Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell frei zugänglich in der Mediathek

Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell frei zugänglich in der Mediathek

(Klein Offenseth)  Wer es verpasst hat, darf sich freuen: Die gesamte Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell ist für zwei Monate in der Mediathek von clipmyhorse.tv frei zugänglich. Aus dem Hengstlot der Station in Klein Offenseth wurden 16 Hengste der Station für die Spring- und Dressurpferdezucht präsentiert. Von den ganz jungen wie dem prämierten Caressini`s Son v. Caressini und Vivantus v. Vivanero bis zum 21-jährigen Canstakko v. Canturo.

 

Kommentiert von Antonio do Vale (Dressurhengste), Tjark Nagel und Hilmar Meyer (Springhengste) und züchterisch aufgeschlüsselt durch Claus Schridde und Herbert Ulonska bietet die Hengstpräsentation Eindrücke zur Qualität und Ausbildung der Hengste und auch zur Vererbungskraft.

 

Die Hengstpräsentation ist unter dem Link: https://www.clipmyhorse.tv/de_DE/ondemand/event/18429/competition/431412/hengstschau-hengststation-maas-j-hell/hengstschau erreichbar.

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Dressurofferte im Lot der Hengststation Maas J. Hell - der Trakehner Lancelot (v. Ivanhoe-Sixtus) mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)
Dressurofferte im Lot der Hengststation Maas J. Hell - der Trakehner Lancelot (v. Ivanhoe-Sixtus) mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)
Der Hell-Hengst Chavaros II (v. Charleston-Con Air) und Ausbilder Rolf-Göran Bengtsson beeindruckten bei der Hengstpräsentation. (Foto: photo-rocket)
Der Hell-Hengst Chavaros II (v. Charleston-Con Air) und Ausbilder Rolf-Göran Bengtsson beeindruckten bei der Hengstpräsentation. (Foto: photo-rocket)

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Vielfalt, Sorgfalt, Klasse – die Hell-Hengste erzeugen “Aha-Momente”

Vielfalt, Sorgfalt, Klasse - die Hell-Hengste erzeugen “Aha-Momente”

(Klein Offenseth-Sparrieshoop)  Das Hengstlot präsentierte sich in allerfeinster Form: 16 Hengste der Station Maas J. Hell von drei bis 22 Jahre alt, spring- oder dressurbetont gezogen und altersgemäß in Szene gesetzt, sorgten für Aufsehen, Eindruck und reichlich Gesprächsstoff. Die Reaktionen von der Tribüne kamen prompt und reichten von “Ich fand den Trakehner Dressurhengst Lancelot unglaublich beeindruckend” bis zu “Wow” für den jungen Prämienhengst Caressini`s Son von Caressini oder den vermögend springenden It`s Otto v. Etoulon VDL (Z.: Albert Zoer), der jüngst die Zulassung für das Hengstbuch I in Holstein erhielt.

 

Die Präsentation des Hengst-Lots war bewusst abwechslungsreich gestaltet und verbunden mit üppigen Informationen für die züchterische und die sportliche Perspektive. Tjark Nagel und Hilmar Meyer, die auch künftig Springtraining für interessierte Gäste auf der Station anbieten, sorgten für Einblicke in die Trainingsschwerpunkte und deren Bedeutung. Antonio de Vale, Portugals Olympiareiter und seit 2025 Dressurtrainer auf der Station, zelebrierte mit Jasmin Ulonska-Weiss und dem Trakehner Hengst Lancelot sowie Anni Weiss und dem in Neustadt-Dosse gezogenen Blomquist v. Benicio Trainingseinheiten im Spotlight.

 

Den ersten Auftritt im neuen Zuhause absolvierte der rein holsteinisch gezogene Prämienhengst Caressini`s Son von Caressini-Come On und gewissermaßen vor “allen Züchtern der Familie”: Sandra und Dr. Axel Schürner (Nideggen), die sowohl den Vater Caressini, dessen Vater Carento und Caressini`s Son  gezüchtet haben. Und auch die Züchter der Mutter “Unsere Cera” (Harm Thormählen, Kollmar) und des Großvaters “Come On” (Gerd Magens, Ottenbüttel) ließen sich diese Premiere nicht entgehen. “Wir sind so glücklich, dass Caressini und Caressini`s Son auf der Station Hell sind”, so Sandra Schürner, “sie sind hier in den besten Händen.”

 

Die Ausbildungsfortschritte und Qualitäten des Hengstlots verdeutlichten vor allem auch die Ausbilder/innen: Schwedens Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson – der auch den von Ehefrau Evi gezogenen Cultino EB vorstellte – verhehlte seine Begeisterung für den einstigen Landeschampion Chavaros II v. Charleston nicht. Zuchtberater Sebastian Rohde, der die bemerkenswerte Entwicklung des jetzt sechs Jahre alten Diacont v. Diamant de Semilly, des fünf Jahre jungen Coccianto v. Christian und des vierjährigen Attention Please v. Acodetto selbst sichtbar machte, bekam leuchtende Augen angesichts des Zuspruchs.

