Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis
Die Sonne kommt Sonntag im Pferdeliebe-Herzen

(Hamburg) Was für eine Sensation am regnerischen vorletzten Tag des IDEE Derby-Meetings 2026 am Vortag des IDEE 157. Deutsches Derby: Der 18,9:1-Außenseiter Global Health sorgte im erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) für ein Ergebnis, mit dem wohl nur die wenigsten der 5.680 Besucher am Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn gerechnet hatten.

Doch hinter dem Norweger Ami De Vega hatte der aus der Zucht des Gestüts Ebbesloh stammende und zuletzt für 33.333 Euro nach einem Verkaufsrennen in Frankreich vom Stall H3 Racing der Familie Hettich erworbene fünfjährige Wallach ein ideales Rennen. Erstmals startete Global Health auch unter der Regie des Iffezheimer Trainers Fabian Xaver Weißmeier. Jockey Benjamin Marie, dem wahrlich derzeit alles gelingt, hatte den Ritt von dem verletzten Giovanni Sias übernommen, und kontrollierte vorne auf der Zielgeraden früh die Situation.

 

Leicht mit zweidreiviertel Längen Vorsprung verabschiedete sich Global Health von seinen Gegnern und stand bald als Sensationsgewinner der 40.000 Euro Siegprämie fest. Global Health galt vor zwei Jahren als Derby-Hoffnung, doch gesundheitliche Probleme hatten die großen Pläne lange verhindert. 

 

 

Klassestute Santagada stürmt auf Platz zwei – Derbysieger Hochkönig Vierter

 

Die Klassestute Santagada stürmte mit viel Speed noch auf den Ehrenplatz vor Alleno, der auf vielleicht schon zu weicher Bahn nur noch auf Rang drei vorstieß. Derbysieger Hochkönig musste sich mit Platz vier begnügen, auch er wirkte nie zwingend. Enzian schob sich nur auf Rang fünf vor den nachlassenden Ami De Vega und Wintertraum.

 

STIMMEN:

Benjamin Marie (Jockey von Global Health): „Wir hatten ein perfektes Rennen. Mein Pferd hat sich vorne früh einen Vorteil verschafft. Ich bin sehr happy.“

 

Fabian Xaver Weißmeier (Trainer von Global Health): „Wir haben ihn für 33.333 Euro nach dem Sieg in einem Verkaufsrennen erworben. Er hatte sich bei uns in den zwei Wochen seither sehr gut eingelebt, doch hatte ich befürchtet, dass das Rennen zu früh kommen würde. Dass er dieses Rennen gewonnen hat, ist grandios.“

 

Helmut von Finck (Besitzer von Santagada): „Sie ist schon eine ganz tolle Stute. Wir wollten sie heute von hinten reiten lassen. Sie hat wieder ihr Können unter Beweis gestellt.“

 

Marcel Weiß (Trainer von Alleno): „Der Boden war schon grenzwertig für ihn, da konnte er nicht so beschleunigen wie sonst.“

 

Yasmin Almenräder (Trainerin von Hochkönig): „Er konnte auf diesem Boden nicht entscheidend zulegen. Es fehlte der gewohnte Speed.“

 

Pershing wie eine „Rakete“

 

Natürlich war auch das Rahmenprogramm bestens, u.a. mit zwei Listenrennen, und hier gab es starke Sieger zu bewundern, zunächst bei den Kurzstrecklern: Der Name kommt von einer Mittelstrecken-Rakete, und offenbar besitzt auch die vierjährige Stute Pershing (10,7:1) jede Menge Geschwindigkeit. Im Preis der POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.200 m) dominierte die Lady des Stalles Turffighter von Hans Wirth aus Waghäusel Start-Ziel mit Sibylle Vogt. Nie kam ein Gegner entscheidend an die erstmals in diesem Jahr und erstmals von Erfolgstrainer Marcel Weiß aufgebotene Pershing heran.

