(Hamburg) “Leinen los” am Sonntag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn zum IDEE Derby-Meeting 2025. An fünf Renntagen zwischen dem 29. Juni und 8. Juli gibt es auch in diesem Jahr wieder besten Rennsport in der Hansestadt mit dem absoluten Höhepunkt des Galopper-Jahres, dem IDEE 156. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) am 6. Juli. Erstmals findet Blaue Band bereits am dritten Meetingstag statt. Die Rennveranstaltungen sind in der Reihenfolge Sonntag, Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag terminiert.
Gleich der Auftakt-Sonntag hat es sich, denn innerhalb der zehn Prüfungen ab 11:05 Uhr (die ersten fünf Rennen werden auch in die rund 13.000 Wettannahmestellen nach Frankreich übertragen) präsentiert man mit dem Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) ein Top-Highlight.
Drei Kandidatinnen hat das Gestüt Brümmerhof, das 2024 mit Narmada die Siegerin stellte, im Rennen mit der Vorjahreszweiten Diamond Crown (Hugo Boutin), Anna Riva (Corentin Berge) und Namouria (Leon Wolff). Die Favoritenrolle dürfte jedoch an North Reliance (Thore Hammer-Hansen) aus dem Mülheimer Erfolgsstall von Marcel Weiß gehen, der frühere Trainer des Arc-Siegers Torquator Tasso zählt auf diese Schimmelstute, die bei ihrem ersten Auftritt in 2025 in Baden-Baden eine sehr starke Partie lieferte. Mit Weltbeste (Martin Seidl) ist auch die Schwester zweier Derbysieger aus dem Gestüt Röttgen mit von der Partie.
Starkes Handicap
Im Ausgleich II über 1.800 Meter, der mit 13 Pferden eine tolle Resonanz gefunden hat, hofft der Hamburger Stall Tralopp auf Donner Earl (David Liska), der hier schon so manche prominente Rolle gespielt hat. Auch das in Brackel beheimatete Gestüt Paschberg ist mit Self Solution (Adrie de Vries) hier engagiert.
Wett-Highlights in Hülle & Fülle
Natürlich kommen auch die Wetter voll auf ihre Kosten. Zweimal wird die Viererwette mit Garantie-Ausschüttungen von jeweils 10.000 Euro offeriert (in den Rennen 7 und 9). Sogar 20.000 Euro (einschließlich eines Jackpots von 9.732 Euro) winken in der V4-Wette in den Rennen 6 bis 9. Hier sind alle vier Sieger in diesen Rennen vorherzusagen.
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„Ladies Day“ am ersten Renntag des IDEE Derby-Meetings mit dem Sparkasse Holstein Cup für Stuten auf der Horner Rennbahn. (Foto: galoppfoto.de)
(Hamburg) Horn wird “beben” – speziell am 6. Juli zum IDEE 156. Deutschen Derby auf der traditionsreichen Rennbahn der Hansestadt. Fünf Renntage zählt das älteste Derby-Event Hamburgs, das IDEE Derby-Meeting – beginnend am Sonntag, 29. Juni bis zum Dienstag, 8. Juli. Eine neue Verteilung der Renntage, aber nicht weniger Spannung, Sport und Erlebnis.
Kompakt, mit dem IDEE 156. Deutschen Derby am dritten der fünf Renntage präsentiert sich der Klassiker in Hamburg und bietet dabei auch ein neues Rennen, sowie ein “Comeback”. Erstmals nach vielen Jahren ist die Bahn in Hamburg-Horn wieder Schauplatz eines Araber-Rennens: The President of the United Arab Emirates Cup für Vollblut-Araber ab vier Jahren über 1.600 Meter wird am Derby-Sonntag einen besonderen Akzent setzen.
Fünf Tage – 52 Rennen
Das IDEE Derby-Meeting 2025 kommt noch ein wenig üppiger, als die Vorjahresauflage daher. Mit insgesamt 52 Rennen zählt das Meeting eins mehr als im vergangenen Jahr. Das absolute Spitzenereignis ist das IDEE 156. Deutsche Derby am Sonntag, 6. Juli. Aktuell (Stand 26.6.) sind 35 dreijährige Pferde für das bedeutendste Zuchtrennen des Jahres gemeldet, darunter die aktuellen deutschen Favoriten. Am Montag, 30. Juni, ist der letzte Streichungstermin für das Derby terminiert, am 1. Juli werden die Startboxen im Casino Esplanade ausgelost.
Diese Aufgabe übernimmt in diesem Jahr Ann Kathrin Linsenhoff, deren Schafhof Connects im Mai erstmals Veranstalter des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys im Hamburger Stadtteil Klein Flottbek war. Die Dressur-Olympiasiegerin Ann Kathrin Linsenhoff ist die Enkelin von Adolf Schindling, dessen Stall Asta 1954 (Kaliber) und 1956 (Kilometer) Derbysieger in Hamburg-Horn stellte, übrigens die beiden ersten Derbysieger, die die gleiche Mutter haben und von Hamburgs Publikumsliebling Hein Bollow zum Sieg geritten wurden.