 

Das Hengstlot der Station Maas J. Hell ist bewusst vielfältig angelegt. Das verdeutlichten die Trakehner Hengste Lancelot v. Ivanhoe und Invincible v. Windfall genauso wie der Halbblüter Bahrain v. Arian Shah ox. Die wichtigste Botschaft der Hengstpräsentation: Qualität fördern für den Zuchtfortschritt.

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Schwedens Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson und der Schimmelhengst Chavaros II. (Foto: photo-rocket)
Schwedens Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson und der Schimmelhengst Chavaros II. (Foto: photo-rocket)
Einer der Jüngsten im Lot der Station Maas J. Hell: der dreijährige Caressini`s Son mit Charlotte Hahn. (Foto: photo-rocket)
Einer der Jüngsten im Lot der Station Maas J. Hell: der dreijährige Caressini`s Son mit Charlotte Hahn. (Foto: photo-rocket)
Der sechsjährige Diacont v. Diamant de Semilly mit Zuchtberater Sebastian Rohde. (Foto: photo-rocket)
Der sechsjährige Diacont v. Diamant de Semilly mit Zuchtberater Sebastian Rohde. (Foto: photo-rocket)
Der von Albert Zoer gezogene It`s Otto von Etoulon VDL mit Claudia Wähling erhielt bereits die Anerkennung für das Hengstbuch I in Holstein. (Foto: photo-rocket)
Der von Albert Zoer gezogene It`s Otto von Etoulon VDL mit Claudia Wähling erhielt bereits die Anerkennung für das Hengstbuch I in Holstein. (Foto: photo-rocket)
Der Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)
Der Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe mit Jasmin Ulonska-Weiss. (Foto: photo-rocket)

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WAHO-Trophy 2025: “Ratsch” und Nico Helta

WAHO-Trophy 2025: “Ratsch” und Nico Helta

(Seelze/ Warstein) Sie sind seit vielen Jahren ein echtes Dream-Team –  Nico Helta aus Warstein und der fast 20 Jahre alte White Pablo:  Deutsche Meister Endurance über 160 Kilometer im Jahr 2025 und dazu international platziert bei CEI (Distanzritten) in Samorin, Ermelo und Zutendaal. Nico Helta und White Pablo sind die Träger der WAHO-Trophy 2025. Diese Auszeichnung der World Arabian Horse Organization erfolgte auf Vorschlag und in Abstimmung mit dem VZAP e.V., dem nationalen Zuchtverband für Arabische Pferde.

 

Die Nominierung des erfolgreichen DM-Paares war für den Verband “eine ganz klare und diskussionslose Angelegenheit”, wie die VZAP-Zuchtleiterin und -Geschäftsführerin Anja Daniels unterstreicht. Nico Helta und sein 1,44m großer Schimmel stehen nicht allein für Sporterfolge, sondern aus sicht des VZAP auch für gute und vielseitige Pferdehaltung  und -training und für alles, was Arabische Pferde auszeichnet – Charakter, Intelligenz, Menschenbezogenheit, Arbeitsfreude und gesundheitliche Härte.

 

Wie der edle Araber zum Spitznamen kam…

Und für eine Spur Eigensinn: Der 2006 geborene Schimmel steht bei Distanzreiter/innen, Trainern, Freunden und Bekannten der Heltas in dem Ruf, eine ungewöhnliche Vorliebe für Kapuzen zu haben. “Er schleicht sich dann auch gewissermaßen an und – ratsch – ist die Kapuze weg”, so Nico Helta. Unterschiede hinsichtlich der Eigentümer macht der Schimmel nicht, was er haben will, versucht er sich zu holen. Ein Umstand, der ihm im Endurance-Umfeld den Spitznamen “Ratsch” eingetragen hat. Nico Helta schmunzelnd: “Es ist aber doch deutlich besser geworden in den letzten Jahren”. Soll heißen: Nicht mehr jede Kapuze ist gefährdet. Mit White Pablo ist Nico Helta in den Sport hinein gewachsen und schätzt seinen ehrgeizigen Sportpartner mit allen Eigenheiten. “Er ist nicht wirklich für Bummel-Tempo zu haben, er kämpft für mich und ist

 

ehrgeizig. Manchmal ist er unterwegs auch guckig, das ist dann eben so. Ich merke jeden Tag und in jedem Wettbewerb, wie eng unsere Verbindung ist”. Ratsch ist “Persona Grata” im Stall und Sportpläne werden immer mit Blick auf seine Gesundheit und Motivation geschmiedet. Ein Ziel für 2026 ist erneut die Deutsche Meisterschaft Distanzreiten, allerdings nur, wenn wirklich alles passt.

 

White Pablo von Prozek/ Wioletta (Stutenlinie: Gazella 1840 – Wabaska 1974; Hengstlinie: Kuhailan Haifi db 1923) stammt aus bester Familie und wurde von Stefanie Krüsmann (Wuppertal) gezogen. Als knapp dreijähriges Pferd erwarb Pia Helta den patenten Schimmel, die Mutter von Nico Helta. “Meine Mutter hat mich früh auf ein Shetlandpony gesetzt und reiten habe ich dann auf ihrem Araber gelernt”, erläutert der 27-jährige seine Verbindung zu Arabischen Pferden, die bis heute sein Leben und den Ausbildungs- und Trainingsbetrieb in Niederbergheim bei Warstein prägt. Details zu den beiden Preisträgern, zu Pferden und Training sind auch unter https://nicohelta-pferdesport.de/ zu finden.

