Dressur pur – Takt, Tempi und Traversalen beim Turnierclub Maas J. Hell

Dressur pur - Takt, Tempi und Traversalen beim Turnierclub Maas J. Hell

(Klein Offenseth) Dem Springsport folgt Dressur pur vom 17. – 19. April auf der Hengststation Maas J. Hell: 22 Prüfungen von der Dressurpferdeprüfung Kl. A bis zur Intermediaire II mit Reiter/innen und Pferden aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Berlin. Der Turnierclub Maas J. Hell ist eingestellt auf Berufsreiter ebenso wie auf Amateure und eine Reihe neuer Club-Mitglieder.

 

Die sind längst neugierig geworden dank der “Mundpropaganda” zur Anlage in Klein Offenseth. Immer wieder ist das “Setting” ein Pluspunkt mit zwei Hallen, den Außenplätzen, deren Qualität stets gelobt wird. Dazu kommt Prüfungsvielfalt. “Es wird tatsächlich viel angeboten und es ist auch nett dort, wir waren ja schon da”, so Australiens Olympiareiterin Kristy Oatley, die mit ihrer Tochter Rose, U21-Europameisterin mit dem Team und insgesamt mit zehn EM-Goldmedaillen eines der deutschen Top-Talente im Viereck, das Clubturnier am Wochenende nutzt. Oatley: “Es geht darum, draußen in Gang zu kommen.”

Eine, die das auch immer wieder gern nutzt, ist die Ausbilderin Nicole Kirschnick (Winsen), die auf dem Amselhof Walle zuhause ist. “Der Anspruch der Turniere ist etwas anders,” sagt Kirschnick, “nicht nur für die Amateure. Man fährt dorthin und weiß, man kann auch mal was probieren, überprüfen.” 

 

Neu konzipiert und auf den Sport fokussiert

Zuhören können und Bedürfnisse von Aktiven aufnehmen und berücksichtigen, sich auch mal etwas trauen und seltener angebotene Dressurprüfungen ausschreiben – das sind die Pluspunkte, die den neu konzipierten Turnierclub Maas J. Hell begleiten. “Wir starten ja mit dem Club etwas Neues, das sich fest im Turnier-Kalender etablieren soll.  Es soll die Basis gebildet werden für einen festen Bestandteil im Turniersport”, so Turnierleiterin Jasmin Ulonska-Weiss. “ Wir haben viele Ideen, die darauf aufbauen werden und freuen uns, dass es so gut angenommen wird.”

 

Vom 17. – 19. April geht es nun wieder um Dressur pur, am Freitag ab 09.15 Uhr mit drei Dressurpferdeprüfungen für die jungen Kandidaten bis zu zwei Prüfungen der Kl. S am Nachmittag. Am Samstag beginnt der Turniertag um 08.30 Uhr gleich mit einer Intermediaire A, am Sonntag wird das Turnierprogramm mit einer Intermediaire II ab acht Uhr eröffnet. Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

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Wird von Freitag bis Sonntag Schauplatz des 3. Dressurturniers im Turnierclub Maas J. Hell sein. Der 60x30 Meter große, moderne Reitplatz der Station Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)
Wird von Freitag bis Sonntag Schauplatz des 3. Dressurturniers im Turnierclub Maas J. Hell sein. Der 60x30 Meter große, moderne Reitplatz der Station Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)

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Turnierclub Maas J. Hell – ein Duo auf Erfolgstour

Turnierclub Maas J. Hell - ein Duo auf Erfolgstour

(Klein Offenseth)  Mit einem Sieg der Holsteiner Stute Ninja mit Claudia Wähling endete das Springpferde-Prüfungsprogramm in Klein Offenseth beim Turnierclub Maas J. Hell. Mit der Note 8,4 wurde die tadellose Runde der Class de Luxe-Tochter Ninja belohnt und das dürfte den Besitzer Herbert Ulonska besonders freuen. Er macht die Clubturniere auf seiner Hengststation Maas J. Hell möglich.

 

Allein vier Prüfungen galten am Montag den fünf bis maximal sieben Jahre alten Springpferden auf dem großen Platz der Station Maas J. Hell. Claudia Wähling pilotierte auch den sechs Jahre alten Hannoveraner Hengst Dios für Besitzer Nico Pluskotta auf Platz eins in der Springpferdeprüfung Kl. L. Die beiden Prüfungen der Kl. A waren ebenfalls “Frauensache”: Hanna Seemann und die fünf Jahre alte Holsteiner Schimmelstute Othina, sowie der OS-Wallach Diathargo Blue PS sicherte sich mit 8,6 und 8,5 jeweils Platz eins.