Das IDEE 156. Deutsche Derby ist das wichtigste Zuchtrennen des Jahres und ein Markstein: Nur einmal im Leben kann ein Pferd Derbysieger werden – im Alter von drei Jahren.
Vollblut-Araber in Hamburg-Horn
Der Hamburger Renn-Club e.V. freut sich, mit dem The President of the United Arab Emirates Cup an die in Hamburg-Horn lange gepflegte Tradition der Araber-Rennen anknüpfen zu können. Der Cup wird weltweit ausgetragen und steht unter dem Patronat seiner Königlichen Hoheit, Sheikh Mansour bin Zayed Al Nahyan, Vice President der Vereinigten Arabischen Emirate. Ziel ist die Förderung und Unterstützung für die Zucht und den Sport von und mit Arabischen Vollblütern. Dotiert ist das Listenrennen üppig: 250.000 Euro Preisgeld stehen zur Disposition.
Einer der sich exzellent mit Araber-Rennen auskennt, weil er jedes Jahr in den ersten Monaten in arabischen Ländern reitet, ist Jockey Adrie de Vries: “Die Araber im Rennsport sind ganz andere Pferde, als das was man sich aufgrund von Fotos unter hübschen arabischen Pferden vorstellt. Es sind Sportpferde.” De Vries wird in Hamburg den fünf Jahre alten Hengst Al Zeer aus dem französischen Quartier von Trainer Francois Rohaut reiten. Die Ankündigung des Rennens erzeugte auf Anhieb Anmeldungen aus Frankreich, England und den Niederlanden.
Comeback für die Seejagd
Seit 2019 wurde dieses Rennen in Hamburg durchaus vermisst, jetzt ist es wieder da. Das Seejagdrennen begeht am Dienstag, 8. Juli, sein Comeback. Über 3.600 Meter führt die Strecke auf der Horner Rennbahn und zu den spektakulärsten Abschnitten zählt die Durchquerung des kleinen Sees im Innenbereich des Rennbahngeländes in Hamburg-Horn. Die Nachricht löste Freude aus – Trainer Christian von der Recke, mit 15 Championats-Titeln in Hindernisrennen ein absoluter Routinier, hat gleich zwei Pferde für die mit 10.000 Euro dotierte Seejagd gemeldet: Mitchouka und Lusitanien – beides erfahrene Pferde.
Auftakt mit einem tollen Familienrenntag der Sparkasse Holstein
Einen deutlichen Akzent setzt der Hamburger Renn-Club e.V. schon mit dem ersten Renntag, am 29. Juni: Dieser Familienrenntag wird gemeinsam mit der Sparkasse Holstein möglich und dürfte ein Besuchermagnet sein. Das Kinderland mit Hüpfburg, Riesenrutsche und Bungee-Anlage wird am Sonntag eröffnet, dazu gibt es erneut einen Kinder-Hutwettbewerb für Mädchen und Jungen, außerdem wird ein Hobby Horsing Parcours zum Ausprobieren unter Anleitung angeboten und der Zauberer Jupp verblüfft mit seinen Tricks. Zu Gast sind die Maskottchen Pferderike und Pferdolin und ein Mini-Traberrennen dürfte für Entzücken sorgen.
Der TSV Neustadt a. Rbge., Jasmin Graupner, Jana Berg (TuS Dangastermoor) und Marco Thunert (SV Hamberge) organisieren Hobby Horsing- Springen – und weil in Horn ja Pferderennen gelaufen werden – auch ein Hobby Horsing Rennen. Es wird also richtig sportlich für die jungen Besucher/innen.
Der Kinder-Hutwettbewerb wird gemeinsam von der Sparkasse Holstein mit dem Hamburger Renn-Club e.V. organisiert und willkommen sind alle Kinder mit Freude und Mut zum Hut. Ob selbst gebastelt, verziert und dekoriert oder gekauft – alle dürfen mitmachen. Treffpunkt für die Fotos ist das Kinderzelt auf dem Marktplatz im Innenbereich der Rennbahn.
Sportlich stehen zehn Rennen zum Auftakt im Programm, darunter der Sparkasse Holstein Cup – Hamburger Stuten Cup – als Highlight. Das gewann 2024 übrigens eine Schimmelstute namens Three Havannas. Zehn Stuten werden in dem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen am Sonntag an den Start gehen, darunter die favorisierte Diamond Crown (Gestüt Brümmerhof), die Trainer Andreas Suborics mit Hugo Boutin an der Start bringt, aber auch die von Maxim Pecheur für das Gestüt Röttgen trainierte Stute Weltbeste mit Martin Seidl – immerhin Schwester von zwei Derbysiegern.
Young Turf Day und Abend der Wirtschaft
IDEE Derby-Meeting, das ist immer auch Rahmenprogramm und Begegnung und zwei fixe Bestandteile passen sich der neuen Renntag-Aufteilung dafür einfach unkompliziert an. Der Young Turf Day in Hamburg-Horn bringt junge Besitzer und Galopp-Vorstände in die Hansestadt. Das gemeinsame Treffen, Austausch und auch ein eigenes Rennen werden in diesem Jahr am 29. Juni zu einem Ganztagestreffen. Seit 2018 gehört der Young Turf Day zum Meeting und ist auf Initiative des Jungen Vorstand des Hamburger Renn-Clubs e.V. entstanden. Aus ganz Deutschland kommen Mitglieder der German Racing Next Generation und der Jungen Besitzervereinigung auf die Rennbahn.
