Derby-Nachlese: Gute Umsatzzahlen in vier Tagen

Derby-Nachlese: Gute Umsatzzahlen in vier Tagen

(Hamburg)  Am Sonntagabend konnte er es selbst kaum glauben, die Bestätigung ist nun da. Johann Riekers, Schatzmeister des Hamburger Renn-Clubs e.V., kann abschließend ein reell gutes Ergebnis für vier Tage IDEE Derby-Meeting vermelden.

 

Gesamtumsatz über sechs Millionen

Insgesamt hat das viertägige Meeting auf der Rennbahn Hamburg-Horn 6.214.805 Euro Umsatz verzeichnet. Der Löwenanteil fällt auf den Derbytag: allein 4.811.585 Euro Umsatz wurden am Haupttag erzielt. Das Ausland hat daran einen hohen Anteil. Hamburgs Rennen konnten ohnehin in Deutschland, als auch in ganz Europa bewettet werden und das taten die Galopp-Fans in Frankreich, Italien und andernorts offenkundig ganz gezielt. Die Umsätze aus dem ausländischen Wettgeschäft beliefen sich während des gesamten Meetings auf 4.023.181 Millionen Euro, auf den Derbytag entfielen 3.725.238 Euro.

 

Grund zur Freude lieferten aber auch die Bahnwetten in Hamburg-Horn. Die Besucher und Besucherinnen, die an den Wettkassen für Hochbetrieb sorgten, bescherten am Derbytag Umsätze, die die Millionen-Marke “knackten” mit 1.086.348 Euro.

 

Dank an Vorstand und Team

“Ich bin sehr stolz auf den Vorstand des HRC, vor allem aber auch auf unser ganzes Team hinter den Kulissen, das so unermüdlich gearbeitet hat, um ein richtig gutes IDEE Derby-Meeting zu ermöglichen”, so Johann Riekers. Nur wenige Wochen vor dem IDEE Derby-Meeting verstarb der HRC-Vorsitzende Hans-Ludolf Matthiessen – eine Größe in Sachen Derby-Meeting und Galopp-Sport. Die daraus erwachsende Verantwortung und Aufgabenverteilung wurde im Vorstand sofort angenommen und umgesetzt. Rund acht Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr errechnete der Schatzmeister und kann das als gutes Signal in Zeiten verbuchen, in denen Sport – außerhalb von Fußball –  generell mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen hat.

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Gute Umsätze auf der Rennbahn Hamburg-Horn und hoher Wettanteil aus dem Ausland - Hamburgs Renn-Club meldet gute Zahlen. (Foto: galoppfoto.de)
Gute Umsätze auf der Rennbahn Hamburg-Horn und hoher Wettanteil aus dem Ausland - Hamburgs Renn-Club meldet gute Zahlen. (Foto: galoppfoto.de)

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Kleine Derby-Nachlese – tolle Hüte und spendable Spediteure

Kleine Derby-Nachlese - tolle Hüte und spendable Spediteure

(Hamburg)  Zu großen Turfereignissen gehören Hüte, so wie der Schweif zum Pferd. Das IDEE Derby-Meeting macht da keine Ausnahme: Unter der Regie der Familie Sarah und Christian von Boetticher hat der Hutwettbewerb am Derbytag in Hamburg-Horn mächtig viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gewagte Kreationen und perfekt durchdachte Outfits bescherten dem Top-Ereignis auf der Rennbahn Hamburg-Horn elegante Bilder und Farbtupfer und zogen mächtig viel Aufmerksamkeit auf sich.

 

Die Siegerehrung sorgte prompt für einen “Hingucker”, denn nach der “Qual der Wahl” für die Jury, zu der u.a. Teresa Gaschler und Janina Lin Otto zählten, versammelte sich eine außerordentlich große Zahl von Menschen in eleganten und außergewöhnlichen Outfits mit sehenswerten Kopfbedeckungen auf der Bühne der Rennbahn. Zur Siegerin des schicken Wettbewerbs kürte die Jury Monika Runge. Platz zwei gebührte Reachel Torrez und den dritten Platz sicherte sich Thiago dos Santos Pinto. Die Preise für die schönsten Hüte reichten von Hotelübernachtungen auf Sylt, Wellness Tag im Adlon Kempinski Berlin, Dinner im Hotel Vier Jahreszeiten und feinstem Schreibwerkzeug von Montblanc bis zu schönen Accessoires wie Gürtel und Ohrringen.

 

Tolle Pferde, tolle Pfleger, spendable Spediteure

Der Hamburger Renn-Club e.V. freute sich nicht nur über ein bemerkenswert gutes Ergebnis des IDEE Derby-Meetings, sondern ist vor allem auch stolz darauf, dass an allen vier Renntagen und in 48 Rennen kein Pferd eine Verletzung davon getragen hat. Insgesamt drei Tierärzte waren an den Renntagen grunsätzlich einsatzbereit. Auch die Jockeys blieben alle unverletzt und gesund.

 

Der besondere Dank der Veranstalter gilt den Pferdepfleger/innen, die – und das ist nicht hoch genug zu bewerten – stets alles für ihre vierbeinigen Schützlinge tun, unermüdlich, mit Umsicht, Leidenschaft und Liebe zum Pferd. Für sie wurde am Freitagabend ein Aktivenabend veranstaltet. Besonderheit in diesem Derby-Jahr: In jedem Rennen gab es einen Preis für das am besten herausgebrachte Pferd, dotiert mit 100 Euro. Dieser Preis ist von den drei großen Pferde-Speditionsunternehmen Harzheim, Johannsmann und Taxi4Horses spendiert worden und kam riesig gut an. Unser Dank gilt also auch den Speditionsunternehmen, die diese Ehrung ermöglicht haben.

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Siegerehrung Hutwettbewerb in Hamburg-Horn - elegante Hüte, tolle Outfits, wertvolle Preise. (Foto: galoppfoto.de)
Siegerehrung Hutwettbewerb in Hamburg-Horn - elegante Hüte, tolle Outfits, wertvolle Preise. (Foto: galoppfoto.de)
Für sie stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt: die Pfleger/innen der Galopper sind mit Kompetenz, Engagement und Herz bei “ihren” Pferden. (Foto: galoppfoto.de)
Für sie stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt: die Pfleger/innen der Galopper sind mit Kompetenz, Engagement und Herz bei “ihren” Pferden. (Foto: galoppfoto.de)

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Quote 84,8:1! Dardanos sorgt für die größte Sensation in der Derby-Geschichte! – Top-Bilanz für den Derby-Tag

Quote 84,8:1! Dardanos sorgt für die größte Sensation in der Derby-Geschichte! - Top-Bilanz für den Derby-Tag

(Hamburg) Die Besucher auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn und alle Galopp-Fans in 27 Ländern des World Pools wurden am Finalsonntag des IDEE Derby-Meetings am Sonntag Zeuge der größten Sensation in der Geschichte des bedeutendsten Rennens hierzulande: Der von Andreas Wöhler (sechster Derbysieg) in Spexard bei Gütersloh für den Stall Bergholz von Friedrich von Lenthe und Dr. Hans-Wilhelm Jenckel trainierte Riesenaußenseiter Dardanos triumphierte mit Jockey Wladimir Panov im  IDEE 157. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) – zur Quote von 84,8:1! Die Dreierwette bezahlte 43.221,5:1 Euro, die QUINTETT-Wette wurde nicht getroffen.

 

Unter den Augen von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher sorgte Dardanos für ein Ergebnis, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. 390.000 Euro Siegprämie waren der Lohn für diese grandiose Leistung.

