Quest the Moon: Der große Triumph eines Herzenspferdes beim Hamburg-Finale

Es war der Sieg eines absoluten Herzenspferdes im finalen Highlight am Abschluss-Dienstag des IDEE Derby-Meetings 2025 vor 5.128 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Im reifen Alter von neun Jahren triumphierte der im Besitz des Stalles Salzburg von Schlafmöbel-Unternehmer Hans-Gerd Wernicke stehende und von Sarah Steinberg in München trainierte Quest the Moon (5,8:1) den Grossen Preis von LOTTO Hamburg. Der Sohn des früheren Derbysiegers Sea the Moon aus der Zucht des Gestüts Görlsdorf gewann bei strömendem Regen unter seinem kongenialen Partner Rene Piechulek dieses mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 2.000 Meter.

Grandiose Aufholjagd

Von einem der letzten Plätze spurtete der in vielen Grand Prix-Rennen erfolgreiche Wallach beim 30. Karrierestart und neunten Erfolg nach einer großen Kampfpartie an Wintertraum, der außen riesige Szenen hatte, vorbei. Sicher, eindreiviertel Längen – so lautete der Richterspruch. 32.000 Euro gab es als Preisgeld für Quest the Moon, der seine Gewinnsumme auf 448.780 Euro steigerte.

„Es ist mir eine besondere Freude, hier mein bestes Pferd als Sieger vom Platz zu holen“, sagte Besitzer Hans-Gerd Wernicke. „Es ist unglaublich, wie er uns immer wieder überrascht. Bei dem Wetter hatte ich nicht mit solch einem Erfolg gerechnet, auch wenn Quest the Moon weichen Boden mag. Die Nationalhymne hatte ich schon länger nicht mehr für eines meiner Pferde gehört.“

Jockey Rene Piechulek meinte: „Eigentlich ist er gut vom Start gekommen, doch als es einige Positionsgerangel gab, habe ich ihn hinten eingeparkt. Auf der Geraden hat er mir so ein geiles Gefühl gegeben. Dieses Pferd bedeutet mir alles.“ Und Trainerin Sarah Steinberg, die Lebensgefährtin von Rene Piechulek, erläuterte: „Der Regen kam uns entgehen. Es ist sagenhaft, wie er immer wieder Top-Leistungen abruft in diesem Alter. Wir haben nun einige Optionen, eine Nennung besitzt er für Baden-Baden.“

Wintertraum lief als Zweiter ebenfalls sehr gut. „Zuletzt in Italien war er verschleimt. Heute hat er wieder eine starke Leistung geboten.“ Die favorisierte Stute Egina kam spät noch auf Platz drei. „Sie hatte im Schlussbogen einen Schwächemoment, aber am Ende noch stark angepackt“, versicherte Jockey Andrasch Starke. Dicht auf waren auch die lange prominenten Daydream Express und Vorjahressieger Atoso.

Favoritensiege zu Beginn

Begonnen hatte der zweigeteilte Finaltag mit fünf nach Frankreich in die rund 13.000 Wettannahmestellen übertragenen Prüfungen, ehe es nach einer längeren Pause mit sechs Rennen weiterging.

Standesgemäß war der Auftakt durch den hochüberlegenen Sechs-Längen-Treffer der 1,4:1-Favoritin Marmara Star (Esentur Turganaaly Uulu) gegen Wazlaw und Raffinesse in einer 2.000 Meter-Konkurrenz. Trainer Bohumil Nedorostek, für den es hier blendend lief, sagte: „Sie vertritt andere Klasse. Wir haben sie langsam aufgebaut und ihr hier eine leichte Aufgabe gegeben.“

Die Favoritenwetter kamen auch in einem 2.400 Meter-Rennen zum Zuge, denn der auf 1,8:1 heruntergewettete Adlerstolz, den Peter Schiergen für den Stall Nizza des Freiburger Privatbankier Jürgen Imm vorbereitet, hatte bei seinem ersten Karrieresieg über Celestial Star und Rheinland keine Schwierigkeiten. „Wir haben es heute zum ersten Mal mit Scheuklappen versucht. Bei ihm sollte noch Luft nach oben vorhanden sein.“