Zu den gepflegten Side-Events zählt der “Abend der Wirtschaft” im NH-Hotel, immer mit hochkarätigen Referenten und Rennbahnbesuch. Unternehmen aus Hamburg und der Region sind dazu eingeladen und verknüpfen Vortragsthemen und Treffen mit dem Sportevent. Am Dienstag, 8. Juli, wird als Referent der Hafenmanager und Verwaltungsjurist Gunther Bonz mit einem Kurz-Vortrag erwartet. Bonz war von 2004 bis 2008 Hamburger Staatsrat der Wirtschaftsbehörde und danach Präsident des Unternehmensverbandes Hamburger Hafen.
Jockey Nina Baltromei (li.) und Trainerin Yasmin Almenräder (Hochkönig) in Hamburg im Gespräch mit Thorsten Castle. (Foto: BM)
Im letzten Test vor dem Derby im Union-Rennen sausten Hochkönig und Nina Baltromei auf Rang zwei hinter Andrasch Starke und Zuckerhut. Für Starke geht es in Hamburg um den 9. Derby-Sieg. ( Foto: galoppfoto.de)
(Hamburg) Hamburgs IDEE Derby-Meeting hat einen Klassiker der Programms zurück geholt: Das Seejagdrennen über 3.600 Meter und dotiert mit 10.000 Euro ist wieder da. Der Kurs auf dem Rennbahngelände führt sowohl über das Geläuf, als auch den Innenbereich und durch den kleinen See auf dem Horner Gelände und bringt Pferde und Jockeys ins „schwimmen“. Die Seejagd wird am Dienstag, 8. Juli der Hingucker des Abendprogramms auf der Rennbahn in Horn.
Kaum war die Ausschreibung am 17. Juni veröffentlicht, schon gab es die ersten Anmeldungen. Das letzte Seejagdrennen wurde 2019 beim IDEE Derby-Meeting ausgetragen. Bereits seit Wochen ist in Hamburg-Horn die Strecke sorgfältig geprüft worden und der Tauchgang wurde angemeldet. In der Woche vor dem Seejagdrennen wird der Hamburger Taucher Frank Bründel den Seegrund kontrollieren und Sicherheitsrisiken durch weggeworfende Gegenstände beseitigen. Der Tauchgang erfolgt in mehreren Abschnitten. Das Seejagdrennen gehört zur Gruppe der Hindernisrennen, ist also ein Rennen für Spezialisten, denn es erfordert neben Speed auch Springvermögen.
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Erfrischung auf dem Weg ins Ziel – das Seejagdrennen in Hamburg-Horn führt durch den See auf dem Rennbahngelände. (Foto: galoppfoto.de)
(Hamburg) Nach dem gelungenen Start im Jahr 2024 wird auch beim IDEE Derby-Meeting 2025 des Hamburger Renn-Clubs e.V. die Unterstützung der Galopp Impuls Stiftung wirksam. An jedem Renntag des Derby-Meetings stellt die Stiftung in einem Rennen eine Bonuszüchterprämie in Höhe von 500 Euro zur Verfügung (Siegerin/Sieger von inländisch aufgestelltem Deckhengst, inländisch trainiert).
Sollte kein bonusberechtigtes Pferd gewinnen, wird der Bonus im jeweils nächsten ausgewählten Rennen während des Derby-Meetings 2025 um zusätzliche 500 Euro erhöht.
Für diese Rennen erhält der Hamburger Rennclub auch für seine Züchterprämienfondszahlungen einen Zuschuss von der Galopp Impuls Stiftung. Hans Ludolf Matthiessen, 1. Vorsitzender des Hamburger Renn-Club e.V.: „So ein Engagement für die Züchterinnen und Züchter ist richtig und wichtig.“
Anja Bühn, Vorstandsmitglied der Galopp Impuls Stiftung: „Wir haben bewusst Rennen für Sieglose und am Derby-Tag einen Ausgleich III über Steherdistanzen ausgewählt, weil das Engagement der Basis zur inländischen Zucht besondere Unterstützung verdient.“Die Galopp Impuls Stiftung, gegründet im Mai 2024 mit Sitz in Hamburg fördert die Zucht von Englischem Vollblut.
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Das „Extra“ gilt in Hamburg der Vollblutzucht: Die Galopp Impuls-Stiftung stellt Bonuszüchterprämien für ein Rennen an jedem Renntag des IDEE Derby-Meetings bereit. (Foto: galoppfoto.de)
(Hamburg) Am Sonntag, 29. Juni, wird in Hamburg-Horn das IDEE Derby-Meeting eröffnet. Zehn Rennen stehen im Programm und ein kunterbunter Rahmen mit dem Sparkasse Holstein Familienrenntag. Das beinhaltet vor allem auch für die jüngsten Besucher/innen ziemlich viel Spaß, Aktionen und einen ganz besonderen Wettbewerb. Mit Hut auf die Rennbahn – das gilt in Hamburg nicht nur am Derby-Tag (6. Juli) für die “Großen”, sondern auch für Kinder am 29. Juni.