 

„Sie kam sehr schnell aus der Startmaschine. Ich hatte aus der Box 14 auch nicht viele andere Möglichkeiten, als selbst zu gehen“, gab Sibylle Vogt später zu. „Ich habe sie immer für eine Sprinterin gehalten. Pershing ist seit drei Monaten bei mir im Stall. Sie hatte sich super eingelebt. Wir steuern nun ein Listenrennen in drei Wochen in München und danach die Goldene Peitsche in Baden-Baden an“, berichtete Marcel Weiß.

Noch sehr viel Boden machte Bacarda als Zweite gut. „Leider hatte sie einen sehr schlechten Rennverlauf, sonst hätte sie gewonnen“, meinte ihr Betreuer Andreas Wöhler. Auch der norwegische Gast Ides Of March hielt auf Rang drei bestens stand. Sibylle Vogt machte direkt anschließend im Hanshin Cup (Ausgleich III, 2.000 m), einem Amazonenreiten die Favoritenwetter mit Sunny Sunshine (2,6:1) glücklich, die für das Gestüt Etzean und Trainer Roland Dzubasz locker zum Zuge kam.

 

Anspruch hat die größte Pferdelunge

 

Eines der traditionsreichsten Rennen in Horn ist der Lange Hamburger (Listenrennen, 30.000 Euro, 3.200 m) der erneut unter dem Patronat von my-be.eu stand. Auf dem schweren Untergrund fühlte sich der fünfjährige Walach Anspruch, den Yasmin Almenräder in Mülheim für Bernd-Rüdiger Gossens und Sandra Hemmers vorbereitet, pudelwohl und zwang auf den letzten Metern die tapfer dagegenhaltende Nastaria noch mit toller Energieleistung in die Knie und bewies eine echte Pferdelunge. „Wir haben ihn vorsichtig aufgebaut, es war genau sein Boden“, schilderte die Trainerin. Jockey Jack Mitchell gab die Partie nie verloren. 

 

Nastaria unterlag in allen Ehren, auch wenn sie den Sieg von 2023 nicht ganz wiederholen konnte. „Auf 3.000 Metern hätte sie gewonnen“, glaubte Besitzer Volker Franz Schleusner. Der Riesenaußenseiter Nachthimmel komplettierte die Dreierwette vor dem von der Spitze enttäuschend früh nachlassenden Favoriten Zuckerhut.

 

Für Trainerin Yasmin Almenräder und Jockey Jack Mitchell kam es aber noch besser, denn auch Montanus (11,1:1) holte sich mit dem 1.600 Meter-Ausgleich I (25.000 Euro) ein Top-Rennen. Auch die 64,5 Kilo störten Susanne Ottofüllings Wallach nicht im Geringsten, so dass er Klaudius und Bowerchalke sicher abfing.

 

Schnelles Kleinkorres-Doppel

 

Begonnen hatte der vorletzte Tag des IDEE Derby-Meetings mit einer großen Überraschung, denn im einleitenden 1.600 Meter-Rennen war Hans Bartls Padme (Quote 18,2:1) sträflich unterschätzt worden. „Als die Lücke aufging, waren wir sofort zur Stelle“, kommentierte Siegjockey Martin Seidl den Erfolg der Außenseiterin aus dem Mülheimer Quartier von Axel Kleinkorres.

 

Und auch eine halbe Stunde später durfte der Coach aufs Treppchen, denn passenderweise triumphierte der dreijährige Hengst Alsterjung (20,7:1) in Hamburg. Unter Leon Wolff holte sich der Hengst des Mülheimer Turfsyndikats 5 eine 2.200 Meter-Prüfung trotz längerer Pause und bestätigte die Meinung, die man stets auf ihn hatte.

 

Erfolgsteam gewinnt immer weiter

 

Unübertroffen ist die Stallform des Kölner Trainers Andreas Suborics und des bei ihm beschäftigten französischen Jockeys Benjamin Marie. Völlig souverän holte sich dieses Erfolgsteam mit World Vision (4,3:1) einen 25.000 Euro-Ausgleich I über 2.200 Meter gegen Why Limit und Sedano in der Außenspur. Besitzer Achim Weyrauch machte zeitgleich eine Radtour am Brenner. „World Vision hatte sich dieses Jahr noch einmal verbessert“, erklärte Andreas Suborics nach seinem vierten Meetingstreffer.