Toller Einstand für Ali

Mehrfach hatte Ali (4,2:1) nicht das Glück auf seiner Seite gehabt, doch in einem 1.400 Meter-Rennen fand der vierjährige Wallach unter Martin Seidl ein passendes Rennen vor, und dies für seinen neuen Besitzer, den Stall Königsdrachen des Krefelder Präsidenten Horst Wittfeld. Ganz zuletzt schob sich der Mitfavorit noch an Duras vorbei. „Der bisherige Besitzer hatte andere Ambitionen, und Herr Wittfeld hat Ali erfreulicherweise übernommen. In Baden-Baden hatte er viel Pech gehabt, und in Frankreich war es schwerer“, berichtete Trainerin Erika Mäder.

Zu einem frühen Doppeltreffer und dem vierten Meetingssieg insgesamt kam der Hannoversche Trainer Bohumil Nedorostek in einer 1.800 Meter-Prüfung dank Son of England (4,6:1), der mit David Liska auch den nach Startverlust stark debütierenden Außenseiter Wilddieb sowie Akua’daro sicher überrollte.

Hamburger Besitzer jubeln

Mit Ally McMagic (17,5:1), die dem Hamburger Stall Rüm Hart gehört, unter Alexander Pietsch hatten in einem 1.800 Meter-Ausgleich III nur wenige Wetter gerechnet, doch sorgte die Stute nach Sword Heart am Eröffnungstag für den zweiten Meetingstreffer des Stalles Rüm Hart. „Nach den letzten beiden Formen konnte man mit ihr nicht rechnen, aber sie hat sich offenbar gefunden“, meinte ihr Betreuer Pavel Vovcenko.

Champion Thore Hammer-Hansen zeigte in einem 1.400 Meter-Ausgleich III einen bärenstarken Ritt, als er die Schimmelstute Kane Ore (5,4:1) noch gegen Noshowlikeajoeshow, Nation of Stars und Repute zum Erfolg führte. „Der Jockey hat eine schöne Spur gefunden. Auf abgetrocknetem Boden ist sie noch besser“, signalisierte Trainer Dominik Moser (Schneverdingen). Die Viererwette brachte 1.135,4:1 Euro.

Espero brilliert für das Gestüt Paschberg

In Erinnerung an die Turf-Legende war das Hein Bollow-Memorial (Ausgleich I, 20.000 Euro, 1.400 m) wurde ein weiteres Highlight des Tages gelaufen. Und Espero (4,7:1) aus dem Gestüt Paschberg in Brackel brillierte mit einem beeindruckenden Sieg nach einem Klasseritt von Lilli-Marie Engels, die Montanus und Cortado sowie die Favoritin Red Pixie souverän stehenließ. Espero markierte einen weiteren Treffer für den Bremer Coach Pavel Vovcenko. Seine Einschätzung: „Zuletzt in Köln war er schon moralischer Sieger gewesen. Heute wurde er optimal geritten. Eventuell steuern wir nun ein Listenrennen in Hoppegarten an.“

Das zum Abschluss vorgesehene Seejagdrennen war wegen behördlicher Auflagen auf die Flachbahn verlegt worden. Der Weilerswist-Trainer Christian von der Recke stellte mit Lusitanien (7:1), dem Robin Weber vorne alles bestens einteilte, und Mitchouka die beiden Erstplatzierten. Elegant Fighter belegte Rang drei.

Dr. Peter Wind: 40 Jahre Rennbahnarzt in Horn

Für sein 40-jähriges Jubiläum als Rennbahnarzt auf der Rennbahn in Hamburg-Horn wurde Dr. Peter Wind ausgezeichnet. Seit 1985 wirkt er in dieser so bedeutenden Funktion. Als Auszeichnung erhielt der allseits hochgeschätzte Mediziner unter anderem ein Schild mit der Inschrift: Dr. Peter Wind, Rennbahnarzt, auf die nächsten 40 Jahre!

