Fehmarn Pferde Festival Dressur – Felix Kneese mit Doppel-Erfolg

Fehmarn Pferde Festival Dressur - Felix Kneese mit Doppel-Erfolg

(Fehmarn)  Ganz und gar im Zeichen von Takt und Tempi stand das zweite Sportwochenende im Reitsportzentrum Fehmarn und einer, der immer wieder sehr gern auf die Ostseeinsel kommt, verbuchte einen feinen Doppelerfolg. Felix Kneese aus Appen, mehrmaliger Landesmeister und einst auch Norddeutscher Champion der Berufsreiter, gewann mit Double Check den erstmals ausgeschriebenen Kurz-Grand Prix und wurde mit Wannabee auf noch Dritter. Eine gute Ausbeute.

 

Damit nicht genug, sicherte sich der Berufsreiter am Sonntag auch noch den ersten Platz in der Zwei-Sterne-S und in einer Intermediaire I mit Magic Mike. Dazu gab es mit Donna Fiorella auf noch den zweiten Platz. Wer also auf Deutschlands sonnenreichster Insel Piaffen, Pirouetten und Passgen sehen wollte, war als Aktiver und auch als Zuschauer im Reitsportzentrum ganz und gar gut aufgehoben. Hinrich Köhlbrandt: “Wir sind zufrieden. Es gab auch Prüfungen, die nicht ganz so üppig besetzt waren. Der Sturm am Freitag und die Sperrung der Brücke haben Auswirkungen gehabt. Wir hatten ein gutklassiges Feld und haben viele neue Kontakte geknüpft. Alle waren begeistert von den Bedingungen. Wir werden und wollen den Dressurpart noch weiter bekannt machen.”

In dieser Disziplin das Programm auszuweiten, war schon lange ein Wunsch im Fehmarnschen RRV. Das braucht durchaus Zeit und auch “Mundpropaganda”. Acuh deshalb freute man sich auf der Ostseeinsel über den einen oder anderen Trainer, der sich die Rahmenbedingungen vor Ort ganz genau besah.

 

DJM-Sichtungen auf der Insel

 

Fehmarns Dressur Festival war zugleich auch Standort der Sichtung zu den Deutschen Jugend-Meisterschaften Dressur. Für die Junioren ging es dabei in deine Dressur Kl. M** (Kandare). Die ideale Plattform für junge Kandidatinnen wir Isabella Hahn (Travemünde) und Carolin von Ludowig (Fehmarn). Hahn und ihr 20 Jahre alter Hannoveraner Wallach Hans im Glück wurden Dritte in der M**-Dressur. Carolin von Ludowig und ihr Divero wurden Fünfte. 

 

Auch in der Altersklasse Junge Reiter (U21) wurde für die DJM gesichtet. Das dann in einem Prix St. Georg. Gesamtsiegerin der Prüfung war Fehmarns Vorzeigereiterin Dr. Julia zur Linden mit ihrem Baxter. Direkt dahinter folgte Schleswig-Holsteins Kaderreiterin Cesarine von Eicken mit Fürstenliebe. Die Drittplatzierte Sophie Henriette David (Bad Schwartau) hat bereits 2024 Edelmetall bei den Landesmeisterschaften der Junioren gewonnen und zwei Deutsche Jugend-Meisterschaften in Riesenbeck und Aachen bestritten. Mit Valarino PS eroberte sie auf Fehmarn das Podium.

 

Jetzt legt man im Reitsportzentrum eine kurze Verschnaufpause ein. Die reicht aber nur bis zum 14. August, denn dann starten die Kreismeisterschaften im Reiterbund Ostholstein bis zum 16. August. 

 

 

Ergebnisübersicht Fehmarn Pferde Festival Dressur

 

18 Dressurprüfung Kl. S*** Kurz-Grand Prix

  1. Felix Kneese (Appen) auf Double Check, 72, 946 Prozent
  2. Melanie Klein (Schönberg) auf Floris Grey, 70,194
  3. Felix Kneese (Appen) auf Wannabe 69,729
  4. Anna-Lisa Wehr (Neustadt) auf Quintessenz 68,217
  5. Pedro Matos (Waabs-Langholz) auf Davinci 68,178
  6. Kristina Heuer-Nieland (Bad Schwartau) auf Fyrondo Son 66,202

16 Dressurprf. Kl. S* Kandare, zugleich Sichtung DJM Junge Reiter

  1. Cesarine von Eicken (Granderheide) auf Fürstenliebe 71,842
  2. Dr. Julia zur Linden (Fehmarn) auf Baxter 70,746
  3. Janne Marie David (Bad Schwartau) auf DeeJay 68,421
  4. Sophia Henriette David (Bad Schwartau) auf Valarina PS 66,228

15 Dressurprf. Kl. M** Kandare, zugleich Sichtung DJM Junioren

  1. Dr. Christina Ellendt (Hof Barkholz) auf Diabos 70,3561
  2. Isabella Hahn (Travemünde) auf Hans im Glück 65,965
  3. Lara Niewerth (Recklinghausen) auf De May 64,123
  4. Jana Grabow (Wedel) auf Fürst Lovestory (a.K.)
  5. Jan Hendrik Biß (Hamburg) auf Bilbao 63,333

13 Pony-Dressurprf. Kl. L** Trense zugleich DJM-Sichtung Pony

  1. Helene Fedder (Hof Barkholz) auf Henry 71,057
  2. Paulina Schnabel (Prin) auf Madison 70,041
  3. Philine Linke (Henstedt-Ulzburg) auf Catching Fire 69,187
  4. Florine Tesdorpf (Hof Barkholz) auf Notre Petit 68,862
  5. Paulina Tanck (Hamburg) auf Dressed de Luxe 67,398
  6. Jana Emilia Karge (Groß Steinrade) auf Vinaya D 66,341

OPTIK + DOKUMENTE

Fehmarns Dressur-As Dr. Julia zur Linden und Baxter - erst im Februar wieder ein Dreamteam nach zur Lindens Babypause und jetzt siegendes Paar des Prix St. Georg beim Dressur-Festival. (Foto: Archiv/ BM)
Fehmarns Dressur-As Dr. Julia zur Linden und Baxter - erst im Februar wieder ein Dreamteam nach zur Lindens Babypause und jetzt siegendes Paar des Prix St. Georg beim Dressur-Festival. (Foto: Archiv/ BM)

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Quote 84,8:1! Dardanos sorgt für die größte Sensation in der Derby-Geschichte! – Top-Bilanz für den Derby-Tag

Quote 84,8:1! Dardanos sorgt für die größte Sensation in der Derby-Geschichte! - Top-Bilanz für den Derby-Tag

(Hamburg) Die Besucher auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn und alle Galopp-Fans in 27 Ländern des World Pools wurden am Finalsonntag des IDEE Derby-Meetings am Sonntag Zeuge der größten Sensation in der Geschichte des bedeutendsten Rennens hierzulande: Der von Andreas Wöhler (sechster Derbysieg) in Spexard bei Gütersloh für den Stall Bergholz von Friedrich von Lenthe und Dr. Hans-Wilhelm Jenckel trainierte Riesenaußenseiter Dardanos triumphierte mit Jockey Wladimir Panov im  IDEE 157. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) – zur Quote von 84,8:1! Die Dreierwette bezahlte 43.221,5:1 Euro, die QUINTETT-Wette wurde nicht getroffen.

 

Unter den Augen von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher sorgte Dardanos für ein Ergebnis, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. 390.000 Euro Siegprämie waren der Lohn für diese grandiose Leistung.

 

Immer eine günstige Position

 

Der dreijährige Sohn des Ausnahme-Vererbers Soldier Hollow aus der Zucht von Barbara Holubova und Halbbruder des letztjährigen Derby-Starts Delgardo übertraf alle Vorformen, wie einen zweiten Rang im neu geschaffenen Hoffnungspreis – Derby-Trial in Dortmund. Stets gehörte Dardanos dem Vordertreffen im 18er-Feld an, in das in der Gegenseite viel Bewegung kam, als Kairos und Chiefland in äußeren Spuren an die Spitze zogen. Auch Salitos galoppierte dichtauf gemeinsam mit dem späteren Horn-Helden Salitos.

 

 

Vom 10.000 Euro-Schnäppchen zum Derby-Helden

 

Auf der Zielgeraden sah man drei Liberty Racing-Pferde vor, doch die größte Energieleistung vollbrachte Dardanos. Mit riesigem Kampfgeist stürmte der einstige 10.000 Euro-Kauf der BBAG-Jährlingsauktion mit einem wie entfesselt agierenden Wladimir Panov, einem der Jockeys aus der zweiten Reihe, der noch nie ein Derby gewonnen hatte, mit einer Länge zum Sieg in dem erneut von Albert Darboven gesponserten Highlight des Turf-Jahres 2026. 

 

Liberty Racing mit grandiosem Ergebnis

 

Ein großartiges Ergebnis erzielten auch die Liberty Racing-Besitzergemeinschaften mit den Plätzen zwei, drei und vier von Chiefland, Salitos und Kairos, die nach ihrer Überraschungsoffensive unterwegs prächtig standhielten.

