CSE Ehlersdorf – Finalwochenende Große Tour mit allen Favoriten

CSE Ehlersdorf - Finalwochenende Große Tour mit allen Favoriten

Ehlersdorf – Das erste Finale naht: vom 16. – 19. Juli wird beim dritten CSE-Turnier auf der Reitanlage Naeve in Ehlersdorf das Finale der Großen Tour entschieden. Die Sonderwertung aus den drei Großen Preisen nimmt noch mal “richtig Fahrt auf”, denn der dritte Große Preis am Sonntag ist ein S-Springen mit Stechen auf Drei-Sterne-Niveau (1,50m) und mit 12.000 Euro Preisgeld dotiert. Der Reiter, bzw. die Reiterin mit der höchsten Punktzahl aus allen drei Prüfungen gewinnt den Sonderehrenpreis, einen Sattel der Firma Equipe, den Beritt Naeve dafür spendiert. Die Favoriten vom führenden Finnen Niclas Aromaa bis zur fünftplatzierten Janine Rijkens (Elmshorn) sind alle dabei.

 

Die Punktewertung erfolgt nach Platzierung mit dem Faktor 1,5 und das kann das Ranking noch ordentlich in Bewegung bringen. Die Resonanz auf das CSE Ehlersdorf spricht Bände. “Das ist alles im `grünen Bereich`, nicht zuviel und nicht zuwenig” skizziert Hausherr Jörg Naeve, “wir haben sogar erstmals einen Gast aus der Schweiz –  Geraldine Straumann und ihren Lebensgefährten, den für Ungarn startenden James Wingrave.” Straumann hat für die Schweiz Nationenpreise bestritten, u.a. in Spruce Meadows (Canada) und und beim Nationenpreis-Finale in Barcelona und gewann bereits EM-Silber (2021).

 

Wer gewinnt die Sonderwertung?

Mit 54 Punkten führt der in Nehmten ansässige Finne Niclas Aromaa die Sonderwertung der Großen Tour an. Dicht dahinter mit 46 Zählern folgt Robin Naeve. Dritter ist mit 37 Punkten Björn Behrendt aus Behrendorf und dann folgen Schwedens Vorzeigereiter Rolf-Göran Bengtsson (36) und die Elmshornerin Janine Rijkens (33). Kurz und gut – da geht noch was am Sonntag im Großen Preis des CSE Ehlersdorf.

 

Das Gesamtprogramm folgt dem erprobten und für gut befundenen Gesamtkonzept der Turnierreihe: Springpferdeprüfungen zum Auftakt am Donnerstag, ab Freitag wird es dann höher und breiter und anders mit der Emil Frey Küstengarage Youngster-Tour und der U.P Sporthorses Summer Trophy für Profis und Amateure.

 

Angesagt haben sich etliche Protagonisten. Neben den Top-Kandidaten für das Finale der Großen Tour auch der Derby-Zweite und Fehmarn-Sieger Simon Heineke (Wedel), Fehmarns jüngste Erfolgsreiterin Tomma Thiesen, der mehrmalige Derbysieger Nisse Lüneburg, die gesamte Familie Jan Meves (Mehlbek) und mit Carsten-Otto Nagel und Cassandra Orschel noch mehr Derbysieger.

 

Der Eintritt ist wie immer frei zum CSE Ehlersdorf auf der Anlage Nave. Ab Donnerstag wird Springsport pur auch via Clipmyhorse.tv im Livestream übertragen.

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Der prominenteste Kandidat beim CSE Ehlersdorf: Schwedens Rolf-Göran Bengtsson mit dem Springpferde-Weltmeister Caillan. (Foto: Christian Beeck)
Der prominenteste Kandidat beim CSE Ehlersdorf: Schwedens Rolf-Göran Bengtsson mit dem Springpferde-Weltmeister Caillan. (Foto: Christian Beeck)

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Die Görlitzer Summerweeks und der NÜRNBERGER BURG-POKAL – ein Starterfeld von höchster Qualität

Die Görlitzer Summerweeks und der NÜRNBERGER BURG-POKAL – ein Starterfeld von höchster Qualität

(Görlitz/ Nürnberg)  Es gibt viele Gründe nach Görlitz zu reisen, doch am kommenden Wochenende ist vor allem eines zu nennen: Mit dem zweiten Teil der Summerweeks vom 16. – 19. Juli, das ganz im Zeichen des Dressurreitens steht, wartet ein sportlicher Höhepunkt, der wie ein Magnet auf die Sportler wirkt. Einen großen Anteil daran hat der NÜRNBERGER Burg-Pokal, der gleich doppelt olympischen Glanz in die Oberlausitz mitbringt. An den Start gehen die vierfache Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl sowie die zweifach mit Gold ausgezeichnete Dorothee Schneider. Diese beiden sind die prominentesten Namen in der Turnierserie, die ausschließlich jungen Dressurpferden in der Altersklasse der Sieben- bis Neunjährigen offensteht.

 

Der Burg-Pokal – eine Prüfung mit hoher Anziehungskraft

Allerdings ist es nicht ausgemacht, dass diese beiden großen Namen auch im Burg-Pokal mit der goldenen Schleife ausgezeichnet werden. Im Viereck treffen sie unter anderem auf Raphael Netz, einen Reiter, der gerade für das deutsche Team bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Aachen nominiert wurde. In der von der Nürnberger Versicherung seit 1992 ausgerichteten Serie wird Raphael Netz mit Glamourdoc an den Start gehen, einem achtjährigen Westfalen-Hengst, der in dieser Saison bereits starke Leistungen zeigte. Die Burg-Pokal-Station in München beendete das Paar auf Rang Vier, bei den Deutschen Meisterschaften in Balve folgte mit Rang Zwei eine bessere Platzierung; da ist auf dem Siegertreppchen nur noch wenig Luft nach oben. Für das Finale am Jahresende qualifizieren sich die acht Gewinner der Qualifikationen sowie die vier Punktbesten nach Rang und Prozent. Um sicher dabei zu sein, gilt es daher, auf Sieg zu setzen. Den Weg in den Osten der Republik nehmen zahlreiche Burg-Pokal-erfahrene Reiterinnen und Reiter an, so dass zwei spannende Runden zu erwarten sind.

 

Den Auftakt bildet am Turniersamstag die Qualifikation zur Finalqualifikation; aus dieser Prüfung heraus dürfen die 12 besten Paare dann am Sonntag erneut ins Viereck. Dort entscheidet sich, wer das begehrte Ticket für das Finale am Jahresende erhält.

 

NÜRNBERGER-Prüfungen finden am Samstag und am Sonntag statt

Darüber hinaus gibt es den Burg-Pokal auch für den Nachwuchs: Im Pony-Führzügelwettbewerb starten die jüngsten Teilnehmer des Turnierwochenendes. Und sie tun es den Großen gleich, denn auch in dieser Prüfung gibt es für die beiden Wertnotenbesten einen Startplatz beim Finale. Ansporn genug, um sich ganz besonders auf den großen Auftritt im Görlitzer Viereck vorzubereiten.

 

Die Bedingungen rund um das familiäre Turnier weiß die NÜRNBERGER seit 2021 zu schätzen und kommt deshalb seither gerne wieder zu den Summerweeks. Dies gilt im Besonderen für die Jürgen Bauer GmbH, die mit ihrem Expertenteam um Jürgen Bauer und Sascha Schubert die Veranstaltung seit 2023 begleitet und auch in diesem Jahr an beiden Wochenenden vor Ort ist.