Letzter Einsatz in Hamburg für Hans Römers

Seinen letzten Einsatz in der Hamburger Rennleitung hatte Hans Römers. Seit 1973 war er auf der Derby-Bahn im Dienst. Auch ihm gilt der große Dank des Hamburger Renn-Clubs.

Positives Fazit

Der Wettumsatz in den elf Rennen am Finaltag belief sich auf 353.132,15 Euro. Insgesamt flossen beim IDEE Derby-Meeting 2,89 Mio. Euro durch die Wettkassen.  Der Umsatz bewegte sich damit auf Vorjahres-Niveau. Ein großer Umsatztreiber war der World Pool, der für eine weitere Erhöhung der Erträge auch zur Förderung des deutschen Galopprennsports gesorgt hat.

Adrie de Vries und Yasmin Almenräder die Champions

Meetingschampions wurden Adrie de Vries (6 Siege) bei den Jockeys und Yasmin Almenräder (4 Siege), die Betreuerin von Derbysieger Hochkönig, bei den Trainern. Den Pressecup sicherte sich Jens Sorge von der Dresdner Morgenpost.


Quest the Moon, Sieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg, mit Jockey Rene Piechulek und Trainerin Sarah Steinberg. (Foto: galoppfoto.de)
Quest the Moon, Sieger im Großen Preis von LOTTO Hamburg, mit Jockey Rene Piechulek und Trainerin Sarah Steinberg. (Foto: galoppfoto.de)
War extra angereist: Hans-Gerd Wernicke, Besitzer von Quest the Moon, freute sich riesig über den Gruppe-Treffer seines neun Jahre alten Wallachs. (Foto: galoppfoto.de)
War extra angereist: Hans-Gerd Wernicke, Besitzer von Quest the Moon, freute sich riesig über den Gruppe-Treffer seines neun Jahre alten Wallachs. (Foto: galoppfoto.de)
Quest the Moon – Rene Piechulek – Großer Preis von Lotto Hamburg 2025
https://www.youtube.com/watch?v=f-UxNcbbqYY
(Video: Wettstar.de)



IDEE Derby-Meeting: Umsatzziele erreicht – historisches Derby zelebriert   

(Hamburg) Für den Schatzmeister des Hamburger Renn-Clubs e.V. (HRC), Johann-Heinrich Riekers,  standen zwei Themen besonders im Fokus: Das IDEE 156. Deutsche Derby mit dem Sieg von Hochkönig und Nina Baltromei ist ein geschichtsträchtiges, denn erstmals seit Bestehen des Derbys hat eine Frau gewinnen können und die Besucher/innen auf der Bahn in helle Begeisterung versetzt. Riekers: “Eine unglaubliche, wunderbare Stimmung.” Wirtschaftlich wird das IDEE Derby-Meeting mit einem Umsatz von knapp drei Millionen Euro nach fünf Renntagen abschliessen. 

Die erste Bilanz des IDEE Derby-Meetings 2025 umfasst jedoch weit mehr. “Wir haben im Vorfeld auch Kritik erhalten, weil wir der durch die Dachverbände vorgeschlagenen Umverteilung der Renntage zugestimmt haben,” so Hans-Ludolf Matthiessen, Vorsitzender des HRC und weiter: “Zu diesem Zeitpunkt können wir festhalten, dass es durchaus Optimierungsbedarf gibt, aber die Kritik von außen nicht gerechtfertigt ist. Eines der Ziele war, das Derby auf kaum genutztem Boden zu laufen und das ist ja auch erreicht worden. Wir haben in Hamburg eben auch den seltenen Vorteil, zusätzlich eine Innenbahn zu haben.” Die Terminierung des IDEE Derby-Meetings 2026 ist – vorläufig –  noch gar kein Thema, denn der HRC hat mehrere Termin-Optionen ins Auge gefasst. Bis zum 30. Juni müssen Renntermine beim Dachverband Deutscher Galopp angemeldet werden. Für die Verteilung und Gestaltung der Renntage gebe es mehrere Optionen.