Der Hamburger Renn-Club e.V. organisiert zusammen mit der Sparkasse Holstein erneut den Kinder-Hutwettbewerb, an dem Mädchen und Jungen teilnehmen können. Gefragt ist Kreativität und Spaß am “basteln”. Die tollsten und lustigsten Ideen hat dieser Wettbewerb in den vergangenen Jahren bereits zutage gefördert und die Jurymitglieder vor die Qual der Wahl gestellt: Hüte mit Kuscheltieren und Pompons drauf, mit vielen Stickern, sogar Pferdefiguren oder Blumen verziert – selbst gebastelt oder genäht und dekoriert oder auch erworbene Kinderhüte, die eigenhändig üppig verschönert wurden. Dem Ideenreichtum sind da keine Grenzen gesetzt.
Und weil die tollen, pfiffigen und lustigen Hutkreationen der jüngsten Rennbahnbesucher immer wieder soviel Begeisterung auslösen, gibt es für Sieger/in und Platzierte auch tolle Preise zu gewinnen. Treffpunkt für das Fotografieren der Hutmodelle ist das Kinderzelt auf dem Marktplatz im Innenbereich der Rennbahn. Alle teilnehmenden Kinder werden mit ihren Hüten abgelichtet.
Den ganzen Renntag lang hat das Kinderland im Innenbereich geöffnet mit Spielstationen, Hüpfburgen und Kinderschminken. Außerdem wird auf der Bahn ein Minitraber-Rennen gelaufen.
Stichwort Rennen – Sparkasse Holstein-Cup für die besten Stuten
Das sportliche Glanzlicht des ersten Meeting-Renntages ist der Sparkasse Holstein-Cup. Der ist ausschließlich vierjährigen und älteren Stuten vorbehalten und wird über 2.200 Meter ausgetragen. Das mit 25.000 Euro dotierte Listenrennen gewann 2024 die Schimmelstute Three Havannas für das Gestüt Karlshof mit Thore Hammer-Hansen. Insgesamt zehn Rennen bietet der Auftakt des IDEE Derby-Meetings.
Tickets für das IDEE Derby-Meeting
Stehplatzkarten gibt es am Familientag in Hamburg-Horn an der Tageskasse für 16 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer schnell ist, kann die Stehplatzkarte bis zum Abend des 28. Juni online im Vorverkauf erwerben für 14 Euro unter www.galopp-hamburg.de in der Rubrik Tickets.
IDEE Derby-Meeting mit neuem AblaufDas IDEE 156. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight des fünf Renntage zwischen dem 29. Juni und 8. Juli umfassenden IDEE Derby-Meetings 2025 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland. Erstmals findet das Top-Event des Jahres bereits am dritten Meeting-Tag, dem 6. Juli, statt. Die Rennveranstaltungen sind in der Reihenfolge Sonntag, Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag terminiert.
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Hutwettbewerb – das gibt es im Rahmen des IDEE Derby-Meetings auch für die jüngsten Besucher/innen. Der Kinderhutwettbewerb findet beim Familien-Renntag am 29. Juni in Hamburg statt. (Symbildbild: galoppfoto.de)
(Köln/ Hamburg) Deutschlands Derby-Rekordjockey sitzt voraussichtlich wieder auf dem Favoriten für das IDEE 156. Deutsche Derby am 6. Juli 2025 in Hamburg-Horn: Andrasch Starke, achtfacher Gewinner im Blauen Band (zuletzt 2021 mit Sisfahan), gewann am Pfingstmontag mit dem 3,5:1-Favoriten Zuckerhut den bedeutendsten Test, das Sparkasse KölnBonn – 190. Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) auf der Galopprennbahn in Köln.
In einem packenden Zweikampf bekam der gerade von einem hocherfolgreichen Japan-Gastspiel zurückgekehrte Andrasch Starke (51), der aus Stade stammt, am Ende noch sehr sicher mit einer Länge Vorteil den kurz wie der Sieger gehenden Hochkönig mit der jungen Amateurrennreiterin Nina Baltromei zu fassen. Auch Hochkönig bleibt ein ernsthafter Kandidat für das mit 650.000 Euro an Preisgeldern ausgestattete Rennen des Jahres in der Hansestadt. Platz drei in der Union erkämpfte sich Gestüt Ittlingens Abando vor Sedano, der vom letzten Platz die alles entscheidende Steigerung vermissen ließ. Auch die stärker gewetteten Amico und Enzian konnten den Erwartungen nicht entsprechen. Der lange mit Vorsprung führende Rekabet ließ stark nach.