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WAHO-Trophy 2025 für Nico Helta (Warstein) und seinen arabischen Schimmel White Pablo. Der VZAP nominierte den 27-jährigen Distanzreiter und seinen Wallach für die Ausszeichnung. (Foto: Helta/ priv.)
WAHO-Trophy 2025 für Nico Helta (Warstein) und seinen arabischen Schimmel White Pablo. Der VZAP nominierte den 27-jährigen Distanzreiter und seinen Wallach für die Ausszeichnung. (Foto: Helta/ priv.)

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Klasse Vererber – junge Hoffnungsträger – persönlicher Eindruck: Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell

Klasse Vererber - junge Hoffnungsträger - persönlicher Eindruck: Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell

(Klein Offenseth)  Die Hengststation Maas j. Hell ist gerüstet für viele Besucher/innen am Samstag, 28. Februar: ab 16 Uhr geht die Hengstpräsentation los. Sitzplätze auf der Tribüne können (noch) reserviert werden und die Hell-Hengste sind in feinster Form für den Auftritt im Parcours oder unter dem Dressursattel. Besucher können das Hengstlot live und aus nächster Nähe kennen lernen und finden jederzeit Ansprechpartner für ihre Fragen.

 

Der ganz persönliche Eindruck steht im Mittelpunkt. Das gilt für die bekannten Vererber im Hengstlot der Station, wie z.B . den Canturo-Sohn Canstakko, dessen Nachkommen in den USA und Europa international erfolgreich im Springsport und auch in der Vielseitigkeit sind.

 

Vier außergewöhnliche Neuzugänge und ein Gast

Eindruck vermitteln, das gilt auch für die vier Neuzugänge der Station. Kein einziger älter als fünf Jahre und für Spring- und Dressurzüchter absolut interessant. Das reicht vom Halbblüter Camar Bahrain bis zum Dressurnachwuchs Vivantus aus der Neustädter P-Familie.

 

Eindruck hinterlassen haben im Sport bereits die jungen Hengste der Station von C wie Chavaros II bis L wie Lancelot (v. Ivanhoe). Den sieben Jahre alten, einstigen Landeschampion Chavaros II (v. Charleston) stellt Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson persönlich am Samstag vor und bringt auch noch Evi Bengtssons selbst gezogenen Cultino EB (v. Casaltino) mit nach Klein Offenseth.

 

Eigens “ihrer” Hengste wegen kommt die Familie Schürner aus Nideggen (NRW) erstmals zur Präsentation auf die Station Maas J. Hell. Sowohl Caressini (v. Carento), als auch sein prämierter und ganz holsteinisch gezogener Sohn Caressini`s Son aus dem Thormählen-Stamm 3615 stammen aus der Zucht der Schürners.

 

Die Hell-Hengste pur, direkt und live erleben, Klönschnack im Casino halten, mal in den Stall gucken und den Nachmittag bei “Speis und Trank” ausklingen lassen –  all das bietet die Hengststation Maas J. Hell am Samstag und freut sich auf viele Gäste und angeregte Gespräche.

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Der Hell-Hengst Caressini mit Claudia Wähling. (Foto: J. Bugtrup)
Der Hell-Hengst Caressini mit Claudia Wähling. (Foto: J. Bugtrup)

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Station Maas J. Hell – Das Hengstlot 2026 zeigt sich am Samstag

Station Maas J. Hell - Das Hengstlot 2026 zeigt sich am Samstag

(Klein Offenseth) Die Hengststation Maas J. Hell präsentiert am Samstag, 28. Februar, ab 16 Uhr ihr Hengstlot für die Saison 2026: Vier junge Neuzugänge sind dabei, im Sport erfolgreiche Hell-Hengste und bekannte Vererber.

 

Rolf-Göran Bengtsson und der jetzt sieben Jahre alte Hell-Hengst Chavaros II (v. Charleston-Con Air) sind seit Mai 2025 ein Team. Diacont (v. Diamant de Semilly-Contender) hat gerade erst sein internationales Debüt als Sechsjähriger mit unserem Zuchtberater Sebastian Rohde erfolgreich absolviert. Der jetzt fünf Jahre alte Coccianto (v. Christian-Diamant de Semilly) ist deutlich herangereift und mit dem Trakehner Hengst Lancelot Selso (v.Ivanhoe-Sixtus) hat die Station Maas J. Hell einen sechs Jahre jungen Dressur-Hengst mit außergewöhnlicher Bewegungsqualität im Lot.

 

Debütanten in Programm

Das Wiedersehen mit den bekannten Hengsten der Station wie Central Park (v. Casall-Contender), Canstakko (v. Canturo-Stakkato), It`s Otto (v.Etoulon VDL-Coromino) oder auch Caressini (v. Carento-Cassini I) wird mit der Präsentation der “Neuen” zum besonderen Blickfang. Zum ersten Mal wird sich der rein holsteinische gezogene Prämienhengst Caressini`s Son (v. Caressini-Come On) vorstellen. 