Erfreut registrierte der Chef des Meetings in Hamburg-Horn überdies den gestiegenen Bahnumsatz in der Hansestadt, vor allem im IDEE 156. Deutschen Derby legte der Anteil der Sieg-Platz-Wetten um zehn Prozent zu. Matthiessen: “Das ist ein sehr gutes Signal, weil wir ja Publikum und Atmosphäre auf der Rennbahn haben wollen und uns auch neue Besucher/innen wünschen.”

Ein großer Erfolg war erneut die Einbindung des Derbytages in den World Pool, also den weltweiten Wettpool. In Hongkong wurden mit fünf Rennen des Derbytages rund 15 Millionen Euro Umsatz erzielt, das Derby stand dabei im Mittelpunkt. Aus diesen Einnahmen werden prozentual Anteile nach Deutschland abgeführt, die der Finanzierung von Investitionen der Rennveranstalter zukommen und zu einem kleineren Anteil auch an den HRC. Insgesamt, so unterstrich Hans-Ludolf Matthiessen, diene diese Einbindung auch dem internationalen Image des deutschen Galopp-Sports.

Geschichtsträchtiges Derby

Mit dem ersten Sieg einer Frau im Deutschen Derby nach 155 Jahren schrieb die 27-jährige Nina Baltromei  auf Hochkönig Geschichte. “Die Nina-Nina-Rufe auf der Tribüne haben verdeutlicht, wie sehr die Menschen dieses Rennen mitgerissen und begeistert hat”, so Johann-Heinrich Riekers, “das war am Sonntag das stimmungsmäßig vielleicht beste Derby seit 1999.” Und auch die Pferde machten Werbung für den deutschen Galoppsport. Hans-Ludolf Matthiessen: “Die ersten vier Pferden waren gut bewertet. Nun müssen wir schauen, ob und welche Rennen sie weiter laufen werden, das ist für das Rating wichtig.” 


Küsschen für den König - Hochkönig und Nina Baltromei versetzen Hamburg in einen Begeisterungstaumel mit dem Sieg im IDEE 156. Deutschen Derby. (Foto: galoppfoto.de)
Küsschen für den König – Hochkönig und Nina Baltromei versetzen Hamburg in einen Begeisterungstaumel mit dem Sieg im IDEE 156. Deutschen Derby. (Foto: galoppfoto.de)



Derby-Siegreiterin Nina Baltromei gewinnt immer weiter

(Hamburg) Was für ein IDEE Derby-Meeting für Nina Baltromei! Nur einen Tag nach ihrem Triumph als erste Frau in der Geschichte des Blauen Bandes mit Hochkönig machte sich die junge Rennreiterin auch am Montag ein Geschenk auf der Galopprennbahn  in Hamburg-Horn: An ihrem 27. Geburtstag am vierten Meetingstag, der mit fünf Rennen zur Mittagsstunde kurz und bündig war, holte sie sich mit der 2,5:1-Favoritin Attention Rocket problemlos ein 2.200 Meter-Handicap vor Vilana und Tabularasa. 

„Die Stute ist noch sehr schwerfällig und muss viel lernen“, schilderte die Reiterin der Stunde. Trainerin von Attention Rocket ist Hochkönigs Betreuerin Yasmin Almenräder, die sich auch schon die einleitende Prüfung gesichert hatte. Denn Magestic Moon (2,4:1) gab in einer 2.200 Meter-Prüfung ein standesgemäßes Debüt für die Betreuerin. Beim Vorstoß zu Beginn der Geraden unter Anna van den Troost war sofort alles für die Favoritin vor Alsebaran und Ageless Lips geklärt. „Sie ist eine tolle Stute, die sogar schon in Grupperennen lief. Ihr Besitzer kommt aus Estland“, erklärte Almenräder.