 

Mitbesitzer an den ersten vier Pferden beteiligt!

 

Interessant und geschichtsträchtig: Friedrich von Lenthe, gemeinsam mit Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel Mitbesitzer von Dardanos, ist auch an den Liberty Racing-Syndikaten beteiligt. Damit durfte er sich über die vier Erstplatzierten freuen, so etwas hat es in der 157-jährigen Derby-Historie noch nie gegeben! 

 

Platz fünf ging an Quitos für das in Brackel gelegene Gestüt Paschberg. Damit waren nur Außenseiter auf den ersten fünf Plätzen, denn der Favorit Englishman konnte sich als Sechster ebensowenig steigern wie der als beste Wöhler-Chance eingestufte Gostam als Zehnter. Sogar nur den vorletzten Platz belegte der Engländer Bay Of Brilliance.

 

STIMMEN:

 

Wladimir Panov (Jockey von Dardanos): „Das ist der beste Tag in meiner Karriere. Ich kann das gar nicht fassen. Wir hatten immer eine gute Position, und Dardanos ist auch ein sehr unkompliziertes Pferd. Etwas Besseres konnte mir nicht passieren.“

 

Andreas Wöhler (Trainer u.a. von Dardanos): „Dardanos hat das letzte Rennen noch gebraucht. Er hatte sich anschließend stark verbessert und brauchte einfach nur Zeit. Es ist immer wieder etwas Besonderes und sehr Emotionales, das Derby zu gewinnen.“ 

 

Friedrich von Lenthe (Mitbesitzer von Dardanos): „Es ist unbeschreiblich und überwältigend. Das war ein großartiger Erfolg von Dardanos, aber ich gratuliere auch den Initiatoren von Liberty Racing. Wir kommen aus der zweiten Reihe und treten nun einmal in die erste Reihe. Dem Jockey haben wir das Vertrauen geschenkt, da er das Pferd kannte.“

 

Lars-Wilhelm Baumgarten (Manager von Liberty Racing, u.a. von Chiefland, Salitos und Kairos): „Ein großartiges Ergebnis für Liberty Racing mit dem Zweiten bis Vierten im Derby. Ein Weltklasse-Ritt von Cieran Fallon auf Chiefland. Wir hatten uns die Taktik überlegt, außen auf den besseren Boden zu gehen. Gratulation dem Stall Bergholz zum Sieg von Dardanos.“

 

Bauyrzhan Murzabayev (Jockey von Salitos): „Wir erwischten zunächst einen günstigen Rennverlauf im Vordertreffen. Ich bin dem Sieger gefolgt. Mitte der Geraden wurden wir etwas gestört. Er ist toll gelaufen.“

Marcel Weiß (Trainer von Englishman): „Er hatte einen guten Rennverlauf. Er hätte anderen Boden benötigt, um seine Bestform zu zeigen.“

 

Soreanga im Stuten-Thriller minimal vorne

 

Stuten-Power im Rahmenprogramm vor 20.400 Zuschauern am großen Tag des IDEE 157. Deutschen Derbys in Hamburg-Horn, an dem erstmals sechs Rennen zum World Pool-Programm gehörten und in 27 Länder, wie nach Hong Kong, übertragen wurden.  Im ersten der beiden Grupperennen für die Ladies gab es gleich ein packendes Finish: Die von Andreas Wöhler für das Gestüt Fährhof trainierte Dreijährige Soreanga (6:1) hielt in der Hugo Pfohe Horsepower Trophy – Hamburger Stutenpreis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) an der Spitze einen minimalen Vorsprung gegen die nicht schlechter gehende Believe in Me eisern fest. Nach Zielfoto-Entscheid hatte die schon 2025 zur Listensiegerin aufgestiegene Pferdedame  einen kurzen Kopf Vorteil.

 

Believe in Me unterlag in allen Ehren, schien kurz gewinnen zu können. Dahinter war der Abstand zu Noble Lips als gute Dritte schon deutlicher vor der Französin Chill Y Flama, die von letzter Stelle nie Chancen auf mehr hatte. Die Favoritin Schneewittchen gab sich bald geschlagen.

 

STIMMEN:

 

Eduardo Pedroza (Jockey von Soreanga): „Sie hat gezeigt, dass sie in diese Klasse gehört, eine wirklich tolle Stute.“

 

Andreas Wöhler (Trainer von Soreanga): „Die Stute hat das letzte Rennen noch gebraucht. Natürlich steuern wir nun den Preis der Diana an.“

Dr. Andreas Jacobs (Besitzer von Soreanga): „Sie hat nun an die Formen aus dem vergangenen Jahr angeknüpft. Ich denke, dass Soreanga noch nicht einmal bei hundert Prozent war. Wir peilen nun die Diana an.“

 

Klaus Hofmann (Besitzer von Believe in Me): „Wenn sie außen gekommen wäre, hätte sie gewonnen. Auch kleine Trainer können schnelle Pferde trainieren.“

 

Andreas Suborics (Trainer von Noble Lips): „Wir hatten einen guten Rennverlauf, nur zu Beginn der Geraden wurde sie etwas irritiert. Unsere Stute war ungefährdete Dritte. Es geht nun in die Diana und dann in den T. von Zastrow Stutenpreis nach Baden-Baden.“

 

England vor Frankreich und Deutschland

 

Eine internationale Angelegenheit war das Sparkasse Holstein-Rennen – Hamburger Stuten Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m), denn die Engländerin Sunlit Uplands (14,8:1-Außenseiterin) holte sich als völlig unterschätztes Pferd die Prüfung gegen die favorisierte Godolphin-Stute Fortuna Diamond aus Frankreich und Mala Wyska als beste Inländerin.

Nach frühem Vorstoß stand die von Stuart C. Williams auf der Insel für Rachel Flynn und Ex-Trainer Rae Guest, der 2025 seine Karriere beendet hatte, locker mit drei Längen Vorsprung durch. Jockey Marco Ghiani hatte alles bestens eingeteilt und sicherte die 32.000 Euro Siegbörse. „Ich war letztes Jahr schon in Düsseldorf, nun habe ich hier in Hamburg ein Grupperennen gewonnen. Ich mag Deutschland“, sagte Ghiani.

„Sunlit Uplands hatte schon 2025 ihr Potenzial angedeutet, und in diesem Jahr war sie zweimal gut platziert in Gruppe- und Listenrennen. Sie wird mit dem Alter immer besser“, fügte Mitbesitzer Rae Guest hinzu.

Begonnen hatte der Derby-Tag mit dem sehr sicheren ersten Karrieretreffer von Stall Grafenbergs Laetitia (3,9:1) mit Martin Seidl für den Kölner Trainer Waldemar Hickst, die sich in einer 2.000 Meter-Prüfung gegen New Rocket und Königin Karlia behauptete. Besitzer ist mit Albrecht Woeste der Ehrenpräsident von Deutscher Galopp.

 

Hamburger Treffer durch Ally McMagic

 

„Die meisten Besitzer kommen aus Hamburg, daher wollten wir hier gewinnen“, schilderte Trainer Pavel Vovcenko nach dem neuerlichen Treffer von Ally McMagic (11.2:1) mit Alexander Pietsch, die für den Stall Rüm Hart schon 2025 hier erfolgreich gewesen war, in einem Ausgleich III über 2.200 Meter. Die Riesenaußenseiterin Pearl of Japan, Obstler und Oriental King komplettierten die Viererwette, die nicht getroffen wurde.

 

Askalon dominiert

 

Start-Ziel war die Erfolgstaktik im Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen (52.000 Euro, 1.600 m), denn der von Peter Schiergen für Philip Baron von Ullmann gesattelte Askalon (4,8:1) wurde den hohen Ambitionen der Wetter gegen Bapp und Nardos vollauf gerecht. Bauyrzhan Murzabayev teilte dem Hengst an der Spitze gegen Bapp und Nardos alles bestens ein. „Es hat bestens gepasst, der Jockey hat ihm ein sehr gutes Rennen serviert“, schilderte Trainer Peter Schiergen.

 

„Onzo“-Jubel im Hapag-Lloyd-Rennen

 

Onzo – diese Bezeichnung steht für „Organisation notleidender Zocker“ und ist der besonders humorvolle Deckname für den Stall von Daniel Delius, dessen Stute La Spezia (6,4:1) unter Leon Wolff das Hapag-Lloyd-Rennen (52.000 Euro, 2.200 m) beherrschte. Nach einem perfekten Rennverlauf verabschiedete sich die Lady deutlich von Charleston und Noyan. „Ich war etwas skeptisch wegen der Distanz, aber sie hatte ja schon in Hannover zuletzt sehr souverän gewonnen und wird immer reifer“, kommentierte Trainer Sascha Smrczek.