 

Immer eine günstige Position

 

Der dreijährige Sohn des Ausnahme-Vererbers Soldier Hollow aus der Zucht von Barbara Holubova und Halbbruder des letztjährigen Derby-Starts Delgardo übertraf alle Vorformen, wie einen zweiten Rang im neu geschaffenen Hoffnungspreis – Derby-Trial in Dortmund. Stets gehörte Dardanos dem Vordertreffen im 18er-Feld an, in das in der Gegenseite viel Bewegung kam, als Kairos und Chiefland in äußeren Spuren an die Spitze zogen. Auch Salitos galoppierte dichtauf gemeinsam mit dem späteren Horn-Helden Salitos.

 

 

Vom 10.000 Euro-Schnäppchen zum Derby-Helden

 

Auf der Zielgeraden sah man drei Liberty Racing-Pferde vor, doch die größte Energieleistung vollbrachte Dardanos. Mit riesigem Kampfgeist stürmte der einstige 10.000 Euro-Kauf der BBAG-Jährlingsauktion mit einem wie entfesselt agierenden Wladimir Panov, einem der Jockeys aus der zweiten Reihe, der noch nie ein Derby gewonnen hatte, mit einer Länge zum Sieg in dem erneut von Albert Darboven gesponserten Highlight des Turf-Jahres 2026. 

 

Liberty Racing mit grandiosem Ergebnis

 

Ein großartiges Ergebnis erzielten auch die Liberty Racing-Besitzergemeinschaften mit den Plätzen zwei, drei und vier von Chiefland, Salitos und Kairos, die nach ihrer Überraschungsoffensive unterwegs prächtig standhielten.

 

Mitbesitzer an den ersten vier Pferden beteiligt!

 

Interessant und geschichtsträchtig: Friedrich von Lenthe, gemeinsam mit Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel Mitbesitzer von Dardanos, ist auch an den Liberty Racing-Syndikaten beteiligt. Damit durfte er sich über die vier Erstplatzierten freuen, so etwas hat es in der 157-jährigen Derby-Historie noch nie gegeben! 

 

Platz fünf ging an Quitos für das in Brackel gelegene Gestüt Paschberg. Damit waren nur Außenseiter auf den ersten fünf Plätzen, denn der Favorit Englishman konnte sich als Sechster ebensowenig steigern wie der als beste Wöhler-Chance eingestufte Gostam als Zehnter. Sogar nur den vorletzten Platz belegte der Engländer Bay Of Brilliance.

 

STIMMEN:

 

Wladimir Panov (Jockey von Dardanos): „Das ist der beste Tag in meiner Karriere. Ich kann das gar nicht fassen. Wir hatten immer eine gute Position, und Dardanos ist auch ein sehr unkompliziertes Pferd. Etwas Besseres konnte mir nicht passieren.“

 

Andreas Wöhler (Trainer u.a. von Dardanos): „Dardanos hat das letzte Rennen noch gebraucht. Er hatte sich anschließend stark verbessert und brauchte einfach nur Zeit. Es ist immer wieder etwas Besonderes und sehr Emotionales, das Derby zu gewinnen.“ 

 

Friedrich von Lenthe (Mitbesitzer von Dardanos): „Es ist unbeschreiblich und überwältigend. Das war ein großartiger Erfolg von Dardanos, aber ich gratuliere auch den Initiatoren von Liberty Racing. Wir kommen aus der zweiten Reihe und treten nun einmal in die erste Reihe. Dem Jockey haben wir das Vertrauen geschenkt, da er das Pferd kannte.“

 

Lars-Wilhelm Baumgarten (Manager von Liberty Racing, u.a. von Chiefland, Salitos und Kairos): „Ein großartiges Ergebnis für Liberty Racing mit dem Zweiten bis Vierten im Derby. Ein Weltklasse-Ritt von Cieran Fallon auf Chiefland. Wir hatten uns die Taktik überlegt, außen auf den besseren Boden zu gehen. Gratulation dem Stall Bergholz zum Sieg von Dardanos.“

 

Bauyrzhan Murzabayev (Jockey von Salitos): „Wir erwischten zunächst einen günstigen Rennverlauf im Vordertreffen. Ich bin dem Sieger gefolgt. Mitte der Geraden wurden wir etwas gestört. Er ist toll gelaufen.“

Marcel Weiß (Trainer von Englishman): „Er hatte einen guten Rennverlauf. Er hätte anderen Boden benötigt, um seine Bestform zu zeigen.“

 

Soreanga im Stuten-Thriller minimal vorne

 

Stuten-Power im Rahmenprogramm vor 20.400 Zuschauern am großen Tag des IDEE 157. Deutschen Derbys in Hamburg-Horn, an dem erstmals sechs Rennen zum World Pool-Programm gehörten und in 27 Länder, wie nach Hong Kong, übertragen wurden.  Im ersten der beiden Grupperennen für die Ladies gab es gleich ein packendes Finish: Die von Andreas Wöhler für das Gestüt Fährhof trainierte Dreijährige Soreanga (6:1) hielt in der Hugo Pfohe Horsepower Trophy – Hamburger Stutenpreis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) an der Spitze einen minimalen Vorsprung gegen die nicht schlechter gehende Believe in Me eisern fest. Nach Zielfoto-Entscheid hatte die schon 2025 zur Listensiegerin aufgestiegene Pferdedame  einen kurzen Kopf Vorteil.

 

Believe in Me unterlag in allen Ehren, schien kurz gewinnen zu können. Dahinter war der Abstand zu Noble Lips als gute Dritte schon deutlicher vor der Französin Chill Y Flama, die von letzter Stelle nie Chancen auf mehr hatte. Die Favoritin Schneewittchen gab sich bald geschlagen.

 

STIMMEN:

 

Eduardo Pedroza (Jockey von Soreanga): „Sie hat gezeigt, dass sie in diese Klasse gehört, eine wirklich tolle Stute.“

 

Andreas Wöhler (Trainer von Soreanga): „Die Stute hat das letzte Rennen noch gebraucht. Natürlich steuern wir nun den Preis der Diana an.“

Dr. Andreas Jacobs (Besitzer von Soreanga): „Sie hat nun an die Formen aus dem vergangenen Jahr angeknüpft. Ich denke, dass Soreanga noch nicht einmal bei hundert Prozent war. Wir peilen nun die Diana an.“

 

Klaus Hofmann (Besitzer von Believe in Me): „Wenn sie außen gekommen wäre, hätte sie gewonnen. Auch kleine Trainer können schnelle Pferde trainieren.“

 

Andreas Suborics (Trainer von Noble Lips): „Wir hatten einen guten Rennverlauf, nur zu Beginn der Geraden wurde sie etwas irritiert. Unsere Stute war ungefährdete Dritte. Es geht nun in die Diana und dann in den T. von Zastrow Stutenpreis nach Baden-Baden.“

 

England vor Frankreich und Deutschland

 

Eine internationale Angelegenheit war das Sparkasse Holstein-Rennen – Hamburger Stuten Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m), denn die Engländerin Sunlit Uplands (14,8:1-Außenseiterin) holte sich als völlig unterschätztes Pferd die Prüfung gegen die favorisierte Godolphin-Stute Fortuna Diamond aus Frankreich und Mala Wyska als beste Inländerin.

Nach frühem Vorstoß stand die von Stuart C. Williams auf der Insel für Rachel Flynn und Ex-Trainer Rae Guest, der 2025 seine Karriere beendet hatte, locker mit drei Längen Vorsprung durch. Jockey Marco Ghiani hatte alles bestens eingeteilt und sicherte die 32.000 Euro Siegbörse. „Ich war letztes Jahr schon in Düsseldorf, nun habe ich hier in Hamburg ein Grupperennen gewonnen. Ich mag Deutschland“, sagte Ghiani.

„Sunlit Uplands hatte schon 2025 ihr Potenzial angedeutet, und in diesem Jahr war sie zweimal gut platziert in Gruppe- und Listenrennen. Sie wird mit dem Alter immer besser“, fügte Mitbesitzer Rae Guest hinzu.