 

Qualifikationen & Finalisten – NÜRNBERGER BURG‑POKAL 2026

Horses & Dreams Hagen a.T.W. 22.04. – 26.04.2026

Patrik Kittel und J’Adore Dior H mit 75,512%

Pferd International München-Riem 14.05. – 17.05.2026

Sabina Schrödter und Feine Bella NRW mit 74,732%

Longines Balve Optimum / Deutsche Meisterschaften 04.06. – 07.06.2026

Bianca Nowag-Aulenbrock und Sky mit 74,463%

Görlitzer Summerweeks Rosenhof Görlitz 16.07. – 19.07.2026

Elmloher Reitertage 30.07. – 02.08.2026

Schäftlarn / Fichtenhof Classic 04.09. – 06.09.2026

Darmstadt-Kranichstein 17.09. – 20.09.2026

Guxhagen-Dörnhagen 08.10. – 11.10.2026

Finale: Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt 16.12. – 20.12.2026

 

Rangierung der punktbesten Zweitplatzierten nach drei Qualifikationen:

Frederic Wandres und Fänomen de Malleret mit 74,463% (Horses & Dreams Hagen a.T.W.)

Nicole Grosch und Visser’s Hit Valeria VEC OLD mit 74,049% (Pferd International München-Riem)

Franziska Haase und Alissimo mit 71,659% (Longines Balve Optimum)

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Beatrice Hoffrogge und Zuperman OLD sicherten sich 2025 in Görlitz das Ticket ins Finale des Nürnberger Burg-Pokals. (Foto: B. Placzek)
Beatrice Hoffrogge und Zuperman OLD sicherten sich 2025 in Görlitz das Ticket ins Finale des Nürnberger Burg-Pokals. (Foto: B. Placzek)
Kleine Reiter/innen ganz groß - der Nürnberger-Führzügelwettbewerb ist ein Highlight bei den Görlitzer Summerweeks. (Foto: B. Placzek)
Kleine Reiter/innen ganz groß - der Nürnberger-Führzügelwettbewerb ist ein Highlight bei den Görlitzer Summerweeks. (Foto: B. Placzek)

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Oldenburger Landesturnier 2026 ordnet Turniergelände für internationales CAIO neu

Oldenburger Landesturnier 2026 ordnet Turniergelände für internationales CAIO neu

(Rastede)  Mit der Austragung des internationalen CAIO der Vierspänner und damit des Nationenpreises stellt sich das 77. Oldenburger Landesturnier vom 22. bis 26. Juli 2026 organisatorisch und infrastrukturell neu auf. Um den internationalen Fahrern – aktuell haben sich 35 Gespanne angemeldet nur wenige Wochen vor den Weltmeisterschaften in Aachen –  optimale Bedingungen zu bieten, hat der Renn- und Reitverein Rastede e.V. die Platzaufteilung im Schlosspark umfassend überarbeitet.

 

Im Mittelpunkt der Neustrukturierung steht die Konzentration der internationalen Fahrprüfungen auf dem Hauptplatz. Mit Ausnahme des Marathons werden sämtliche Prüfungen des CAIO dort ausgetragen. Bereits in den vergangenen Jahren hat der Verein mit dem Bau des neuen Abreiteplatzes für den Springsport sowie der kontinuierlichen Modernisierung der Infrastruktur die Voraussetzungen geschaffen, um internationale Championatsveranstaltungen auf höchstem Niveau durchführen zu können.

 

Für das Jahr 2026 wird der Hauptplatz zudem auf die beeindruckenden Maße von 75 x 115 Metern erweitert. Dadurch entstehen ideale Bedingungen für den internationalen Fahrsport und gleichzeitig beste Sichtmöglichkeiten für die Zuschauer. Die Neuordnung des Geländes bringt auch Veränderungen für den Dressurbereich mit sich. Das Dressurviereck D2 wird künftig in den ruhigen Waldbereich verlegt. Dadurch erhalten die Teilnehmer eine deutlich entspanntere Atmosphäre und können ihre Prüfungen ohne Ablenkung absolvieren.

 

Auch der Nachwuchs- und Jungpferdesport profitiert von den Anpassungen. Erstmals wird ein Longierzirkel mit den Maßen 15 x 15 Metern eingerichtet. Dieser steht insbesondere den Teilnehmern der Jungpferdeprüfungen zur Verfügung und ermöglicht eine optimale Vorbereitung.

 

Ein weiterer wichtiger Baustein der Investitionen ist die moderne Beregnungstechnik. Mit fest installierten Bewässerungsanlagen auf dem Abreiteplatz Springen, dem Hauptplatz sowie dem Dressurplatz D1 sieht sich der Renn- und Reitverein Rastede auch langfristig hervorragend aufgestellt. Die Maßnahmen gewährleisten unabhängig von der Witterung erstklassige Bodenverhältnisse und schaffen beste sportliche Voraussetzungen für Pferde und Reiter.

 

„Mit der Austragung des CAIO schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte des Oldenburger Landesturniers auf. Die Anpassungen unseres Turniergeländes sind ein wichtiger Schritt, um den internationalen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig optimale Bedingungen für alle Disziplinen zu schaffen. Von diesen Investitionen werden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kommenden Jahre nachhaltig profitieren“, unterstreicht der Vorstand des Renn- und Reitvereins Rastede e.V..

 

Mit der neuen Platzstruktur unterstreicht das Oldenburger Landesturnier seinen Anspruch, auch künftig zu den bedeutendsten Reitsportveranstaltungen Norddeutschlands zu gehören und internationalen Spitzensport mit besten Bedingungen für Pferde, Reiter/Fahrer und Besucher zu verbinden.

 

Noch kein Ticket? Die gibt es auch im Vorverkauf hier:  https://tickets.bevent.eu/rrv/4154195

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Zukunftsfähigkeit - für Spring - und Dressursport und internationale Events hat der RRV Rastede das Turniergelände am Schlosspark neu geordnet und investiert. (Foto: OLT)
Zukunftsfähigkeit - für Spring - und Dressursport und internationale Events hat der RRV Rastede das Turniergelände am Schlosspark neu geordnet und investiert. (Foto: OLT)

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Oldenburger Landesturnier stellt sich neu auf – Attraktives Prüfungsangebot für Sport und Zucht

Oldenburger Landesturnier stellt sich neu auf – Attraktives Prüfungsangebot für Sport und Zucht

(Rastede)  Das 77. Oldenburger Landesturnier vom 22. bis 26. Juli 2026 im Schlosspark Rastede präsentiert sich mit einem überarbeiteten sportlichen Konzept. Mit der Neuausrichtung des Prüfungsangebotes nutzt der Renn- und Reitverein Rastede e.V. die Möglichkeiten, die sich aus dem Umzug der Championate des Zuchtverbandes ergeben Für Rastede schafft das die Chance, Championate für Jungpferde deutlich offener auszurichten.

„Für uns war von Anfang an klar, dass Rastede auch künftig ein bedeutender Treffpunkt für den Pferdesport und die Pferdezucht bleiben soll“, erklärt der Vorstand des Renn- und Reitvereins Rastede e.V. „Deshalb haben wir ein attraktives Programm entwickelt, das Reiter/innen, Ausbilder sowie Züchter aus ganz Deutschland gleichermaßen anspricht.“

 

Unverändert bleiben die Oldenburger Meisterschaften in Dressur und Springen, die weiterhin im Schlosspark Rastede ausgetragen werden. Ein besonderes Highlight bildet zudem der erstmals in Rastede stattfindende internationale Nationenpreis, das CAIO Vierspänner. Im Rahmen dieser hochkarätigen Veranstaltung werden Spitzenfahrer(innen) aus aller Welt erwartet.

 

Neue Championate für junge Dressurpferde

Im Dressursport setzt das Oldenburger Landesturnier verstärkt auf die Förderung junger Pferde. Erstmals werden die Rasteder Dressurpferde-Championate sowie das Rasteder Jungpferdechampionat ausgetragen. Neben den Qualifikationen zum Bundeschampionat – in diesem Jahr erstmals auch für siebenjährige Dressurpferde – werden Championate für drei- und vierjährige Reitpferde sowie für fünf- und sechsjährige Dressurpferde angeboten. Teilnahmeberechtigt sind Pferde aller deutschen Zuchtverbände.