Auch Adrie de Vries mit weiterem Treffer

Das sportlich beste Handicap, ein 1.200 Meter-Ausgleich III war eine weitere Erfolgsstation für Jockey Adrie de Vries, der It’s My Dreams längere Durststrecke beendete und selbst sein sechstes Rennen beim IDEE Derby-Meeting gewann. It’s My Dream, ein Schützling der Hoppegartener Trainerin Sarka Schütz, schlüpfte an der Innenseite sicher an dem Favoriten Favorite Crime und Luzum vorbei. 5,4:1 bezahlte der Toto auf den ersten Treffer des Wallachs seit fast zwei Jahren. 

„Er ist ein eigener Charakter“, erklärte Adrie de Vries. „Ich hatte mit It’s My Dream einen schönen Rennverlauf. Innen ging die Lücke auf, wir waren fast noch etwas früh vorne.“ „Das war ein verdienter Treffer“, ergänzte Trainerin Sarka Schütz. „Die Distanz passte genau, er hatte eine erste Chance hier. Und Adrie braucht man keine Order zu geben.“

Die Favoritenwetter mussten in einer 1.200 Meter-Prüfung passen, denn der heiß favorisierte Vive en foret fand nie entscheidend in die Partie. Da war der Weg frei für den im Besitz der Cometica AG stehenden My Universe (5,5:1), den David Liska zu einem klaren Sieg gegen Arabella Cee und Chava führte. „Manchmal hat er etwas Probleme mit der Atmung gehabt, aber heute war alles bestens“, sagte Trainer Bohumil Nedorostek.

Überfällig für einen Erfolg war die von Marco Angermann aus Leipzig entsandte Cupid (3,4:1), die sich im abschließenden 1.600 Meter-Ausgleich IV mit Michael Cadeddu leicht gegen Charlie Brown, Sugar inthemorning und Night Sky durchsetzte. Die Viererwette brachte 593,7:1 Euro. Der Wettumsatz in den fünf Rennen betrug 102.299,49 Euro.

 Finale des IDEE Derby-Meetings am Dienstag

Das Finale des IDEE Derby-Meetings wird am morgigen Dienstag, 08. Juli, ausgetragen. An diesem Tag steht zunächst eine Matinee mit fünf Rennen ab 11:38 Uhr an, ehe nach einer Pause weitere sechs Rennen gelaufen werden, darunter der Große Preis von Lotto Hamburg (Gruppe III, 55.000 Euro) als Höhepunkt.


Blumen zum Geburtstag - nach dem historischen Derbysieg gab es am Montag den Geburtstags-Blumenstrauss für Nina Baltromei vom Hamburger Renn-Club e.V.
(Foto: galoppfoto.de)
Blumen zum Geburtstag – nach dem historischen Derbysieg gab es am Montag den Geburtstags-Blumenstrauss für Nina Baltromei vom Hamburger Renn-Club e.V. (Foto: galoppfoto.de)
Nina Baltromei siegt weiter: mit Attention Rocket gewann die Derby-Siegreiterin ein 2.200 Meter-Rennen am Montag in Horn. 
(Foto: galoppfoto.de)
Nina Baltromei siegt weiter: mit Attention Rocket gewann die Derby-Siegreiterin ein 2.200 Meter-Rennen am Montag in Horn. (Foto: galoppfoto.de)

It`s my dream – Adrie de Vries – IDEE Derby Meeting 2025 – https://www.youtube.com/watch?v=NEQswtEAqtU (Video: Wettstar.de)



Nina Baltromei schreibt mit Hochkönig Geschichte – Erster Triumph einer Reiterin im IDEE 156. Deutschen Derby