 

Katar-Seriensiegerin beeindruckt

 

Im höchstdotierten Rennen für Arabische Vollblüter in Deutschland, dem The President of the United Arab Emirates Cup (Gruppe II, 250.000 Euro, 1.600 m) dominierte mit der Katar-Seriensiegerin Chdia (1,5:1) in den weltberühmten Farben von Wathnan Racing für Star-Trainer Alban de Mieulle mit Weltklasse-Jockey James Doyle gegen Haseef und HM Majdallah. 

 

Eine sensationelle Entwicklung hat die von Gordan Batistic in Iffezheim für den Stall Grey Goose vorbereitete Ostseesonne (3,7:1) genommen, denn in einem 1.600 Meter-Ausgleich III landete die Stute ihren vierten Coup in Serie, nach einem abermals erstklassigen Ritt von Sibylle Vogt. Newkidontheblock, Feuerwehrfelicitas und Belisaire auf Rang zwei bis vier machten die Viererwette rund, die 3.794,4:1 Euro bezahlte.

 

Er scheint die Rennbahn in Hamburg-Horn zu lieben – Windfang, von Bohumil Nedorostek aus Hannover entsandt, holte sich wie schon im Vorjahr eine Prüfung in der Hansestadt. Vorneweg ließ der 6,7:1-Mitfavorit in einem 1.600 Meter-Ausgleich II nichts anbrennen und verwies Mister Phoenix, Needle Drop sowie Anatara auf die nächsten Ränge. 

Einen Erfolgstag hatte auch Jockey Bauyrzhan Murzabayev, der insgesamt drei Treffer am Sonntag feierte.

 

Top-Bilanz

 

Hochzufrieden fiel das Fazit von HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers aus: „Wir hatten heute einen Wettumsatz von 4,8 Mio. Euro, allein 1,5 Mio. Euro kamen aus dem Derby. Rund 20 Mio. Euro wurden im World Pool gewettet, da sind die deutschen Umsätze mit enthalten. Stark waren die Zuwächse am Derby-Tag in der Bahnwette und beim Auslandsumsatz. Bemerkenswert war, dass ein Wetter auf der Rennbahn mit 1,5 Euro Grundeinsatz die Dreierwette im Derby getroffen und 68.000 Euro bekommen hat. Ich bin begeistert, wie toll es gelaufen ist. Ich denke, Herr Matthiessen hat vom Himmel aus die Daumen gedrückt und die richtigen Pferde und Umsätze besorgt. Mein Dank gilt dem gesamten Vorstand und unserem Team.“

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Der von Andreas Wöhler trainierte Dardanos sorgte mit Wladimir Panov für eine sensationellen Coup im IDEE 157. Deutschen Derby in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Der von Andreas Wöhler trainierte Dardanos sorgte mit Wladimir Panov für eine sensationellen Coup im IDEE 157. Deutschen Derby in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Prickelnde “Belohnung” - Jockey Wladimir Panov wurde von den Kollegen nass und lautstark gefeiert für den Derbytriumpf. (Foto: galoppfoto.de)
Prickelnde “Belohnung” - Jockey Wladimir Panov wurde von den Kollegen nass und lautstark gefeiert für den Derbytriumpf. (Foto: galoppfoto.de)
Die stolzen Besitzer des Derbysiegers: Friedrich von Lenthe (li.) und Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel. (Foto: galoppfoto.de)
Die stolzen Besitzer des Derbysiegers: Friedrich von Lenthe (li.) und Dr. Hans-Wilhelm von Jenckel. (Foto: galoppfoto.de)

IDEE 157. Deutsches Derby - Dardanos und Wladimir Panov (Video: Wettstar.de)

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Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

Global Health: Sensationssieger im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis
Die Sonne kommt Sonntag im Pferdeliebe-Herzen

(Hamburg) Was für eine Sensation am regnerischen vorletzten Tag des IDEE Derby-Meetings 2026 am Vortag des IDEE 157. Deutsches Derby: Der 18,9:1-Außenseiter Global Health sorgte im erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) für ein Ergebnis, mit dem wohl nur die wenigsten der 5.680 Besucher am Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn gerechnet hatten.

Doch hinter dem Norweger Ami De Vega hatte der aus der Zucht des Gestüts Ebbesloh stammende und zuletzt für 33.333 Euro nach einem Verkaufsrennen in Frankreich vom Stall H3 Racing der Familie Hettich erworbene fünfjährige Wallach ein ideales Rennen. Erstmals startete Global Health auch unter der Regie des Iffezheimer Trainers Fabian Xaver Weißmeier. Jockey Benjamin Marie, dem wahrlich derzeit alles gelingt, hatte den Ritt von dem verletzten Giovanni Sias übernommen, und kontrollierte vorne auf der Zielgeraden früh die Situation.

 

Leicht mit zweidreiviertel Längen Vorsprung verabschiedete sich Global Health von seinen Gegnern und stand bald als Sensationsgewinner der 40.000 Euro Siegprämie fest. Global Health galt vor zwei Jahren als Derby-Hoffnung, doch gesundheitliche Probleme hatten die großen Pläne lange verhindert. 

 

 

Klassestute Santagada stürmt auf Platz zwei – Derbysieger Hochkönig Vierter

 

Die Klassestute Santagada stürmte mit viel Speed noch auf den Ehrenplatz vor Alleno, der auf vielleicht schon zu weicher Bahn nur noch auf Rang drei vorstieß. Derbysieger Hochkönig musste sich mit Platz vier begnügen, auch er wirkte nie zwingend. Enzian schob sich nur auf Rang fünf vor den nachlassenden Ami De Vega und Wintertraum.

 

STIMMEN:

Benjamin Marie (Jockey von Global Health): „Wir hatten ein perfektes Rennen. Mein Pferd hat sich vorne früh einen Vorteil verschafft. Ich bin sehr happy.“

 

Fabian Xaver Weißmeier (Trainer von Global Health): „Wir haben ihn für 33.333 Euro nach dem Sieg in einem Verkaufsrennen erworben. Er hatte sich bei uns in den zwei Wochen seither sehr gut eingelebt, doch hatte ich befürchtet, dass das Rennen zu früh kommen würde. Dass er dieses Rennen gewonnen hat, ist grandios.“

 

Helmut von Finck (Besitzer von Santagada): „Sie ist schon eine ganz tolle Stute. Wir wollten sie heute von hinten reiten lassen. Sie hat wieder ihr Können unter Beweis gestellt.“

 

Marcel Weiß (Trainer von Alleno): „Der Boden war schon grenzwertig für ihn, da konnte er nicht so beschleunigen wie sonst.“

 

Yasmin Almenräder (Trainerin von Hochkönig): „Er konnte auf diesem Boden nicht entscheidend zulegen. Es fehlte der gewohnte Speed.“

 

Pershing wie eine „Rakete“

 

Natürlich war auch das Rahmenprogramm bestens, u.a. mit zwei Listenrennen, und hier gab es starke Sieger zu bewundern, zunächst bei den Kurzstrecklern: Der Name kommt von einer Mittelstrecken-Rakete, und offenbar besitzt auch die vierjährige Stute Pershing (10,7:1) jede Menge Geschwindigkeit. Im Preis der POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.200 m) dominierte die Lady des Stalles Turffighter von Hans Wirth aus Waghäusel Start-Ziel mit Sibylle Vogt. Nie kam ein Gegner entscheidend an die erstmals in diesem Jahr und erstmals von Erfolgstrainer Marcel Weiß aufgebotene Pershing heran.

 

„Sie kam sehr schnell aus der Startmaschine. Ich hatte aus der Box 14 auch nicht viele andere Möglichkeiten, als selbst zu gehen“, gab Sibylle Vogt später zu. „Ich habe sie immer für eine Sprinterin gehalten. Pershing ist seit drei Monaten bei mir im Stall. Sie hatte sich super eingelebt. Wir steuern nun ein Listenrennen in drei Wochen in München und danach die Goldene Peitsche in Baden-Baden an“, berichtete Marcel Weiß.

Noch sehr viel Boden machte Bacarda als Zweite gut. „Leider hatte sie einen sehr schlechten Rennverlauf, sonst hätte sie gewonnen“, meinte ihr Betreuer Andreas Wöhler. Auch der norwegische Gast Ides Of March hielt auf Rang drei bestens stand. Sibylle Vogt machte direkt anschließend im Hanshin Cup (Ausgleich III, 2.000 m), einem Amazonenreiten die Favoritenwetter mit Sunny Sunshine (2,6:1) glücklich, die für das Gestüt Etzean und Trainer Roland Dzubasz locker zum Zuge kam.

 

Anspruch hat die größte Pferdelunge

 

Eines der traditionsreichsten Rennen in Horn ist der Lange Hamburger (Listenrennen, 30.000 Euro, 3.200 m) der erneut unter dem Patronat von my-be.eu stand. Auf dem schweren Untergrund fühlte sich der fünfjährige Walach Anspruch, den Yasmin Almenräder in Mülheim für Bernd-Rüdiger Gossens und Sandra Hemmers vorbereitet, pudelwohl und zwang auf den letzten Metern die tapfer dagegenhaltende Nastaria noch mit toller Energieleistung in die Knie und bewies eine echte Pferdelunge. „Wir haben ihn vorsichtig aufgebaut, es war genau sein Boden“, schilderte die Trainerin. Jockey Jack Mitchell gab die Partie nie verloren. 