 

Die besten drei- und vierjährigen Reitpferde qualifizieren sich über eine vorgeschaltete Qualifikationsprüfung für das Championat. Bei den fünf- und sechsjährigen Dressurpferden erfolgt die Qualifikation über die jeweiligen Bundeschampionatsprüfungen. Jedes Championat ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert.

 

Ergänzt wird das Dressurprogramm durch eine Mittlere Tour sowie erstmals wieder eine Große Tour. Damit bietet das Oldenburger Landesturnier sowohl dem Dressurnachwuchs als auch erfahrenen Aktiven attraktive sportliche Perspektiven.

 

Neues Konzept im Springsport

Auch im Springsport wurde das Prüfungsangebot weiterentwickelt. Neben der bewährten Youngster-Tour sowie einer Mittleren und einer Großen Tour werden erstmals die Rasteder Springpferde-Championate für fünf- und sechsjährige Pferde ausgetragen. Damit schafft der Renn- und Reitverein Rastede e.V. eine weitere attraktive Plattform für die Präsentation und Förderung junger Sportpferde und ihrer Ausbilder.

 

Für zusätzliche sportliche Impulse sorgt der international erfahrene Parcourschef Marco Behrens, der das neue Springkonzept maßgeblich mitgestaltet. Mit der Neuausrichtung des Prüfungsangebotes unterstreicht der Renn- und Reitverein Rastede e.V. seinen Anspruch, auch künftig zu den bedeutenden Veranstaltern im deutschen Pferdesport zu gehören. Das neue Konzept verbindet die gezielte Förderung junger Pferde mit hochklassigem Sport und schafft gleichzeitig ein zukunftsorientiertes Angebot für Reiter und Reiterinnen, Züchter sowie Pferdesportbegeisterte aus ganz Deutschland. Tickets für das OLT 2026 und den Nationenpreis der Vierspänner gibt es bereits über die website: https://www.oldenburger-landesturnier.de/tickets

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Das Oldenburger Landesturnier beginnt am 22. Juli und vereint Dressur, Springsport und erstmals den CAIO der Vierspänner an einem Ort. (Foto: RRV Rastede)
Das Oldenburger Landesturnier beginnt am 22. Juli und vereint Dressur, Springsport und erstmals den CAIO der Vierspänner an einem Ort. (Foto: RRV Rastede)

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Derby-Nachlese: Gute Umsatzzahlen in vier Tagen

Derby-Nachlese: Gute Umsatzzahlen in vier Tagen

(Hamburg)  Am Sonntagabend konnte er es selbst kaum glauben, die Bestätigung ist nun da. Johann Riekers, Schatzmeister des Hamburger Renn-Clubs e.V., kann abschließend ein reell gutes Ergebnis für vier Tage IDEE Derby-Meeting vermelden.

 

Gesamtumsatz über sechs Millionen

Insgesamt hat das viertägige Meeting auf der Rennbahn Hamburg-Horn 6.214.805 Euro Umsatz verzeichnet. Der Löwenanteil fällt auf den Derbytag: allein 4.811.585 Euro Umsatz wurden am Haupttag erzielt. Das Ausland hat daran einen hohen Anteil. Hamburgs Rennen konnten ohnehin in Deutschland, als auch in ganz Europa bewettet werden und das taten die Galopp-Fans in Frankreich, Italien und andernorts offenkundig ganz gezielt. Die Umsätze aus dem ausländischen Wettgeschäft beliefen sich während des gesamten Meetings auf 4.023.181 Millionen Euro, auf den Derbytag entfielen 3.725.238 Euro.

 

Grund zur Freude lieferten aber auch die Bahnwetten in Hamburg-Horn. Die Besucher und Besucherinnen, die an den Wettkassen für Hochbetrieb sorgten, bescherten am Derbytag Umsätze, die die Millionen-Marke “knackten” mit 1.086.348 Euro.

 

Dank an Vorstand und Team

“Ich bin sehr stolz auf den Vorstand des HRC, vor allem aber auch auf unser ganzes Team hinter den Kulissen, das so unermüdlich gearbeitet hat, um ein richtig gutes IDEE Derby-Meeting zu ermöglichen”, so Johann Riekers. Nur wenige Wochen vor dem IDEE Derby-Meeting verstarb der HRC-Vorsitzende Hans-Ludolf Matthiessen – eine Größe in Sachen Derby-Meeting und Galopp-Sport. Die daraus erwachsende Verantwortung und Aufgabenverteilung wurde im Vorstand sofort angenommen und umgesetzt. Rund acht Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr errechnete der Schatzmeister und kann das als gutes Signal in Zeiten verbuchen, in denen Sport – außerhalb von Fußball –  generell mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen hat.

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Gute Umsätze auf der Rennbahn Hamburg-Horn und hoher Wettanteil aus dem Ausland - Hamburgs Renn-Club meldet gute Zahlen. (Foto: galoppfoto.de)
Gute Umsätze auf der Rennbahn Hamburg-Horn und hoher Wettanteil aus dem Ausland - Hamburgs Renn-Club meldet gute Zahlen. (Foto: galoppfoto.de)

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Kleine Derby-Nachlese – tolle Hüte und spendable Spediteure

Kleine Derby-Nachlese - tolle Hüte und spendable Spediteure

(Hamburg)  Zu großen Turfereignissen gehören Hüte, so wie der Schweif zum Pferd. Das IDEE Derby-Meeting macht da keine Ausnahme: Unter der Regie der Familie Sarah und Christian von Boetticher hat der Hutwettbewerb am Derbytag in Hamburg-Horn mächtig viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gewagte Kreationen und perfekt durchdachte Outfits bescherten dem Top-Ereignis auf der Rennbahn Hamburg-Horn elegante Bilder und Farbtupfer und zogen mächtig viel Aufmerksamkeit auf sich.

 

Die Siegerehrung sorgte prompt für einen “Hingucker”, denn nach der “Qual der Wahl” für die Jury, zu der u.a. Teresa Gaschler und Janina Lin Otto zählten, versammelte sich eine außerordentlich große Zahl von Menschen in eleganten und außergewöhnlichen Outfits mit sehenswerten Kopfbedeckungen auf der Bühne der Rennbahn. Zur Siegerin des schicken Wettbewerbs kürte die Jury Monika Runge. Platz zwei gebührte Reachel Torrez und den dritten Platz sicherte sich Thiago dos Santos Pinto. Die Preise für die schönsten Hüte reichten von Hotelübernachtungen auf Sylt, Wellness Tag im Adlon Kempinski Berlin, Dinner im Hotel Vier Jahreszeiten und feinstem Schreibwerkzeug von Montblanc bis zu schönen Accessoires wie Gürtel und Ohrringen.

 

Tolle Pferde, tolle Pfleger, spendable Spediteure

Der Hamburger Renn-Club e.V. freute sich nicht nur über ein bemerkenswert gutes Ergebnis des IDEE Derby-Meetings, sondern ist vor allem auch stolz darauf, dass an allen vier Renntagen und in 48 Rennen kein Pferd eine Verletzung davon getragen hat. Insgesamt drei Tierärzte waren an den Renntagen grunsätzlich einsatzbereit. Auch die Jockeys blieben alle unverletzt und gesund.

 

Der besondere Dank der Veranstalter gilt den Pferdepfleger/innen, die – und das ist nicht hoch genug zu bewerten – stets alles für ihre vierbeinigen Schützlinge tun, unermüdlich, mit Umsicht, Leidenschaft und Liebe zum Pferd. Für sie wurde am Freitagabend ein Aktivenabend veranstaltet. Besonderheit in diesem Derby-Jahr: In jedem Rennen gab es einen Preis für das am besten herausgebrachte Pferd, dotiert mit 100 Euro. Dieser Preis ist von den drei großen Pferde-Speditionsunternehmen Harzheim, Johannsmann und Taxi4Horses spendiert worden und kam riesig gut an. Unser Dank gilt also auch den Speditionsunternehmen, die diese Ehrung ermöglicht haben.