 

Debüt in Klein Offenseth – das gilt auch für den dreijährigen  Vivantus (v. Vivanero-His Moment), der das Dressurlot der Station bereichert und der berühmten Neustädter P-Familie entspringt. Das Hengstlot 2026 offenbart generell Vielfalt:  Der Fuchshengst Bahrain (v. Arian Shah ox-Connery) ist der erste Trakehner Halbbluthengst, der eine Box auf der Station Hell bezogen hat. Für Vielfalt steht auch der Trakehner Hengst Invincible (v. Windfall-Krokant) dessen Abstammung die Konzentration auf den Vielseitigkeitssport verrät.

 

Die Hengstpräsentation am 28. Februar ist frei zugänglich  und beginnt um 16 Uhr. Wer sich einen Sitzplatz auf der Tribüne reservieren möchte, kann das unkompliziert über das Büro (Andrea Konschak) unter der Rufnummer 04126 -38272 machen. Das Portal ClipMyHorse.tv. zeichnet die Hengstpräsentation 2026 der Station Maas J. Hell auf und stellt sie zeitversetzt online.

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Der Hell-Hengst und Landeschampion 2024, Chavaros II und Rolf-Göran Bengtsson sind seit Mai 2025 ein Team und Teil der Hengstpräsentation am 28. Februar in Klein Offenseth. (Foto: J. Bugtrup)
Der Hell-Hengst und Landeschampion 2024, Chavaros II und Rolf-Göran Bengtsson sind seit Mai 2025 ein Team und Teil der Hengstpräsentation am 28. Februar in Klein Offenseth. (Foto: J. Bugtrup)

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77. Oldenburger Landesturnier – Rastede bereitet sich vor auf Championate, Fahrsport-DM und CAIO

77. Oldenburger Landesturnier - Rastede bereitet sich vor auf Championate, Fahrsport-DM und CAIO

(Rastede) Das Oldenburger Landesturnier vom 22. – 26. Juli formiert sich: Nicht nur die DM und der Nationenpreis der Vierspänner stehen dabei im Fokus, sondern das gesamte Sportprogramm. Der Renn- und Reitverein Rastede hat zur 77. Auflage des OLT mehrere Ansätze verfolgt, so wird es neben den vertrauten Qualifikationen zu den Bundeschampionaten der Dressurpferde die Rasteder Championate für Reit-, Dressur- und Springpferde geben.

 

Das ohnehin ambitionierte Traditionsturnier für Springen und Dressur, Jungpferdeprüfungen und der im Jahr 2026 zusätzlichen Disziplin Fahrsport nutzt entstandene Freiräume im Programm. Dafür hatten sich Verein und Turnierleitung  schon frühzeitig mit Aktiven zwecks Meinungsbildung abgestimmt. Erstmals wird es 2026 die Rasteder Reit- und Dressurpferde-Championate, offen für Pferde aus allen Warmblutzuchten geben, die im Finale mit jeweils 2000 Euro dotiert sind. Dazu gesellen sich auch Rasteder Springpferde-Championate. Die offene Ausrichtung schafft Chancen für aussagekräftige Wettbewerbe.

 

Vielfalt ist Trumpf

„Das OLT versteht sich als vielfältiges Turnier für die gesamte Breite des Reitsports. Die Jungpferdeprüfungen sind dabei ein Bestandteil“, erklären der 1. Vorsitzende Alexander von Essen und Turnierleiter Torsten Schmidt vom Renn- und Reitverein Rastede. „Mit der Öffnung dieses Angebots möchten wir den sportlichen Vergleich stärken – unabhängig davon, aus welchem Zuchtbuch die Pferde stammen.“ Vorteil: Binnen 14 Tagen und einen Monat vor den Bundeschampionaten in Warendorf ergeben sich innerhalb der Pferderegion Oldenburg damit gleich mehrere Chancen für Nachwuchspferde, in Rastede eben offen für alle Verbände.

 

Und dazu passt die Erweiterung bei den Qualifikationen zu den Al Shira`aa Bundeschampionaten Dressur: Erstmals wird es beim OLT auch eine Qualifikation für die sieben Jahre jungen Dressurpferde geben.. Dazu lockt eine mittlere und eine Große Tour Dressur nach Rastede, u.a. mit dem Grand Prix..

 

Die Basics

Im Zentrum des Oldenburger Landesturniers bleiben die Oldenburger Meisterschaften, die Jugendförderung des Oldenburger Reiterverbandes, sowie ganz klassisch Spring- und Dressursport bis zur Kl. S*** und dazu ein großer Showabend am Samstag. Von den Einsteiger-Prüfungen über die Vereinsmeisterschaften des Oldenburger Reiterverbandes bis zum Grand Prix und zum Großen Preis der Öffentlichen Oldenburg in der Kl. S*** mit Stechen wird also erneut die gesamte Bandbreite des Dressur- und Springsports  beim 77. Oldenburger Landesturnier geboten. Das “Get-Together” für die gesamte Region ist wie immer das Ziel des Oldenburger Landesturniers.