Vater war Derbysieger in Frankreich
Zuckerhuts Vater Almanzor hatte 2016 den Prix du Jockey Club, das Französische Derby, für sich entschieden. Zuckerhut, benannt nach dem weltbekannten Felsen in Rio de Janeiro/Brasilian, hatte in Köln erst seinen dritten Start absolviert. Nach einem Auftakt-Treffer in Mülheim war er Vierter im WETTSTAR.de – Bavarian Classic in München gewesen. Nun landete der vom sechsfachen Derby-Siegtrainer Peter Schiergen in Köln trainierte dreijährige Hengst seinen ersten Gruppe-Erfolg, der mit 40.000 Euro Prämie für den Rennstall Gestüt Hachtsee von Reginald Graf von Norman aus Bayern verbunden war. Das Gestüt Hachtsee ist auch Züchter von Zuckerhut. Die bisher letzten Pferde, die das Doppel Union/Derby geschafft haben, waren Weltstar im Jahr 2018, Laccario 2019 und Sammarco 2022.
Siegreiter Andrasch Starke in einem ersten Statement: „Zuckerhut hatte gut gearbeitet. Auch seine Starts zuvor hatten mir gefallen. Es war Steigerung gegenüber seinem Laufen in München nötig. Ich wollte ihn aus der Reserve reiten. Zum Glück war unterwegs etwas Tempo. Als sich auf der Zielgeraden die Lücke auftat, hat er sofort reagiert und super angezogen. Wir haben leicht gewonnen. Das macht natürlich Spaß im Hinblick auf das Derby.“
Ältestes Galopprennen in Deutschland
Das Union-Rennen, gegründet 1834 in Berlin-Tempelhof, gilt als das älteste heute noch gelaufene Rennen in Deutschland. 1888 wurde die heute noch gültige Distanz von 2200 Metern festgelegt. „Die Union“ ist seit Jahrzehnten die wichtigste Vorprüfung auf dem Weg zum Derby nach Hamburg. Auch vor einem Jahr hatte Trainer Peter Schiergen mit Narrativo den Gewinner der Union gestellt. Der Coach hat auch noch andere Kandidaten für das Blaue Band, weshalb Andrasch Starke als Stalljockey die Auswahl hat, wen er letztlich reitet.
IDEE Derby-Meeting 2025 mit fünf Renntagen in kompakter Form Das IDEE Derby-Meeting 2025 in Hamburg-Horn bietet fünf Renntage mit hochklassigen Entscheidungen. Den Auftakt macht am Sonntag, 29. Juni, der Sparkasse Holstein Familientag. Ab Samstag, 5. Juli geht es dann Schlag auf Schlag weiter bis zum Dienstag, 8. Juli. Das IDEE 156. Deutsche Derby wird bereits am dritten Meetingstag (Sonntag, 6. Juli) ausgetragen. Hamburgs Derby-Meeting bietet damit ein ganzes Kaleidoskop von Möglichkeiten, Galopp-Sport zu erleben, ganze Meeting-Tage ebenso wie Lunch-Races am 7. Juli, gewissermaßen in der Mittagspause bei freiem Eintritt und einen zweigeteilten Renntag zum Abschluss mit Rennen in der Mittagszeit und einem After-Work-Block zwischen 15.30 und 19.30 Uhr mit insgesamt 12 Rennen. Derbytickets gibt es online unter https://www.galopp-hamburg.de/tickets.
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Konnte sich vor dem heranstürmenden Hochkönig im 190. Union-Rennen in Köln durchsetzen: Zuckerhut mit dem achtmaligen Derby-Sieg-Jockey Andrasch Starke. (Foto: galoppfoto.de)
(Hamburg) Kein IDEE Derby-Meeting ohne Hutwettbewerb – da macht auch das Jahr 2025 keine Ausnahme. Am 6. Juli, dem Tag des IDEE 156. Deutsches Derbys stehen neben der Pferden, Jockeys, Trainern und Besitzern auch die berühmten Hüte im Mittelpunkt. An keinem anderen Tag sind so viele phantasievolle, elegante, gewagte und pfiffige Kopfbedeckungen auf der Rennbahn zu sehen. Der Wettbewerb um den tollsten Hut, passend zum Outfit, liegt in diesem Jahr in den Händen der Kunstmanagerin Sarah von Boetticher. Vor zwei Jahren gewann die Ehefrau von Christian von Boetticher, Präsident der Deutschen Ernährungsindustrie, den Wettbewerb in Hamburg-Horn, war dann 2024 Teil der Jury und ist “Feuer und Flamme” für den Wettbewerb.
“Ich finde es einfach sehr gut, dass mit dem Hutwettbewerb auch Frauen angesprochen werden, die vielleicht weniger Anbindung an den Galopp-Sport haben”, so Sarah von Boetticher. Und: “Zudem denke ich, dass wir damit auch junge Frauen ansprechen können.” Mit der Begeisterung für Vollblutzucht und -rennen hat Christian von Boetticher seine Frau “angesteckt”. Der Sieg beim Hutwettbewerb 2023 in Hamburg-Horn hatte Folgen: Verbunden war Platz 1 mit der Reise zum Tribute to Bambi in Berlin. “Das war ein ganz toller Abend”, erinnert sich Sarah von Boetticher, die in der Metropolregion Hamburgs mit Mann und Kindern zuhause ist, vergnügt. Seither ist die Siegerin mit Designerin Lana Mueller befreundet. Die in Hamburg aufgewachsene Modemacherin, deren Berliner Label ihren Namen trägt, schneiderte der Siegerin des Hutwettbewerbs das Kleid für den Tribute to Bambi-Abend auf den Leib und wird 2025 auch zur Jury gehören. Für diese Jury konnte Sarah von Boetticher auch die Schauspielerin Mirja du Mont begeistern.
