Weise, in der das umgesetzt wird, kommt gut an – bei Profis im Sattel genauso wie bei Amateuren.

 

Janna Gebauer-Jochheim (Berlin), die erstmals in Klein Offenseth dabei war, formulierte es so: “Ich habe einfach keine Lust mehr, auf schlechten Böden zu reiten, da fahre ich lieber mal etwas weiter für ein Turnierwochenende.” Sie lebt nicht vom Pferdesport, aber Dressur spielt gleichwohl eine wesentliche Rolle im Leben der begeisterten Reiterin. Zuhause ist sie sportlich auf dem Hof Bernadotte der Familie Voigtländer in Teltow/ Ruhlsdorf, zwei Pferde waren mit zum Dressurevent auf der Station Maas J. Hell und die “Ausbeute” ist aller Ehren wert.

 

So wie Gebauer-Jochheim, die Berufsreiterinnen Jeanne-Marleen Schwiebert (Kattendorf) und  Jennifer Kubenz aus Hamburg, schätzen viele die Machart der Dressur-Clubturniere und das Ambiente. Es ist Wettbewerb, Leistungsabfrage und Treffpunkt. Und am Sonntag war es auch Schauplatz einer geglückten Premiere.

 

Rose Oatley und Alive and Kicking

Um neun Uhr morgens betrat in der Intermediaire II ein “fast” unbekanntes Team das Dressurviereck: Rose Oatley und die Westfalenstute Alive and Kicking. Die eine ist Mannschafts-Europameisterin U21, die andere hat in Weltcup-Qualifikationen mit Charlotte Dujardin (GBR)  prima Ergebnisse abgeliefert und seit 2,5 Wochen sind Rose und Alive and Kicking ein Team, das in Klein Offenseth Turnierpremiere hatte. Mit 75,351 Prozent gewannen beide die Intermediaire II und dafür war eigens der Bundestrainer Nachwuchs, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, aus Niedersachsen nach Schleswig-Holstein gedüst. Rose` Mutter Kristy Oatley, Australierin und selbst mehrmals Olympiateilnehmerin, war rundherum zufrieden.

 

Eine Gefühlslage, die Turnierclub-Chefin  Jasmin Ulonska-Weiss genau kennt: “Ich bin so stolz auf Anni – ihre zweite S*-Dressur und gleich Dritte”. Anni Weiss ist 15 Jahre alt und platzierte sich mit ihrem Hannoveraner Invictus VF mit 68,376 Prozent hinter Antonia Zimmermann und Blue boy N.B, sowie Janna Gebauer-Jochheim und TI Feel the Rythem.

Eine Premiere erlebte auch Katrin Kipp (Garstedt-Ochsenzoll) 24 Stunden zuvor: “Ich bin noch niemals zuvor in einer Inter I gestartet – und dann gleich Zweite.” Ihre Sportpartnerin Framboise sei nicht das spektakulärste Bewegungswunder, aber ein Pferd mit soliden Grundgangarten und Leistungsbereitschaft. Kipp: “Ich hab mich darauf konzentriert, es richtig und gut zu machen und nicht zu viel zu wollen.” Offenkundig das genau richtige Rezept.

 

Noch drei weitere Dressurturniere stehen im Kalender des Turnierclubs Maas J. Hell. Vom 3. – 5. Juli findet das 4. Dressurturnier statt, Nr. fünf und sechs folgen im Oktober und November. Details gibt es hier: https://ese-marketing.de/turniere

