Stadl-Paura/ Klein Offenseth – Der fünf Jahre alte Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe-Sixtus hat im Pferdezentrum Stadl-Paura seine Sportprüfung mit der gewichteten Endnote 8,30 beendet und ist damit bei den fünfjährigen Hengsten zweitbester Kandidat im Prüfungslot geworden. Insbesondere der ausgezeichnete Schritt des eleganten braunen Hengstes der Station Maas J. Hell aus der Zucht der Stuteri Selsoe begeisterte Richter und Fremdreiter und bescherte dem Junghengst die Note 9,0.
Lancelot hat im Dezember seine Box auf der Hengststation Maas J. Hell bezogen und ist eine wertvolle Ergänzung für das Dressurlot der Station. Altersgemäß hat Lancelot bereits Reit- und Dressurpferdeprüfungen mit Siegen und Platzierungen beendet und gute Noten eingeheimst. Die Sportprüfung in Stadl-Paura bestätigte diese Ergebnisse in den Grundgangarten, ebenso in der Rittigkeit, sowie im Gesamteindruck (jeweils 8,5) auch durch den Fremdreiter. Tadelloser Charakter und Arbeitsfreude zeichnen den smarten und bildschönen Hengst aus.
Lancelot geht mütterlicherseits auf den Elitehengst Sixtus zurück, der mit Gilbert Böckmann im Sattel Siege und Platzierungen in Springprüfungen bis zur Kl. S erzielte. Der Urgroßvater Habicht war mit Martin Plewa in internationalen Vielseitigkeitsprüfungen erfolgreich, der zweite Urgroßvater Kostolany hat etliche Zucht- und Sportpferde hervorgebracht wie etwa Gribaldi und ist damit Großvater von Totilas. Auf der Vaterseite hat sich Hohenstein als Veredler und Vererber hervorgetan, sowie auch Easy Game, der Vater von Doppel-Olympiasiegerin Dalera BB. Zugelassen ist Lancelot für die Verbände Holstein Global, Deutsches Sportpferd, Trakehner Verband, Hannover, Oldenburg und weitere Verbände auf Anfrage.
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Der Trakehner Hengst Lancelot – hier mit Moritz Gehrmann – hat seine Sportprüfung in Österreich mit der gewichteten Endnote 8,3 abgeschlossen. (Foto: Bischoff)
(Klein Offenseth) Attention Please – das darf man wörtlich nehmen: Am Samstag, 8. Februar ab 17 Uhr präsentiert die Hengststation Maas J. Hell ihr Hengstlot der Decksaison 2025. Das reicht vom Jüngsten – dem Reservesieger der Holsteiner Körung – Attention Please von Acodetto-Diego de Semilly aus der Zucht von Harm Thormählen (Kollmar) bis zum Senior der Station, Lentini von Lavaletto-Calando.
Insgesamt 14 Hengste bietet die Station Maas J. Hell in Klein Offenseth in dieser Saison an und erstmals zählen drei Dressurofferten zu diesem Aufgebot. Neben dem Holsteiner Hengst Accroche von Aljano- Linaro auch der Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe-Sixtus und als aktuellster Neuzugang der Dunkelfuchs Blomquist von Ben Benicio-Brentano II aus der gerühmten Neustädter P-Familie. Damit hat die Station ihr Vererber-Angebot deutlich erweitert.
Reservesieger Attention Please unter dem Sattel
Freuen dürfen sich Besucherinnen und Besucher am Samstag auf den 2022 geborenen Reservesieger der Körung 2024, Attention Please. Dieser sportiv aufgemachte Sohn des Holsteiner Hengstes Acodetto – einer der Top-Vererber der Station Maas J. Hell – begeistert seinen Ausbilder Rafael Lopez Morales (ESP) jeden Tag mit seiner Arbeits- und Lernbereitschaft. Erstmals ist Attention Please am Samstag unter dem Sattel zu sehen.