 

Für emotionale Momente sorgte zum Abschluss der Sieg von Maidstone (4,4:1), der in einem 1.600 Meter-Handicap mit Thore Hammer-Hansen im Sattel nicht nur für den dritten Tagestreffer von Trainerin Yasmin Almenräder sorgte, sondern für Besitzer Robin Weber triumphierte, der seit seinem schweren Sturz im vergangenen Jahr auf den Rollstuhl angewiesen ist, aber seine Situation bemerkenswert meistert.

 

 

Wettumsatz trotz widrigen Wetters stark

 

Der Wettumsatz in den zehn Rennen am Samstag belief sich trotz leider sehr widriger Wetterverhältnissen auf 605.400,80 Euro. Das ist trotz zweier Rennen weniger als 2025 eine Steigerung von 20 Prozent. Der Bahnumsatz blieb konstant. „Wir hatten ein enorm gutes Wettpublikum heute“, zog HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers ein sehr positives Fazit.

 

Großes Finale mit dem IDEE 157. Deutsches Derby

 

Der vierte und letzte Renntag des IDEE Derby-Meetings findet am Sonntag, 05. Juli 2026, mit dem wichtigsten Galopprennen des Jahres hierzulande statt – dem IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m). Insgesamt stehen zwölf Rennen auf der Top-Karte, der erste Start ist für 11:14 Uhr terminiert. Für Kurzentschlossene sind noch Tickets an den Tageskassen verfügbar.

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Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Global Health, Benjamin Marie - Wettstar.de - Grosser Hansa-Preis (Video: Wettstar.de)

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Favoritensieg durch Innora zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings 2026

Favoritensieg durch Innora zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings 2026

(Hamburg)  Favoritensieg im Highlight zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Im Sparkasse Holstein-Cup – Hamburger Stuten-Cup (Listenrennen, 30.000 Euro, 2.200 m), der wie alle anderen Rennen vom vergangenen Hitze-Sonntag auf den Mittwochabend verlegt worden war, triumphierte mit der 2,8:1-Chance Innora die letztjährige Zweite aus dem Henkel – Preis der Diana, dem Stuten-Derby. 

 

Jockey Leon Wolff servierte der im Besitz des Stalles Route 66 und von Bernd Reese stehenden vierjährigen Lord of England-Tochter aus der Zucht des Gestüts Elsetal an der Spitze ein optimales Rennen. Nie geriet der Vorteil der von Henk Grewe in Köln vorbereiteten Innora in Gefahr. Dreidreiviertel Längen trennten sie am Ende von der Konkurrenz.

„Jedes Rennen muss erst einmal gewonnen werden, aber sie hat alles schön gemacht. Die Art und Weise hat mir gefallen“, erzählte Jockey Leon Wolff. „Das war ein verdienter Erfolg. Innora stand auch sehr günstig vom Gewicht im Rennen. Es hat sich ausgezahlt, dass wir ihr zwischendurch eine längere Pause im Gestüt gegeben haben. Nun ist das Fürstenberg-Rennen in Hoppegarten das nächste Ziel“, fügte Mitbesitzer Sepp Hellmich an.

Princess Valentina mit starkem Endspurt

Als Einzige kam die einmal mehr heran stürmende Princess Valentina von weit hinten als Zweite noch ins Bild. „Die Gegnerin ist vorne wieder abgesprungen, aber ihre Leistung war wieder stark“, signalisierte Mitbesitzer David Schön. Dune, die als stets prominente Dritte das starke Ergebnis für Trainer Henk Grewe komplettierte, kam erst spät nicht weiter, wehrte jedoch Aglaia noch ab. Ruby Lips fand bei eher ruhigem Tempo ebenso wenig in die Partie wie Namouria.