 

Die erste Zeitplanung sieht den täglichen Start von Mittwoch bis Sonntag ab acht Uhr vor und sorgt auf den Reitplätzen und Parcours dafür, dass Pferdesport Enthusiasten die “Qual der Wahl” haben: Wo geht man denn nun zuerst hin? „Rastede ist und bleibt ein Treffpunkt für die gesamte Reitsportfamilie – vom Nachwuchstalent über Züchterinnen und Züchter bis hin zum Spitzensport“, so von Essen und Schmidt. „Wir laden alle herzlich ein, 2026 nach Rastede zu kommen.”

 

Der Kartenvorverkauf soll ab Mitte März beginnen, u.a. auch weil der Renn- und Reitverein Rastede sich aufgrund der DM und des CAIO der Vierspänner auf wachsendes Interesse bei den Fahrsportfans kurz vor der WM in Aachen einstellen darf.

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Traditionell, groß, unterhaltsam - das Oldenburger Landesturnier in Rastede ist ein Treffpunkt für die Pferdesportszene in Niedersachsen. (Foto: RRV Rastede)
Traditionell, groß, unterhaltsam - das Oldenburger Landesturnier in Rastede ist ein Treffpunkt für die Pferdesportszene in Niedersachsen. (Foto: RRV Rastede)
Spring- und Dressursport sind die klassischen Bestandteile des OLT in Rastede. (Foto: RRV Rastede)
Spring- und Dressursport sind die klassischen Bestandteile des OLT in Rastede. (Foto: RRV Rastede)

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IDEE Derby-Meeting 2026 – Run auf Tickets für das Hamburger Top-Ereignis ist gestartet

IDEE Derby-Meeting 2026 - Run auf Tickets für das Hamburger Top-Ereignis ist gestartet

(Hamburg) Der “Start” ist offiziell: für das IDEE Derby-Meeting 2026 auf der Rennbahn Hamburg-Horn können ab sofort Karten für alle vier Renntage vom 28. Juni bis zum 5. Juli 2026 im Vorverkauf erworben, behalten oder verschenkt werden. Vorteil für Frühbucher: der Early Bird-Tarif, der bis einschließlich 31. Mai richtig viel Sparpotential bietet.

Die Tickets sind online buchbar über den Ticketshop auf der Internetseite des Hamburger Renn-Clubs e.V. und dort gibt es auch die Übersicht zu den Preisen für jeden einzelnen Renntag, sowie zu den Meetingkarten. Erhältlich sind Karten in unterschiedlichen Kategorien von Stehplatz über Balkon oder Tribüne bis zu Logen und den mit Catering verbundenen Bereichen wie die Pik-König Lounge und die NH-Hotel-Lounge. Direkt zum Online-Ticketshop geht es hier: https://tickets.galopp-hamburg.de/

 

Stabile Preise

Die Preisgestaltung hat der Hamburger Renn-Club e.V. stabil gehalten. Die beliebten Stehplatz-Tickets kosten im Early-Bird-Tarif z.B. zwischen 12,00 (28. Juni) und maximal 22,00 Euro. Wer den Platz auf dem Balkon bevorzugt, spart im Early-Bird-Tarif je nach Renntag zwischen zehn und 20 Euro (5. Juli). Dieser Super-Tarif für Frühbucher gilt für alle Bereiche mit Ausnahme der Pik-König und NH-Hotel-Lounge und die nummerierten, fest buchbaren Plätze im Biergarten.

 

Eintritt frei für Stehplätze gilt am Donnerstag, 2. Juli, am LOTTO Hamburg-Renntag, lediglich für Tribüne/ Balkon und Logen sind Tickets erhältlich.

 

Zu den News im Angebot zählt auch die Möglichkeit, einen Geschenkgutschein zu kaufen. Wer Familie oder Freunden eine besondere Überraschung bereiten möchte, kann ganz einfach einen unvergesslichen Tag auf der Rennbahn verschenken. Dafür kann ein Betrag angegeben werden und der Gutschein gilt dann für Tickets und alle weiteren Produkte im Online-Ticketshop.

 

Vier tolle Renntage

Vier Renntage bietet das IDEE Derby-Meeting im Jahr 2026 mit Klassikern wie dem IDEE 157. Deutschen Derby, den BBAG Auktionsrennen, dem Wettstar.de Großer Hansa-Preis, dem Großen Preis von LOTTO Hamburg oder dem my-bed.eu – Langer Hamburger  oder auch dem Hamburger Stuten-Cup. Alle Renntage in der Übersicht gibt es hier: https://www.galopp-hamburg.de/pferderennen/derby-meeting-2026

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Dabei sein? Der Kartenvorverkauf für das IDEE Derby-Meeting mit Preisvorteilen im Early Bird-Tarif ist gestartet. (Foto: galoppfoto.de)
Dabei sein? Der Kartenvorverkauf für das IDEE Derby-Meeting mit Preisvorteilen im Early Bird-Tarif ist gestartet. (Foto: galoppfoto.de)

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CSE Ehlersdorf – Viermal Springsport mit neuen Terminen

CSE Ehlersdorf - Viermal Springsport mit neuen Terminen

Ehlersdorf – Die CSE-Turnierserie in Ehlersdorf auf der Reitanlage Naeve geht in die sechste Auflage im Jahr 2026. Viermal  wird im April, Juli und ganz neu, erstmals im September, zum Springsport für Profis und Amateure gebeten. Dazu hat der Club zur Förderung des Springsports Ehlersdorf (CSE) zwei Sonderwertungen und -preise ausgelobt. Stolz ist Initiator Jörg Naeve zudem auf die Verpflichtung der beiden international renommierten Parcourschefs Peter Schumacher und Marco Hesse.