Der Landeschampion Chavaros II von Charleston-Con Air, die Youngster Diacont von Diamant de Semilly- Contender, Coccianto von Christian-Diamant de Semilly und El Patron von Eldorado van de Zeshoek-Montender zeigen sich in altersgerechter und fortgeschrittener Ausbildung. Colcannon von Cornet Obolensky-Contender ist aus seiner Pause frisch und hochmotiviert zurück. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, sich am Samstag einen umfassenden Überblick über das vielfältige Hengstlot der Station zu verschaffen. Im Anschluss lädt die Station zum Klönschnack und Austausch bei „Speis und Trank“ mitten in die Reithalle.
Der Zutritt zur Veranstaltung ist frei, wer möchte, kann sich Sitzplätze auf der Tribüne unter der Rufnummer (041 26) 38 272 reservieren lassen.
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Der Holsteiner Reservesieger Attention Please von Acodetto-Diego de Semilly – Hier bei seiner Körung im Deazember – zeigt sich mit Ausbilder Rafael Lopez Morales erstmals unter dem Sattel auf der Station Maas J. Hell. (Foto: J. Bugtrup)
Klein Offenseth – Sebastian Rohde wird am 1. Februar als Zuchtberater und Kundenbetreuer seine neue Tätigkeit auf der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth aufnehmen. Der einstige Geschäftsführer der Hengsthaltung GmbH des Holsteiner Verbandes, die Station Maas J. Hell und der Holsteiner Verband haben sich auf diesen Übergang geeinigt. Damit haben Züchterinnen und Züchter nun einen weiteren, versierten Ansprechpartner, wenn es um die Hengste der Station Maas J. Hell, Anpaarungs-Entscheidungen und Nachzucht geht.
Sebastian Rohde hat seine eigene sportliche Laufbahn schon in Juniorenzeiten bis zur EM-Teilnahme absolviert, bei den Bundeschampionaten mit den Hengsten Catoki und Chalan bemerkenswerte Erfolge gefeiert und im Jahr 2003 sein Studium der Betriebswirtschaft erfolgreich abgeschlossen. In der Folge war er sechs Jahre lang Auktionsleiter des Holsteiner Verbands und danach auf dem elterlichen Betrieb tätig. In- und Auslandserfahrungen sammelten Sebastian Rohde und seine Ehefrau sowohl bei Wolfgang Brinkmann als auch in der Vermarktung für Nord- und Südamerika beim Oldenburger Pferdezuchtverband. Ab 2022 war Rohde dann als Geschäftsführer der Hengsthaltung GmbH in Elmshorn bis zu seiner überraschenden Freistellung ohne Angabe von Gründen tätig. Nun folgt ein neues Kapitel, das der neu zusammengesetzte Vorstand des Verbands unkompliziert ermöglicht.
Der Eigentümer der Station Maas J. Hell, Herbert Ulonska, ergänzt: “Ich habe Sebastian als kompetenten und stets korrekten Gesprächspartner kennengelernt. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich auf die Zusammenarbeit im Interesse unserer Kundinnen und Kunden.”
Die Station Maas J. Hell ist Heimat von insgesamt 14 gekörten Hengsten, die im Springen von Philipp Schulze und Claudia Wähling vorgestellt werden. Die Dressurhengste werden vom portugiesischen Olympiateilnehmer Antonio do Vale betreut, der auch für Interessierte Dressurtraining auf der Anlage anbietet. Auf der Anlage finden auch ca. 16 Spring- und Dressur-Turniere bis zur schweren Klasse statt.