 

Einen “lucky Sunday” erlebte 24 Stunden zuvor ein Duo, das schon viel herumgekommen ist. Paul-Heinz Meier aus dem westfälischen Kaldenkirchen und Silke Lehmann (Breitenburg). Beide haben bereits bei Deutschen Meisterschaften und Europameisterschaften der Amateure Erfolge gesammelt. 2022 gewann Meier mit der deutschen Mannschaft sogar Bronze bei den AJA-FEI- Europameisterschaften. Zwei Jahre später jumpten Lehmann und Meier auch ins Einzelfinale der AJA-EM im französischen Hardelot.

 

Beim Turnierclub Maas J. Hell sammelten die fleißigen Non-Professional Siege und Platzierungen, u.a. im Springen Kl. M mit Silke Lehmanns Holsteiner I`m extra vor Claudia Wähling mit dem Holsteiner Stationshengst Central Park. Schmunzelnd und mit vielen praktischen und dekorativen Ehrenpreisen auf dem Arm machten sich Meier und Lehmann auf den Heimweg. Das galt auch für Sven Thölke – der Mann aus Rehhorst, der bereits am ersten Turniertag auftrumpfte, sicherte sich am Sonntag mit Feldgoldcrunchy den Sieg im Springen Kl. S* vor Luna Marie Schweiger (Hamburg) mit Cowi. Diese beiden kennen sich nun – man begegnete sich nicht zum ersten Mal in einer Siegerehrung.  Auch das ist typisch für den Turnierclub Maas J. Hell – man sieht sich immer wieder – das nächste Mal vom 3. – 4. Mai zum 3. Springturnier auf der Anlage der Station Maas J. Hell.

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Feldgoldcrunchy und Sven Thölke aus Rehhorst - bereits am Samstag gewann der Reiter beim Turnierclub Maas J. Hell mit der Stute Fabella das S-Springen der Amateure - nun folgte auch Feldgoldcrunchy mit einem ersten Platz. (Foto: BM)
Feldgoldcrunchy und Sven Thölke aus Rehhorst - bereits am Samstag gewann der Reiter beim Turnierclub Maas J. Hell mit der Stute Fabella das S-Springen der Amateure - nun folgte auch Feldgoldcrunchy mit einem ersten Platz. (Foto: BM)

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Turnierclub Maas J. Hell: Top-Tag für Sven Thölke und Elisabeth-Marie Taraz

Turnierclub Maas J. Hell: Top-Tag für Sven Thölke und Elisabeth-Marie Taraz

(Klein Offenseth)  Es gibt Tage, da gelingt einfach alles – und Elisabeth-Marie Taraz (Hamburg) und Sven  Thölke (Rehhorst) dürfen den Sportsamstag beim Turnierclub Maas J. Hell als so etwas verbuchen. Elisabeth hat mit ihrem Holsteiner Lordillo S sowohl das L-Springen, als auch das M-Springen gewonnen und auch Dating Charly, seines Zeichens Deutsches Reitpony im A**-Springen auf Platz eins pilotiert. Mehr “Beute” geht kaum.

Oder doch? Die junge Reiterin hatte gut zu tun, denn neben Lordillo und Dating Charly hatte sie auch die sechsjährige Holsteiner Stute Miss Pippa mit nach Klein Offenseth gebracht und war mit der Stute auch noch auf Platz drei im A**-Springen gedüst. Taraz war schon vor drei Jahren mit Dating Charly bei den Club-Turnieren dank präzise gerittener Runden aufgefallen. 

 

Das sorgfältige Vorbereitung immer das A und O ist, stellte Johannes Fahrenkrug (Tellingstedt) unter Beweis: sehr konzentriert mit großen Schritten Galoppsprünge ausrechnend und genau einer gedachten Linie folgend, ging der junge Reiter den Parcours ab. Ergebnis: alles richtig gemacht mit dem Holsteiner Schimmel Eibo, Platz eins in 57,90 Sekunden und fast vier Sekunden schneller als die Mitbewerber/innen.

 

Reiten, Siegerehrung, fix zum Anhänger und dann “umsitzen” – so sah auch das Programm von Sven Thölke und seinen Mitbewerbern aus. Bei den Clubturnieren treffen oft auch “alte Bekannte” aufeinander. Zu den oft und gern gesehenen Gästen zählt z.B. auch Club-Mitglied Luna-Marie Schweiger (Hamburg), Yvonne Dude (Hamburg) und  Uwe Kuhlemann aus Greppin. 