Begonnen hatte der Derby-Tag mit dem sehr sicheren ersten Karrieretreffer von Stall Grafenbergs Laetitia (3,9:1) mit Martin Seidl für den Kölner Trainer Waldemar Hickst, die sich in einer 2.000 Meter-Prüfung gegen New Rocket und Königin Karlia behauptete. Besitzer ist mit Albrecht Woeste der Ehrenpräsident von Deutscher Galopp.

 

Hamburger Treffer durch Ally McMagic

 

„Die meisten Besitzer kommen aus Hamburg, daher wollten wir hier gewinnen“, schilderte Trainer Pavel Vovcenko nach dem neuerlichen Treffer von Ally McMagic (11.2:1) mit Alexander Pietsch, die für den Stall Rüm Hart schon 2025 hier erfolgreich gewesen war, in einem Ausgleich III über 2.200 Meter. Die Riesenaußenseiterin Pearl of Japan, Obstler und Oriental King komplettierten die Viererwette, die nicht getroffen wurde.

 

Askalon dominiert

 

Start-Ziel war die Erfolgstaktik im Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen (52.000 Euro, 1.600 m), denn der von Peter Schiergen für Philip Baron von Ullmann gesattelte Askalon (4,8:1) wurde den hohen Ambitionen der Wetter gegen Bapp und Nardos vollauf gerecht. Bauyrzhan Murzabayev teilte dem Hengst an der Spitze gegen Bapp und Nardos alles bestens ein. „Es hat bestens gepasst, der Jockey hat ihm ein sehr gutes Rennen serviert“, schilderte Trainer Peter Schiergen.

 

„Onzo“-Jubel im Hapag-Lloyd-Rennen

 

Onzo – diese Bezeichnung steht für „Organisation notleidender Zocker“ und ist der besonders humorvolle Deckname für den Stall von Daniel Delius, dessen Stute La Spezia (6,4:1) unter Leon Wolff das Hapag-Lloyd-Rennen (52.000 Euro, 2.200 m) beherrschte. Nach einem perfekten Rennverlauf verabschiedete sich die Lady deutlich von Charleston und Noyan. „Ich war etwas skeptisch wegen der Distanz, aber sie hatte ja schon in Hannover zuletzt sehr souverän gewonnen und wird immer reifer“, kommentierte Trainer Sascha Smrczek.

 

Katar-Seriensiegerin beeindruckt

 

Im höchstdotierten Rennen für Arabische Vollblüter in Deutschland, dem The President of the United Arab Emirates Cup (Gruppe II, 250.000 Euro, 1.600 m) dominierte mit der Katar-Seriensiegerin Chdia (1,5:1) in den weltberühmten Farben von Wathnan Racing für Star-Trainer Alban de Mieulle mit Weltklasse-Jockey James Doyle gegen Haseef und HM Majdallah. 

 

Eine sensationelle Entwicklung hat die von Gordan Batistic in Iffezheim für den Stall Grey Goose vorbereitete Ostseesonne (3,7:1) genommen, denn in einem 1.600 Meter-Ausgleich III landete die Stute ihren vierten Coup in Serie, nach einem abermals erstklassigen Ritt von Sibylle Vogt. Newkidontheblock, Feuerwehrfelicitas und Belisaire auf Rang zwei bis vier machten die Viererwette rund, die 3.794,4:1 Euro bezahlte.

 

Er scheint die Rennbahn in Hamburg-Horn zu lieben – Windfang, von Bohumil Nedorostek aus Hannover entsandt, holte sich wie schon im Vorjahr eine Prüfung in der Hansestadt. Vorneweg ließ der 6,7:1-Mitfavorit in einem 1.600 Meter-Ausgleich II nichts anbrennen und verwies Mister Phoenix, Needle Drop sowie Anatara auf die nächsten Ränge. 

Einen Erfolgstag hatte auch Jockey Bauyrzhan Murzabayev, der insgesamt drei Treffer am Sonntag feierte.

 

Top-Bilanz

 

Hochzufrieden fiel das Fazit von HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers aus: „Wir hatten heute einen Wettumsatz von 4,8 Mio. Euro, allein 1,5 Mio. Euro kamen aus dem Derby. Rund 20 Mio. Euro wurden im World Pool gewettet, da sind die deutschen Umsätze mit enthalten. Stark waren die Zuwächse am Derby-Tag in der Bahnwette und beim Auslandsumsatz. Bemerkenswert war, dass ein Wetter auf der Rennbahn mit 1,5 Euro Grundeinsatz die Dreierwette im Derby getroffen und 68.000 Euro bekommen hat. Ich bin begeistert, wie toll es gelaufen ist. Ich denke, Herr Matthiessen hat vom Himmel aus die Daumen gedrückt und die richtigen Pferde und Umsätze besorgt. Mein Dank gilt dem gesamten Vorstand und unserem Team.“

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Der von Andreas Wöhler trainierte Dardanos sorgte mit Wladimir Panov für eine sensationellen Coup im IDEE 157. Deutschen Derby in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Der von Andreas Wöhler trainierte Dardanos sorgte mit Wladimir Panov für eine sensationellen Coup im IDEE 157. Deutschen Derby in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Prickelnde “Belohnung” - Jockey Wladimir Panov wurde von den Kollegen nass und lautstark gefeiert für den Derbytriumpf. (Foto: galoppfoto.de)
Prickelnde “Belohnung” - Jockey Wladimir Panov wurde von den Kollegen nass und lautstark gefeiert für den Derbytriumpf. (Foto: galoppfoto.de)
Die stolzen Besitzer des Derbysiegers: Friedrich von Lenthe (li.) und Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel. (Foto: galoppfoto.de)
Die stolzen Besitzer des Derbysiegers: Friedrich von Lenthe (li.) und Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel. (Foto: galoppfoto.de)

IDEE 157. Deutsches Derby - Dardanos und Wladimir Panov (Video: Wettstar.de)

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Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis
Die Sonne kommt Sonntag im Pferdeliebe-Herzen

(Hamburg) Was für eine Sensation am regnerischen vorletzten Tag des IDEE Derby-Meetings 2026 am Vortag des IDEE 157. Deutsches Derby: Der 18,9:1-Außenseiter Global Health sorgte im erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) für ein Ergebnis, mit dem wohl nur die wenigsten der 5.680 Besucher am Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn gerechnet hatten.

Doch hinter dem Norweger Ami De Vega hatte der aus der Zucht des Gestüts Ebbesloh stammende und zuletzt für 33.333 Euro nach einem Verkaufsrennen in Frankreich vom Stall H3 Racing der Familie Hettich erworbene fünfjährige Wallach ein ideales Rennen. Erstmals startete Global Health auch unter der Regie des Iffezheimer Trainers Fabian Xaver Weißmeier. Jockey Benjamin Marie, dem wahrlich derzeit alles gelingt, hatte den Ritt von dem verletzten Giovanni Sias übernommen, und kontrollierte vorne auf der Zielgeraden früh die Situation.

 

Leicht mit zweidreiviertel Längen Vorsprung verabschiedete sich Global Health von seinen Gegnern und stand bald als Sensationsgewinner der 40.000 Euro Siegprämie fest. Global Health galt vor zwei Jahren als Derby-Hoffnung, doch gesundheitliche Probleme hatten die großen Pläne lange verhindert. 

 

 

Klassestute Santagada stürmt auf Platz zwei – Derbysieger Hochkönig Vierter

 

Die Klassestute Santagada stürmte mit viel Speed noch auf den Ehrenplatz vor Alleno, der auf vielleicht schon zu weicher Bahn nur noch auf Rang drei vorstieß. Derbysieger Hochkönig musste sich mit Platz vier begnügen, auch er wirkte nie zwingend. Enzian schob sich nur auf Rang fünf vor den nachlassenden Ami De Vega und Wintertraum.