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Freuen sich auf die Zusammenarbeit – Jasmin Ulonska-Weiss (Station Maas J. Hell) und Sebastian Rohde. (Foto: BM)
Klein Offenseth-Sparrieshoop – Mit dem gekörten, fünf Jahre alten Dunkelfuchs Blomquist von Ben Benicio aus der Poesie III von Brentano II hat ein Prämienhengst eine Box in der Hengststation Maas J. Hell bezogen. Herbert Ulonska und Jasmin Ulonska-Weiss haben den DSP-Hengst aus der Zucht und dem Besitz des Haupt- und Landgestüts Neustadt-Dosse erworben und ergänzen damit das Dressur-Lot der Station für Züchterinnen und Züchter um einen bewegungsstarken jungen Hengst mit ausgezeichnetem Pedigree.
Der in sehr gutem Format stehende Blomquist verkörpert die für seine Mutterlinie typische Rittigkeit und Sportlichkeit. Seine Mutter Poesie III ist eine Vollschwester zur berühmten Stute Poesie, die der brandenbrgischen Pferdezucht reihenweise Erfolgspferde beschert hat – von Weltmeisterin Poetin bis zu den Starvererbern Quaterback und Samba Hit – sie alle entspringen dieser exzellenten Stutenlinie..
Über den Vater, den Westfalenhengst Ben Benicio, geht Blomquist gleich zweimal auf den Hannoveraner Dressurvererber Bolero zurück. Der gleiche Bolero findet sich auch in Blomquists Mutterlinie als Urgroßvater. Blomquist repräsentiert den Brandenburger Stamm 47 der Pauline von Dargardt, also den berühmten Neustädter P-Stamm, aus dem 65 gekörte Hengste hervorgingen, u. a. Belantis I u. II, Quaterback, sowie Siegerinnen der Elitestutenschau Brandenburg-Anhalt wie z.B. Paola I und Phantastica.
Allerbeste Erfahrungen mit den “P-Stuten”
Mit Paola I von Lord Loxley züchtet Herbert Ulonska selbst und hat u.a. zwei erfolgreiche Vitalis-Nachkommen, zwei Fohlen von Totilas und 2024 ein exzellentes Stutfohlen von Jazz aus der bedeutenden und formschönen Paola I gezogen.
In Blomquists Ahnengalerie finden sich gehäuft Namen, die für Leistung und Gesundheit stehen. Der Vater Ben Benicio, siegreich in Dressuren der schweren Klasse, war u. a. Landesmeister im Dressurreiten in Berlin-Brandenburg. Die Bundessiegerstute 2002, Prima Ballerina v. Lord Sinclair I, ist erfolgreich in St. Georges und Intermediaire I-Prüfungen mit Carolin Thurner. Eine weitere Vollschwester der Mutter ist Poesie II, Mutter des DSP-Körsieger 2018, Quinoa v. Quaterback. Der Muttervater Brentano II war Körsieger, Bundeschampionats-Finalist und bis Grand Prix gefördert. Aufgrund seiner überragenden Verdienste als Dressurpferdevererber wurde Brentano II 2003 „Hannoveraner Hengst des Jahres“.. Das international erfolgreiche Dressurpferd Pathetique (v. Quaterback) mit Stefan Lehfellner (AUT) bzw. Dorothee Schneider und das international erfolgreiche Springpferd Cera 77 (v. Chap I) mit Felix Ewald und Denise Svensson (SWE) sind ebenfalls Vertreter dieses ausgezeichneten Stutenstammes.
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Victor Melin und Turmina, Siegerpaar im Großen Preis des Landes Brandenburg – Herbert Ulonska Vermögensverwaltung. (Foto: Brit Placzek)
Klein Offenseth – Das siegende Pferd im ersten Freispring-Wettbewerb auf der Hengststation Maas J. Hell bei den Vierjährigen ist ein Hannoveraner Hengst, bei den Dreijährigen gewann ein Holsteiner Wallach. Die Zuchtgemeinschaft Lausen/ Reuß aus Schwentinental durfte sich über Top-Noten für ihren dreijährigen Holsteiner von Keaton-Canto freuen. Ganz aus Norderney war die Zuchtgemeinschaft Tegtmeyer mit dem vierjährigen Hugo d`Isigny von Hym d`Isigny-Canstakko angereist, der mit 27,3 Punkten das Spitzenergebnis des gesamten Wettbewerbs stellte.