(Hamburg)  Die Galopprennbahn in Hamburg-Horn war am Sonntag Schauplatz von Galopp-Geschichte pur: Im bedeutendsten Rennen hierzulande, dem von Albert Darboven gesponserten IDEE 156. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) triumphierte vor 13.681 Zuschauern dank des dreijährigen Hengstes Hochkönig zum ersten Mal in der Historie mit Nina Baltromei, die am Montag ihren 27. Geburtstag feiert, eine Frau im Rennsattel! Die Tochter des 2012 viel zu früh verstorbenen Trainers Werner Baltromei hatte ihre Karriere als Amateurrennreiterin begonnen, gerade erst eine Ausbildung als Profi angefangen und gewann nun ihr 50. Rennen ausgerechnet im Derby! Frauenpower auf der ganzen Linie, denn mit Yasmin Almenräder (Mülheim) zeichnet eine Trainerin für den Helden von Horn verantwortlich! 

1979 hatte mit Monika Blasczyk erstmals eine Frau im Blauen Band geritten. In einem atemberaubenden Endkampf schaffte Nina Baltromei nun mit dem 19,3:1-Außenseiter Hochkönig, der dem Stall Cloverleaf von Hans Bierkämper und Bernd-Robert Gossens gehört und der aus der Zucht von Rennsportfotograf Marc Rühl und seiner Frau Gabi stammt, noch die kaum mehr für möglich gehaltene Wende gegen den schon in Sicherheit geglaubten Engländer Convergent. Hochkönig ist ein Sohn des im Gestüt Idee von Albert Darboven wirkenden Deckhengstes Polish Vulcano.

Sensationelle Aufholjagd

Unterwegs war lange nicht viel von Hochkönig zu sehen, der an viertletzter Stelle ging, während Delgardo schnell die Spitze übernommen hatte, vor Name Lord, Pompeo Dream, Zuckerhut und Convergent. Auch Lady Charlotte war dichtauf. Auf der Geraden schien Convergent lange den Sieg vor Augen zu haben, doch auf den allerletzten Metern zauberte Nina Baltromei auf Hochkönig und kam nach 2:37,10 Minuten genau rechtzeitig mit einem kurzen Kopf noch vorbei. 390.000 Euro betrug die Siegprämie für Hochkönigs Besitzer. 

Dritter wurde der Außenseiter Lazio vor dem Mitfavoriten Path of Soldier und Enzian, die in totem Rennen Platz vier belegten, vor dem Favoriten Zuckerhut auf Platz sechs. Die hochgehandelte Stute Lady Charlotte wurde Neunte. Leider musste der französische Gast The Sheriff angehalten werden, wurde sofort tierärztlich versorgt und in die Klinik gebracht. „Das Pferd wurde geröntgt. Er hat sich beide Gleichbeine gebrochen. Seine Besitzer sind mit einer Klinik in Chantilly in Verbindung“, hieß es von Seiten des Hamburger Renn-Clubs.

Stimmen:

Nina Baltromei (Reiterin von Hochkönig): „Ich weiß nicht, was ich sagen soll und möchte allen danken. Das ist atemberaubend. So viele haben mich unterstützt. Es hatte sich ein richtiger Fanclub gebildet. Noch habe ich nicht realisiert, dass ich gewonnen habe.“

Yasmin Almenräder (Trainerin von Hochkönig): „Ich habe keine Worte und bin überwältigt von Pferd und Reiterin. Nina hat das heute so unglaublich intelligent gelöst. Es gehört schon viel dazu, das zu schaffen, was sie heute erreicht hat. Hochkönig hat alles, was ein Rennpferd braucht. Mein Dank gilt auch Marc und Gabi Rühl, die ihn gezogen haben. Ich konnte nicht glauben, dass Hochkönig im Ziel vorne war. Zuerst konnte er das Tempo nicht mitgehen, aber Nina hat alles richtig gemacht. Sagenhaft, wie beide am Ende von so weit hinten noch als Sieger ins Ziel gekommen sind. Ich war vorher ganz ruhig und hatte letzte Nacht so gut geschlafen wie nie. Nennungen hat er für den Grossen Preis von Baden und den Preis von Europa, aber wir werden erst schauen, was das Pferd uns sagt.“