 

STIMMEN:

Benjamin Marie (Jockey von Global Health): „Wir hatten ein perfektes Rennen. Mein Pferd hat sich vorne früh einen Vorteil verschafft. Ich bin sehr happy.“

 

Fabian Xaver Weißmeier (Trainer von Global Health): „Wir haben ihn für 33.333 Euro nach dem Sieg in einem Verkaufsrennen erworben. Er hatte sich bei uns in den zwei Wochen seither sehr gut eingelebt, doch hatte ich befürchtet, dass das Rennen zu früh kommen würde. Dass er dieses Rennen gewonnen hat, ist grandios.“

 

Helmut von Finck (Besitzer von Santagada): „Sie ist schon eine ganz tolle Stute. Wir wollten sie heute von hinten reiten lassen. Sie hat wieder ihr Können unter Beweis gestellt.“

 

Marcel Weiß (Trainer von Alleno): „Der Boden war schon grenzwertig für ihn, da konnte er nicht so beschleunigen wie sonst.“

 

Yasmin Almenräder (Trainerin von Hochkönig): „Er konnte auf diesem Boden nicht entscheidend zulegen. Es fehlte der gewohnte Speed.“

 

Pershing wie eine „Rakete“

 

Natürlich war auch das Rahmenprogramm bestens, u.a. mit zwei Listenrennen, und hier gab es starke Sieger zu bewundern, zunächst bei den Kurzstrecklern: Der Name kommt von einer Mittelstrecken-Rakete, und offenbar besitzt auch die vierjährige Stute Pershing (10,7:1) jede Menge Geschwindigkeit. Im Preis der POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.200 m) dominierte die Lady des Stalles Turffighter von Hans Wirth aus Waghäusel Start-Ziel mit Sibylle Vogt. Nie kam ein Gegner entscheidend an die erstmals in diesem Jahr und erstmals von Erfolgstrainer Marcel Weiß aufgebotene Pershing heran.

 

„Sie kam sehr schnell aus der Startmaschine. Ich hatte aus der Box 14 auch nicht viele andere Möglichkeiten, als selbst zu gehen“, gab Sibylle Vogt später zu. „Ich habe sie immer für eine Sprinterin gehalten. Pershing ist seit drei Monaten bei mir im Stall. Sie hatte sich super eingelebt. Wir steuern nun ein Listenrennen in drei Wochen in München und danach die Goldene Peitsche in Baden-Baden an“, berichtete Marcel Weiß.

Noch sehr viel Boden machte Bacarda als Zweite gut. „Leider hatte sie einen sehr schlechten Rennverlauf, sonst hätte sie gewonnen“, meinte ihr Betreuer Andreas Wöhler. Auch der norwegische Gast Ides Of March hielt auf Rang drei bestens stand. Sibylle Vogt machte direkt anschließend im Hanshin Cup (Ausgleich III, 2.000 m), einem Amazonenreiten die Favoritenwetter mit Sunny Sunshine (2,6:1) glücklich, die für das Gestüt Etzean und Trainer Roland Dzubasz locker zum Zuge kam.

 

Anspruch hat die größte Pferdelunge

 

Eines der traditionsreichsten Rennen in Horn ist der Lange Hamburger (Listenrennen, 30.000 Euro, 3.200 m) der erneut unter dem Patronat von my-be.eu stand. Auf dem schweren Untergrund fühlte sich der fünfjährige Walach Anspruch, den Yasmin Almenräder in Mülheim für Bernd-Rüdiger Gossens und Sandra Hemmers vorbereitet, pudelwohl und zwang auf den letzten Metern die tapfer dagegenhaltende Nastaria noch mit toller Energieleistung in die Knie und bewies eine echte Pferdelunge. „Wir haben ihn vorsichtig aufgebaut, es war genau sein Boden“, schilderte die Trainerin. Jockey Jack Mitchell gab die Partie nie verloren. 

 

Nastaria unterlag in allen Ehren, auch wenn sie den Sieg von 2023 nicht ganz wiederholen konnte. „Auf 3.000 Metern hätte sie gewonnen“, glaubte Besitzer Volker Franz Schleusner. Der Riesenaußenseiter Nachthimmel komplettierte die Dreierwette vor dem von der Spitze enttäuschend früh nachlassenden Favoriten Zuckerhut.

 

Für Trainerin Yasmin Almenräder und Jockey Jack Mitchell kam es aber noch besser, denn auch Montanus (11,1:1) holte sich mit dem 1.600 Meter-Ausgleich I (25.000 Euro) ein Top-Rennen. Auch die 64,5 Kilo störten Susanne Ottofüllings Wallach nicht im Geringsten, so dass er Klaudius und Bowerchalke sicher abfing.

 

Schnelles Kleinkorres-Doppel

 

Begonnen hatte der vorletzte Tag des IDEE Derby-Meetings mit einer großen Überraschung, denn im einleitenden 1.600 Meter-Rennen war Hans Bartls Padme (Quote 18,2:1) sträflich unterschätzt worden. „Als die Lücke aufging, waren wir sofort zur Stelle“, kommentierte Siegjockey Martin Seidl den Erfolg der Außenseiterin aus dem Mülheimer Quartier von Axel Kleinkorres.

 

Und auch eine halbe Stunde später durfte der Coach aufs Treppchen, denn passenderweise triumphierte der dreijährige Hengst Alsterjung (20,7:1) in Hamburg. Unter Leon Wolff holte sich der Hengst des Mülheimer Turfsyndikats 5 eine 2.200 Meter-Prüfung trotz längerer Pause und bestätigte die Meinung, die man stets auf ihn hatte.

 

Erfolgsteam gewinnt immer weiter

 

Unübertroffen ist die Stallform des Kölner Trainers Andreas Suborics und des bei ihm beschäftigten französischen Jockeys Benjamin Marie. Völlig souverän holte sich dieses Erfolgsteam mit World Vision (4,3:1) einen 25.000 Euro-Ausgleich I über 2.200 Meter gegen Why Limit und Sedano in der Außenspur. Besitzer Achim Weyrauch machte zeitgleich eine Radtour am Brenner. „World Vision hatte sich dieses Jahr noch einmal verbessert“, erklärte Andreas Suborics nach seinem vierten Meetingstreffer.

 

Für emotionale Momente sorgte zum Abschluss der Sieg von Maidstone (4,4:1), der in einem 1.600 Meter-Handicap mit Thore Hammer-Hansen im Sattel nicht nur für den dritten Tagestreffer von Trainerin Yasmin Almenräder sorgte, sondern für Besitzer Robin Weber triumphierte, der seit seinem schweren Sturz im vergangenen Jahr auf den Rollstuhl angewiesen ist, aber seine Situation bemerkenswert meistert.

 

 

Wettumsatz trotz widrigen Wetters stark

 

Der Wettumsatz in den zehn Rennen am Samstag belief sich trotz leider sehr widriger Wetterverhältnissen auf 605.400,80 Euro. Das ist trotz zweier Rennen weniger als 2025 eine Steigerung von 20 Prozent. Der Bahnumsatz blieb konstant. „Wir hatten ein enorm gutes Wettpublikum heute“, zog HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers ein sehr positives Fazit.

 

Großes Finale mit dem IDEE 157. Deutsches Derby

 

Der vierte und letzte Renntag des IDEE Derby-Meetings findet am Sonntag, 05. Juli 2026, mit dem wichtigsten Galopprennen des Jahres hierzulande statt – dem IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m). Insgesamt stehen zwölf Rennen auf der Top-Karte, der erste Start ist für 11:14 Uhr terminiert. Für Kurzentschlossene sind noch Tickets an den Tageskassen verfügbar.

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Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Global Health, Benjamin Marie - Wettstar.de - Grosser Hansa-Preis (Video: Wettstar.de)

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Das Highlight des Jahres: IDEE 157. Deutsches Derby in Hamburg!