 

Nastaria unterlag in allen Ehren, auch wenn sie den Sieg von 2023 nicht ganz wiederholen konnte. „Auf 3.000 Metern hätte sie gewonnen“, glaubte Besitzer Volker Franz Schleusner. Der Riesenaußenseiter Nachthimmel komplettierte die Dreierwette vor dem von der Spitze enttäuschend früh nachlassenden Favoriten Zuckerhut.

 

Für Trainerin Yasmin Almenräder und Jockey Jack Mitchell kam es aber noch besser, denn auch Montanus (11,1:1) holte sich mit dem 1.600 Meter-Ausgleich I (25.000 Euro) ein Top-Rennen. Auch die 64,5 Kilo störten Susanne Ottofüllings Wallach nicht im Geringsten, so dass er Klaudius und Bowerchalke sicher abfing.

 

Schnelles Kleinkorres-Doppel

 

Begonnen hatte der vorletzte Tag des IDEE Derby-Meetings mit einer großen Überraschung, denn im einleitenden 1.600 Meter-Rennen war Hans Bartls Padme (Quote 18,2:1) sträflich unterschätzt worden. „Als die Lücke aufging, waren wir sofort zur Stelle“, kommentierte Siegjockey Martin Seidl den Erfolg der Außenseiterin aus dem Mülheimer Quartier von Axel Kleinkorres.

 

Und auch eine halbe Stunde später durfte der Coach aufs Treppchen, denn passenderweise triumphierte der dreijährige Hengst Alsterjung (20,7:1) in Hamburg. Unter Leon Wolff holte sich der Hengst des Mülheimer Turfsyndikats 5 eine 2.200 Meter-Prüfung trotz längerer Pause und bestätigte die Meinung, die man stets auf ihn hatte.

 

Erfolgsteam gewinnt immer weiter

 

Unübertroffen ist die Stallform des Kölner Trainers Andreas Suborics und des bei ihm beschäftigten französischen Jockeys Benjamin Marie. Völlig souverän holte sich dieses Erfolgsteam mit World Vision (4,3:1) einen 25.000 Euro-Ausgleich I über 2.200 Meter gegen Why Limit und Sedano in der Außenspur. Besitzer Achim Weyrauch machte zeitgleich eine Radtour am Brenner. „World Vision hatte sich dieses Jahr noch einmal verbessert“, erklärte Andreas Suborics nach seinem vierten Meetingstreffer.

 

Für emotionale Momente sorgte zum Abschluss der Sieg von Maidstone (4,4:1), der in einem 1.600 Meter-Handicap mit Thore Hammer-Hansen im Sattel nicht nur für den dritten Tagestreffer von Trainerin Yasmin Almenräder sorgte, sondern für Besitzer Robin Weber triumphierte, der seit seinem schweren Sturz im vergangenen Jahr auf den Rollstuhl angewiesen ist, aber seine Situation bemerkenswert meistert.

 

 

Wettumsatz trotz widrigen Wetters stark

 

Der Wettumsatz in den zehn Rennen am Samstag belief sich trotz leider sehr widriger Wetterverhältnissen auf 605.400,80 Euro. Das ist trotz zweier Rennen weniger als 2025 eine Steigerung von 20 Prozent. Der Bahnumsatz blieb konstant. „Wir hatten ein enorm gutes Wettpublikum heute“, zog HRC-Schatzmeister Johann-Heinrich Riekers ein sehr positives Fazit.

 

Großes Finale mit dem IDEE 157. Deutsches Derby

 

Der vierte und letzte Renntag des IDEE Derby-Meetings findet am Sonntag, 05. Juli 2026, mit dem wichtigsten Galopprennen des Jahres hierzulande statt – dem IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m). Insgesamt stehen zwölf Rennen auf der Top-Karte, der erste Start ist für 11:14 Uhr terminiert. Für Kurzentschlossene sind noch Tickets an den Tageskassen verfügbar.

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Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Global Health war der Überraschungssieger im Wettstar.de - Großer Hanse-Preis am Samstag auf der Rennbahn Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Er hatte die Top-Ausdauer - der fünf Jahre alte Anspruch aus dem Quartier von Yasmin Almenräder holte sich auf den letzten Metern den Triumph im my.bed.eu - Langer Hamburger über 3.200 Meter. (Foto: galoppfoto.de)

Global Health, Benjamin Marie - Wettstar.de - Grosser Hansa-Preis (Video: Wettstar.de)

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Nach Foto-Finish: Dreijähriger Seguro der „Lotto-Gewinner“ von Horn!

Nach Foto-Finish: Dreijähriger Seguro der „Lotto-Gewinner“ von Horn!

(Hamburg) Schon drei Tage vor dem IDEE 157. Deutschen Derby erlebte das Publikum am Donnerstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn eine Glanzleistung eines dreijährigen Pferdes: Der von Andreas Suborics in Köln für den Stall Simply Red des Rastatter Steuerberaters Thomas Schäffer (auch Züchter) trainierte Seguro (3,5:1) brachte vor 5.250 Zuschauern das Kunststück fertig, als einziger Vertreter des Derby-Jahrgangs im Grossen Preis von Lotto Hamburg die älteren Top-Galopper zu bezwingen.

 

Unter dem Franzosen Benjamin Marie, der eine tolle erste Saison in Deutschland hinlegt und später auch mit Ginger Ale (5,2:1) in einem 1.200 Meter-Ausgleich III siegte, brachte Seguro, dessen Betreuer seinen fünften Gruppe-Erfolg in 2026 feierte, in einem dramatischen Finish einen minimalen Vorteil und die 32.000 Euro Siegprämie nach Hause. Beim siebten Start war es der dritte Treffer für den Romasised-Sohn, der zuletzt schon im Japan Racing Association Derby-Trial in Baden-Baden aufgetrumpft hatte.

 

Packendes Finish

 

Es war ein hartes Stück Arbeit und ein Thriller der Extraklasse, denn nur ein kurzer Kopf trennte den stets prominent postierten Seguro von der kurz in Sicherheit geglaubten Außenseiterin Soft Winds, die sich glänzend verkaufte, und dem einen weiteren kurzen Kopf zurück folgenden Delgardo, der ebenfalls eine exzellente Partie lieferte. Der Favorit Lazio musste als Vierter zuviel Boden gutmachen, während der lange gefährlich wirkende Atoso erst zuletzt nicht mehr weiterkam und Platz fünf belegte.

 

STIMMEN:

 

Benjamin Marie (Jockey von Seguro): „Ich war mir ziemlich sicher, dass wir gewonnen hatten, wollte aber zur Sicherheit auf das Zielfoto warten. Seguro war noch etwas unreif, hat aber toll gekämpft.“

 

Andreas Suborics (Trainer von Seguro): „Wenn mir jemand vor dem Rennen gesagt hätte, dass wir Dritter gegen gestandene Gruppe-Pferde werden, wäre ich sehr zufrieden gewesen. Im Finish war Seguro noch etwas grün und fiel schon auf den dritten Platz zurück. Benjamin hat ihn noch einmal zusammengestellt und mit Schwung nach vorne gebracht. Wir steuern nun den Dallmayr-Preis und eventuell den Preis von Europa an.“

 

Gregor Baum (Besitzer von Soft Winds): „Die Stute kam aus dem Ausgleich I und hat super gekämpft. Wir sind total zufrieden, denn wir hatten sie für das Rennen nur nachgenannt, da sie so gut drauf war und wir keine Alternative hatten“

 

Friedrich von Lenthe (Mitbesitzer von Delgardo): „Das war eine sehr starke Leistung. Leider kam er etwas spät frei, hat aber groß dagegen gehalten.“

 

Klaus Hofmann (Besitzer von Lazio): „Von so weit hinten konnte man heute bei dem langsamen Tempo nicht mehr gewinnen.“

 

Erster Trainer-Erfolg für Stefanie Koyuncu

 

Mit insgesamt 16 Rennen war der Donnerstag der mit Abstand längste Renntag des IDEE Derby-Meetings 2026. Gleich zu Beginn der PMU-Rennen (die ersten Prüfungen wurden auch nach Frankreich übertragen) durfte sich die in Krefeld ansässige Stefanie Koyuncu über den ersten Erfolg ihrer Trainer-Karriere freuen. Die ehemalige Reiterin hatte Square du Temple (2,3:1) mit Eduardo Pedroza in einem 1.200 Meter-Rennen gesattelt, dessen Start-Ziel-Sieg nie in Bedrängnis geriet.