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Siegerehrung Hutwettbewerb in Hamburg-Horn - elegante Hüte, tolle Outfits, wertvolle Preise. (Foto: galoppfoto.de)
Siegerehrung Hutwettbewerb in Hamburg-Horn - elegante Hüte, tolle Outfits, wertvolle Preise. (Foto: galoppfoto.de)
Für sie stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt: die Pfleger/innen der Galopper sind mit Kompetenz, Engagement und Herz bei “ihren” Pferden. (Foto: galoppfoto.de)
Für sie stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt: die Pfleger/innen der Galopper sind mit Kompetenz, Engagement und Herz bei “ihren” Pferden. (Foto: galoppfoto.de)

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Fehmarn Pferde Festival Dressur – Felix Kneese mit Doppel-Erfolg

Fehmarn Pferde Festival Dressur - Felix Kneese mit Doppel-Erfolg

(Fehmarn)  Ganz und gar im Zeichen von Takt und Tempi stand das zweite Sportwochenende im Reitsportzentrum Fehmarn und einer, der immer wieder sehr gern auf die Ostseeinsel kommt, verbuchte einen feinen Doppelerfolg. Felix Kneese aus Appen, mehrmaliger Landesmeister und einst auch Norddeutscher Champion der Berufsreiter, gewann mit Double Check den erstmals ausgeschriebenen Kurz-Grand Prix und wurde mit Wannabee auf noch Dritter. Eine gute Ausbeute.

 

Damit nicht genug, sicherte sich der Berufsreiter am Sonntag auch noch den ersten Platz in der Zwei-Sterne-S und in einer Intermediaire I mit Magic Mike. Dazu gab es mit Donna Fiorella auf noch den zweiten Platz. Wer also auf Deutschlands sonnenreichster Insel Piaffen, Pirouetten und Passgen sehen wollte, war als Aktiver und auch als Zuschauer im Reitsportzentrum ganz und gar gut aufgehoben. Hinrich Köhlbrandt: “Wir sind zufrieden. Es gab auch Prüfungen, die nicht ganz so üppig besetzt waren. Der Sturm am Freitag und die Sperrung der Brücke haben Auswirkungen gehabt. Wir hatten ein gutklassiges Feld und haben viele neue Kontakte geknüpft. Alle waren begeistert von den Bedingungen. Wir werden und wollen den Dressurpart noch weiter bekannt machen.”

In dieser Disziplin das Programm auszuweiten, war schon lange ein Wunsch im Fehmarnschen RRV. Das braucht durchaus Zeit und auch “Mundpropaganda”. Acuh deshalb freute man sich auf der Ostseeinsel über den einen oder anderen Trainer, der sich die Rahmenbedingungen vor Ort ganz genau besah.

 

DJM-Sichtungen auf der Insel

 

Fehmarns Dressur Festival war zugleich auch Standort der Sichtung zu den Deutschen Jugend-Meisterschaften Dressur. Für die Junioren ging es dabei in deine Dressur Kl. M** (Kandare). Die ideale Plattform für junge Kandidatinnen wir Isabella Hahn (Travemünde) und Carolin von Ludowig (Fehmarn). Hahn und ihr 20 Jahre alter Hannoveraner Wallach Hans im Glück wurden Dritte in der M**-Dressur. Carolin von Ludowig und ihr Divero wurden Fünfte. 

 

Auch in der Altersklasse Junge Reiter (U21) wurde für die DJM gesichtet. Das dann in einem Prix St. Georg. Gesamtsiegerin der Prüfung war Fehmarns Vorzeigereiterin Dr. Julia zur Linden mit ihrem Baxter. Direkt dahinter folgte Schleswig-Holsteins Kaderreiterin Cesarine von Eicken mit Fürstenliebe. Die Drittplatzierte Sophie Henriette David (Bad Schwartau) hat bereits 2024 Edelmetall bei den Landesmeisterschaften der Junioren gewonnen und zwei Deutsche Jugend-Meisterschaften in Riesenbeck und Aachen bestritten. Mit Valarino PS eroberte sie auf Fehmarn das Podium.

 

Jetzt legt man im Reitsportzentrum eine kurze Verschnaufpause ein. Die reicht aber nur bis zum 14. August, denn dann starten die Kreismeisterschaften im Reiterbund Ostholstein bis zum 16. August. 

 

 

Ergebnisübersicht Fehmarn Pferde Festival Dressur

 

18 Dressurprüfung Kl. S*** Kurz-Grand Prix

  1. Felix Kneese (Appen) auf Double Check, 72, 946 Prozent
  2. Melanie Klein (Schönberg) auf Floris Grey, 70,194
  3. Felix Kneese (Appen) auf Wannabe 69,729
  4. Anna-Lisa Wehr (Neustadt) auf Quintessenz 68,217
  5. Pedro Matos (Waabs-Langholz) auf Davinci 68,178
  6. Kristina Heuer-Nieland (Bad Schwartau) auf Fyrondo Son 66,202

16 Dressurprf. Kl. S* Kandare, zugleich Sichtung DJM Junge Reiter

  1. Cesarine von Eicken (Granderheide) auf Fürstenliebe 71,842
  2. Dr. Julia zur Linden (Fehmarn) auf Baxter 70,746
  3. Janne Marie David (Bad Schwartau) auf DeeJay 68,421
  4. Sophia Henriette David (Bad Schwartau) auf Valarina PS 66,228

15 Dressurprf. Kl. M** Kandare, zugleich Sichtung DJM Junioren

  1. Dr. Christina Ellendt (Hof Barkholz) auf Diabos 70,3561
  2. Isabella Hahn (Travemünde) auf Hans im Glück 65,965
  3. Lara Niewerth (Recklinghausen) auf De May 64,123
  4. Jana Grabow (Wedel) auf Fürst Lovestory (a.K.)
  5. Jan Hendrik Biß (Hamburg) auf Bilbao 63,333

13 Pony-Dressurprf. Kl. L** Trense zugleich DJM-Sichtung Pony

  1. Helene Fedder (Hof Barkholz) auf Henry 71,057
  2. Paulina Schnabel (Prin) auf Madison 70,041
  3. Philine Linke (Henstedt-Ulzburg) auf Catching Fire 69,187
  4. Florine Tesdorpf (Hof Barkholz) auf Notre Petit 68,862
  5. Paulina Tanck (Hamburg) auf Dressed de Luxe 67,398
  6. Jana Emilia Karge (Groß Steinrade) auf Vinaya D 66,341

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Fehmarns Dressur-As Dr. Julia zur Linden und Baxter - erst im Februar wieder ein Dreamteam nach zur Lindens Babypause und jetzt siegendes Paar des Prix St. Georg beim Dressur-Festival. (Foto: Archiv/ BM)
Fehmarns Dressur-As Dr. Julia zur Linden und Baxter - erst im Februar wieder ein Dreamteam nach zur Lindens Babypause und jetzt siegendes Paar des Prix St. Georg beim Dressur-Festival. (Foto: Archiv/ BM)

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Quote 84,8:1! Dardanos sorgt für die größte Sensation in der Derby-Geschichte! – Top-Bilanz für den Derby-Tag

Quote 84,8:1! Dardanos sorgt für die größte Sensation in der Derby-Geschichte! - Top-Bilanz für den Derby-Tag

(Hamburg) Die Besucher auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn und alle Galopp-Fans in 27 Ländern des World Pools wurden am Finalsonntag des IDEE Derby-Meetings am Sonntag Zeuge der größten Sensation in der Geschichte des bedeutendsten Rennens hierzulande: Der von Andreas Wöhler (sechster Derbysieg) in Spexard bei Gütersloh für den Stall Bergholz von Friedrich von Lenthe und Dr. Hans-Wilhelm Jenckel trainierte Riesenaußenseiter Dardanos triumphierte mit Jockey Wladimir Panov im  IDEE 157. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) – zur Quote von 84,8:1! Die Dreierwette bezahlte 43.221,5:1 Euro, die QUINTETT-Wette wurde nicht getroffen.