Schnelle drei Treffer für Thore Hammer-Hansen

Alles andere als unerwartet war der Erfolg der von Jean-Pierre Carvalho in Mülheim trainierten Djaveria (2,9;1) unter Thore Hammer-Hansen im einleitenden 1.600 Meter-Rennen. Die Stute des Stalles tmb kam gegen den lange führenden Age of Aquarius noch sicher hin. Hammer-Hansen legte eine Stunde später mit der Start-Ziel nie zu gefährdenden Whywhywhy Delilah (2,2:1) für die Düsseldorfer Betreuerin Katja Gernreich im 1.350 Meter-Ausgleich III gegen Nation of Stars und Luzum gleich nach.

Aber Thore Hammer-Hansen war weiter in Sieglaune, denn mit Wildpfad (4,6:1) für Besitzertrainerin Anneliese Bollien in einem 2.200 Meter-Handicap bedeutete schon Treffer Nummer drei für den Championjockey.

Riesen-Überraschung durch Emmeci

Der Erfolg von Emmeci (Martin Seidl) zur Quote von 26:1 als längster Außenseiter im über weite 3.200 Meter führenden Ausgleich II war die erste große Überraschung des IDEE Derby-Meetings 2026. Mit tollem Endspurt zwang der Wallach noch die Favoriten Almenkönig und Saralina in die Knie. „Er braucht den weichen Boden und ganz weite Wege“, erklärte Trainer Frank Fuhrmann.

Sky Emperor auch im hohen Alter voller Enthusiasmus

So ganz nach dem Geschmack von Sky Emperor (15,5:1) war der zwischenzeitliche Regen in Horn, denn der immerhin schon neunjährige Wallach aus dem Hoppegartener Quartier von Rolanz Dzubasz zeigte im Ausgleich III über 1.800 Meter auf passendem Untergrund, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Mit viel Kampfgeist verdrängte er unter Sibylle Vogt noch Alatemagicbaby, Galactica al Gunay und Son of England. Die Viererwette kletterte auf 12.911,5:1 Euro. Züchter von Sky Emperor ist mit Gunther Barth der Rennkommentator aus Hoppegarten.



Einen Tag, den Silke Brüggemann nie vergessen wird

Eine echte Sensation gab es in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV, denn der von Silke Brüggemann in Sassenberg vorbereitete Poet’s Realm (Eduardo Pedroza) brachte die stolze Quote von 32,2:1 Euro. Nie vergessen dürfte die Besitzertrainerin diesen Tag, denn gleich anschließend feierte sie mit Orthos (Leon Wolff, 10,8:1) in einem Handicap über 1.350 Meter sogar noch einen zweiten Treffer. „Das habe ich bisher nur einmal vor ungefähr zehn Jahren in Köln geschafft“, meinte Silke Brüggemann, die gerade einmal drei Startpferde im Stall hat. Die Viererwette komplettierten Emjaytwentythree, Fumagalli und With Annie Luck – die Quote: 3.351:1 Euro. Die V4-Wette in den Rennen 6-9 belief sich auf 6.319,20:1 Euro. Der Wettumsatz in den neun Rennen am Mittwoch betrug 385.460 Euro.

16 Rennen am Donnerstag

Der nächste Renntag des IDEE Derby-Meetings ist bereits am morgigen Donnerstag, 02. Juli 2026, auch der umfangreichste Renntag mit insgesamt 16 Rennen (Galopp- und Trab) rund um den Grossen Preis von Lotto Hamburg. Der erste Start erfolgt um 11:20 Uhr.