 

Das Prinzip, Prüfungen von Kl. A bis S*** anzubieten und damit für Amateure und Profis ein modernes und ausbildungsgerechtes Angebot zu schaffen, pflegt der CSE seit 2021. Seither ist die Akzeptanz für das CSE-Format stetig gewachsen und die Nachfrage reicht weit über Schleswig-Holstein hinaus. Auch für 2026 haben sich Reiter wie der Vize-Europameister Philipp Weishaupt aus Hörstel und der einstige Doppel-Europameister Marco Kutscher (Bad Essen) angekündigt.

 

Die Rahmenbedingungen in Ehlersdorf, zu denen neben Plätzen, Halle und Ambiente auch die “Rennbahn”, Preisgeld und die Parcourschefs zählen, begründen die Attraktivität der CSE-Serie. Das Course-Design liegt stets in den Händen wechselnder Parcourschefs und der CSE holt dafür gern international erfahrene Experten. Marco Hesse aus Threna baut seit etlichen Jahren weltweit Kurse, Peter Schumacher aus Kruft (Rheinland-Pfalz) wird 2027 der Parcourschef für das Weltcup-Finale in Göteborg sein. Mit Joachim Stratmann und Ralf Stehr stehen zwei weitere erfahrene Parcourschefs in der CSE-Serie für hochwertiges Coursedesign bereit.

 

Zwei Sonderwertungen wird es 2026 in Ehlersdorf geben: Für die Non-Professionals im Springsattel werden drei S*-Springen aus der U.P. Sporthorses-Tour herangezogen. Wer aus den drei Prüfungen die meisten Punkte geholt hat, gewinnt ein luxuriöses Wochenende im Fünf-Sterne Hotel James in Flensburg. Eine weitere, durchaus vertraute  Sonderwertung gilt den Großen Preisen auf Zwei- und Dreisterne-Niveau in Ehlersdorf und wird mit einem wertvollen Sattel der Firma Equipe (Beritt Naeve) belohnt.

 

CSE-Turniertermine:

09. -12. April 2026 Kl. A – S**

23. – 26. April 2026 Kl. A – S**

16. – 19. Juli 2026 Kl. A – S*** CSE Premiumturnier

03. – 06. September Kl. A – S**

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Ist auch 2026 Gastgeber und Schauplatz der CSE-Turniere: die Reitanlage Jörg Naeve in Ehlersdorf in Schleswig-Holstein. (Foto: Christian Beeck)
Ist auch 2026 Gastgeber und Schauplatz der CSE-Turniere: die Reitanlage Jörg Naeve in Ehlersdorf in Schleswig-Holstein. (Foto: Christian Beeck)
Freut sich auf viele Gäste und Club-Mitglieder - Jörg Naeve, der 2025 die Gesamtwertung des CSE Ehlersdorf mit Benur du Romet gewann. (Foto: Ch. Beeck)
Freut sich auf viele Gäste und Club-Mitglieder - Jörg Naeve, der 2025 die Gesamtwertung des CSE Ehlersdorf mit Benur du Romet gewann. (Foto: Ch. Beeck)

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Hetzel-Highlights 2026 – Termine, Turniere, Auktion

Hetzel-Highlights 2026 – Termine, Turniere, Auktion

(Goch) Der Jahresplan steht bei Hetzel Horses im rheinischen Goch, beginnt im April mit einem Springlehrgang und dem Hetzel Spring Masters. Geht weiter mit dem Hetzel Young Horse Masters und mündet im November in der 21. Springpferdeauktion. Das idyllische Goch, dicht an der deutsch-niederländischen Grenze, ist einer der bemerkenswertesten Standorte für Pferdesport, Auktionsgeschehen und durchdachte Konzepte. All das tut nicht nur dem Pferdesport in Deutschland gut.

 

Das Hetzel Spring Masters – Klassiker

Immer im Frühjahr gibt es auch Lehrgänge auf der Anlage des einstigen Nationenpreisreiters und die sind begehrt: Der Lehrgang vom 17. – 19. April war binnen weniger Tage bereits ausgebucht. Nur wenige Tage später findet das Hetzel Spring Masters statt. Das Frühjahrsturnier ist bereits ein Klassiker, ein mit gut dotierten und passend durchdachten Prüfungen bis zur Kl. S*** gemachtes nationales Turnier. Das Hetzel Spring Masters lockt immer wieder auch Gäste aus dem Ausland an. Vor allem aber ist es ein beliebtes Ereignis für die Region, für Familien, Pferdefans und Neugierige und das Programm ist offen – da wird dann auch mal Polo gespielt, denn Sport mit Pferden umfasst so viel mehr als die drei Olympischen Disziplinen.

 

Junge Pferde im Mittelpunkt

Das Tiemeyer & Hetzel Young Horse Masters im Juli ist das höchstdotierte Turnier in Deutschland für junge Pferde, also fünf bis acht Jahre junge Sportpferde. Das Programm konzentriert sich konsequent auf die Youngster, bietet unter tadellosen Rahmenbedingungen ein mit insgesamt 200.000 Euro Preisgeld dotiertes Festival und immer wieder auch das Wiedersehen mit einstigen Auktionspferden, wie etwa Dante MM (Alain Jufer) oder Crazy EP (M. Tebbel).