 

Unter den Augen von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher sorgte Dardanos für ein Ergebnis, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. 390.000 Euro Siegprämie waren der Lohn für diese grandiose Leistung.

 

Immer eine günstige Position

 

Der dreijährige Sohn des Ausnahme-Vererbers Soldier Hollow aus der Zucht von Barbara Holubova und Halbbruder des letztjährigen Derby-Starts Delgardo übertraf alle Vorformen, wie einen zweiten Rang im neu geschaffenen Hoffnungspreis – Derby-Trial in Dortmund. Stets gehörte Dardanos dem Vordertreffen im 18er-Feld an, in das in der Gegenseite viel Bewegung kam, als Kairos und Chiefland in äußeren Spuren an die Spitze zogen. Auch Salitos galoppierte dichtauf gemeinsam mit dem späteren Horn-Helden Salitos.

 

 

Vom 10.000 Euro-Schnäppchen zum Derby-Helden

 

Auf der Zielgeraden sah man drei Liberty Racing-Pferde vor, doch die größte Energieleistung vollbrachte Dardanos. Mit riesigem Kampfgeist stürmte der einstige 10.000 Euro-Kauf der BBAG-Jährlingsauktion mit einem wie entfesselt agierenden Wladimir Panov, einem der Jockeys aus der zweiten Reihe, der noch nie ein Derby gewonnen hatte, mit einer Länge zum Sieg in dem erneut von Albert Darboven gesponserten Highlight des Turf-Jahres 2026. 

 

Liberty Racing mit grandiosem Ergebnis

 

Ein großartiges Ergebnis erzielten auch die Liberty Racing-Besitzergemeinschaften mit den Plätzen zwei, drei und vier von Chiefland, Salitos und Kairos, die nach ihrer Überraschungsoffensive unterwegs prächtig standhielten.

 

Mitbesitzer an den ersten vier Pferden beteiligt!

 

Interessant und geschichtsträchtig: Friedrich von Lenthe, gemeinsam mit Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel Mitbesitzer von Dardanos, ist auch an den Liberty Racing-Syndikaten beteiligt. Damit durfte er sich über die vier Erstplatzierten freuen, so etwas hat es in der 157-jährigen Derby-Historie noch nie gegeben! 

 

Platz fünf ging an Quitos für das in Brackel gelegene Gestüt Paschberg. Damit waren nur Außenseiter auf den ersten fünf Plätzen, denn der Favorit Englishman konnte sich als Sechster ebensowenig steigern wie der als beste Wöhler-Chance eingestufte Gostam als Zehnter. Sogar nur den vorletzten Platz belegte der Engländer Bay Of Brilliance.

 

STIMMEN:

 

Wladimir Panov (Jockey von Dardanos): „Das ist der beste Tag in meiner Karriere. Ich kann das gar nicht fassen. Wir hatten immer eine gute Position, und Dardanos ist auch ein sehr unkompliziertes Pferd. Etwas Besseres konnte mir nicht passieren.“

 

Andreas Wöhler (Trainer u.a. von Dardanos): „Dardanos hat das letzte Rennen noch gebraucht. Er hatte sich anschließend stark verbessert und brauchte einfach nur Zeit. Es ist immer wieder etwas Besonderes und sehr Emotionales, das Derby zu gewinnen.“ 

 

Friedrich von Lenthe (Mitbesitzer von Dardanos): „Es ist unbeschreiblich und überwältigend. Das war ein großartiger Erfolg von Dardanos, aber ich gratuliere auch den Initiatoren von Liberty Racing. Wir kommen aus der zweiten Reihe und treten nun einmal in die erste Reihe. Dem Jockey haben wir das Vertrauen geschenkt, da er das Pferd kannte.“

 

Lars-Wilhelm Baumgarten (Manager von Liberty Racing, u.a. von Chiefland, Salitos und Kairos): „Ein großartiges Ergebnis für Liberty Racing mit dem Zweiten bis Vierten im Derby. Ein Weltklasse-Ritt von Cieran Fallon auf Chiefland. Wir hatten uns die Taktik überlegt, außen auf den besseren Boden zu gehen. Gratulation dem Stall Bergholz zum Sieg von Dardanos.“

 

Bauyrzhan Murzabayev (Jockey von Salitos): „Wir erwischten zunächst einen günstigen Rennverlauf im Vordertreffen. Ich bin dem Sieger gefolgt. Mitte der Geraden wurden wir etwas gestört. Er ist toll gelaufen.“

Marcel Weiß (Trainer von Englishman): „Er hatte einen guten Rennverlauf. Er hätte anderen Boden benötigt, um seine Bestform zu zeigen.“

 

Soreanga im Stuten-Thriller minimal vorne

 

Stuten-Power im Rahmenprogramm vor 20.400 Zuschauern am großen Tag des IDEE 157. Deutschen Derbys in Hamburg-Horn, an dem erstmals sechs Rennen zum World Pool-Programm gehörten und in 27 Länder, wie nach Hong Kong, übertragen wurden.  Im ersten der beiden Grupperennen für die Ladies gab es gleich ein packendes Finish: Die von Andreas Wöhler für das Gestüt Fährhof trainierte Dreijährige Soreanga (6:1) hielt in der Hugo Pfohe Horsepower Trophy – Hamburger Stutenpreis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) an der Spitze einen minimalen Vorsprung gegen die nicht schlechter gehende Believe in Me eisern fest. Nach Zielfoto-Entscheid hatte die schon 2025 zur Listensiegerin aufgestiegene Pferdedame  einen kurzen Kopf Vorteil.

 

Believe in Me unterlag in allen Ehren, schien kurz gewinnen zu können. Dahinter war der Abstand zu Noble Lips als gute Dritte schon deutlicher vor der Französin Chill Y Flama, die von letzter Stelle nie Chancen auf mehr hatte. Die Favoritin Schneewittchen gab sich bald geschlagen.

 

STIMMEN:

 

Eduardo Pedroza (Jockey von Soreanga): „Sie hat gezeigt, dass sie in diese Klasse gehört, eine wirklich tolle Stute.“

 

Andreas Wöhler (Trainer von Soreanga): „Die Stute hat das letzte Rennen noch gebraucht. Natürlich steuern wir nun den Preis der Diana an.“

Dr. Andreas Jacobs (Besitzer von Soreanga): „Sie hat nun an die Formen aus dem vergangenen Jahr angeknüpft. Ich denke, dass Soreanga noch nicht einmal bei hundert Prozent war. Wir peilen nun die Diana an.“

 

Klaus Hofmann (Besitzer von Believe in Me): „Wenn sie außen gekommen wäre, hätte sie gewonnen. Auch kleine Trainer können schnelle Pferde trainieren.“

 

Andreas Suborics (Trainer von Noble Lips): „Wir hatten einen guten Rennverlauf, nur zu Beginn der Geraden wurde sie etwas irritiert. Unsere Stute war ungefährdete Dritte. Es geht nun in die Diana und dann in den T. von Zastrow Stutenpreis nach Baden-Baden.“

 

England vor Frankreich und Deutschland

 

Eine internationale Angelegenheit war das Sparkasse Holstein-Rennen – Hamburger Stuten Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m), denn die Engländerin Sunlit Uplands (14,8:1-Außenseiterin) holte sich als völlig unterschätztes Pferd die Prüfung gegen die favorisierte Godolphin-Stute Fortuna Diamond aus Frankreich und Mala Wyska als beste Inländerin.

Nach frühem Vorstoß stand die von Stuart C. Williams auf der Insel für Rachel Flynn und Ex-Trainer Rae Guest, der 2025 seine Karriere beendet hatte, locker mit drei Längen Vorsprung durch. Jockey Marco Ghiani hatte alles bestens eingeteilt und sicherte die 32.000 Euro Siegbörse. „Ich war letztes Jahr schon in Düsseldorf, nun habe ich hier in Hamburg ein Grupperennen gewonnen. Ich mag Deutschland“, sagte Ghiani.