Das Highlight des Jahres: IDEE 157. Deutsches Derby in Hamburg!

(Hamburg)  Es wird am Sonntag, 5. Juli 2026, wieder ein Tag für die Galopp-Historie: Auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn lockt mit dem IDEE 157. Deutsches Derby das wichtigste Galopprennen hierzulande. Seit 1869 wird dieses Event gelaufen, nur einmal im Leben eines Rennpferdes (im Alter von drei Jahren) darf man daran teilnehmen – nun steht die nächste Auflage Top-Events bevor. Die Gruppe I-Prüfung wird einmal mehr gesponsert von dem Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven. 

 

Live nach Hong Kong & World Pool!

Das Derby wird als 8. Rennen um 15:43 Uhr über die Bühne gehen. Das Blaue Band und fünf weitere Rennen (die Rennen 3 bis 8) werden nach Hong Kong übertragen und in dem Wett-Eldorado in Asien zu bewetten sein. Das Derby ist Bestandteil des vom Hong Kong Jockey-Club gemanagten World Pool. Hier werden Wettumsätze in Millionenhöhe erzielt.

 Wichtig:  Der Hamburger Renn-Club selbst bietet keinen eigenen Pool für diese sechs Rennen an – die Umsätze werden komplett nach Hong Kong vermittelt! Auch die Derby-Wetten über Hamburg PMU fließen in den World Pool. Erstmals sind so viele deutsche Rennen an einem Tag im World Pool! Die Vorfreude auf das deutsche (Wett-) Highlight des Jahres der Galopper ist also noch größer!

 

Auf den Spuren von Hochkönig

Gesucht wird der Nachfolger von Vorjahressieger Hochkönig, der dank Reiterin Nina Baltromei für den ersten Triumph einer Frau im Rennsattel im Derby sorgte. Es waren emotionale Momente nach dem Rennen. Ein pralles Feld von 19 Kandidaten bewirbt sich in rund zweieinhalb Minuten um Rennpreise in Höhe von 650.000 Euro auf der Distanz von 2.400 Metern. 390.000 Euro winken allein dem Sieger.  Neu in 2026: Der Gewinner erhält eine automatische Startberechtigung für das am 5. September 2026 ausgetragene Nashville Derby (1,75 Mio. Dollar) in Kentucky Downs (USA).

 

Gostam ist der Favorit

Über eine “Win and You’re In”-Regelung ins Feld kam der von Ralph Beckett in England trainierte Bay Of Brilliance (Hector Crouch), der Vierte aus dem Epsom Derby noch ins Feld, doch an der Favoritenrolle eines deutschen Cracks dürfte das nichts ändern: Es handelt sich um Gostam (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von „Derby-Spezialist“ Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh. 2025 blieb der Hengst im Besitz von Darius Racing und Michael Motschmann, die das Gefühl des Derby-Sieges ebenso wie der Coach bestens kennen, ungeschlagen. Auch bei seinem Erfolg im WETTSTAR.de – Bavarian Classic in München hielt die Serie weiter, ehe er im Französischen Derby auch als Achter in einem Elite-Feld nach nicht idealem Rennverlauf gut abschnitt. Die einzigen Fragezeichen dürften die Derby-Distanz von 2.400 Metern und die Startbox 17 an der Außenseite sein.

 

Englishman der Top-Herausforderer?

Kaum Probleme mit der Strecke dürfte Gestüt Ittlingens Englishman (mit der wie entfesselt agierenden Amazone Sibylle Vogt) haben, den Marcel Weiß, der Trainer der letzten Wochen, aufbietet. Wie ein richtiger Steher imponierte dieser Hengst zuletzt im Kölner Union-Rennen, der bedeutendsten Derby-Vorprüfung, als er Westminster Rocket (nun mit David Liska), der ebenfalls aus dem Wöhler-Stall kommt, noch von der Spitze verdrängte.

 

Wieder Liberty Racing?

Nach den beiden Derby-Siegen mit Fantastic Moon 2023 und Palladium 2024 und 2024 darf sich erneut eines der Liberty Racing-Syndikate Hoffnungen auf den Derby-Sieg machen – dank folgender vier Kandidaten: Salitos (Bauyrzhan Murzabayev), der im Derby Italiano als Dritter schon kurz wie der Gewinner aussah, dem Union-Dritten Kairos (Leon Wolff), Chiefland (Cieran Fallon) und Abacus (Rene Piechulek).

 

Auch das Gestüt Paschberg der Familie Kirstein – in Brackel unweit von Hamburg gelegen – darf träumen, denn ihr Quitos (nun mit Oliver Wilson) sprang im Hoffnungspreis – Derby Trial in Dortmund bei letzter Gelegenheit noch auf den Derby-Zug auf. Wie immer scheint im Blauen Band alles möglich, das gilt natürlich auch diesmal.

 

Das Mega-Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm ist so erstklassig wie an keinem anderen Renntag hierzulande. Zwei weitere Grupperennen werden hier ausgetragen – innerhalb der großen Karte von zwölf Rennen (erster Start ist um 11:14 Uhr).

 

Bei den dreijährigen Stuten in der Hugo Pfohe Horsepower Trophy – Hamburger Stutenpreis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) bringt Believe in Me (Rene Piechulek) eine starke Gruppe-Platzierung mit. Sehr starke Arbeitsleistungen werden von Schneewittchen (L. Wolff) berichtet.

 

Im Sparkasse Holstein-Rennen – Hamburger Stuten Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 Meter) könnte Bella Sinfonia (Eduardo Pedroza) aus dem Gestüt Fährhof oder die im Besitz von Scheich Mohammeds Godolphin-Stall stehende Fortuna Diamond (Tony Piccone), die aus Frankreich kommt, weit vorne landen.

 

Dreijährige bestreiten die beiden BBAG Auktionsrennen – das Hapag-Lloyd-Rennen und das Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen um jeweils 52.000 Euro.

 

250.000 Euro als Preisgeld bei den Arabischen Vollblütern

Zum zweiten Mal im Hamburg-Programm ist der The President of the United Arab Emirates Cup (Gruppe II, 250.000 Euro, 1.600 m), das mit Abstand höchstdotierte Rennen Deutschlands für Arabische Vollblüter.

 

QUINTETT-Wette im Blauen Band mit 75.000 Euro Poolgarantie

Auch beim Derby-Tag handelt es sich natürlich um einen Premium-Renntag mit Dotierungen von mindestens 15.000 Euro pro Rennen. Erstmals wird in Hamburg die QUINTETT-Wette ausgespielt – im IDEE 157. Deutsches Derby sind die fünf Erstplatzierten in richtiger Reihenfolge zu tippen. 75.000 Euro beträgt die Poolgarantie, inklusive eines Jackpots von 41.234,62 Euro.

 

Die V4-Wette in den Rennen 3 bis 6 verspricht weitere Spannung. 10.000 Euro werden als Poolgarantie angeboten, für diejenigen, die alle vier Sieger richtig vorhersagen. Aber auch die Viererwette wird (zweimal) offeriert – mit Poolgarantien von 10.000 Euro in den Rennen 5 und 12 am Derby-Tag von Hamburg-Horn.

 

OPTIK + DOKUMENTE

Er wird als der Derby-Favorit gehandelt: Gostam aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler, der mit Eduardo Pedroza u.a. das Bavarian Classic in München gewann. (Foto: galoppfoto.de)
Er wird als der Derby-Favorit gehandelt: Gostam aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler, der mit Eduardo Pedroza u.a. das Bavarian Classic in München gewann. (Foto: galoppfoto.de)

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Nach Foto-Finish: Dreijähriger Seguro der „Lotto-Gewinner“ von Horn!

Nach Foto-Finish: Dreijähriger Seguro der „Lotto-Gewinner“ von Horn!