 

Der Unternehmer Kuhlemann ( Gutsfleischerei Greppin) reist ganz aus Sachsen-Anhalt für die Clubturniere an und musste diesmal lediglich Sven Thölke vorbei ziehen lassen, der zuvor schon Luna-Marie Schweiger im M**-Springen auf Platz zwei verwies. Am Sonntag geht es ab 11 Uhr weiter mit Springsport pur auf dem 60×100 Meter großen Platz beim Turnierclub Maas J. Hell.

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Kommt extra aus Sachsen-Anhalt immer wieder zu den Club-Turnieren: Uwe Kuhlemann, hier mit Crunchip. (Foto: BM)
Kommt extra aus Sachsen-Anhalt immer wieder zu den Club-Turnieren: Uwe Kuhlemann, hier mit Crunchip. (Foto: BM)
Mit fast vier Sekunden Vorsprung das L-Springen gewonnen - Eibo und Johannes Fahrenkrug. (Foto: BM)
Mit fast vier Sekunden Vorsprung das L-Springen gewonnen - Eibo und Johannes Fahrenkrug. (Foto: BM)

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Turnierclub Maas J. Hell – alles zu Springsport, Dressur, Tag der Offenen Tür

Turnierclub Maas J. Hell - alles zu Springsport, Dressur, Tag der Offenen Tür

(Klein Offenseth)  Sport steht im Fokus, auch und gerade auf einer Hengststation. Vom 11. – 13. April geht es um Springsport pur auf dem neuen 60×100 Meter großen Platz der Station Maas J. Hell in Klein Offenseth. Der Turnierclub Maas J. Hell ist im Januar mit neuer Konzeption für die Turniere im Springen und in der Dressur durchgestartet. Das hatte Folgen…

 

Großzügige Möglichkeiten

Die Zahl der Club-Mitglieder wächst ebenso wie die Zahl der Anrufe und Nachfragen. Und das hat viel mit der Form, den Rahmenbedingungen, der Erreichbarkeit der Anlage und den Parkmöglichkeiten zu tun. Stichwort: Wohlfühlatmosphäre für Zwei- und Vierbeiner. Torben Seemann, Ausbilder aus Nienborstel und beim Clubturnier Springen mit jungen Pferden dabei, schätzt das Großzügige: “Das ist schon üppig – die Turnierplätze sind gut, es gibt sehr viele Möglichkeiten zum Abreiten und die große Halle. Gerade für junge Pferde ist es ein Vorzug, wenn nicht so viele auf einmal zum Abreiten auf einem Platz sind.”

 

Flexibilität

Nur eine Woche nach dem Springturnier folgt das 3. Clubturnier Dressur. Im Springsportland Schleswig-Holstein kommt die Offerte des Turnierclubs Maas J. Hell richtig gut an, der Anteil der Dressur- Mitglieder ist höher als beim Springen. Das hat Gründe. “Für uns ist das immer gut planbar,” unterstreicht Jeanne-Marleen Schwiebert (Kattendorf). “Ich weiß frühzeitig, wann die Turniere stattfinden, was mich erwartet und kann mir einen Plan machen für meine Pferde”. Und noch etwas ist der Ausbilderin wichtig – die Flexibilität: “Jasmin Ulonska-Weiss hat ein offenes Ohr für Wünsche und Ideen. Zum Beispiel werden Dressurpferdeprüfungen Kl. S in Schleswig-Holstein nicht sehr oft ausgeschrieben. Kann ich auch verstehen, denn das Risiko, dass vielleicht nur fünf oder sechs kommen, ist schon da. Jasmin hört sich das an und setzt sowas auch mal um”. Aktuell stehen Dressurpferdeprüfungen Kl. L und M im Programm – Aufgaben, die für Bundeschampionats-Kandidaten interessant sind.

 

Passend für die Pferde und ihre Reiter/innen – das schätzen auch Non-Professionals im Sattel. Dazu sorgt die familiäre Atmosphäre, die Gastronomie und die Konzentration auf den Sport für Akzeptanz – Pferde, Programm und Aktive stehen im Mittelpunkt. Das Konzept sorgte in den vergangenen Wochen für erhöhten Zulauf und etliche Begegnungen. “Wann seid ihr wieder hier?” war eine der am häufigsten gestellten Fragen untereinander….

 

Tag der Offenen Tür: 30. April

Mehr über den Turnierclub Maas J. Hell, die Hengste der Station, Ausbildung, Training und die Coaches wird am Donnerstag, 30. April auch beim “Tag der Offenen Tür” der Hengststation Maas J. Hell geboten. Ab 16 Uhr sind Besucher/innen herzlich willkommen in Klein Offenseth.