„Sunlit Uplands hatte schon 2025 ihr Potenzial angedeutet, und in diesem Jahr war sie zweimal gut platziert in Gruppe- und Listenrennen. Sie wird mit dem Alter immer besser“, fügte Mitbesitzer Rae Guest hinzu.

Begonnen hatte der Derby-Tag mit dem sehr sicheren ersten Karrieretreffer von Stall Grafenbergs Laetitia (3,9:1) mit Martin Seidl für den Kölner Trainer Waldemar Hickst, die sich in einer 2.000 Meter-Prüfung gegen New Rocket und Königin Karlia behauptete. Besitzer ist mit Albrecht Woeste der Ehrenpräsident von Deutscher Galopp.

 

Hamburger Treffer durch Ally McMagic

 

„Die meisten Besitzer kommen aus Hamburg, daher wollten wir hier gewinnen“, schilderte Trainer Pavel Vovcenko nach dem neuerlichen Treffer von Ally McMagic (11.2:1) mit Alexander Pietsch, die für den Stall Rüm Hart schon 2025 hier erfolgreich gewesen war, in einem Ausgleich III über 2.200 Meter. Die Riesenaußenseiterin Pearl of Japan, Obstler und Oriental King komplettierten die Viererwette, die nicht getroffen wurde.

 

Askalon dominiert

 

Start-Ziel war die Erfolgstaktik im Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen (52.000 Euro, 1.600 m), denn der von Peter Schiergen für Philip Baron von Ullmann gesattelte Askalon (4,8:1) wurde den hohen Ambitionen der Wetter gegen Bapp und Nardos vollauf gerecht. Bauyrzhan Murzabayev teilte dem Hengst an der Spitze gegen Bapp und Nardos alles bestens ein. „Es hat bestens gepasst, der Jockey hat ihm ein sehr gutes Rennen serviert“, schilderte Trainer Peter Schiergen.

 

„Onzo“-Jubel im Hapag-Lloyd-Rennen

 

Onzo – diese Bezeichnung steht für „Organisation notleidender Zocker“ und ist der besonders humorvolle Deckname für den Stall von Daniel Delius, dessen Stute La Spezia (6,4:1) unter Leon Wolff das Hapag-Lloyd-Rennen (52.000 Euro, 2.200 m) beherrschte. Nach einem perfekten Rennverlauf verabschiedete sich die Lady deutlich von Charleston und Noyan. „Ich war etwas skeptisch wegen der Distanz, aber sie hatte ja schon in Hannover zuletzt sehr souverän gewonnen und wird immer reifer“, kommentierte Trainer Sascha Smrczek.

 

Katar-Seriensiegerin beeindruckt

 

Im höchstdotierten Rennen für Arabische Vollblüter in Deutschland, dem The President of the United Arab Emirates Cup (Gruppe II, 250.000 Euro, 1.600 m) dominierte mit der Katar-Seriensiegerin Chdia (1,5:1) in den weltberühmten Farben von Wathnan Racing für Star-Trainer Alban de Mieulle mit Weltklasse-Jockey James Doyle gegen Haseef und HM Majdallah. 

 

Eine sensationelle Entwicklung hat die von Gordan Batistic in Iffezheim für den Stall Grey Goose vorbereitete Ostseesonne (3,7:1) genommen, denn in einem 1.600 Meter-Ausgleich III landete die Stute ihren vierten Coup in Serie, nach einem abermals erstklassigen Ritt von Sibylle Vogt. Newkidontheblock, Feuerwehrfelicitas und Belisaire auf Rang zwei bis vier machten die Viererwette rund, die 3.794,4:1 Euro bezahlte.

 

Er scheint die Rennbahn in Hamburg-Horn zu lieben – Windfang, von Bohumil Nedorostek aus Hannover entsandt, holte sich wie schon im Vorjahr eine Prüfung in der Hansestadt. Vorneweg ließ der 6,7:1-Mitfavorit in einem 1.600 Meter-Ausgleich II nichts anbrennen und verwies Mister Phoenix, Needle Drop sowie Anatara auf die nächsten Ränge. 

Einen Erfolgstag hatte auch Jockey Bauyrzhan Murzabayev, der insgesamt drei Treffer am Sonntag feierte.

 

Top-Bilanz

 

Hochzufrieden fiel das Fazit von HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers aus: „Wir hatten heute einen Wettumsatz von 4,8 Mio. Euro, allein 1,5 Mio. Euro kamen aus dem Derby. Rund 20 Mio. Euro wurden im World Pool gewettet, da sind die deutschen Umsätze mit enthalten. Stark waren die Zuwächse am Derby-Tag in der Bahnwette und beim Auslandsumsatz. Bemerkenswert war, dass ein Wetter auf der Rennbahn mit 1,5 Euro Grundeinsatz die Dreierwette im Derby getroffen und 68.000 Euro bekommen hat. Ich bin begeistert, wie toll es gelaufen ist. Ich denke, Herr Matthiessen hat vom Himmel aus die Daumen gedrückt und die richtigen Pferde und Umsätze besorgt. Mein Dank gilt dem gesamten Vorstand und unserem Team.“

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Der von Andreas Wöhler trainierte Dardanos sorgte mit Wladimir Panov für eine sensationellen Coup im IDEE 157. Deutschen Derby in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Der von Andreas Wöhler trainierte Dardanos sorgte mit Wladimir Panov für eine sensationellen Coup im IDEE 157. Deutschen Derby in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Prickelnde “Belohnung” - Jockey Wladimir Panov wurde von den Kollegen nass und lautstark gefeiert für den Derbytriumpf. (Foto: galoppfoto.de)
Prickelnde “Belohnung” - Jockey Wladimir Panov wurde von den Kollegen nass und lautstark gefeiert für den Derbytriumpf. (Foto: galoppfoto.de)
Die stolzen Besitzer des Derbysiegers: Friedrich von Lenthe (li.) und Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel. (Foto: galoppfoto.de)
Die stolzen Besitzer des Derbysiegers: Friedrich von Lenthe (li.) und Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel. (Foto: galoppfoto.de)

IDEE 157. Deutsches Derby - Dardanos und Wladimir Panov (Video: Wettstar.de)

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Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis
Die Sonne kommt Sonntag im Pferdeliebe-Herzen

(Hamburg) Was für eine Sensation am regnerischen vorletzten Tag des IDEE Derby-Meetings 2026 am Vortag des IDEE 157. Deutsches Derby: Der 18,9:1-Außenseiter Global Health sorgte im erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) für ein Ergebnis, mit dem wohl nur die wenigsten der 5.680 Besucher am Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn gerechnet hatten.

Doch hinter dem Norweger Ami De Vega hatte der aus der Zucht des Gestüts Ebbesloh stammende und zuletzt für 33.333 Euro nach einem Verkaufsrennen in Frankreich vom Stall H3 Racing der Familie Hettich erworbene fünfjährige Wallach ein ideales Rennen. Erstmals startete Global Health auch unter der Regie des Iffezheimer Trainers Fabian Xaver Weißmeier. Jockey Benjamin Marie, dem wahrlich derzeit alles gelingt, hatte den Ritt von dem verletzten Giovanni Sias übernommen, und kontrollierte vorne auf der Zielgeraden früh die Situation.

 

Leicht mit zweidreiviertel Längen Vorsprung verabschiedete sich Global Health von seinen Gegnern und stand bald als Sensationsgewinner der 40.000 Euro Siegprämie fest. Global Health galt vor zwei Jahren als Derby-Hoffnung, doch gesundheitliche Probleme hatten die großen Pläne lange verhindert. 