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Vergnügtes Trio aus der Dressur Kl. S* im Turnierclub Maas J. Hell: Siegerin Antonia Zimmermann (mi.) Janna Gebauer-Jochheim (Berlin) mit gleich zwei Platzierungen und die 15-jährige Anni Weiss (re.), die erst die zweite S-Dressur ihres Lebens bestritten hatte. (Foto: Brüske-Medien)
Vergnügtes Trio aus der Dressur Kl. S* im Turnierclub Maas J. Hell: Siegerin Antonia Zimmermann (mi.) Janna Gebauer-Jochheim (Berlin) mit gleich zwei Platzierungen und die 15-jährige Anni Weiss (re.), die erst die zweite S-Dressur ihres Lebens bestritten hatte. (Foto: Brüske-Medien)
Stolzes Mutter-Tochter-Team Kristy und Rose Oatley nach der gelungenen Premiere mit Neuzugang Alive and Kicking in Klein Offenseth - mit 75,361 Prozent die Intermediaire II gewonnen. (Foto: Brüske-Medien)
Stolzes Mutter-Tochter-Team Kristy und Rose Oatley nach der gelungenen Premiere mit Neuzugang Alive and Kicking in Klein Offenseth - mit 75,361 Prozent die Intermediaire II gewonnen. (Foto: Brüske-Medien)

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Dressur pur – Takt, Tempi und Traversalen beim Turnierclub Maas J. Hell

Dressur pur - Takt, Tempi und Traversalen beim Turnierclub Maas J. Hell

(Klein Offenseth) Dem Springsport folgt Dressur pur vom 17. – 19. April auf der Hengststation Maas J. Hell: 22 Prüfungen von der Dressurpferdeprüfung Kl. A bis zur Intermediaire II mit Reiter/innen und Pferden aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Berlin. Der Turnierclub Maas J. Hell ist eingestellt auf Berufsreiter ebenso wie auf Amateure und eine Reihe neuer Club-Mitglieder.

 

Die sind längst neugierig geworden dank der “Mundpropaganda” zur Anlage in Klein Offenseth. Immer wieder ist das “Setting” ein Pluspunkt mit zwei Hallen, den Außenplätzen, deren Qualität stets gelobt wird. Dazu kommt Prüfungsvielfalt. “Es wird tatsächlich viel angeboten und es ist auch nett dort, wir waren ja schon da”, so Australiens Olympiareiterin Kristy Oatley, die mit ihrer Tochter Rose, U21-Europameisterin mit dem Team und insgesamt mit zehn EM-Goldmedaillen eines der deutschen Top-Talente im Viereck, das Clubturnier am Wochenende nutzt. Oatley: “Es geht darum, draußen in Gang zu kommen.”

Eine, die das auch immer wieder gern nutzt, ist die Ausbilderin Nicole Kirschnick (Winsen), die auf dem Amselhof Walle zuhause ist. “Der Anspruch der Turniere ist etwas anders,” sagt Kirschnick, “nicht nur für die Amateure. Man fährt dorthin und weiß, man kann auch mal was probieren, überprüfen.” 

 

Neu konzipiert und auf den Sport fokussiert

Zuhören können und Bedürfnisse von Aktiven aufnehmen und berücksichtigen, sich auch mal etwas trauen und seltener angebotene Dressurprüfungen ausschreiben – das sind die Pluspunkte, die den neu konzipierten Turnierclub Maas J. Hell begleiten. “Wir starten ja mit dem Club etwas Neues, das sich fest im Turnier-Kalender etablieren soll.  Es soll die Basis gebildet werden für einen festen Bestandteil im Turniersport”, so Turnierleiterin Jasmin Ulonska-Weiss. “ Wir haben viele Ideen, die darauf aufbauen werden und freuen uns, dass es so gut angenommen wird.”

 

Vom 17. – 19. April geht es nun wieder um Dressur pur, am Freitag ab 09.15 Uhr mit drei Dressurpferdeprüfungen für die jungen Kandidaten bis zu zwei Prüfungen der Kl. S am Nachmittag. Am Samstag beginnt der Turniertag um 08.30 Uhr gleich mit einer Intermediaire A, am Sonntag wird das Turnierprogramm mit einer Intermediaire II ab acht Uhr eröffnet. Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

OPTIK + DOKUMENTE

Wird von Freitag bis Sonntag Schauplatz des 3. Dressurturniers im Turnierclub Maas J. Hell sein. Der 60x30 Meter große, moderne Reitplatz der Station Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)
Wird von Freitag bis Sonntag Schauplatz des 3. Dressurturniers im Turnierclub Maas J. Hell sein. Der 60x30 Meter große, moderne Reitplatz der Station Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)

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