 

Tango Dancer tanzt die Gegner aus

 

Sandra Gräfin von Norman ist die Besitzerin des Stalles Schalkmädchen, und mit dem 30.000 Euro-BBAG-Auktionskauf Tango Dancer (3,2:1) scheint sie einen vielversprechenden Zweijährigen ihr eigen zu nennen. Mit bemerkenswertem Speed schob sich der Alson-Sohn beim ersten Karrierestart in einem 1.400 Meter-Rennen, das an den viel zu früh verstorbenen Trainer Uwe Stoltefuß erinnerte, noch an der Favoritin Königin Ayda vorbei. „Wir hatten Mumm auf den Hengst. Er hatte mir zu Hause sehr gut gefallen“, gab Trainer Maxim Pecheur zu, der seine Pferde im Gestüt Röttgen vorbereitet. Platz drei ging mit Marisa an den ersten in Deutschland gelaufenen Nachkommen von Arc-Sieger Torquator Tasso.

 

Mehrere Überraschungen am Toto

 

Die Freunde von Außenseitern kamen mehrfach auf ihre Kosten: Bella Sheila, die Esentur Turganaaly Uulu für den Hoppegartener Trainer Roland Dzubasz steuerte, triumphierte zur Quote von 16,2:1: Euro in einem 2.850 Meter-Handicap. Sogar 23,9:1 Euro gab es auf den Start-Ziel-Treffer der von Oliver Schnakenberg aufgebotenen Lady Matilda mit Benjamin Marie in einem 1.200 Meter-Ausgleich IV. Die Viererwette mit Nero Imperator, Many A Year und Lady Lovebug auf den nächsten Plätzen bezahlte 40.000:1 Euro.

 

Nimczyk mit zwei Treffern 

 

Vier Trabrennen bildeten eine wichtige Zwischenetappe des Renntages. Hier durfte sich Michael Nimczyk mit Uberlandia und Tonga gleich über zwei Erfolge freuen.

 

Veteran mit Nachwuchsreiterin top

 

Das ehemalige Gruppe-Pferd Mansour (3,1:1) fügte in einem Lauf zum Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung über 2.200 Meter dem Top-Favoriten Any Moon eine Niederlage zu. Start-Ziel bewies Lize Ghys-Dieteren auf dem Neunjährigen aus dem Stall von Pavel Vovcenko viel Übersicht. Sie sicherte sich zudem einen Lauf zur Fegentri-WM der Amateurrennreiterinnen auf Christian Sprengels Znoop Digger (4,8:1). 

 

Trotz einer überlangen Pause ließ sich der ebenfalls in Grupperennen erprobte Serienadler (1,7:1-Favorit) ein maßgeschneidertes 1.600 Meter-Rennen nicht nehmen. Mit Sibylle Vogt war der von Marcel Weiß aufgebotene Wallach bald souverän. Die V4-Wette in den letzten vier Rennen brachte 4.185,9:1 Euro. 

 

Der Wettumsatz in den 16 Rennen (zwölf Galopp- und vier Trabrennen) belief sich auf 412.358,51 Euro.

 

Dritter Renntag am Samstag

 

Der dritte Renntag des IDEE Derby-Meetings findet am Samstag, 04. Juli 2026, mit dem WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) als Highlight statt. Um 10:42 Uhr startet das erste der insgesamt zehn Rennen.

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Seguro aus dem Trainingsquartier von Andreas Suborics war der Überraschungssieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg beim IDEE Derby-Meeting. (Foto: galoppfoto.de)
Seguro aus dem Trainingsquartier von Andreas Suborics war der Überraschungssieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg beim IDEE Derby-Meeting. (Foto: galoppfoto.de)

Seguro - Grosser-Preis von Lotto Hamburg  (Video: Wettstar.de)

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Galopp-Stars beim Warm-up zum IDEE 157. Deutschen Derby im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

Galopp-Stars beim Warm-up zum IDEE 157. Deutschen Derby im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

(Hamburg)  Was für ein Auftakt zum großen Wochenende rund um das IDEE 157. Deutsches Derby auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Bereits am Samstag treffen sich Galopp-Stars im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m).


Die Siegerliste des erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten Rennens ist wie das Who is Who des deutschen Galopprennsports. Man denke nur an den zweifachen Gewinner Protectionist, der sich als erstes deutsches Pferd den Melbourne Cup holte, oder Torquator Tasso, den Sieger von 2023, der als drittes deutsches Pferd den Prix de l‘ Arc de Triomphe gewann.

 

Hochkönig zurück in Hamburg!

 

Die Besetzung lässt kaum Wünsche offen, zumal etliche stark profilierte Kandidaten nach Hamburg zurückkehren. Allen voran natürlich Hochkönig, der viel umjubelte Derby-Sieger 2025. Unter Nina Baltromei sorgte er für den ersten Triumph einer Frau im Blauen Band als Reiterin. Leider muss die Amazone verletzungsbedingt länger pausieren. Der Engländer Jack Mitchell übernimmt wieder den Ritt. Zuletzt war er mit Hochkönig schon guter Zweiter im Sauren Dachfonds Preis in Köln hinter Gestüt Ittlingens Alleno (Sibylle Vogt), einem der Überflieger dieser Saison, der erneut ein starker Gegner sein dürfte.


Stuten-Power verspricht Gestüt Park Wiedingens großartige und mehrfache Gruppesiegerin Santagada (Bauyrzhan Murzabayev), die sich hier vor genau einem Jahr die Japan Racing Association – Hamburger Stuten Meile sicherte. Mit dem Derby-Vierten Enzian (Thore Hammer-Hansen) und dem aktuellen Listensieger Wintertraum (Rene Piechuklek) sind weitere Asse im Aufgebot.

 

10 Rennen mit starkem Rahmenprogramm

 

Natürlich ist auch Rahmenprogramm am dritten Tag des IDEE Derby-Meetings vorzüglich. Zehn Rennen werden ab 10:42 Uhr ausgetragen (mehrere Prüfungen werden auch nach Frankreich übertragen). Die Highlights des Rahmenprogramms werden auf den unterschiedlichsten Distanzen gelaufen. Im Preis der POWER Personen -Objekt-Werkschutz GmbH – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.200 m) geben sich bewährte Kurzstreckler wie Vorjahressieger Schützenzauber (Bauyrzhan Murzabayev), Wikinger (Thore Hammer-Hansen) oder War Bride (Jack Mitchell) die Ehre. 


Mit einer Strecke von 3.200 Metern wird der my bed.eu – Langer Hamburger (Listenrennen, 30.000 Euro) das längste Rennen des Meetings sein. Hier ist mit Zuckerhut (Bauyrzhan Murzabayev) unter anderem der Derby-Favorit und Derby-Sechste aus 2025 mit von der Partie. 


Alle Rennen dieses Premium-Renntages sind mit mindestens 15.000 Euro dotiert. Es gibt es zwei mit je 25.000 Euro ausgestattete Ausgleiche I. Die Viererwette wird dreimal angeboten – mit Poolgarantien von jeweils 10.000 Euro in den Rennen 3,5 und 10. 10.000 Euro stehen auch über der V4-Wette in den Rennen 7 bis 10.

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Kommt am Samstag nach Hamburg: Derbysieger Hochkönig - hier mit Joana Glienke und Jasmin Beetz - wird im Wettstar.de - Großer Hansa-Preis - an den Start gehen. (Foto: galoppfoto.de)
Kommt am Samstag nach Hamburg: Derbysieger Hochkönig - hier mit Joana Glienke und Jasmin Beetz - wird im Wettstar.de - Großer Hansa-Preis - an den Start gehen. (Foto: galoppfoto.de)

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Fehmarn Pferde Festival – Part II mit Pi & Pa

Part II mit Pi & Pa

(Fehmarn) Das traditionsreiche Fehmarn-Pferde-Festival  strebt Part 2 entgegen: Nach dem erfolgreichen springsportlichen Auftakt folgt nun Dressur pur vom 3. – 5. Juli im neuen Reitsportzentrum. 18 Prüfungen bis zum erstmals ausgeschriebenen Kurz-Grand Prix Kl. S auf Drei-Sterne-Niveau unterstreichen die Ambitionen des Fehmarnschen RRV, der Dressur eine perfekte Bühne zu geben.


Sportliches Niveau mit Strahlkraft

Mit zahlreichen Prüfungen vom Nachwuchsbereich bis hin zum Kurz Grand Prix bietet das Turnier ein sportliches Niveau, das weit über die Region hinaus strahlt. Insgesamt sechs Prüfungen in der schweren Klasse werden auf der Ostseeinsel angeboten und unterhalb dieser Klasse ein breites Angebot von Dressurpferdeprüfungen für die jungen Pferde über A- und L-Dressuren, sowie Sichtungen zur DJM Dressur. Kurz und gut: Fehmarns Pferde Festival bildet eine große Bandbreite ab.

   

Schleswig-Holstein Nachwuchschampionat feiert Premiere 

Eine besondere Premiere feiert in diesem Jahr das Schleswig-Holstein Nachwuchschampionat, welches erstmals auf der Ostseeinsel ausgetragen wird. Damit erhält die Veranstaltung eine weitere bedeutende sportliche Komponente und stellt den talentiertesten jüngsten Athleten des Landes eine attraktive Bühne, um im U14/U15 Pony- und U15 Pferdebereich ihr Können unter Beweis zu stellen.