 

 

Klassestute Santagada stürmt auf Platz zwei – Derbysieger Hochkönig Vierter

 

Die Klassestute Santagada stürmte mit viel Speed noch auf den Ehrenplatz vor Alleno, der auf vielleicht schon zu weicher Bahn nur noch auf Rang drei vorstieß. Derbysieger Hochkönig musste sich mit Platz vier begnügen, auch er wirkte nie zwingend. Enzian schob sich nur auf Rang fünf vor den nachlassenden Ami De Vega und Wintertraum.

 

STIMMEN:

Benjamin Marie (Jockey von Global Health): „Wir hatten ein perfektes Rennen. Mein Pferd hat sich vorne früh einen Vorteil verschafft. Ich bin sehr happy.“

 

Fabian Xaver Weißmeier (Trainer von Global Health): „Wir haben ihn für 33.333 Euro nach dem Sieg in einem Verkaufsrennen erworben. Er hatte sich bei uns in den zwei Wochen seither sehr gut eingelebt, doch hatte ich befürchtet, dass das Rennen zu früh kommen würde. Dass er dieses Rennen gewonnen hat, ist grandios.“

 

Helmut von Finck (Besitzer von Santagada): „Sie ist schon eine ganz tolle Stute. Wir wollten sie heute von hinten reiten lassen. Sie hat wieder ihr Können unter Beweis gestellt.“

 

Marcel Weiß (Trainer von Alleno): „Der Boden war schon grenzwertig für ihn, da konnte er nicht so beschleunigen wie sonst.“

 

Yasmin Almenräder (Trainerin von Hochkönig): „Er konnte auf diesem Boden nicht entscheidend zulegen. Es fehlte der gewohnte Speed.“

 

Pershing wie eine „Rakete“

 

Natürlich war auch das Rahmenprogramm bestens, u.a. mit zwei Listenrennen, und hier gab es starke Sieger zu bewundern, zunächst bei den Kurzstrecklern: Der Name kommt von einer Mittelstrecken-Rakete, und offenbar besitzt auch die vierjährige Stute Pershing (10,7:1) jede Menge Geschwindigkeit. Im Preis der POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.200 m) dominierte die Lady des Stalles Turffighter von Hans Wirth aus Waghäusel Start-Ziel mit Sibylle Vogt. Nie kam ein Gegner entscheidend an die erstmals in diesem Jahr und erstmals von Erfolgstrainer Marcel Weiß aufgebotene Pershing heran.

 

„Sie kam sehr schnell aus der Startmaschine. Ich hatte aus der Box 14 auch nicht viele andere Möglichkeiten, als selbst zu gehen“, gab Sibylle Vogt später zu. „Ich habe sie immer für eine Sprinterin gehalten. Pershing ist seit drei Monaten bei mir im Stall. Sie hatte sich super eingelebt. Wir steuern nun ein Listenrennen in drei Wochen in München und danach die Goldene Peitsche in Baden-Baden an“, berichtete Marcel Weiß.

Noch sehr viel Boden machte Bacarda als Zweite gut. „Leider hatte sie einen sehr schlechten Rennverlauf, sonst hätte sie gewonnen“, meinte ihr Betreuer Andreas Wöhler. Auch der norwegische Gast Ides Of March hielt auf Rang drei bestens stand. Sibylle Vogt machte direkt anschließend im Hanshin Cup (Ausgleich III, 2.000 m), einem Amazonenreiten die Favoritenwetter mit Sunny Sunshine (2,6:1) glücklich, die für das Gestüt Etzean und Trainer Roland Dzubasz locker zum Zuge kam.

 

Anspruch hat die größte Pferdelunge

 

Eines der traditionsreichsten Rennen in Horn ist der Lange Hamburger (Listenrennen, 30.000 Euro, 3.200 m) der erneut unter dem Patronat von my-be.eu stand. Auf dem schweren Untergrund fühlte sich der fünfjährige Walach Anspruch, den Yasmin Almenräder in Mülheim für Bernd-Rüdiger Gossens und Sandra Hemmers vorbereitet, pudelwohl und zwang auf den letzten Metern die tapfer dagegenhaltende Nastaria noch mit toller Energieleistung in die Knie und bewies eine echte Pferdelunge. „Wir haben ihn vorsichtig aufgebaut, es war genau sein Boden“, schilderte die Trainerin. Jockey Jack Mitchell gab die Partie nie verloren. 

 

Nastaria unterlag in allen Ehren, auch wenn sie den Sieg von 2023 nicht ganz wiederholen konnte. „Auf 3.000 Metern hätte sie gewonnen“, glaubte Besitzer Volker Franz Schleusner. Der Riesenaußenseiter Nachthimmel komplettierte die Dreierwette vor dem von der Spitze enttäuschend früh nachlassenden Favoriten Zuckerhut.

 

Für Trainerin Yasmin Almenräder und Jockey Jack Mitchell kam es aber noch besser, denn auch Montanus (11,1:1) holte sich mit dem 1.600 Meter-Ausgleich I (25.000 Euro) ein Top-Rennen. Auch die 64,5 Kilo störten Susanne Ottofüllings Wallach nicht im Geringsten, so dass er Klaudius und Bowerchalke sicher abfing.

 

Schnelles Kleinkorres-Doppel

 

Begonnen hatte der vorletzte Tag des IDEE Derby-Meetings mit einer großen Überraschung, denn im einleitenden 1.600 Meter-Rennen war Hans Bartls Padme (Quote 18,2:1) sträflich unterschätzt worden. „Als die Lücke aufging, waren wir sofort zur Stelle“, kommentierte Siegjockey Martin Seidl den Erfolg der Außenseiterin aus dem Mülheimer Quartier von Axel Kleinkorres.

 

Und auch eine halbe Stunde später durfte der Coach aufs Treppchen, denn passenderweise triumphierte der dreijährige Hengst Alsterjung (20,7:1) in Hamburg. Unter Leon Wolff holte sich der Hengst des Mülheimer Turfsyndikats 5 eine 2.200 Meter-Prüfung trotz längerer Pause und bestätigte die Meinung, die man stets auf ihn hatte.

 

Erfolgsteam gewinnt immer weiter

 

Unübertroffen ist die Stallform des Kölner Trainers Andreas Suborics und des bei ihm beschäftigten französischen Jockeys Benjamin Marie. Völlig souverän holte sich dieses Erfolgsteam mit World Vision (4,3:1) einen 25.000 Euro-Ausgleich I über 2.200 Meter gegen Why Limit und Sedano in der Außenspur. Besitzer Achim Weyrauch machte zeitgleich eine Radtour am Brenner. „World Vision hatte sich dieses Jahr noch einmal verbessert“, erklärte Andreas Suborics nach seinem vierten Meetingstreffer.

 

Für emotionale Momente sorgte zum Abschluss der Sieg von Maidstone (4,4:1), der in einem 1.600 Meter-Handicap mit Thore Hammer-Hansen im Sattel nicht nur für den dritten Tagestreffer von Trainerin Yasmin Almenräder sorgte, sondern für Besitzer Robin Weber triumphierte, der seit seinem schweren Sturz im vergangenen Jahr auf den Rollstuhl angewiesen ist, aber seine Situation bemerkenswert meistert.

 

 

Wettumsatz trotz widrigen Wetters stark

 

Der Wettumsatz in den zehn Rennen am Samstag belief sich trotz leider sehr widriger Wetterverhältnissen auf 605.400,80 Euro. Das ist trotz zweier Rennen weniger als 2025 eine Steigerung von 20 Prozent. Der Bahnumsatz blieb konstant. „Wir hatten ein enorm gutes Wettpublikum heute“, zog HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers ein sehr positives Fazit.

 

Großes Finale mit dem IDEE 157. Deutsches Derby

 

Der vierte und letzte Renntag des IDEE Derby-Meetings findet am Sonntag, 05. Juli 2026, mit dem wichtigsten Galopprennen des Jahres hierzulande statt – dem IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m). Insgesamt stehen zwölf Rennen auf der Top-Karte, der erste Start ist für 11:14 Uhr terminiert. Für Kurzentschlossene sind noch Tickets an den Tageskassen verfügbar.