In der weihnachtlich dekorierten Reithalle der Station Maas J. Hell stellten sich 20 angereiste Kandidaten, darunter eine Ponystute, dem Urteil der Richter Neel-Heinrich Schoof und Rasmus Lüneburg. Mit Vermögen und Übersicht begeisterte der dreijährige Holsteiner Keaton-Nachkomme der ZG Lausen/ Reuß aus Schwentinental in buchstäblich jeder Runde und erhielt für Manier und Vermögen jeweils eine 9,0 von den Richtern, sowie eine 9,1 für den Gesamteindruck.
Hannoveraner Hengst gewinnt bei den Vierjährigen
Als “Komplettpaket” präsentierte sich Hugo d` Isigny von Hym d`Isigny-Canstakko, dessen Vermögen mit 9,4, die Manier mit 8,9 und der Gesamteindruck mit 9,0 bewertet wurde.. Der vier Jahre alte Hengst war mit Elke Tegtmeyer aus Norderney angereist, den Rückweg in den heimischen Stall traten Hengst und Besitzerin nach einem Zwischenquartier erst am Samstag an. Vater Hym d`Isigny wirkte mehrere Jahre auf der Station Maas J. Hell, Großvater Canstakko zählt zu den bekannten Vererben der Station in Klein Offenseth.
Pferde aus vier Zuchtverbänden (Holstein, Oldenburg, Trakehner, Hannoveraner) nutzen die Offerte des ersten Freispring-Wettbewerbs auf der Station.. “Wir werden auch in Zukunft Freispring-Wettbewerbe veranstalten”, so Stationseigner Herbert Ulonska, der erfreut von der Resonanz auf die Idee ist. Dem unterschiedlichen Ausbildungsstand der Pferde wurde das Freispring-Team unter Leitung von Jan Mewes mit Fingerspitzengefühl gerecht. Der Wettbewerb soll immer auch mit einer positiven Erfahrung für die Pferde enden. Den Schlusspunkt setzte eine bildhübsche vier Jahre junge Welsh A-Ponystute namens Mia`s Maxima aus der Zucht und dem Besitz von Anna Popp unter der Wettbewerb, die wie ein “Gummiball” über die Hindernisse flog und als einziges Pony bei der Wettbewerbs-Premiere antrat. Für die beiden Top-Pferde des Wettbewerbs spendierte das Unternehmen Peer-Span Siegerdecken. Alle Teilnehmer/innen erhielten Preise durch Partner/ Sponsoren und die Hengststation Maas J. Hell.
Der nächste Termin für eine Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell steht bereits fest : Am Samstag, 8. Februar 2025, werden die Vererber der Station ab 17 Uhr vorgestellt.
Ergebnisse des Freispring-Wettbewerbs (Manier/ Vermögen/ Gesamt/Summe)
Dreijährige Pferde:
1. Holsteiner Wallach v. Keaton-Canto, (ZG Lausen/ Reuß) 9,0/9,0/9,1, 27,1 Punkte
2. Holst. Wallach Balou de Coeur von Balou Star-Casall, (R. u. K. Klügel), 8,7/ 8,9/9,0, 26.6
Klein Offenseth – Die Hengststation Maas J. Hell lädt alle Interessierten herzlich zum sportlichen Entreé mit Glühwein in die Weihnachtswoche ein: Am Freitag, 20 Dezember, ab 15 Uhr findet ein Freispring-Wettbewerb für drei und vier Jahre alte Pferde in der beheizten Reithalle der Station statt. Soll heißen, die Pferde springen ohne Reiter/in in einer Sprung-Gasse. Angemeldet wurden zu dieser Premiere 24 Pferde, bzw. ein Pony. Alle Interessierten sind eingeladen, sich diese Sport-Premiere anzuschauen.