Fehmarns Fahnen werden hier in der Jugend u.a. vertreten durch Lilly Elisabeth Marquardt (dreimalige Schleswig-Holstein Nachwuchschampionesse und Pony- Landesmeisterin), sowie Carolin von Ludowig, die mit „Divero“ schon das Nachwuchschampionat und auch die Landesmeisterschaft der Children gewinnen konnte und in vergangener Saison auch Gold im Bereich der Junioren ihrer Titelsammlung hinzufügte. Beide gehören zu den vielversprechenden Talenten auf Bundesebene und unterstreichen die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des FRRV. Diese resümierte letztes Jahr in Bad Segeberg zu ihrem Höhepunkt mit dem Sieg im Abteilungswettkampf um die Landesstandarte bei den Junioren. Auch die Senioren sicherten sich den begehrten Titel in diesem Traditionswettkampf und wurden dafür jüngst zu Fehmarns Mannschaft des Jahres auserkoren.


Dr. Julia zur Linden repräsentiert als erfolgreichste Dressurreiterin in der schweren Klasse den Verein. Mit ihrem „Baxter“ hat sich die Fachärztin für Augenheilkunde in der letzten Saison in nur drei Monaten das Goldene Reitabzeichen erritten und sitzt nach der Babypause nun wieder im Sattel.

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Dressursport pur dominiert von Freitag bis Sonntag auf der Ostseeinsel Fehmarn. Das Pferde Festival glänzt mit Prüfungen bis zum Kurz-Grand-Prix. (Foto: FRRV)
Dressursport pur dominiert von Freitag bis Sonntag auf der Ostseeinsel Fehmarn. Das Pferde Festival glänzt mit Prüfungen bis zum Kurz-Grand-Prix. (Foto: FRRV)

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Favoritensieg durch Innora zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings 2026

Favoritensieg durch Innora zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings 2026

(Hamburg)  Favoritensieg im Highlight zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Im Sparkasse Holstein-Cup – Hamburger Stuten-Cup (Listenrennen, 30.000 Euro, 2.200 m), der wie alle anderen Rennen vom vergangenen Hitze-Sonntag auf den Mittwochabend verlegt worden war, triumphierte mit der 2,8:1-Chance Innora die letztjährige Zweite aus dem Henkel – Preis der Diana, dem Stuten-Derby. 

 

Jockey Leon Wolff servierte der im Besitz des Stalles Route 66 und von Bernd Reese stehenden vierjährigen Lord of England-Tochter aus der Zucht des Gestüts Elsetal an der Spitze ein optimales Rennen. Nie geriet der Vorteil der von Henk Grewe in Köln vorbereiteten Innora in Gefahr. Dreidreiviertel Längen trennten sie am Ende von der Konkurrenz.

„Jedes Rennen muss erst einmal gewonnen werden, aber sie hat alles schön gemacht. Die Art und Weise hat mir gefallen“, erzählte Jockey Leon Wolff. „Das war ein verdienter Erfolg. Innora stand auch sehr günstig vom Gewicht im Rennen. Es hat sich ausgezahlt, dass wir ihr zwischendurch eine längere Pause im Gestüt gegeben haben. Nun ist das Fürstenberg-Rennen in Hoppegarten das nächste Ziel“, fügte Mitbesitzer Sepp Hellmich an.

Princess Valentina mit starkem Endspurt

Als Einzige kam die einmal mehr heran stürmende Princess Valentina von weit hinten als Zweite noch ins Bild. „Die Gegnerin ist vorne wieder abgesprungen, aber ihre Leistung war wieder stark“, signalisierte Mitbesitzer David Schön. Dune, die als stets prominente Dritte das starke Ergebnis für Trainer Henk Grewe komplettierte, kam erst spät nicht weiter, wehrte jedoch Aglaia noch ab. Ruby Lips fand bei eher ruhigem Tempo ebenso wenig in die Partie wie Namouria.

Schnelle drei Treffer für Thore Hammer-Hansen

Alles andere als unerwartet war der Erfolg der von Jean-Pierre Carvalho in Mülheim trainierten Djaveria (2,9;1) unter Thore Hammer-Hansen im einleitenden 1.600 Meter-Rennen. Die Stute des Stalles tmb kam gegen den lange führenden Age of Aquarius noch sicher hin. Hammer-Hansen legte eine Stunde später mit der Start-Ziel nie zu gefährdenden Whywhywhy Delilah (2,2:1) für die Düsseldorfer Betreuerin Katja Gernreich im 1.350 Meter-Ausgleich III gegen Nation of Stars und Luzum gleich nach.

Aber Thore Hammer-Hansen war weiter in Sieglaune, denn mit Wildpfad (4,6:1) für Besitzertrainerin Anneliese Bollien in einem 2.200 Meter-Handicap bedeutete schon Treffer Nummer drei für den Championjockey.

Riesen-Überraschung durch Emmeci

Der Erfolg von Emmeci (Martin Seidl) zur Quote von 26:1 als längster Außenseiter im über weite 3.200 Meter führenden Ausgleich II war die erste große Überraschung des IDEE Derby-Meetings 2026. Mit tollem Endspurt zwang der Wallach noch die Favoriten Almenkönig und Saralina in die Knie. „Er braucht den weichen Boden und ganz weite Wege“, erklärte Trainer Frank Fuhrmann.

Sky Emperor auch im hohen Alter voller Enthusiasmus

So ganz nach dem Geschmack von Sky Emperor (15,5:1) war der zwischenzeitliche Regen in Horn, denn der immerhin schon neunjährige Wallach aus dem Hoppegartener Quartier von Rolanz Dzubasz zeigte im Ausgleich III über 1.800 Meter auf passendem Untergrund, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Mit viel Kampfgeist verdrängte er unter Sibylle Vogt noch Alatemagicbaby, Galactica al Gunay und Son of England. Die Viererwette kletterte auf 12.911,5:1 Euro. Züchter von Sky Emperor ist mit Gunther Barth der Rennkommentator aus Hoppegarten.



Einen Tag, den Silke Brüggemann nie vergessen wird

Eine echte Sensation gab es in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV, denn der von Silke Brüggemann in Sassenberg vorbereitete Poet’s Realm (Eduardo Pedroza) brachte die stolze Quote von 32,2:1 Euro. Nie vergessen dürfte die Besitzertrainerin diesen Tag, denn gleich anschließend feierte sie mit Orthos (Leon Wolff, 10,8:1) in einem Handicap über 1.350 Meter sogar noch einen zweiten Treffer. „Das habe ich bisher nur einmal vor ungefähr zehn Jahren in Köln geschafft“, meinte Silke Brüggemann, die gerade einmal drei Startpferde im Stall hat. Die Viererwette komplettierten Emjaytwentythree, Fumagalli und With Annie Luck – die Quote: 3.351:1 Euro. Die V4-Wette in den Rennen 6-9 belief sich auf 6.319,20:1 Euro. Der Wettumsatz in den neun Rennen am Mittwoch betrug 385.460 Euro.

16 Rennen am Donnerstag

Der nächste Renntag des IDEE Derby-Meetings ist bereits am morgigen Donnerstag, 02. Juli 2026, auch der umfangreichste Renntag mit insgesamt 16 Rennen (Galopp- und Trab) rund um den Grossen Preis von Lotto Hamburg. Der erste Start erfolgt um 11:20 Uhr.

 

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Perfektes Rennen, perfekte Form: Innora gewann unter Leon Wolff den Sparkasse Holstein-Cup. (Foto: galoppfoto.de)
Perfektes Rennen, perfekte Form: Innora gewann unter Leon Wolff den Sparkasse Holstein-Cup. (Foto: galoppfoto.de)
Innoras Mitbesitzer Sepp Hellmich mit Pflegerin und Jockey Leon Wolff in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)
Innoras Mitbesitzer Sepp Hellmich mit Pflegerin und Jockey Leon Wolff in Hamburg. (Foto: galoppfoto.de)

Innora IDEE Derby-Meeting – Sparkasse Holstein Cup 
(Video: Wettstar.de)

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Quest the Moon: Der große Triumph eines Herzenspferdes beim Hamburg-Finale

Es war der Sieg eines absoluten Herzenspferdes im finalen Highlight am Abschluss-Dienstag des IDEE Derby-Meetings 2025 vor 5.128 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Im reifen Alter von neun Jahren triumphierte der im Besitz des Stalles Salzburg von Schlafmöbel-Unternehmer Hans-Gerd Wernicke stehende und von Sarah Steinberg in München trainierte Quest the Moon (5,8:1) den Grossen Preis von LOTTO Hamburg. Der Sohn des früheren Derbysiegers Sea the Moon aus der Zucht des Gestüts Görlsdorf gewann bei strömendem Regen unter seinem kongenialen Partner Rene Piechulek dieses mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 2.000 Meter.