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Der 60x100 Meter große Springplatz ist ab Samstag Standort des 2. Springturniers im Turnierclub Maas J. Hell in Klein Offenseth. (Foto: Stefan Lafrentz)
Der 60x100 Meter große Springplatz ist ab Samstag Standort des 2. Springturniers im Turnierclub Maas J. Hell in Klein Offenseth. (Foto: Stefan Lafrentz)
Jeanne-Marleen Schwiebert und Massimo. Die Ausbildern nutzt die Dressurturniere des Clubs gern für ihre Pferde. (Foto: Brüske Medien)
Jeanne-Marleen Schwiebert und Massimo. Die Ausbildern nutzt die Dressurturniere des Clubs gern für ihre Pferde. (Foto: Brüske Medien)

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Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell frei zugänglich in der Mediathek

Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell frei zugänglich in der Mediathek

(Klein Offenseth)  Wer es verpasst hat, darf sich freuen: Die gesamte Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell ist für zwei Monate in der Mediathek von clipmyhorse.tv frei zugänglich. Aus dem Hengstlot der Station in Klein Offenseth wurden 16 Hengste der Station für die Spring- und Dressurpferdezucht präsentiert. Von den ganz jungen wie dem prämierten Caressini`s Son v. Caressini und Vivantus v. Vivanero bis zum 21-jährigen Canstakko v. Canturo.

 

Kommentiert von Antonio do Vale (Dressurhengste), Tjark Nagel und Hilmar Meyer (Springhengste) und züchterisch aufgeschlüsselt durch Claus Schridde und Herbert Ulonska bietet die Hengstpräsentation Eindrücke zur Qualität und Ausbildung der Hengste und auch zur Vererbungskraft.

 

Die Hengstpräsentation ist unter dem Link: https://www.clipmyhorse.tv/de_DE/ondemand/event/18429/competition/431412/hengstschau-hengststation-maas-j-hell/hengstschau erreichbar.

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Dressurofferte im Lot der Hengststation Maas J. Hell - der Trakehner Lancelot (v. Ivanhoe-Sixtus) mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)
Dressurofferte im Lot der Hengststation Maas J. Hell - der Trakehner Lancelot (v. Ivanhoe-Sixtus) mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)
Der Hell-Hengst Chavaros II (v. Charleston-Con Air) und Ausbilder Rolf-Göran Bengtsson beeindruckten bei der Hengstpräsentation. (Foto: photo-rocket)
Der Hell-Hengst Chavaros II (v. Charleston-Con Air) und Ausbilder Rolf-Göran Bengtsson beeindruckten bei der Hengstpräsentation. (Foto: photo-rocket)

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Vielfalt, Sorgfalt, Klasse – die Hell-Hengste erzeugen “Aha-Momente”

Vielfalt, Sorgfalt, Klasse - die Hell-Hengste erzeugen “Aha-Momente”

(Klein Offenseth-Sparrieshoop)  Das Hengstlot präsentierte sich in allerfeinster Form: 16 Hengste der Station Maas J. Hell von drei bis 22 Jahre alt, spring- oder dressurbetont gezogen und altersgemäß in Szene gesetzt, sorgten für Aufsehen, Eindruck und reichlich Gesprächsstoff. Die Reaktionen von der Tribüne kamen prompt und reichten von “Ich fand den Trakehner Dressurhengst Lancelot unglaublich beeindruckend” bis zu “Wow” für den jungen Prämienhengst Caressini`s Son von Caressini oder den vermögend springenden It`s Otto v. Etoulon VDL (Z.: Albert Zoer), der jüngst die Zulassung für das Hengstbuch I in Holstein erhielt.

 

Die Präsentation des Hengst-Lots war bewusst abwechslungsreich gestaltet und verbunden mit üppigen Informationen für die züchterische und die sportliche Perspektive. Tjark Nagel und Hilmar Meyer, die auch künftig Springtraining für interessierte Gäste auf der Station anbieten, sorgten für Einblicke in die Trainingsschwerpunkte und deren Bedeutung. Antonio de Vale, Portugals Olympiareiter und seit 2025 Dressurtrainer auf der Station, zelebrierte mit Jasmin Ulonska-Weiss und dem Trakehner Hengst Lancelot sowie Anni Weiss und dem in Neustadt-Dosse gezogenen Blomquist v. Benicio Trainingseinheiten im Spotlight.