Die Resonanz auf das Angebot erstreckt sich auf junge Pferde aus mehreren deutschen Pferdezuchten. Den “Löwenanteil” stellen 14 Pferde aus der Holsteiner Warmblutzucht, vier Oldenburger sind dabei, drei Trakehner, ein Hannoveraner, ein Pinto und eine Welsh A-Stute. Als Richter konnten Springreiter Rasmus Lüneburg (Hetlingen) und Neel-Heinrich Schoof (Zuchtleiter Trakehner Verband) – beide selbst von Kindesbeinen an mit Pferdezucht vertraut – gewonnen werden.
Die Hengststation Maas J. Hell ist ein weithin bekannter Standort für zuchtaktive Hengste, aber auch Reitsportzentrum mit Turnierveranstaltungen über das ganze Jahr. Den jungen Pferden zum Jahresende eine gute Plattform zu bieten, ist das Anliegen des Freispring-Wettbewerbs am 20. Dezember. Der Zutritt zur Veranstaltung ist frei, die Gastronomie ist geöffnet.
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Freispringwettbewerb am 20. Dezember – 24 Pferde sind auf der Station Maas J. Hell zu Gast – hier der Stationshengst Colcannon. (Foto: Stefan Lafrentz)
(Klein Offenseth) – Er ist da: Attention Please von Acodetto-Diego de Semilly-Calido hat als Reservesieger der Holsteiner Körung 2024 eine Box im Hengststall der Station Maas J. Hell bezogen. Der Junghengst aus der Zucht von Harm Thormählen und Philipp Baumgart (Kollmar), den Herbert Ulonska im Rahmen der Auktion erwarb, tritt die Nachfolge seines im April 2024 verstorbenen Vaters Acodetto I von Acorado an..
Mit dem leichtfüßigen, eleganten, kraftvoll und vermögend springenden Junghengst aus dem Holsteiner Stamm 3615 schließt sich ein Kreis, denn mehr Hell`sche Hengste in einem Pferd geht kaum. Attention Please vertritt die fünfte Generation der Alme Z-Linie in der alteingesessenen Station. Attention Please überzeugt durch erstklassigen Typ und viel maskuline Ausstrahlung, kurzum: ein Hengstmodell nach dem „goldenen Schnitt“, dessen Elastizität schlichtweg begeisterte und dessen Sprungablauf Erlebniswert hat.
Leistungsblut
Acodetto, der zeitlebens auf der Station Hell gewirkt hat, hinterließ eine beachtliche Reihe gekörter Söhne sowie Staatsprämienstuten und international erfolgreiche Sportpferde: Dark Chocolate (v. Casall-Acodetto mit Denis Lynch), den gekörten Maximo del Castegno (Roberto Prandi, ITA) Acapulco FZ (Luis Filipe de Azevedo, ESP), Atlodetto FZ (Luis Fernando Larazzabal, USA), Lazzaro delle Schiave (Tom Wachman und Cian O`Connor, IRL) und Anna Jo (Paris Sellon, USA). Die Lebensgewinnsumme seiner Nachkommen beläuft sich aktuell auf mehr als 1 Mio Euro. Aus dem Mutterstamm kommen bedeutende Söhne und Töchter wie der in 1, 60 m-Springen erfolgreiche Caracho (Lucy Davis, USA), die Stute Oh Sissi (Nicole Holmèn, SWE) und Quick Bob (Ramiro Quintana, ARG).
Hell`sche Hengste im Pedigree des Neuzugangs
Schon der Großvater Acorado und Urgroßvater Acord II prägten den Ruf der Station in Klein Offenseth. Vater Diego de Semilly war Stationshengst und gewann 2017 das Landeschampionat. Die Mutter des Prämienhengstes, Maleficent, gehört zum Holsteiner Stamm 3615, der auf dem Hof Thormählen in Kollmar gepflegt wird und dem auch die WM-Stute Fein Cera entspringt.