OPTIK + DOKUMENTE

Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Global Health, Benjamin Marie - Wettstar.de - Grosser Hansa-Preis (Video: Wettstar.de)

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Das Highlight des Jahres: IDEE 157. Deutsches Derby in Hamburg!

Das Highlight des Jahres: IDEE 157. Deutsches Derby in Hamburg!

(Hamburg)  Es wird am Sonntag, 5. Juli 2026, wieder ein Tag für die Galopp-Historie: Auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn lockt mit dem IDEE 157. Deutsches Derby das wichtigste Galopprennen hierzulande. Seit 1869 wird dieses Event gelaufen, nur einmal im Leben eines Rennpferdes (im Alter von drei Jahren) darf man daran teilnehmen – nun steht die nächste Auflage Top-Events bevor. Die Gruppe I-Prüfung wird einmal mehr gesponsert von dem Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven. 

 

Live nach Hong Kong & World Pool!

Das Derby wird als 8. Rennen um 15:43 Uhr über die Bühne gehen. Das Blaue Band und fünf weitere Rennen (die Rennen 3 bis 8) werden nach Hong Kong übertragen und in dem Wett-Eldorado in Asien zu bewetten sein. Das Derby ist Bestandteil des vom Hong Kong Jockey-Club gemanagten World Pool. Hier werden Wettumsätze in Millionenhöhe erzielt.

 Wichtig:  Der Hamburger Renn-Club selbst bietet keinen eigenen Pool für diese sechs Rennen an – die Umsätze werden komplett nach Hong Kong vermittelt! Auch die Derby-Wetten über Hamburg PMU fließen in den World Pool. Erstmals sind so viele deutsche Rennen an einem Tag im World Pool! Die Vorfreude auf das deutsche (Wett-) Highlight des Jahres der Galopper ist also noch größer!

 

Auf den Spuren von Hochkönig

Gesucht wird der Nachfolger von Vorjahressieger Hochkönig, der dank Reiterin Nina Baltromei für den ersten Triumph einer Frau im Rennsattel im Derby sorgte. Es waren emotionale Momente nach dem Rennen. Ein pralles Feld von 19 Kandidaten bewirbt sich in rund zweieinhalb Minuten um Rennpreise in Höhe von 650.000 Euro auf der Distanz von 2.400 Metern. 390.000 Euro winken allein dem Sieger.  Neu in 2026: Der Gewinner erhält eine automatische Startberechtigung für das am 5. September 2026 ausgetragene Nashville Derby (1,75 Mio. Dollar) in Kentucky Downs (USA).

 

Gostam ist der Favorit

Über eine “Win and You’re In”-Regelung ins Feld kam der von Ralph Beckett in England trainierte Bay Of Brilliance (Hector Crouch), der Vierte aus dem Epsom Derby noch ins Feld, doch an der Favoritenrolle eines deutschen Cracks dürfte das nichts ändern: Es handelt sich um Gostam (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von „Derby-Spezialist“ Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh. 2025 blieb der Hengst im Besitz von Darius Racing und Michael Motschmann, die das Gefühl des Derby-Sieges ebenso wie der Coach bestens kennen, ungeschlagen. Auch bei seinem Erfolg im WETTSTAR.de – Bavarian Classic in München hielt die Serie weiter, ehe er im Französischen Derby auch als Achter in einem Elite-Feld nach nicht idealem Rennverlauf gut abschnitt. Die einzigen Fragezeichen dürften die Derby-Distanz von 2.400 Metern und die Startbox 17 an der Außenseite sein.

 

Englishman der Top-Herausforderer?

Kaum Probleme mit der Strecke dürfte Gestüt Ittlingens Englishman (mit der wie entfesselt agierenden Amazone Sibylle Vogt) haben, den Marcel Weiß, der Trainer der letzten Wochen, aufbietet. Wie ein richtiger Steher imponierte dieser Hengst zuletzt im Kölner Union-Rennen, der bedeutendsten Derby-Vorprüfung, als er Westminster Rocket (nun mit David Liska), der ebenfalls aus dem Wöhler-Stall kommt, noch von der Spitze verdrängte.

 

Wieder Liberty Racing?

Nach den beiden Derby-Siegen mit Fantastic Moon 2023 und Palladium 2024 und 2024 darf sich erneut eines der Liberty Racing-Syndikate Hoffnungen auf den Derby-Sieg machen – dank folgender vier Kandidaten: Salitos (Bauyrzhan Murzabayev), der im Derby Italiano als Dritter schon kurz wie der Gewinner aussah, dem Union-Dritten Kairos (Leon Wolff), Chiefland (Cieran Fallon) und Abacus (Rene Piechulek).

 

Auch das Gestüt Paschberg der Familie Kirstein – in Brackel unweit von Hamburg gelegen – darf träumen, denn ihr Quitos (nun mit Oliver Wilson) sprang im Hoffnungspreis – Derby Trial in Dortmund bei letzter Gelegenheit noch auf den Derby-Zug auf. Wie immer scheint im Blauen Band alles möglich, das gilt natürlich auch diesmal.

 

Das Mega-Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm ist so erstklassig wie an keinem anderen Renntag hierzulande. Zwei weitere Grupperennen werden hier ausgetragen – innerhalb der großen Karte von zwölf Rennen (erster Start ist um 11:14 Uhr).

 

Bei den dreijährigen Stuten in der Hugo Pfohe Horsepower Trophy – Hamburger Stutenpreis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) bringt Believe in Me (Rene Piechulek) eine starke Gruppe-Platzierung mit. Sehr starke Arbeitsleistungen werden von Schneewittchen (L. Wolff) berichtet.

 

Im Sparkasse Holstein-Rennen – Hamburger Stuten Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 Meter) könnte Bella Sinfonia (Eduardo Pedroza) aus dem Gestüt Fährhof oder die im Besitz von Scheich Mohammeds Godolphin-Stall stehende Fortuna Diamond (Tony Piccone), die aus Frankreich kommt, weit vorne landen.

 

Dreijährige bestreiten die beiden BBAG Auktionsrennen – das Hapag-Lloyd-Rennen und das Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen um jeweils 52.000 Euro.

 

250.000 Euro als Preisgeld bei den Arabischen Vollblütern

Zum zweiten Mal im Hamburg-Programm ist der The President of the United Arab Emirates Cup (Gruppe II, 250.000 Euro, 1.600 m), das mit Abstand höchstdotierte Rennen Deutschlands für Arabische Vollblüter.

 

QUINTETT-Wette im Blauen Band mit 75.000 Euro Poolgarantie

Auch beim Derby-Tag handelt es sich natürlich um einen Premium-Renntag mit Dotierungen von mindestens 15.000 Euro pro Rennen. Erstmals wird in Hamburg die QUINTETT-Wette ausgespielt – im IDEE 157. Deutsches Derby sind die fünf Erstplatzierten in richtiger Reihenfolge zu tippen. 75.000 Euro beträgt die Poolgarantie, inklusive eines Jackpots von 41.234,62 Euro.

 

Die V4-Wette in den Rennen 3 bis 6 verspricht weitere Spannung. 10.000 Euro werden als Poolgarantie angeboten, für diejenigen, die alle vier Sieger richtig vorhersagen. Aber auch die Viererwette wird (zweimal) offeriert – mit Poolgarantien von 10.000 Euro in den Rennen 5 und 12 am Derby-Tag von Hamburg-Horn.

 

OPTIK + DOKUMENTE

Er wird als der Derby-Favorit gehandelt: Gostam aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler, der mit Eduardo Pedroza u.a. das Bavarian Classic in München gewann. (Foto: galoppfoto.de)
Er wird als der Derby-Favorit gehandelt: Gostam aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler, der mit Eduardo Pedroza u.a. das Bavarian Classic in München gewann. (Foto: galoppfoto.de)

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