Grandiose Aufholjagd

Von einem der letzten Plätze spurtete der in vielen Grand Prix-Rennen erfolgreiche Wallach beim 30. Karrierestart und neunten Erfolg nach einer großen Kampfpartie an Wintertraum, der außen riesige Szenen hatte, vorbei. Sicher, eindreiviertel Längen – so lautete der Richterspruch. 32.000 Euro gab es als Preisgeld für Quest the Moon, der seine Gewinnsumme auf 448.780 Euro steigerte.

„Es ist mir eine besondere Freude, hier mein bestes Pferd als Sieger vom Platz zu holen“, sagte Besitzer Hans-Gerd Wernicke. „Es ist unglaublich, wie er uns immer wieder überrascht. Bei dem Wetter hatte ich nicht mit solch einem Erfolg gerechnet, auch wenn Quest the Moon weichen Boden mag. Die Nationalhymne hatte ich schon länger nicht mehr für eines meiner Pferde gehört.“

Jockey Rene Piechulek meinte: „Eigentlich ist er gut vom Start gekommen, doch als es einige Positionsgerangel gab, habe ich ihn hinten eingeparkt. Auf der Geraden hat er mir so ein geiles Gefühl gegeben. Dieses Pferd bedeutet mir alles.“ Und Trainerin Sarah Steinberg, die Lebensgefährtin von Rene Piechulek, erläuterte: „Der Regen kam uns entgehen. Es ist sagenhaft, wie er immer wieder Top-Leistungen abruft in diesem Alter. Wir haben nun einige Optionen, eine Nennung besitzt er für Baden-Baden.“

Wintertraum lief als Zweiter ebenfalls sehr gut. „Zuletzt in Italien war er verschleimt. Heute hat er wieder eine starke Leistung geboten.“ Die favorisierte Stute Egina kam spät noch auf Platz drei. „Sie hatte im Schlussbogen einen Schwächemoment, aber am Ende noch stark angepackt“, versicherte Jockey Andrasch Starke. Dicht auf waren auch die lange prominenten Daydream Express und Vorjahressieger Atoso.

Favoritensiege zu Beginn

Begonnen hatte der zweigeteilte Finaltag mit fünf nach Frankreich in die rund 13.000 Wettannahmestellen übertragenen Prüfungen, ehe es nach einer längeren Pause mit sechs Rennen weiterging.

Standesgemäß war der Auftakt durch den hochüberlegenen Sechs-Längen-Treffer der 1,4:1-Favoritin Marmara Star (Esentur Turganaaly Uulu) gegen Wazlaw und Raffinesse in einer 2.000 Meter-Konkurrenz. Trainer Bohumil Nedorostek, für den es hier blendend lief, sagte: „Sie vertritt andere Klasse. Wir haben sie langsam aufgebaut und ihr hier eine leichte Aufgabe gegeben.“

Die Favoritenwetter kamen auch in einem 2.400 Meter-Rennen zum Zuge, denn der auf 1,8:1 heruntergewettete Adlerstolz, den Peter Schiergen für den Stall Nizza des Freiburger Privatbankier Jürgen Imm vorbereitet, hatte bei seinem ersten Karrieresieg über Celestial Star und Rheinland keine Schwierigkeiten. „Wir haben es heute zum ersten Mal mit Scheuklappen versucht. Bei ihm sollte noch Luft nach oben vorhanden sein.“

Toller Einstand für Ali

Mehrfach hatte Ali (4,2:1) nicht das Glück auf seiner Seite gehabt, doch in einem 1.400 Meter-Rennen fand der vierjährige Wallach unter Martin Seidl ein passendes Rennen vor, und dies für seinen neuen Besitzer, den Stall Königsdrachen des Krefelder Präsidenten Horst Wittfeld. Ganz zuletzt schob sich der Mitfavorit noch an Duras vorbei. „Der bisherige Besitzer hatte andere Ambitionen, und Herr Wittfeld hat Ali erfreulicherweise übernommen. In Baden-Baden hatte er viel Pech gehabt, und in Frankreich war es schwerer“, berichtete Trainerin Erika Mäder.

Zu einem frühen Doppeltreffer und dem vierten Meetingssieg insgesamt kam der Hannoversche Trainer Bohumil Nedorostek in einer 1.800 Meter-Prüfung dank Son of England (4,6:1), der mit David Liska auch den nach Startverlust stark debütierenden Außenseiter Wilddieb sowie Akua’daro sicher überrollte.

Hamburger Besitzer jubeln

Mit Ally McMagic (17,5:1), die dem Hamburger Stall Rüm Hart gehört, unter Alexander Pietsch hatten in einem 1.800 Meter-Ausgleich III nur wenige Wetter gerechnet, doch sorgte die Stute nach Sword Heart am Eröffnungstag für den zweiten Meetingstreffer des Stalles Rüm Hart. „Nach den letzten beiden Formen konnte man mit ihr nicht rechnen, aber sie hat sich offenbar gefunden“, meinte ihr Betreuer Pavel Vovcenko.

Champion Thore Hammer-Hansen zeigte in einem 1.400 Meter-Ausgleich III einen bärenstarken Ritt, als er die Schimmelstute Kane Ore (5,4:1) noch gegen Noshowlikeajoeshow, Nation of Stars und Repute zum Erfolg führte. „Der Jockey hat eine schöne Spur gefunden. Auf abgetrocknetem Boden ist sie noch besser“, signalisierte Trainer Dominik Moser (Schneverdingen). Die Viererwette brachte 1.135,4:1 Euro.

Espero brilliert für das Gestüt Paschberg

In Erinnerung an die Turf-Legende war das Hein Bollow-Memorial (Ausgleich I, 20.000 Euro, 1.400 m) wurde ein weiteres Highlight des Tages gelaufen. Und Espero (4,7:1) aus dem Gestüt Paschberg in Brackel brillierte mit einem beeindruckenden Sieg nach einem Klasseritt von Lilli-Marie Engels, die Montanus und Cortado sowie die Favoritin Red Pixie souverän stehenließ. Espero markierte einen weiteren Treffer für den Bremer Coach Pavel Vovcenko. Seine Einschätzung: „Zuletzt in Köln war er schon moralischer Sieger gewesen. Heute wurde er optimal geritten. Eventuell steuern wir nun ein Listenrennen in Hoppegarten an.“

Das zum Abschluss vorgesehene Seejagdrennen war wegen behördlicher Auflagen auf die Flachbahn verlegt worden. Der Weilerswist-Trainer Christian von der Recke stellte mit Lusitanien (7:1), dem Robin Weber vorne alles bestens einteilte, und Mitchouka die beiden Erstplatzierten. Elegant Fighter belegte Rang drei.

Dr. Peter Wind: 40 Jahre Rennbahnarzt in Horn

Für sein 40-jähriges Jubiläum als Rennbahnarzt auf der Rennbahn in Hamburg-Horn wurde Dr. Peter Wind ausgezeichnet. Seit 1985 wirkt er in dieser so bedeutenden Funktion. Als Auszeichnung erhielt der allseits hochgeschätzte Mediziner unter anderem ein Schild mit der Inschrift: Dr. Peter Wind, Rennbahnarzt, auf die nächsten 40 Jahre!

Letzter Einsatz in Hamburg für Hans Römers

Seinen letzten Einsatz in der Hamburger Rennleitung hatte Hans Römers. Seit 1973 war er auf der Derby-Bahn im Dienst. Auch ihm gilt der große Dank des Hamburger Renn-Clubs.

Positives Fazit

Der Wettumsatz in den elf Rennen am Finaltag belief sich auf 353.132,15 Euro. Insgesamt flossen beim IDEE Derby-Meeting 2,89 Mio. Euro durch die Wettkassen.  Der Umsatz bewegte sich damit auf Vorjahres-Niveau. Ein großer Umsatztreiber war der World Pool, der für eine weitere Erhöhung der Erträge auch zur Förderung des deutschen Galopprennsports gesorgt hat.

Adrie de Vries und Yasmin Almenräder die Champions

Meetingschampions wurden Adrie de Vries (6 Siege) bei den Jockeys und Yasmin Almenräder (4 Siege), die Betreuerin von Derbysieger Hochkönig, bei den Trainern. Den Pressecup sicherte sich Jens Sorge von der Dresdner Morgenpost.


Quest the Moon, Sieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg, mit Jockey Rene Piechulek und Trainerin Sarah Steinberg. (Foto: galoppfoto.de)
Quest the Moon, Sieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg, mit Jockey Rene Piechulek und Trainerin Sarah Steinberg. (Foto: galoppfoto.de)
War extra angereist: Hans-Gerd Wernicke, Besitzer von Quest the Moon, freute sich riesig über den Gruppe-Treffer seines neun Jahre alten Wallachs. (Foto: galoppfoto.de)
War extra angereist: Hans-Gerd Wernicke, Besitzer von Quest the Moon, freute sich riesig über den Gruppe-Treffer seines neun Jahre alten Wallachs. (Foto: galoppfoto.de)
Quest the Moon – Rene Piechulek – Großer Preis von Lotto Hamburg 2025
https://www.youtube.com/watch?v=f-UxNcbbqYY
(Video: Wettstar.de)



IDEE Derby-Meeting: Umsatzziele erreicht – historisches Derby zelebriert   

(Hamburg) Für den Schatzmeister des Hamburger Renn-Clubs e.V. (HRC), Johann-Heinrich Riekers,  standen zwei Themen besonders im Fokus: Das IDEE 156. Deutsche Derby mit dem Sieg von Hochkönig und Nina Baltromei ist ein geschichtsträchtiges, denn erstmals seit Bestehen des Derbys hat eine Frau gewinnen können und die Besucher/innen auf der Bahn in helle Begeisterung versetzt. Riekers: “Eine unglaubliche, wunderbare Stimmung.” Wirtschaftlich wird das IDEE Derby-Meeting mit einem Umsatz von knapp drei Millionen Euro nach fünf Renntagen abschliessen. 