Sarah von Boetticher hat sich flugs an die Arbeit gemacht: Jury zusammenstellen, Organisation für Fotografie und Auswertung, außergewöhnliche Preise anwerben, Abläufe pragmatisch gestalten. Unterstützung kommt dafür auch vom Hamburger Renn-Club e.V. durch Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers. Den Mut zum Hut, zum außergewöhnlichen Rennbahnbesuch am 6. Juli möchte Sarah von Boetticher fördern. Schließlich ist auch das IDEE 156. Deutsche Derby in Hamburg ein international geschätztes Top-Event und das bedeutendste Zuchtrennen in Deutschland, dazu auch ein gesellschaftliches Ereignis mit norddeutsch-hamburgischer Strahlkraft.
IDEE Derby-Meeting – fünf Renntage kompaktDas IDEE Derby-Meeting bietet fünf Renntage mit hochklassigen Entscheidungen. Den Auftakt macht am Sonntag, 29. Juni, der Sparkasse Holstein Familientag. Ab Samstag, 5. Juli geht es dann Schlag auf Schlag weiter bis zum Dienstag, 8. Juli. Hamburgs Derby-Meeting bietet damit ein ganzes Kaleidoskop von Möglichkeiten, Galopp-Sport zu erleben, ganze Meeting-Tage ebenso wie Lunch-Races am 7. Juli, gewissermaßen in der Mittagspause bei freiem Eintritt und einen zweigeteilten Renntag zum Abschluss mit Rennen in der Mittagszeit und einem After-Work-Block zwischen 15.30 und 19.30 Uhr mit insgesamt 12 Rennen. Derbytickets gibt es online unter https://www.galopp-hamburg.de/tickets.
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Selfie mit Ehemann Christian: Sarah von Boetticher mit dem Siegerhut von Gaschler Hutdesign beim IDEE Derby-Meeting 2023. Jetzt hat die Kunstmanagerin die Organisation des Hutwettbewerbs in Hamburg-Horn übernommen. (Foto: v. Boetticher)
(Hamburg/ Köln) Sensation im ersten Klassiker des Galopp-Rennjahres 2025: Die dreijährige Soldier Hollow-Tochter Matilda deklassierte als 26,4:1-Riesenaußenseiterin für Besitzer und Züchter Volker Käufling aus Homburg und die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder die hochkarätige Konkurrenz in den Coolmore City of Troy German 2.000 Guineas am Sonntag in Köln. Für dieses mit 125.000 Euro dotierte Gruppe II-Rennen über 1.600 Meter war Matilda, die zuvor nur ein kleines Rennen hier für sich entschieden hatte, erst Mitte der Woche nachgenannt worden. Der Lohn: 70.000 Euro Preisgeld und jede Menge Ruhm! Im Sattel von Matilda saß die in Frankreich tätige Norwegerin Frida Valle Skar, die ihrem Pferd Start-Ziel alles bestens einteile. Was für ein Ergebnis in diesem Top-Event für den Derby-Jahrgang!
Mühelos auf sechseinhalb Längen abgesetzt
Völlig mühelos setzte sich Matilda mit sechseinhalb Längen Vorsprung von dem französischen Gast Ciaran und dem Mitfavoriten Dhitjari ab. Die deutlich favorisierte Französin Vertical Blue, im vergangenen Jahr Gewinnerin eines Gruppe I-Rennen in Paris, fiel früh zurück und war als Vorletzte die Enttäuschung des Rennens.
Frauenpower durch Siegreiterin und -trainerin
Siegreiterin Frida Valle Skar über ihren bislang größten Karrieretreffer: „Das ist unglaublich. Ich war sehr überrascht und dankbar, als ich den Ritt bekommen habe. Die Stute hat alles super gemacht und im Finish toll beschleunigt.“
Matildas Besitzer und Züchter Volker Käufling sagte: „Ich bin schon 40 Jahre im Sport dabei. Es war mal an der Zeit, solch ein großes Rennen zu gewinnen.“
Trainerin Yasmin Almenräder war ebenfalls sichtlich bewegt: „Mit solch einem Sieg konnte man nicht wirklich rechnen. Mein herzlicher Dank gilt dem Besitzer, der den Start hier durchgedrückt hat. Er hatte Recht. Matilda kannte die Bahn, aber die Art und Weise des Erfolges heute war erstaunlich. Sie hatte sich stark gesteigert. So sind Rennpferde.“
Prominenter Sponsor aus Irland
Die Coolmore City of Troy German 2.000 Guineas als erster Klassiker der deutschen Galopp-Saison wurden zum zweiten Mal vom irischen Coolmore Stud gesponsert. Man hatte 2024 die Nachfolge der Mehl-Mülhens-Stiftung angetreten, die über Jahrzehnte mit dem Mehl-Mülhens-Rennen der Partner des Kölner Renn-Vereins war und inzwischen als Sponsor auf den Preis von Europa im Herbst wechselte.