 

Aus den ersten Anfängen mit – versuchsweise – 12 Pferden hat sich eine exzellent gemachte und weit über Deutschland hinaus bekannte Auktion im November entwickelt.

 

Die Auktion

Am 25. November wird zum 21. Mal zur Holger Hetzel Springpferdeauktion gebeten. Qualität sehen, entwickeln und die richtige Mensch-Pferd-Passung erkennen, das sind Markenzeichen dieser Auktion, die im November 2025 ein Auktionslot umfasste, in dem jedes einzelne Pferd für sechsstellige Beträge verauktioniert wurde plus der sieben Jahre jungen Preisspitze Dior ( 1 Mio Euro).

 

Aus der Auktion sind so bedeutende Pferde wie Maikel van der Vleutens Olympia-Medaillengewinner Beauville Z N.O.P. hervorgegangen. Die Holger Hetzel Springpferdeauktion hat sich sowohl wegen der ausgesucht guten Pferde, als auch aufgrund des sehr umfassenden Service und Support über den Aktionstag hinaus einen weltweit guten Ruf erarbeitet.

 

Die Termine in der Übersicht:

17. – 19. April Springlehrgang

22.- 26. April Tiemeyer & Hetzel Spring Masters

25. November 21. Springpferdeauktion

Hetzel Highlights 2026 - Dates, Tournaments, Auction

(Germany/Goch) The annual schedule at the famous stables of Holger Hetzel in Goch, Rhineland, begins in April with a show jumping clinic and the Hetzel Spring Masters. It continues with the Hetzel Young Horse Masters and culminates in November with the 21st showjumping horse auction. The idyllic town of Goch, near the German-Dutch border, is one of the most remarkable locations for equestrian sport, auctions, and well-conceived concepts. All of this benefits not only equestrian sport in Germany.

The Hetzel Spring Masters – A Classic

Every spring, clinics are held at the facility of the former Nations Cup rider, and these are highly sought after: The clinic from April 17th to 19th was fully booked within just a few days. Only a few days later, the Hetzel Spring Masters takes place. This spring tournament is already a classic, a national competition with well-endowed and thoughtfully designed classes up to the S*** level. The Hetzel Spring Masters also consistently attracts international participants. Above all, it is a popular event for the region, for families, horse fans and curious people, and the program is open – sometimes polo is played, because sport with horses encompasses so much more than the three Olympic disciplines.

Young Horses in Focus

The Tiemeyer & Hetzel Young Horse Masters in July is the highest-paying tournament in Germany for young horses, specifically five- to eight-year-old sport horses. The program focuses exclusively on these youngsters and, under impeccable conditions, offers a festival with a total prize purse of €200,000. It also frequently features former auction horses, such as Dante MM (ridden by Alain Jufer) and Crazy EP (ridden by M. Tebbel).

From its humble beginnings with just 12 horses (as an experiment), the event has evolved into an excellently organized auction held in November, renowned far beyond Germany’s borders.

The Auction

On November 25th, the Holger Hetzel Show Jumping Horse Auction will take place for the 21st time. Seeing and developing quality, and recognizing the right horse-human match – these are the hallmarks of this auction, which in November 2025 featured a lot in which every single horse was auctioned for six-figure sums, plus the seven-year-old top-priced horse Dior (1 million euros).

The auctions produced some very important horses as Maikel van der Vleuten’s Olympic medalist Beauville Z N.O.P.. The Holger Hetzel Show Jumping Horse Auction has earned a worldwide reputation not only for its exceptionally good horses but also for its comprehensive service and support beyond the day of the auction.

The dates at a glance:

April 17-19 Show Jumping Clinic

April 22-26 Tiemeyer & Hetzel Spring Masters

November 25 21st Showjumping Horse Auction

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F-One`s Son FM ist eines der Springpferde aus den Hetzel Stables und unter Alain Jufer im internationalen Sport angekommen Foto: Thomas Hartwig
F-One`s Son FM ist eines der Springpferde aus den Hetzel Stables und unter Alain Jufer im internationalen Sport angekommen Foto: Thomas Hartwig
Die Hetzel Springpferde-Auktion im November - hier Lot Nr. 3 Fireball - lockt regelmäßig Gäste aus der ganzen Welt nach Goch. (Foto: M. Wallraffen)
Die Hetzel Springpferde-Auktion im November - hier Lot Nr. 3 Fireball - lockt regelmäßig Gäste aus der ganzen Welt nach Goch. (Foto: M. Wallraffen)

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Pferdestammbuch SH/HH: Steendieks Extra Energie und Hrimsteinn vom Pieperhof ragen heraus

Pferdestammbuch SH/HH: Steendieks Extra Energie und Hrimsteinn vom Pieperhof ragen heraus

(Neumünster) Hengstkörungen sind immer eine aufregende und emotionale Angelegenheit. Genauso aber auch eine sachliche, an vielen Kriterien orientierte Entscheidung. Kein Wunder also, dass es in den Holstenhallen bei der Körung des Pferdestammbuches Schleswig-Holstein/ Hamburg e.V. “hoch her ging”. 