 

Den ersten Auftritt im neuen Zuhause absolvierte der rein holsteinisch gezogene Prämienhengst Caressini`s Son von Caressini-Come On und gewissermaßen vor “allen Züchtern der Familie”: Sandra und Dr. Axel Schürner (Nideggen), die sowohl den Vater Caressini, dessen Vater Carento und Caressini`s Son  gezüchtet haben. Und auch die Züchter der Mutter “Unsere Cera” (Harm Thormählen, Kollmar) und des Großvaters “Come On” (Gerd Magens, Ottenbüttel) ließen sich diese Premiere nicht entgehen. “Wir sind so glücklich, dass Caressini und Caressini`s Son auf der Station Hell sind”, so Sandra Schürner, “sie sind hier in den besten Händen.”

 

Die Ausbildungsfortschritte und Qualitäten des Hengstlots verdeutlichten vor allem auch die Ausbilder/innen: Schwedens Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson – der auch den von Ehefrau Evi gezogenen Cultino EB vorstellte – verhehlte seine Begeisterung für den einstigen Landeschampion Chavaros II v. Charleston nicht. Zuchtberater Sebastian Rohde, der die bemerkenswerte Entwicklung des jetzt sechs Jahre alten Diacont v. Diamant de Semilly, des fünf Jahre jungen Coccianto v. Christian und des vierjährigen Attention Please v. Acodetto selbst sichtbar machte, bekam leuchtende Augen angesichts des Zuspruchs.

 

Das Hengstlot der Station Maas J. Hell ist bewusst vielfältig angelegt. Das verdeutlichten die Trakehner Hengste Lancelot v. Ivanhoe und Invincible v. Windfall genauso wie der Halbblüter Bahrain v. Arian Shah ox. Die wichtigste Botschaft der Hengstpräsentation: Qualität fördern für den Zuchtfortschritt.

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Schwedens Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson und der Schimmelhengst Chavaros II. (Foto: photo-rocket)
Schwedens Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson und der Schimmelhengst Chavaros II. (Foto: photo-rocket)
Einer der Jüngsten im Lot der Station Maas J. Hell: der dreijährige Caressini`s Son mit Charlotte Hahn. (Foto: photo-rocket)
Einer der Jüngsten im Lot der Station Maas J. Hell: der dreijährige Caressini`s Son mit Charlotte Hahn. (Foto: photo-rocket)
Der sechsjährige Diacont v. Diamant de Semilly mit Zuchtberater Sebastian Rohde. (Foto: photo-rocket)
Der sechsjährige Diacont v. Diamant de Semilly mit Zuchtberater Sebastian Rohde. (Foto: photo-rocket)
Der von Albert Zoer gezogene It`s Otto von Etoulon VDL mit Claudia Wähling erhielt bereits die Anerkennung für das Hengstbuch I in Holstein. (Foto: photo-rocket)
Der von Albert Zoer gezogene It`s Otto von Etoulon VDL mit Claudia Wähling erhielt bereits die Anerkennung für das Hengstbuch I in Holstein. (Foto: photo-rocket)
Der Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)
Der Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)

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Klasse Vererber – junge Hoffnungsträger – persönlicher Eindruck: Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell

Klasse Vererber - junge Hoffnungsträger - persönlicher Eindruck: Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell

(Klein Offenseth)  Die Hengststation Maas j. Hell ist gerüstet für viele Besucher/innen am Samstag, 28. Februar: ab 16 Uhr geht die Hengstpräsentation los. Sitzplätze auf der Tribüne können (noch) reserviert werden und die Hell-Hengste sind in feinster Form für den Auftritt im Parcours oder unter dem Dressursattel. Besucher können das Hengstlot live und aus nächster Nähe kennen lernen und finden jederzeit Ansprechpartner für ihre Fragen.

 

Der ganz persönliche Eindruck steht im Mittelpunkt. Das gilt für die bekannten Vererber im Hengstlot der Station, wie z.B . den Canturo-Sohn Canstakko, dessen Nachkommen in den USA und Europa international erfolgreich im Springsport und auch in der Vielseitigkeit sind.

 

Vier außergewöhnliche Neuzugänge und ein Gast

Eindruck vermitteln, das gilt auch für die vier Neuzugänge der Station. Kein einziger älter als fünf Jahre und für Spring- und Dressurzüchter absolut interessant. Das reicht vom Halbblüter Camar Bahrain bis zum Dressurnachwuchs Vivantus aus der Neustädter P-Familie.