Namensgeber der Coolmore St Mark’s Basilica German 2.000 Guineas ist der Hengst City of Troy. Er war 2023 der am höchsten eingeschätzte zweijährige Hengst in Europa, als er in drei Rennen ungeschlagen war, darunter in den Superlative Stakes und den Dewhurst Stakes. Als Dreijähriger blieb er in den 2.000 Guineas unplatziert, bevor er zu seiner Form zurückfand und das Epsom Derby gewann. Anschließend besiegte er ältere Pferde in den Coral-Eclipse Stakes und den Juddmonte International Stakes. Er war Mitspitzenreiter als bestes Pferd der Welt 2024.
Ascot-Einladung
Auf Grund einer neuen Partnerschaft zwischen Großbritannien und Deutschland erhält die Siegerin des Kölner Klassikers gleichzeitig eine Nennung für die St. James´s Palace Stakes (Gruppe I, 650.000 Pfund, 1.600 m) während des Royal Ascot-Meetings am 17. Juni.
Polish Vulcano-Sohn Hochkönig standesgemäß
Ein Kandidat für das IDEE 156. Deutsche Derby dürfte Stall Cloverleafs Hochkönig sein der sich im Kölner Rahmenprogramm in einer 2.200 Meter-Konkurrenz als 1,3:1-Top-Favorit mit Nina Baltromei Start-Ziel mehr als souverän erstmals in Szene setzte. Yasmin Almenräder bereitet den Sohn des aus der Zucht des Gestüts Idee stammenden Polish Vulcano in Mülheim vor.
Auch Lady Charlotte Richtung Derby?
Auch am Sonntag in Hannover präsentierten sich mehrere Pferde, die vor einer sehr guten Zukunft stehen sollten. Lady Charlotte, die von Andreas Wöhler in Spexard für die Westminster Stud GmbH vorbereitet wird, nachdem sie bisher in Polen beheimatet war, erkämpfte sich im Großen Preis der Burckhardt-Gruppe (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) den dritten Sieg beim ebensovielten Start gegen Nyra und Fire and Ice. Formjockey Adrie de Vries steuerte die 2,7:1-Favoritin, die u.a. Nennungen für das IDEE 156. Deutsche Derby, den Hamburger Stutenpreis und den Henkel – Preis der Diana besitzt.
Derby Italiano das Ziel für Loki?
Dagegen könnte das Derby Italiano in zwei Wochen auf dem Fahrplan von Loki stehen, der beim Debüt in einem 2.200 Meter-Rennen den hohen Erwartungen als 2,1:1-Favorit beim sicheren Sieg mit Thore Hammer-Hansen für Trainer Henk Grewe und Besitzer Eckhard Sauren vollauf gerecht wurde.
IDEE Derby-Woche 2025 mit fünf Renntagen
Das IDEE 156. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight der fünf Renntage zwischen dem 29. Juni und 8. Juli umfassenden IDEE Derby-Woche 2025 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland. Erstmals findet das Rennen des Jahres bereits am dritten Meetingstag, dem 6. Juli, statt. Die Rennveranstaltungen sind in der Reihenfolge Sonntag, Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag terminiert. Die nächste wichtige Derby-Vorprüfung ist das Derby Trial (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) am 25. Mai in Düsseldorf.
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Riesentriumpf für Matilda in Köln, Reiterin Frida Valle-Skar und Trainerin Yasmin Almenräder. (Foto: galoppfoto.de)
Das IDEE Derby-Meeting vom 29. Juni bis zum 8. Juli lockt nach Hamburg auf die legendäre Bahn in Horn. Mit dem IDEE 156. Deutschen Derby wird dort der große Klassiker schlechthin und das bedeutendste Zuchtrennen für englische Vollblüter ausgetragen. Der Kartenvorverkauf ist unter www.galopp-hamburg.de erreichbar und glänzt mit dem Early-Bird-Tarif: Wer früh bucht, kann richtig viel sparen. Der Tarif für Frühbucher gilt bis zum 1. Juni 2025.
Tickets für fünf Renntage mit spektakulären und bedeutenden Rennen, Rahmenprogramm mit Hutwettbewerb, Kinderland und Marktplatz gibt es direkt im Online-Shop des Hamburger Renn-Clubs e.V.. Die Auswahl ist groß, denn Hamburgs traditionsreiche Bahn bietet Stehplatz (Sattelplatzkarte), Biergarten, Balkon, Plattform- und Erdgeschoss-Logen, sowie die Pik-König- und NH-Hotel Lounges. Das erlaubt individuelle Möglichkeiten und Ausblicke und ist mit oder ohne Catering verbunden.