Großmutter Wasa I ist eine Tochter des sagenhaften Hell-Hengstes Calido I von Cantus. Und auch Cantus zählt genauso wie Acord II zu den ersten sechs Hengsten der Station Maas J. Hell im Gründungsjahr. Acord II findet sich zudem auch auf der Mutterseite von Neuzugang Attention Please als Ur-Ur-Großvater. Attention Please wird nun seine Ausbildung auf der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth beginnen.
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Kann den Vater Acodetto nicht verleugnen – Holsteiner Prämienhengst Attention Please hat eine Beschälerbox auf der Station Maas J. Hell bezogen. (Foto: Janne Bugtrup)
(Klein Offenseth) – Erstmals hat ein gekörter Trakehner Hengst eine Beschälerbox auf der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth bezogen. Der vier Jahre alte, sympathische Lancelot von Ivanhoe-Sixtus aus der Zucht der dänischen Stutteri Selsø zählt ab sofort zum Hengstlot der Station. Bereits bei der Adventspräsentation beeindruckte der bewegungsstarke und moderne Lancelot mit Ausbilder Moritz Gehrmann die Besucherinnen und Besucher.
Lancelot weist hohe Rittigkeit-Werte auf und war bereits siegreich und hoch platziert in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen. Den HLP Sporttest hat er 2024 mit Bravour in München-Riem bestanden. Der schicke braune Hengst ist mit ausgezeichneten Grundgangarten – insbesondere im Schritt – ausgestattet und verkörpert den modernen Sportpferdetyp. Herbert Ulonska erwarb den Hengst insbesondere unter dem Gesichtspunkt, gutes Dressurblut auf der Station anbieten zu können.
Lancelot repräsentiert die Trakehner Stutenfamilie O358 Lore 540 (Tornau-Jahnshof), die vor allem in Dänemark und in den USA mit besonderer Hingabe gepflegt wird. Daraus gehen neun gekörte Hengste hervor, u.a. der bedeutende Warendorfer Landbeschäler Garamond, ferner Ladroneur (PB DK), der Elitehengst Lehndorff‘ s (PB Bay.), Leibjäger (PB Westf.) und Leonidas (PB USA, Grand-Prix m. Hilda Gurney/USA).
Aus bester Familie
Lancelots Vater Ivanhoe war 2016 Trakehner Reitpferdechampion. Bisher wurden zehn seiner Söhne gekört. Die Mutter Lady Lightfoot Selsø ist eine Halbschwester der dänischen Trakehner Siegerhengste Lacroze Selsø von Buddenbrock und Luxux Selsø von Schwarzgold.
Der Muttervater Sixtus war Reservesieger der Trakehner Körung 1991. Aufgrund von Vererbung und sportlicher Eigenleistung wurde er zum Elitehengst in der Trakehner Zucht erklärt. Er ging von 1995 bis 1998 im Springsport, wobei er mit Gilbert Böckmann Siege und zahlreiche hohe Platzierungen in Springprüfungen der Klasse S erzielte. Lancelots Ur-Großvater Easy Game hat die Doppel-Olympiasiegerin TSF Dalera BB hervorgebracht.
Mit dem Großvater Kostolany auf der Mutterseite steht einer der einflussreichsten Trakehner Vererber im Pedigree. Kostolany ist Vater von Gribaldi und Großvater von Totilas. Mit dem Trakehner Hengst Habicht ist auf der Mutterseite ebenso ein Sportpferdelieferant verankert, der mit dem ehemaligen Bundestrainer Martin Plewa in schweren Vielseitigkeitsprüfungen erfolgreich war. Lancelot wurde 2022 beim Trakehner Verband gekört und ist ebenso beim dänischen Trakehner Verband gekört.