(Hamburg) Schon drei Tage vor dem IDEE 157. Deutschen Derby erlebte das Publikum am Donnerstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn eine Glanzleistung eines dreijährigen Pferdes: Der von Andreas Suborics in Köln für den Stall Simply Red des Rastatter Steuerberaters Thomas Schäffer (auch Züchter) trainierte Seguro (3,5:1) brachte vor 5.250 Zuschauern das Kunststück fertig, als einziger Vertreter des Derby-Jahrgangs im Grossen Preis von Lotto Hamburg die älteren Top-Galopper zu bezwingen.

 

Unter dem Franzosen Benjamin Marie, der eine tolle erste Saison in Deutschland hinlegt und später auch mit Ginger Ale (5,2:1) in einem 1.200 Meter-Ausgleich III siegte, brachte Seguro, dessen Betreuer seinen fünften Gruppe-Erfolg in 2026 feierte, in einem dramatischen Finish einen minimalen Vorteil und die 32.000 Euro Siegprämie nach Hause. Beim siebten Start war es der dritte Treffer für den Romasised-Sohn, der zuletzt schon im Japan Racing Association Derby-Trial in Baden-Baden aufgetrumpft hatte.

 

Packendes Finish

 

Es war ein hartes Stück Arbeit und ein Thriller der Extraklasse, denn nur ein kurzer Kopf trennte den stets prominent postierten Seguro von der kurz in Sicherheit geglaubten Außenseiterin Soft Winds, die sich glänzend verkaufte, und dem einen weiteren kurzen Kopf zurück folgenden Delgardo, der ebenfalls eine exzellente Partie lieferte. Der Favorit Lazio musste als Vierter zuviel Boden gutmachen, während der lange gefährlich wirkende Atoso erst zuletzt nicht mehr weiterkam und Platz fünf belegte.

 

STIMMEN:

 

Benjamin Marie (Jockey von Seguro): „Ich war mir ziemlich sicher, dass wir gewonnen hatten, wollte aber zur Sicherheit auf das Zielfoto warten. Seguro war noch etwas unreif, hat aber toll gekämpft.“

 

Andreas Suborics (Trainer von Seguro): „Wenn mir jemand vor dem Rennen gesagt hätte, dass wir Dritter gegen gestandene Gruppe-Pferde werden, wäre ich sehr zufrieden gewesen. Im Finish war Seguro noch etwas grün und fiel schon auf den dritten Platz zurück. Benjamin hat ihn noch einmal zusammengestellt und mit Schwung nach vorne gebracht. Wir steuern nun den Dallmayr-Preis und eventuell den Preis von Europa an.“

 

Gregor Baum (Besitzer von Soft Winds): „Die Stute kam aus dem Ausgleich I und hat super gekämpft. Wir sind total zufrieden, denn wir hatten sie für das Rennen nur nachgenannt, da sie so gut drauf war und wir keine Alternative hatten“

 

Friedrich von Lenthe (Mitbesitzer von Delgardo): „Das war eine sehr starke Leistung. Leider kam er etwas spät frei, hat aber groß dagegen gehalten.“

 

Klaus Hofmann (Besitzer von Lazio): „Von so weit hinten konnte man heute bei dem langsamen Tempo nicht mehr gewinnen.“

 

Erster Trainer-Erfolg für Stefanie Koyuncu

 

Mit insgesamt 16 Rennen war der Donnerstag der mit Abstand längste Renntag des IDEE Derby-Meetings 2026. Gleich zu Beginn der PMU-Rennen (die ersten Prüfungen wurden auch nach Frankreich übertragen) durfte sich die in Krefeld ansässige Stefanie Koyuncu über den ersten Erfolg ihrer Trainer-Karriere freuen. Die ehemalige Reiterin hatte Square du Temple (2,3:1) mit Eduardo Pedroza in einem 1.200 Meter-Rennen gesattelt, dessen Start-Ziel-Sieg nie in Bedrängnis geriet.

 

Tango Dancer tanzt die Gegner aus

 

Sandra Gräfin von Norman ist die Besitzerin des Stalles Schalkmädchen, und mit dem 30.000 Euro-BBAG-Auktionskauf Tango Dancer (3,2:1) scheint sie einen vielversprechenden Zweijährigen ihr eigen zu nennen. Mit bemerkenswertem Speed schob sich der Alson-Sohn beim ersten Karrierestart in einem 1.400 Meter-Rennen, das an den viel zu früh verstorbenen Trainer Uwe Stoltefuß erinnerte, noch an der Favoritin Königin Ayda vorbei. „Wir hatten Mumm auf den Hengst. Er hatte mir zu Hause sehr gut gefallen“, gab Trainer Maxim Pecheur zu, der seine Pferde im Gestüt Röttgen vorbereitet. Platz drei ging mit Marisa an den ersten in Deutschland gelaufenen Nachkommen von Arc-Sieger Torquator Tasso.

 

Mehrere Überraschungen am Toto

 

Die Freunde von Außenseitern kamen mehrfach auf ihre Kosten: Bella Sheila, die Esentur Turganaaly Uulu für den Hoppegartener Trainer Roland Dzubasz steuerte, triumphierte zur Quote von 16,2:1: Euro in einem 2.850 Meter-Handicap. Sogar 23,9:1 Euro gab es auf den Start-Ziel-Treffer der von Oliver Schnakenberg aufgebotenen Lady Matilda mit Benjamin Marie in einem 1.200 Meter-Ausgleich IV. Die Viererwette mit Nero Imperator, Many A Year und Lady Lovebug auf den nächsten Plätzen bezahlte 40.000:1 Euro.

 

Nimczyk mit zwei Treffern 

 

Vier Trabrennen bildeten eine wichtige Zwischenetappe des Renntages. Hier durfte sich Michael Nimczyk mit Uberlandia und Tonga gleich über zwei Erfolge freuen.

 

Veteran mit Nachwuchsreiterin top

 

Das ehemalige Gruppe-Pferd Mansour (3,1:1) fügte in einem Lauf zum Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung über 2.200 Meter dem Top-Favoriten Any Moon eine Niederlage zu. Start-Ziel bewies Lize Ghys-Dieteren auf dem Neunjährigen aus dem Stall von Pavel Vovcenko viel Übersicht. Sie sicherte sich zudem einen Lauf zur Fegentri-WM der Amateurrennreiterinnen auf Christian Sprengels Znoop Digger (4,8:1). 

 

Trotz einer überlangen Pause ließ sich der ebenfalls in Grupperennen erprobte Serienadler (1,7:1-Favorit) ein maßgeschneidertes 1.600 Meter-Rennen nicht nehmen. Mit Sibylle Vogt war der von Marcel Weiß aufgebotene Wallach bald souverän. Die V4-Wette in den letzten vier Rennen brachte 4.185,9:1 Euro. 

 

Der Wettumsatz in den 16 Rennen (zwölf Galopp- und vier Trabrennen) belief sich auf 412.358,51 Euro.

 

Dritter Renntag am Samstag

 

Der dritte Renntag des IDEE Derby-Meetings findet am Samstag, 04. Juli 2026, mit dem WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) als Highlight statt. Um 10:42 Uhr startet das erste der insgesamt zehn Rennen.

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Seguro aus dem Trainingsquartier von Andreas Suborics war der Überraschungssieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg beim IDEE Derby-Meeting. (Foto: galoppfoto.de)
Seguro aus dem Trainingsquartier von Andreas Suborics war der Überraschungssieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg beim IDEE Derby-Meeting. (Foto: galoppfoto.de)

Seguro - Grosser-Preis von Lotto Hamburg  (Video: Wettstar.de)

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Galopp-Stars beim Warm-up zum IDEE 157. Deutschen Derby im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

Galopp-Stars beim Warm-up zum IDEE 157. Deutschen Derby im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

(Hamburg)  Was für ein Auftakt zum großen Wochenende rund um das IDEE 157. Deutsches Derby auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Bereits am Samstag treffen sich Galopp-Stars im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m).