 

Eindruck hinterlassen haben im Sport bereits die jungen Hengste der Station von C wie Chavaros II bis L wie Lancelot (v. Ivanhoe). Den sieben Jahre alten, einstigen Landeschampion Chavaros II (v. Charleston) stellt Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson persönlich am Samstag vor und bringt auch noch Evi Bengtssons selbst gezogenen Cultino EB (v. Casaltino) mit nach Klein Offenseth.

 

Eigens “ihrer” Hengste wegen kommt die Familie Schürner aus Nideggen (NRW) erstmals zur Präsentation auf die Station Maas J. Hell. Sowohl Caressini (v. Carento), als auch sein prämierter und ganz holsteinisch gezogener Sohn Caressini`s Son aus dem Thormählen-Stamm 3615 stammen aus der Zucht der Schürners.

 

Die Hell-Hengste pur, direkt und live erleben, Klönschnack im Casino halten, mal in den Stall gucken und den Nachmittag bei “Speis und Trank” ausklingen lassen –  all das bietet die Hengststation Maas J. Hell am Samstag und freut sich auf viele Gäste und angeregte Gespräche.

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Der Hell-Hengst Caressini mit Claudia Wähling. (Foto: J. Bugtrup)
Der Hell-Hengst Caressini mit Claudia Wähling. (Foto: J. Bugtrup)

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Station Maas J. Hell – Das Hengstlot 2026 zeigt sich am Samstag

Station Maas J. Hell - Das Hengstlot 2026 zeigt sich am Samstag

(Klein Offenseth) Die Hengststation Maas J. Hell präsentiert am Samstag, 28. Februar, ab 16 Uhr ihr Hengstlot für die Saison 2026: Vier junge Neuzugänge sind dabei, im Sport erfolgreiche Hell-Hengste und bekannte Vererber.

 

Rolf-Göran Bengtsson und der jetzt sieben Jahre alte Hell-Hengst Chavaros II (v. Charleston-Con Air) sind seit Mai 2025 ein Team. Diacont (v. Diamant de Semilly-Contender) hat gerade erst sein internationales Debüt als Sechsjähriger mit unserem Zuchtberater Sebastian Rohde erfolgreich absolviert. Der jetzt fünf Jahre alte Coccianto (v. Christian-Diamant de Semilly) ist deutlich herangereift und mit dem Trakehner Hengst Lancelot Selso (v.Ivanhoe-Sixtus) hat die Station Maas J. Hell einen sechs Jahre jungen Dressur-Hengst mit außergewöhnlicher Bewegungsqualität im Lot.

 

Debütanten in Programm

Das Wiedersehen mit den bekannten Hengsten der Station wie Central Park (v. Casall-Contender), Canstakko (v. Canturo-Stakkato), It`s Otto (v.Etoulon VDL-Coromino) oder auch Caressini (v. Carento-Cassini I) wird mit der Präsentation der “Neuen” zum besonderen Blickfang. Zum ersten Mal wird sich der rein holsteinische gezogene Prämienhengst Caressini`s Son (v. Caressini-Come On) vorstellen. 

 

Debüt in Klein Offenseth – das gilt auch für den dreijährigen  Vivantus (v. Vivanero-His Moment), der das Dressurlot der Station bereichert und der berühmten Neustädter P-Familie entspringt. Das Hengstlot 2026 offenbart generell Vielfalt:  Der Fuchshengst Bahrain (v. Arian Shah ox-Connery) ist der erste Trakehner Halbbluthengst, der eine Box auf der Station Hell bezogen hat. Für Vielfalt steht auch der Trakehner Hengst Invincible (v. Windfall-Krokant) dessen Abstammung die Konzentration auf den Vielseitigkeitssport verrät.

 

Die Hengstpräsentation am 28. Februar ist frei zugänglich  und beginnt um 16 Uhr. Wer sich einen Sitzplatz auf der Tribüne reservieren möchte, kann das unkompliziert über das Büro (Andrea Konschak) unter der Rufnummer 04126 -38272 machen. Das Portal ClipMyHorse.tv. zeichnet die Hengstpräsentation 2026 der Station Maas J. Hell auf und stellt sie zeitversetzt online.