 

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Perfektes Rennen, perfekte Form: Innora gewann unter Leon Wolff den Sparkasse Holstein-Cup. (Foto: galoppfoto.de)
Perfektes Rennen, perfekte Form: Innora gewann unter Leon Wolff den Sparkasse Holstein-Cup. (Foto: galoppfoto.de)
Innoras Mitbesitzer Sepp Hellmich mit Pflegerin und Jockey Leon Wolff in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Innoras Mitbesitzer Sepp Hellmich mit Pflegerin und Jockey Leon Wolff in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)

Innora IDEE Derby-Meeting – Sparkasse Holstein Cup 
(Video: Wettstar.de)

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NÜRNBERGER BURG-POKAL 2025 – Großer Sieg für Charlott-Maria Schürmann und Life Time FRH beim Serienfinale in Frankfurt

NÜRNBERGER BURG-POKAL 2025 – Großer Sieg für Charlott-Maria Schürmann und Life Time FRH beim Serienfinale in Frankfurt

(Frankfurt a. M./ Nürnberg)  Dem Erfolg von Donnerstag ließ das Paar am heutigen Samstag den Triumph im Finale des NÜRNBERGER Burg-Pokals 2025 folgen. Einmütig setzten die fünf Richter Charlott-Maria Schürmann und den achtjährigen Livaldon-Sohn Life Time FRH auf Rang 1. Dabei konnten sich die beiden gegenüber der Einlaufprüfung verbessern und feierten einen überlegenen Sieg. 76,512% zeigte der Videowürfel in der Frankfurter Festhalle, runde drei Prozentpunkte Vorsprung vor der Zweitplatzierten Bianca Nowag-Aulenbrock und ihrer Stute Vaida-Girl OLD, die 73,780% erreichten. Dahinter landeten Kira Laura Soddermann und Borghese M, die sich deutlich steigerten und mit 73,195% das Podium komplettierten.

 

Bianca Nowag-Aulenbrock, die ihr erstes Finale in der Serie bestritt, wurde zudem mit einem Sonderpreis für das beste Rückwärtstrichten ausgezeichnet. Für ihren feinen Auftritt im Viereck erhielt Greta Busacker den Stilpreis. Damit setzte die junge Reiterin aus Münster ihre beeindruckende Serie fort, denn bei vier Starts in den Qualifikationen erhielt sie diese Ehrung dreimal. Die Auszeichnung in Frankfurt markiert damit eine einmalige Erfolgsgeschichte, in den 34 Jahren der Serie hatte dies zuvor niemand erreicht. Zudem tritt sie damit in die Spuren ihrer Mutter Ingrid Klimke, die den Stilpreis im Finale schon dreimal zugesprochen bekam.

 

Charlott-Maria Schürmann feierte nach 2012 ihren zweiten Sieg im Burg-Pokal, damals im Sattel von Burlington OLD, dieses Mal mit Life Time FRH. Im vergangenen Jahr Weltmeister der siebenjährigen Dressurpferde und bereits seinerzeit für das Burg-Pokal-Finale qualifiziert, fügte der Hannoveraner seiner sportlichen Vita einen weiteren Höhepunkt hinzu. 2024 hatten die beiden auf den Start in Frankfurt verzichtet, aus heutiger Perspektive die richtige Entscheidung. Zugute kam der Siegerin ihre reichhaltige Serienerfahrung, sie absolvierte immerhin ihr achtes Finale. Im Finale der Debütanten ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Immerhin sieben Reiterinnen und Reiter starteten erstmals beim Burg-Pokal in der Festhalle.

 

Entsprechend glücklich zeigte sich die Siegerin sowohl bei der Siegerehrung als auch in der anschließenden Pressekonferenz, in der sie von Life Time FRH schwärmte: „Er kommt rein, die Klingel läutet, dann ist er da und wächst über sich hinaus.“ Allerbeste Voraussetzungen, um künftig auch auf höherem Niveau zu bestehen.

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Hochkonzentriert zum Finalsieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL 2025 - Charlott-Maria Schürmann und ihr Weltmeister Life Time FRH in Frankfurts Festhalle. (Foto: Stefan Lafrentz)
Hochkonzentriert zum Finalsieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL 2025 - Charlott-Maria Schürmann und ihr Weltmeister Life Time FRH in Frankfurts Festhalle. (Foto: Stefan Lafrentz)

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