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Lancelot von Ivanhoe mit Ausbilder Moritz Gehrmann bei der Adventspräsentation der Station Maas J. Hell. (Foto: Janne Bugtrup)
Der jetzt vier Jahre alte Trakehner Hengst Lancelot hat eine Box in der Hengststation Maas J. Hell bezogen. (Foto: Stefan Lafrentz)
Klein Offenseth – Alles ist vorbereitet: die “Bühne” für die Hengste der Hengststation Maas J. Hell am Samstag, 7. Dezember ab 17 Uhr ist die vorweihnachtlich dekorierte Reithalle der Station in der Horster Landstraße 42 in Klein Offenseth. Insgesamt 13 Hengste werden für die Decksaison 2025 präsentiert. Einer davon ist als “Überraschungsgast”.
Der vier Jahre alte Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe-Sixtus erobert mit Ausbilder Moritz Gehrmann für einen kurzen Besuch die Hengstpräsentation. Neben dem S-platzierten Holsteiner Fuchs Accroche von Aljano-Linaro reiht sich damit ein weiterer Dressurhengst in die Präsentation. Der smarte und großrahmige Accroche beendet in diesem Jahr mit 21 Jahren seine Turnierlaufbahn, wird aber weiterhin sportlich fit gehalten.
Freuen dürfen sich Besucher/innen auf alle Hell-Hengste, insbesondere auf den fünf Jahre jungen Landeschampion Chavaros II von Charleston-Con Air. Auf die Senioren Canstakko von Canturo-Stakkato und Lentini von Lavaletto-Calando I sowie die ganz jungen, dreijährigen Hengste Coccianto von Christian-Diamant de Semilly und den HLP-Absolventen El Patron von Eldorado vd Zeshoek-Montender. Der Zutritt zur Veranstaltung ist frei.
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Wird bei der Hengstpräsentation am Samstag gezeigt, Landeschampion Chavaros II, hier mit Philipp Schulze. (Foto: J. Bugtrup)
Klein Offenseth – Die Hengststation Maas J. Hell freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher am Samstag, 7. Dezember, ab 17 Uhr: Dann zeigen sich die Vererber der Station vom 3-jährigen, gerade HLP-geprüften El Patron von Eldorado vd Zeshoek-Montender bis zu renommierten und bekannten Hengsten wie Central Park oder Canstakko. In einem rund zweistündigen Programm werden die Hengste vorgestellt und kommentiert. Auch Olympiateilnehmer Antonio do Vale, der neu als Dressurausbilder und -trainer im Reitsportzentrum der Hengststation Maas J. Hell tätig ist, stellt sich am Samstag persönlich vor.
Insgesamt 12 Hengste präsentiert die Station in der beheizten Haupthalle, Sitzplätze können reserviert werden. Neel-Heinrich Schoof wird gemeinsam mit Herbert Ulonska die Hengste vorstellen. Freuen Sie sich auf die Junghengste Coccianto von Christian und den HLP-Absolventen El Patron, auf den einstigen Bundeschampion Caressini von Carento und den Nationenpreis-Hengst Canstakko von Canturo.
Der seit dem Frühsommer zum Bestand gehörende KWPN-Hengst It`s Otto von Etoulon VDL-Coromino-Corofino stellt sich ebenfalls vor. Senior Lentini von Lavaletto – 26 Jahre jung – der die Ladykiller xx-Linie vertritt, und der vierjährige Landeschampionats-Finalist Diacont von Diamant de Semilly sowie der bereits international erfolgreich platzierte Quiwi Capitol von Quiwi Dream sind dabei. Abgerundet wird das Programm durch den Dressurvererber Accroche von Aljano und durch die “drei C”: Colcannon von Cornet Obolensky, Central Park von Casall und den Landeschampion Chavaros II von Charleston. Im Anschluss an die ausführliche Präsentation laden wir zum zwanglosen Beisammensein bei „Speis und Trank“ in der Reitbahn ein.
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Advents-Hengstpräsentation auf der Station Maas J. Hell mit erstklassigen Hengsten wie hier Quiwi Capitol mit Philipp Schulze. (Foto: JH. Bugtrup)