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Der Hell-Hengst und Landeschampion 2024, Chavaros II und Rolf-Göran Bengtsson sind seit Mai 2025 ein Team und Teil der Hengstpräsentation am 28. Februar in Klein Offenseth. (Foto: J. Bugtrup)
Der Hell-Hengst und Landeschampion 2024, Chavaros II und Rolf-Göran Bengtsson sind seit Mai 2025 ein Team und Teil der Hengstpräsentation am 28. Februar in Klein Offenseth. (Foto: J. Bugtrup)

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2. Freispring-Wettbewerb – zwei Holsteiner Stuten dominieren auf der Hengststation Maas J. Hell

2. Freispring-Wettbewerb - zwei Holsteiner Stuten dominieren auf der Hengststation Maas J. Hell

(Klein Offenseth)  Mit zwei Holsteiner Stuten auf den ersten Plätzen endete der zweite Freispring-Wettbewerb auf der Hengststation Maas J. Hell. Eine drei Jahre junge Vigado-Tochter aus der Zucht von Hermann Hogreve und die vier Jahre alte Oona Lisa CHB von Grandorado TN aus der Zucht von Carmen Hinrichsen-Bockmeyer und Sven Bockmeyer beeindruckten nachhaltig mit Manier und Vermögen über den Hindernissen der Spring-Gasse. Insgesamt 15 Pferde und zwei Ponys traten zum Wettbewerb auf der Station in Klein Offenseth an.


Die Siegerin der dreijährigen Pferde ist eine fuchsfarbene Holsteiner Stute von Vigado aus einer Mutter von Casall. Für das vermögende Springen gab es die Note 9,0, für die Manier eine 8,6 und damit insgesamt 17,6 Punkte. Züchter und Aussteller Hermann Hogreve aus Holstendorf durfte sich zudem auch über den vierten Platz für seine Keaton-Cormint-Tochter freuen.


Die Top-Noten des Tages “sahnte” auf der Station Maas J. Hell eine ein Jahr ältere Stute ab, deren Mühelosigkeit in der Spring-Gasse offensichtlich war: Oona Lisa CHB stammt von Grandorado TN aus einer Mutter von Casino ab und heimste für Manier und Vermögen eine 9,8 und eine 9,0 ein. Herbert Ulonska durfte sich über das Deutsche Reitpony Dusty Gold freuen – als einziges Pony in dieser Altersklasse sprang der Vierjährige, der via TG über die Station Maas J. Hell vermarktet wird, souverän auf den vierten Rang.


Umsichtig in Szene gesetzt wurden die Pferde vom Freispring-Team unter Leitung von Jan Meves, gerichtet wurde der Wettbewerb von Jens Ritters und Neel-Heinrich Schoof, die die Qualitäten der einzelnen Kandidaten hervorhoben und die Notengebung transparent begründeten. Aufschlussreich geriet das sowohl für das Publikum auf der Tribüne, als auch für die Aussteller/innen. Platziert, rangiert und mit Ehrenpreisen  belohnt wurden alle Teilnehmer/innen dank der großzügig gestifteten Preise von Partnern der Hengststation Maas J. Hell.


Positionen ausgetauscht – Pferdezucht, Hell-Hengste, Grundsätzliches

Fünf Experten standen zwischen den beiden Altersgruppen des Freispring-Wettbewerbs Rede und Antwort zum Thema Pferdezucht mit Blick auf die Hell`sche Hengstriege und grundsätzlichen Überlegungen. Jochen Ahsbahs, Wieger Derk de Boer, der Zuchtberater der Station Maas J. Hell, Sebastian Rohde, Jens Ritters und Neel-Heinrich Schoof stehen für Beurteilungskompetenz und Erfahrung. Was zeichnet das Hengstlot der Station aus? Wie selbstkritisch betrachten Züchter/innen die eigenen Stuten und was für Pferde wollen Kunden eigentlich züchten. Da erfuhren die Gäste durchaus Neues: Zum Beispiel wie begeistert Sebastian Rohde von der Nähe zu Züchtern und Züchterinnen ist. “So dicht dran wie jetzt, war ich vorher noch nie”, räumte Rohde ein, der sowohl in der Vermarktung, als auch in der Hengsthaltung zuvor in Oldenburg und Elmshorn verantwortlich war. Pluspunkte: detaillierte Kenntnis der einzelnen Hengste, eigene Erfahrung im Turniersport wie z.B. mit dem Diamant de Semilly-Sohn Diacont und der Blick auf die Nachzucht. Die Resonanz auf der Tribüne – gern mehr von und für Perspektiven, Beratung und Chancen in der Pferdezucht und -Vermarktung.