Die Siegerliste des erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten Rennens ist wie das Who is Who des deutschen Galopprennsports. Man denke nur an den zweifachen Gewinner Protectionist, der sich als erstes deutsches Pferd den Melbourne Cup holte, oder Torquator Tasso, den Sieger von 2023, der als drittes deutsches Pferd den Prix de l‘ Arc de Triomphe gewann.

 

Hochkönig zurück in Hamburg!

 

Die Besetzung lässt kaum Wünsche offen, zumal etliche stark profilierte Kandidaten nach Hamburg zurückkehren. Allen voran natürlich Hochkönig, der viel umjubelte Derby-Sieger 2025. Unter Nina Baltromei sorgte er für den ersten Triumph einer Frau im Blauen Band als Reiterin. Leider muss die Amazone verletzungsbedingt länger pausieren. Der Engländer Jack Mitchell übernimmt wieder den Ritt. Zuletzt war er mit Hochkönig schon guter Zweiter im Sauren Dachfonds Preis in Köln hinter Gestüt Ittlingens Alleno (Sibylle Vogt), einem der Überflieger dieser Saison, der erneut ein starker Gegner sein dürfte.


Stuten-Power verspricht Gestüt Park Wiedingens großartige und mehrfache Gruppesiegerin Santagada (Bauyrzhan Murzabayev), die sich hier vor genau einem Jahr die Japan Racing Association – Hamburger Stuten Meile sicherte. Mit dem Derby-Vierten Enzian (Thore Hammer-Hansen) und dem aktuellen Listensieger Wintertraum (Rene Piechuklek) sind weitere Asse im Aufgebot.

 

10 Rennen mit starkem Rahmenprogramm

 

Natürlich ist auch Rahmenprogramm am dritten Tag des IDEE Derby-Meetings vorzüglich. Zehn Rennen werden ab 10:42 Uhr ausgetragen (mehrere Prüfungen werden auch nach Frankreich übertragen). Die Highlights des Rahmenprogramms werden auf den unterschiedlichsten Distanzen gelaufen. Im Preis der POWER Personen -Objekt-Werkschutz GmbH – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.200 m) geben sich bewährte Kurzstreckler wie Vorjahressieger Schützenzauber (Bauyrzhan Murzabayev), Wikinger (Thore Hammer-Hansen) oder War Bride (Jack Mitchell) die Ehre. 


Mit einer Strecke von 3.200 Metern wird der my bed.eu – Langer Hamburger (Listenrennen, 30.000 Euro) das längste Rennen des Meetings sein. Hier ist mit Zuckerhut (Bauyrzhan Murzabayev) unter anderem der Derby-Favorit und Derby-Sechste aus 2025 mit von der Partie. 


Alle Rennen dieses Premium-Renntages sind mit mindestens 15.000 Euro dotiert. Es gibt es zwei mit je 25.000 Euro ausgestattete Ausgleiche I. Die Viererwette wird dreimal angeboten – mit Poolgarantien von jeweils 10.000 Euro in den Rennen 3,5 und 10. 10.000 Euro stehen auch über der V4-Wette in den Rennen 7 bis 10.

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Kommt am Samstag nach Hamburg: Derbysieger Hochkönig - hier mit Joana Glienke und Jasmin Beetz - wird im Wettstar.de - Großer Hansa-Preis - an den Start gehen. (Foto: galoppfoto.de)
Kommt am Samstag nach Hamburg: Derbysieger Hochkönig - hier mit Joana Glienke und Jasmin Beetz - wird im Wettstar.de - Großer Hansa-Preis - an den Start gehen. (Foto: galoppfoto.de)

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In Dortmund: Quitos schnappt sich sein Derby-Ticket

In Dortmund: Quitos schnappt sich sein Derby-Ticket

(Dortmund/Hamburg) Mit dem Hoffnungspreis – Derby Trial wurde am Sonntag in Dortmund-Wambel das letzte Vorbereitungsrennen für das IDEE 157. Deutsche Derby gelaufen. In dem Listenrennen über 2050 Meter, das mit 30.000 Euro dotiert war, ging es für vier der sechs Starter, Alter Meister, Dardanos, Dastan und Quitos, noch darum, sich für das „Blaue Band“ zu empfehlen, bzw. zu qualifizieren. Und diese vier belegten dann schließlich auch die ersten vier Plätze.


Dabei siegte überraschend der von Christian Sprengel trainierte Quitos unter Jockey Leon Wolff gegen Andreas Wöhlers Dardanos (Eduardo Pedroza) und den 2,0:1-Favoriten Alter Meister (Augustin Madamet) aus dem Stall von Waldemar Hickst. Nach einem Rennen vom letzten Platz aus fing der als längster Außenseiter zur Quote von 19,2:1 ins Rennen gegangene Iquitos-Sohn Quitos, der zuvor noch sieglos war, den lange mit deutlichem Vorsprung führenden Alter Meister noch ab, der auf der Linie sogar noch den zweiten Platz verlor.


Züchter und Besitzer des Siegers ist das unweit von Hamburg im niedersächsischen Brackel gelegene Gestüt Paschberg der Familie Kirstein. Dessen Besitzerin Sybille Kirstein erlebte den Sieg ihres Pferdes live vor Ort mit. „Ich freue mich riesig, dass er das gezeigt hat, was wir von ihm vermutet haben. Wenn mit ihm alles gut bleibt, dann soll er auch in Hamburg laufen“, so die Besitzerin nach dem Rennen. „Wenn wir Dritter gewesen wären, wäre auch schon alles gut gewesen. So ist es natürlich noch schöner“, ergänzte Trainer Christian Sprengel.

 
Nun darf man gespannt sein, was für Handicapmarken den Erstplatzierten des Rennens am Montag vom Ausgleicher zugeteilt werden, doch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man die drei Erstplatzierten auch in Hamburg sehen wird, wohl recht hoch.

 
IDEE Derby-Meeting vom 28.6. bis 05.07.
Das IDEE 157. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight der vier Renntage zwischen dem 28. Juni und 5. Juli umfassenden IDEE Derby-Woche 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland.


Tickets für das Meeting in Hamburg gibt es hier: https://tickets.galopp-hamburg.de/

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Die Überraschung: Quitos aus dem Besitz und der Zucht des Gestüts Paschberg im niedersächsischen Brackel sichert sich unter Leon Wolff das Ticket ins IDEE 157. Deutsche Derby in Hamburg. (Foto: Gruttmann/ galoppfoto.de)
Die Überraschung: Quitos aus dem Besitz und der Zucht des Gestüts Paschberg im niedersächsischen Brackel sichert sich unter Leon Wolff das Ticket ins IDEE 157. Deutsche Derby in Hamburg. (Foto: Gruttmann/ galoppfoto.de)

21. Juni 2026: das war eine tolle Überraschung für das Gestüt Paschberh, Trainer Christian Sprengel und Jockey Leon Wolff: Der dreijährige Quitos sichert sich in Dortmund das Ticket für das IDEE 157. Deutsche Derby in Hamburg am 5. Juli. (Video: ‪@WETTSTAR‬ )

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Union-Rennen: Erobert Englishman nach Köln bald auch Hamburg?

191. Union-Rennen: Erobert Englishman nach Köln bald auch Hamburg?

(Köln/ Hamburg) Die Festwochen des Gestüts Ittlingen gehen weiter: Nur eine Woche nach dem Triumph mit Alleno im Grossen Preis von Tattersalls in Baden-Baden landete die Zuchtstätte von Manfred Ostermann mit Englishman (7,9:1) auch den Sieg in der bedeutendsten Vorprüfung für das IDEE Deutsches Derby am 5. Juli in Hamburg – im Sparkasse KölnBonn – 191. Union-Rennen vor 8.500 Zuschauern in Köln. In diesem mit 70.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über 2.200 Meter hatte 2025 der spätere Derbysieger Hochkönig hinter Zuckerhut Platz zwei belegt. Das letzte Pferd, das das Doppel Köln/Hamburg schaffte, war Sammarco im Jahr 2022.