 

Über 80 Hengste aus 13 Rassen traten an und präsentierten sich im Vergleich in ihren jeweiligen Rassegruppen. Das ermöglicht eben den Blick auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Ponys und Pferden, die insgesamt dreimal, bzw. in einzelnen Rassen auch im Freispringen beobachtet und überprüft wurden. Von allen angetretenen Hengsten erhielten 53 ein positives Körurteil. Die zahlenmäßig größten Kontingente stellten die Deutschen Reitponys und die Islandpferde, beide Rassen erfreuen sich als Sport- und Freizeitpartner größter Beliebtheit. Zwei Hengste ragen bei diesen Rassen heraus.

 

Ein “Extra” aus dem Gestüt Steendiek

Zum Siegerhengst der Deutschen Reitponys (DR) avancierte Steendieks Extra Energie, ein fuchs-isabellfarbenen Hengst aus der Zucht und dem Besitz von Peter Böge und damit ein Reitponyhengst aus dem Gestüt Steendiek in Schönhorst vor der Toren Kiels. Exzellente Bewegungsqualität und Sportlichkeit attestierte die Körkommission dem im Juni 2023 geborenen “Extra” von Steendieks Exclusiv. Die Mutter ist Steendieks Gypsy von Steendieks Constantino, also kurz gesagt – alles aus eigenem Hause. “ Ein typschöner, sehr gelassen auftretender und ausdrucksvoller Hengst”, fasste Zuchtleiterin Dr. Elisabeth Jensen für die Körkommission zusammen. Für Peter Böge, der bereits mehrfach Siegerhengste beim Pferdestammbuch SH/ HH stellte, wird das nie zur Routine. “Er ist ein geniales Pony, bewegt sich gut durch den Körper und  seine Gelassenheit und der Charakter begeistern uns”, sagt der stolze Züchter und Besitzer. Die Züchterin des ersten Reservesieger war fast ein wenig überrascht vom Erfolg: Sabine Reimers-Mortensen (Lutzhorn), stellte mit Grenzhoehes Oswald vom Elitehengst LH Olivier K WE aus ihrer Staatsprämienstute Grenzhoehes Indian Summer den ersten Reservesieger. Ein typschönes Deutsches Reitpony mit gleichmäßiger Bewegungsqualität und stabilen Charakter. Die “guten Umgangsformen” sind in einer Ponyrasse, die von Kindern und Jugendlichen geritten wird, unabdingbar. “Wir freuen uns riesig über Oswalds Reservesieg, auch wenn wir jetzt erst mal umplanen müssen, denn er wird nun ja am Sonntag nochmal gezeigt ”, so Reimers-Mortensen.

 

Islandpferde mit herausragendem Siegerhengst

Mit einer hohen Benotung von 8,7 und als Siegerhengst der Islandpferde verließ der auffällig gezeichnete Rapp-Helmschecke Hrimsteinn vom Pieperhof aus der Zucht von Jessica Pieper (Schönberg) die Holstenhallen. Putzmunter und neugierig erkundete Hrimsteinn im Freilaufen die Holstenhalle und fiel durch Geschmeidigkeit, deutliche Fünfgangveranlagung und energischen Antritt auf. Der Junghengst wurde von den Besitzern, der ZG Meier/ Böhrnsen aus Kiel, in Neumünster vorgestellt.

 

Aus Weddelbrook kommt der erste Reservesieger der Islandpferde: Sesar von Vierthohen ist ein Braunschecke und stammt aus der Zucht der Familie Peters. Gute Balance, klare Fünfgangveranlagung und Leichtfüssigkeit zählen zu Sesars herausragenden Eigenschaften. Am Sonntag, noch vor Beginn des Schaunachmittags wurden die Siegerhengste und Reservesieger aus 13 Rassen in der Holstenhalle einem erwartungsvollen Publikum präsentiert, das vom Shetlandpony-Siegerhengst Elmhorst Mahoni bis zum imposanten Schleswiger Kaltblut-Sieger Smartie Ponys und Pferde ganz unterschiedlicher Rassen und Größen bewundern konnte.

OPTIK + DOKUMENTE

Der Siegerhengst der Islandpferde: Hrimsteinn vom Pieperhof fällt nicht nur dank seiner Zeichnung, sondern auch mit Bewegungsqualität auf. (Foto: Volker Hagemeister)
Der Siegerhengst der Islandpferde: Hrimsteinn vom Pieperhof fällt nicht nur dank seiner Zeichnung, sondern auch mit Bewegungsqualität auf. (Foto: Volker Hagemeister)
Erneut ein DR-Siegerhengst für Peter Böge - Steendieks Extra Energie stammt aus piekfeiner Familie und avancierte beim Pferdestammbuch SH/ HH zum “Primus inter Pares”. (Foto: Volker Hagemeister)
Erneut ein DR-Siegerhengst für Peter Böge - Steendieks Extra Energie stammt aus piekfeiner Familie und avancierte beim Pferdestammbuch SH/ HH zum “Primus inter Pares”. (Foto: Volker Hagemeister)

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