Ergebnisübersicht 2. Freispring-Wettbewerb der Hengststation Maas J. Hell:

Dreijährige Pferde/ Ponys

1. Holst. Stute v. Vigado-Casall (Z.u.B.: Hermann Hogerve), Notensumme 17,6

2. Holst. Stute v, Corfu de la Vie-Uriko (Z. Karl-R. Ibs, B. Sandra Büte) 17,4

3. Zangersh. Hengst v. Baggio-George Z ( Z.u.B.: Richard Stigter) 16,8

4. Holst. Stute v. Keaton-Cormint (Z. u. B.: Hermann Hogreve) 16,7


Vierjährige Pferde/ Ponys:

1. Holst. Stute Oona Lisa CHB v. Grandorado TN-Casino (Z.u.B.: C und S. Bockmeyer) 18,8

2. Holst. Wallach Carat Cool  v. Colman-Lordanos (B. Marei Grune) 18,7

3. Holst. Wallach von Conthargos-Diarado (Z. Elmar Sipple, B. F.u.N. Henrich) 17,9

4. DR-Wallach Dusty Gold v. Reitland`s Diamonds Gold-Cosmopolitan D (Z. A. Schindele, B. Herbert Ulonska) 17,0

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Mit 18,8 Punkten insgesamt für Manier und Vermögen beeindruckte die vier Jahre junge Holsteiner Stute Oona Lisa CHB aus der Zucht und dem Besitz von Carmen Hinrichsen-Bockmeyer und Sven Bockmeyer. (Foto: A. Solbau)
Mit 18,8 Punkten insgesamt für Manier und Vermögen beeindruckte die vier Jahre junge Holsteiner Stute Oona Lisa CHB aus der Zucht und dem Besitz von Carmen Hinrichsen-Bockmeyer und Sven Bockmeyer. (Foto: A. Solbau)
Das einzige Pony bei den Vierjährigen war Dusty Gold von Reitland`s Diamonds Gold, der Herbert Ulonska gehört und auf Platz vier jumpte. (Foto: A. Solbau)
Das einzige Pony bei den Vierjährigen war Dusty Gold von Reitland`s Diamonds Gold, der Herbert Ulonska gehört und auf Platz vier jumpte. (Foto: A. Solbau)
Ehrenpreise von Lederhalftern bis zu Futtereimern gab es von Partnern der Station Maas J. Hell für alle Teilnehmer/innen des 2. Freispring-Wettbewerbs auf der Station. (Foto: A. Solbau)
Ehrenpreise von Lederhalftern bis zu Futtereimern gab es von Partnern der Station Maas J. Hell für alle Teilnehmer/innen des 2. Freispring-Wettbewerbs auf der Station. (Foto: A. Solbau)

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Freispringen, Diskussion, Get-Together – am Samstag auf der Hengststation Maas J. Hell

Freispringen, Diskussion, Get-Together - am Samstag auf der Hengststation Maas J. Hell

(Klein Offenseth)  Es kann losgehen: am Samstag, 6. Dezember ab 14 Uhr, beginnt der 2. Freispring-Wettbewerb der Station Maas J. Hell. Rund 16 drei und vier Jahre alte Pferde und Ponys aus ganz Norddeutschland wurden dafür angemeldet und dürfen sich in der Springgasse der beheizten Reithalle entfalten. Eröffnet wird der Wettbewerb mit den drei Jahre alten Pferden, danach wird im angeschlossenen Casino zur kurzweiligen Podiumsdiskussion gebeten, bevor die vier Jahre alten Pferde zum Freispringen antreten.

 

Für die vier- und zweibeinigen Gäste und Zuschauer wurde auf der Station alles vorbereitet: von der immer im Dezember weihnachtlich dekorierten Halle, bis zur Springgasse und der komfortablen Tribüne. Als Richter konnten der Holsteiner Züchter Jens Ritters und der Zuchtleiter und GF des Trakehner Verbandes, Neel-Heinrich Schoof gewonnen werden. Auf die Teilnehmer warten wertvolle und praktische Ehrenpreise von Partnern und Sponsoren der Station Maas J. Hell.

 

Die Podiumsdiskussion rund um die Hell`schen Hengste mit dem Zuchtberater der Station Maas J. Hell, Sebastian Rohde, Neel-Heinrich Schoof, Jens Ritters, Jochen Ahsbahs und Wieger Derk de Boer soll anregen und Denkanstöße geben. Das darf im Anschluss an den Freispring-Wettbewerb auch gern beim Imbiss vertieft werden, zu dem die Hengststation Maas J. Hell Teilnehmer und Besucher herzlich einlädt.

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Die Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth ist am 6. Dezember Schauplatz eines Freispring-Wettbewerbs und einer Podiumsdiskussion. (Foto: D. Danczyk)
Die Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth ist am 6. Dezember Schauplatz eines Freispring-Wettbewerbs und einer Podiumsdiskussion. (Foto: D. Danczyk)

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