Und Englishman, der beim erst zweiten Lebensstart seine weiße Weste verteidigte und 40.000 Euro Preisgeld auf das Ittlingen-Konto galoppierte, scheint das Zeug zum Hamburg-Helden zu besitzen, denn mit einer beeindruckenden Leistung katapultierte er sich in die absolute Spitzengruppe der Derby-Wettmärkte. Mit gewaltigem Speed fasste Englishman noch den kurz in Sicherheit geglaubten Favoriten Westminster Rocket, der an der Spitze lange bestens standgehalten hatte. Eineinviertel Längen trennte die beiden Erstplatzierten, wobei es so aussah, als wären die 2.400 Meter im Rennen des Jahres sogar noch von Vorteil für Englishman. Platz drei belegte Kairos, der ebenso eine tolle Partie lieferte wie Weekend Warrior auf Rang vier.

Erster Gruppesieg für französischen Nachwuchsjockey

Im Sattel des siegreichen Nathaniel-Sohnes saß mit Enzo Crublet ein Nachwuchsjockey aus Frankreich, der erst seit März für den auf einer Welle des Erfolges schwimmenden Mülheimer Trainer Marcel Weiß arbeitet. Hier gewann er sein erstes Grupperennen überhaupt. Stalljockey Sibylle Vogt hatte sich für Sharpnshady entschieden, der jedoch früh keine Akzente setzen konnte.

STIMMEN:
Enzo Crublet (Jockey von Englishman): „Ich wusste, dass ich eine gute Chance haben würde. Es war mein erster Sieg in einem Grupperennen, und dann vor solch einer tollen Kulisse. Ich bin sehr glücklich.

Marcel Weiß (Trainer von Englishman und Sharpnshady): „Das war eine tolle Vorstellung von Englishman, ohne Wenn und Aber. Auch die Distanz hat ihm nichts ausgemacht. 2.400 Meter im Derby werden noch besser sein. Für Sharpnshady kam das Rennen vielleicht zu früh.“

Manfred Ostermann (Besitzer von Englishman): „Er ist wirklich ein Riesensteher. Man hat deutlich gesehen, dass er immer mehr beschleunigen konnte, je weiter das Rennen ging. Und es war ja erst sein zweiter Start im Leben.“

Andreas Wöhler (Trainer von Westminster Rocket und Mystic Charly): „Gerne hätten wir für Westminster Rocket ein Führpferd gehabt, aber es war alles okay. Mystic Charly konnte am Ende nicht mehr zulegen.“

Henk Grewe (Trainer von Kairos und Weekend Warrior): „Ich bin mit beiden Pferden sehr zufrieden. Sie hatten kein zu hartes Rennen. Das war die perfekte Vorbereitung für das Derby.“

IDEE Derby-Meeting vom 28.6. bis 05.07.
Das IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight der vier Renntage zwischen dem 28. Juni und 5. Juli umfassenden IDEE Derby-Woche 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland. Die finale Vorbereitungsprüfung ist das Hoffnungspreis – Derby Trial (Listenrennen, 30.000 Euro, 2.050 m) am 21. Juni in Dortmund.

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Englishman gewinnt Union-Rennen für Gestüt Ittlingen und Nachwuchsjockey Enzo Crublet landet ersten Gruppe-Sieg. (Foto: galoppfoto.de)
Englishman gewinnt Union-Rennen für Gestüt Ittlingen und Nachwuchsjockey Enzo Crublet landet ersten Gruppe-Sieg. (Foto: galoppfoto.de)

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Vor dem IDEE Derby-Meeting: Seguro dominiert im Japan Racing Association Derby-Trial in Baden-Baden

Vor dem IDEE Derby-Meeting: Seguro dominiert im Japan Racing Association Derby-Trial in Baden-Baden

(Hamburg)  Er galt als Mitfavorit, aber trotzdem war sein Triumph eine kleine Überraschung: Nicht der auf 1,6:1 heruntergewettete Favorit Lommi, sondern der von Andreas Suborics in Köln für den Stall Simply Red von Steuerberater Thomas Schäffer aus Rastatt trainierte Seguro (Quote 6,7:1) holte sich am Samstag vor 11.200 Zuschauern das Japan Racing Association Derby-Trial (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m) auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim.

 

Ein Jahr nach dem Erfolg des Franzosen Juwelier stand diesmal ein französischer Jockey auf dem Siegerpodest, denn Benjamin Marie, seit 2026 am Suborics-Quartier in der Domstadt tätig, landete nur wenige Tage nach seinem Gruppe-Treffer mit Best Lightning in Mailand einen weiteren Top-Coup. Mit viel Speed enteilte Seguro auf der Zielgeraden seinen fünf Konkurrenzen mit anderthalb Längen Vorsprung. Zweiter wurde der Lokalmatador Yacomo, der beim ersten Saisonstart erstaunlich stark abschnitt, vor dem unterwegs führenden Waladares.

 

Deutlich unter den Erwartungen blieb Lommi als Vierter, der von letzter Stelle zuviel Boden gutmachen musste. Der Sieger Seguro hatte nie eine Nennung für das IDEE 157. Deutsches Derby, könnte allenfalls über eine Nachnennung noch ins Feld finden. Allerdings deutet aktuell mehr auf einen Start im Grossen Preis von Lotto Hamburg.

 

STIMMEN:

Benjamin Marie (Jockey von Seguro): „Er ist ein sehr sympathisches Pferd, dem die Distanz von 2.000 Meter entgegen kam. Am Ende lief er etwas zur Seite weg. Weicherer Boden wäre noch besser gewesen. Aber ich bin natürlich überglücklich.“

Andreas Suborics (Trainer von Seguro): „Er hatte super gearbeitet und heute einen perfekten Rennverlauf. Normalerweise braucht Seguro weichen Boden. Natürlich schlafen wir nun einmal drüber, was wir machen, aber wahrscheinlich geht er in den Grossen Preis von Lotto Hamburg und danach in den Dallmayr-Preis.“

Sibylle Vogt (Jockey von Yacomo): „Das war eine bombastische Leistung. Wir hatten ideale Voraussetzungen und einen störungsfreien Rennverlauf. Er hat einen tollen Speed gezeigt, und das beim ersten Saisonstart.“

Fabian Xaver Weißmeier: „Mega, ich bin sprachlos. Leider konnte er vorher in diesem Jahr noch nicht laufen, sonst wäre vielleicht sogar der Sieg möglich gewesen. Er wird mein erster Starter im Deutschen Derby sein.“

Sarah Steinberg (Trainerin von Waladares): „Er hat die Form aus München korrigiert. Wir sind sehr zufrieden. Nun soll er erst nach Hause kommen, dann besprechen wir, wie es weitergeht.“

Henk Grewe (Trainer von Lommi): „Wir wollten aus der Reserve gehen, aber so weit hinten war natürlich nicht geplant. In Baden-Baden ist es schwer, aus dieser Position soviel Boden gut zu machen.“

 

IDEE Derby-Meeting vom 28.6. bis 05.07.

Das IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight der vier Renntage zwischen dem 28. Juni und 5. Juli umfassenden IDEE Derby-Woche 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland. Das nächste wichtige Highlight für den Derby-Jahrgang ist das Sparkasse KölnBonn – 191. Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) am 14. Juni in Köln.

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Seguro gelang unter dem französischen Jockey Benjamin Marie ein Top-Erfolg im Japan Racing Association Trial. (Foto: galoppfoto.de)
Seguro gelang unter dem französischen Jockey Benjamin Marie ein Top-Erfolg im Japan Racing Association Trial. (Foto: galoppfoto.de)

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