Hamburgs ältestes Derby, das seinen Namen einem Pferderennen im Jahr 1780 und dem 12. Earl of Derby verdankt, glänzt nicht nur mit dem IDEE 156. Deutschen Derby, sondern auch mit Gruppe-Rennen wie dem Wettstar.de Großer Hansa-Preis, dem Großen Preis von LOTTO Hamburg, dem Sparkasse Holstein-Cup – der Stutenmeile – und dem ältesten Rennen überhaupt in der Hansestadt, dem Langen Hamburger für die Ausdauer-Spezialisten. Sport pur und zum Greifen nah – das ist Hamburgs IDEE Derby-Meeting.
Vielfalt für Besucher/innen und Sparfüchse
Der Early-Bird-Tarif birgt dabei großes Sparpotential von neun bis zu 50 Euro. Wer z.B. bequem mit einer Meeting-Karte alle Renntage in der Erdgeschoss-Loge der Tribüne erleben möchte, spart bis zum 1. Juni 50 Euro. Auch Stehplatztickets sind für alle Tage stark ermäßigt zu erhalten. Die beste Nachricht: Am Montag, 7. Juli, gilt freier Eintritt zum Sattelplatz und auf Tribünenplätzen zu den Lunch-Races zwischen 11.30 und 14.00 Uhr und auch am Dienstag gilt: freier Zutritt, lediglich Tribünen- und Logenplätze sind kostenpflichtig.
Derbyfieber in Hamburg: Der Ticketvorverkauf für das IDEE Derby-Meeting 2025 in Hamburg ist gestartet. Alle Plätze mit Early-Bird-Tarif im Angebot. (Foto: galoppfoto.de)
(Hamburg) Das IDEE Derby-Meeting findet im Jahr 2025 ein wenig anders als gewohnt statt: Vom 29. Juni bis zum 8. Juli erstreckt sich die Veranstaltung mit fünf Renntagen, rund 50 Rennen und dem IDEE 156. Deutschen Derby für dreijährige Pferde als Top-Ereignis am 6. Juli.
Damit ist auch klar – das mit 650.000 Euro dotierte Derby wird am 3. Renntag, also “mitten im Meeting” in Hamburg-Horn gelaufen. Der Hamburger Renn-Club e.V. öffnet sich damit Überlegungen und Wünschen des Gesamtverbandes Deutscher Galopp: Renn-Wochenenden im Sommer sind begehrt, nicht nur bei den deutschen Veranstaltern, sondern in ganz Europa. Das Derby-Meeting kommt nun sehr kompakt mit vier Renntagen in Folge daher, aber: Der Auftakt in Horn wird mit dem Familientag am Sonntag, 29. Juni, gesetzt. Erstes großes Glanzlicht des Meetings ist dann der Sparkasse Holstein Cup – das mit 25.000 Euro dotierte Stutenrennen über 2.200 Meter.
Fliegerpreis zurück in Hamburg
Der Fliegerpreis ist zurück in Hamburg und wurde zudem aufgewertet. Für die sehr schnellen “Flieger” – also die sprintstarken Pferde auf kurzen Distanzen – geht es nun in Hamburg auf 1.200 Metern um ein mit 40.000 Euro dotiertes Listenrennen. Damit ist die Dotierung um 15.000 Euro angehoben worden, ermöglicht durch eine Kooperation von Wettstar.de, Deutscher Galopp und BBAG. Gelaufen wird der Hamburger Fliegerpreis am zweiten Renntag, also am 5. Juli.
Überhaupt wird es 24 Stunden vor dem IDEE 156. Deutschen Derby sehr spektakulär, denn auch der Wettstar.de – Grosser Hansa-Preis, ein mit 70.000 Euro dotiertes Gruppe II-Rennen, und das älteste Rennen des IDEE Derby-Meetings, der my-bed-eu – Langer Hamburger über 3.200 Meter, finden am 5. Juli in Horn statt.
Anders, aber unvergleichlich
Fünf Tage Galopp-Sport auf der Bahn in Hamburg-Horn verteilen sich 2025 zwar anders, bieten aber Speed, Spaß und die unvergleichliche Atmosphäre, die sich nur in Hamburg entfaltet. Das erstreckt sich auch auf Montag und Dienstag – an beiden Tagen bei freiem Eintritt im Stehplatzbereich. Der Montag, 7. Juli, bietet kurz und konzentriert sechs Lunch-Races. Die nennt man so, weil sie zwischen 11.30 und 14 Uhr stattfinden und gewissermaßen zum Mittagsimbiss mit Sport auf die Bahn locken. Am Dienstag, 8. Juli, wird nochmal richtig losgelegt in zwei Rennsport-Blöcken von 12 – 14 Uhr und von 15.30 – 19.30 Uhr: Zwölf Rennen stehen im Programm, u.a. der Große Preis von LOTTO Hamburg, das mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen.
BILD
Pferde und Menschen – Sparkasse Holstein Cup-Siegerin
Three Havannas und Sparkassen-Vorstandsmitglied Silke Boldt. (Foto:
galoppfoto.de)
Die 156. Auflage des Deutschen Derbys wird am 6. Juli,
dem dritten Renntag, in Hamburg-Horn gelaufen. (Foto: galoppfoto.de)