Die erste Bilanz des IDEE Derby-Meetings 2025 umfasst jedoch weit mehr. “Wir haben im Vorfeld auch Kritik erhalten, weil wir der durch die Dachverbände vorgeschlagenen Umverteilung der Renntage zugestimmt haben,” so Hans-Ludolf Matthiessen, Vorsitzender des HRC und weiter: “Zu diesem Zeitpunkt können wir festhalten, dass es durchaus Optimierungsbedarf gibt, aber die Kritik von außen nicht gerechtfertigt ist. Eines der Ziele war, das Derby auf kaum genutztem Boden zu laufen und das ist ja auch erreicht worden. Wir haben in Hamburg eben auch den seltenen Vorteil, zusätzlich eine Innenbahn zu haben.” Die Terminierung des IDEE Derby-Meetings 2026 ist – vorläufig –  noch gar kein Thema, denn der HRC hat mehrere Termin-Optionen ins Auge gefasst. Bis zum 30. Juni müssen Renntermine beim Dachverband Deutscher Galopp angemeldet werden. Für die Verteilung und Gestaltung der Renntage gebe es mehrere Optionen.

Erfreut registrierte der Chef des Meetings in Hamburg-Horn überdies den gestiegenen Bahnumsatz in der Hansestadt, vor allem im IDEE 156. Deutschen Derby legte der Anteil der Sieg-Platz-Wetten um zehn Prozent zu. Matthiessen: “Das ist ein sehr gutes Signal, weil wir ja Publikum und Atmosphäre auf der Rennbahn haben wollen und uns auch neue Besucher/innen wünschen.”

Ein großer Erfolg war erneut die Einbindung des Derbytages in den World Pool, also den weltweiten Wettpool. In Hongkong wurden mit fünf Rennen des Derbytages rund 15 Millionen Euro Umsatz erzielt, das Derby stand dabei im Mittelpunkt. Aus diesen Einnahmen werden prozentual Anteile nach Deutschland abgeführt, die der Finanzierung von Investitionen der Rennveranstalter zukommen und zu einem kleineren Anteil auch an den HRC. Insgesamt, so unterstrich Hans-Ludolf Matthiessen, diene diese Einbindung auch dem internationalen Image des deutschen Galopp-Sports.

Geschichtsträchtiges Derby

Mit dem ersten Sieg einer Frau im Deutschen Derby nach 155 Jahren schrieb die 27-jährige Nina Baltromei  auf Hochkönig Geschichte. “Die Nina-Nina-Rufe auf der Tribüne haben verdeutlicht, wie sehr die Menschen dieses Rennen mitgerissen und begeistert hat”, so Johann-Heinrich Riekers, “das war am Sonntag das stimmungsmäßig vielleicht beste Derby seit 1999.” Und auch die Pferde machten Werbung für den deutschen Galoppsport. Hans-Ludolf Matthiessen: “Die ersten vier Pferden waren gut bewertet. Nun müssen wir schauen, ob und welche Rennen sie weiter laufen werden, das ist für das Rating wichtig.” 


Küsschen für den König - Hochkönig und Nina Baltromei versetzen Hamburg in einen Begeisterungstaumel mit dem Sieg im IDEE 156. Deutschen Derby. (Foto: galoppfoto.de)
Küsschen für den König – Hochkönig und Nina Baltromei versetzen Hamburg in einen Begeisterungstaumel mit dem Sieg im IDEE 156. Deutschen Derby. (Foto: galoppfoto.de)



Derby-Siegreiterin Nina Baltromei gewinnt immer weiter

(Hamburg) Was für ein IDEE Derby-Meeting für Nina Baltromei! Nur einen Tag nach ihrem Triumph als erste Frau in der Geschichte des Blauen Bandes mit Hochkönig machte sich die junge Rennreiterin auch am Montag ein Geschenk auf der Galopprennbahn  in Hamburg-Horn: An ihrem 27. Geburtstag am vierten Meetingstag, der mit fünf Rennen zur Mittagsstunde kurz und bündig war, holte sie sich mit der 2,5:1-Favoritin Attention Rocket problemlos ein 2.200 Meter-Handicap vor Vilana und Tabularasa. 

„Die Stute ist noch sehr schwerfällig und muss viel lernen“, schilderte die Reiterin der Stunde. Trainerin von Attention Rocket ist Hochkönigs Betreuerin Yasmin Almenräder, die sich auch schon die einleitende Prüfung gesichert hatte. Denn Magestic Moon (2,4:1) gab in einer 2.200 Meter-Prüfung ein standesgemäßes Debüt für die Betreuerin. Beim Vorstoß zu Beginn der Geraden unter Anna van den Troost war sofort alles für die Favoritin vor Alsebaran und Ageless Lips geklärt. „Sie ist eine tolle Stute, die sogar schon in Grupperennen lief. Ihr Besitzer kommt aus Estland“, erklärte Almenräder.

Auch Adrie de Vries mit weiterem Treffer

Das sportlich beste Handicap, ein 1.200 Meter-Ausgleich III war eine weitere Erfolgsstation für Jockey Adrie de Vries, der It’s My Dreams längere Durststrecke beendete und selbst sein sechstes Rennen beim IDEE Derby-Meeting gewann. It’s My Dream, ein Schützling der Hoppegartener Trainerin Sarka Schütz, schlüpfte an der Innenseite sicher an dem Favoriten Favorite Crime und Luzum vorbei. 5,4:1 bezahlte der Toto auf den ersten Treffer des Wallachs seit fast zwei Jahren. 

„Er ist ein eigener Charakter“, erklärte Adrie de Vries. „Ich hatte mit It’s My Dream einen schönen Rennverlauf. Innen ging die Lücke auf, wir waren fast noch etwas früh vorne.“ „Das war ein verdienter Treffer“, ergänzte Trainerin Sarka Schütz. „Die Distanz passte genau, er hatte eine erste Chance hier. Und Adrie braucht man keine Order zu geben.“

Die Favoritenwetter mussten in einer 1.200 Meter-Prüfung passen, denn der heiß favorisierte Vive en foret fand nie entscheidend in die Partie. Da war der Weg frei für den im Besitz der Cometica AG stehenden My Universe (5,5:1), den David Liska zu einem klaren Sieg gegen Arabella Cee und Chava führte. „Manchmal hat er etwas Probleme mit der Atmung gehabt, aber heute war alles bestens“, sagte Trainer Bohumil Nedorostek.

Überfällig für einen Erfolg war die von Marco Angermann aus Leipzig entsandte Cupid (3,4:1), die sich im abschließenden 1.600 Meter-Ausgleich IV mit Michael Cadeddu leicht gegen Charlie Brown, Sugar inthemorning und Night Sky durchsetzte. Die Viererwette brachte 593,7:1 Euro. Der Wettumsatz in den fünf Rennen betrug 102.299,49 Euro.

 Finale des IDEE Derby-Meetings am Dienstag

Das Finale des IDEE Derby-Meetings wird am morgigen Dienstag, 08. Juli, ausgetragen. An diesem Tag steht zunächst eine Matinee mit fünf Rennen ab 11:38 Uhr an, ehe nach einer Pause weitere sechs Rennen gelaufen werden, darunter der Große Preis von Lotto Hamburg (Gruppe III, 55.000 Euro) als Höhepunkt.


Blumen zum Geburtstag - nach dem historischen Derbysieg gab es am Montag den Geburtstags-Blumenstrauss für Nina Baltromei vom Hamburger Renn-Club e.V.
(Foto: galoppfoto.de)
Blumen zum Geburtstag – nach dem historischen Derbysieg gab es am Montag den Geburtstags-Blumenstrauss für Nina Baltromei vom Hamburger Renn-Club e.V. (Foto: galoppfoto.de)
Nina Baltromei siegt weiter: mit Attention Rocket gewann die Derby-Siegreiterin ein 2.200 Meter-Rennen am Montag in Horn. 
(Foto: galoppfoto.de)
Nina Baltromei siegt weiter: mit Attention Rocket gewann die Derby-Siegreiterin ein 2.200 Meter-Rennen am Montag in Horn. (Foto: galoppfoto.de)

It`s my dream – Adrie de Vries – IDEE Derby Meeting 2025 – https://www.youtube.com/watch?v=NEQswtEAqtU (Video: Wettstar.de)