Albert Darboven (Derby-Sponsor): „Der Vater des Derbysiegers steht bei mir zu Hause. Mit Hochkönigs Großvater Pik König habe ich 1992 das Derby gewonnen. Das macht heute als Züchter große Freude.“

World Pool & Live-Übertragung nach Hong Kong

Das IDEE 156. Deutsches Derby und vier weitere Rennen wurden nach Hong Kong übertragen und waren in dem Wett-Eldorado in Asien zu bewetten. Das Derby war Bestandteil des vom Hong Kong Jockey-Club gemanagten World Pool. Hier werden Wettumsätze in Millionenhöhe und bisher in Deutschland unerreichte Poolgrößen erzielt. Wichtig:  Der Hamburger Renn-Club selbst bot keinen eigenen Pool für diese Rennen an – die Umsätze wurden komplett nach Hong Kong vermittelt! 27 Länder schauten beim Blauen Band zu.

HM Alchahine der Champion bei den Arabischen Vollblütern

Einer der aktuell besten Arabischen Vollblüter ist HM Alchahine aus dem La Teste-Stall von Elisabeth Bernard, der im erstmals in Hamburg ausgetragenen The President of the United Arab Emirates Cup (Listenrennen, 250.000 Euro, 1.600 m) in großer Manier seiner Rolle als 1,6:1-Favorit vor Al Wahrah und Al Zeer gerecht wurde. Siegreiter Cristian Demuro: „Er hatte schon bewiesen, dass er ein Champion der Arabischen Vollblüter ist.“

Deutscher Triumph nach packendem Finale durch Santagada

Natürlich war das Rahmenprogramm am Derby-Tag grandios. Im ersten Grupperennen des Tages, der Japan Racing Association Trophy (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m) gab es einen ungemein packenden Endkampf, aus dem die von Peter Schiergen für das Gestüt Park Wiedingen vorbereitete Santagada (3:1) als knappe Gewinnerin gegen die favorisierte Godolphin-Lady Ilda Rosa hervorging.

Erst auf den allerletzten Metern wurde der dritte Gruppe-Coup der dreijährigen Soldier Hollow-Tochter Santagada unter Andrasch Starke perfekt, die sich noch mit einem Hals an der kurz in Sicherheit geglaubten Ilda Rosa vorbeischob.

Blickrichtung Preis der Diana

„Ich bin überrascht, wie stark Santagada auch gegen die älteren Stuten hier aufgelegt war. Ich hätte mir noch mehr Tempo gewünscht, wir waren unterwegs eigentlich zu weit hinten. Wie sie angezogen hat, war toll“, erklärte Andrasch Starke. „Sie war schon in den 1.000 Guineas stark gelaufen. Nun steuern wir den Preis der Diana an“, versicherte Trainer Peter Schiergen. Und Besitzer und Züchter Helmut von Finck meinte: „In den Guineas war der Rennverlauf unglücklich für sie gewesen. Auch heute kam Santagada von weit hinten. Trotz zwei Kilo mehr als Ilda Rosa packte sie noch so groß an. Längere Wege sind von Vorteil.“

Die Französin Ilda Rosa, die dem Scheich Mohammed-Erfolgsstall Godolphin gehört, unterlag in allen Ehren. Sie hatte den Triumph schon vor Augen. „Die Stute lief sehr gut, wir waren nur von einer erstklassigen Konkurrentin geschlagen“, berichtete ihr Jockey Cristian Demuro. Quebec packte als Dritte vor Rennstall Darbovens Koffi Kick noch prächtig an. Im Endkampf war Ilda Rosa in die Spur von Quebec geraten, die Koffi Kick dadurch ins Gehege kam, doch da diese Behinderung wohl keinen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis hatte, beließ es die Rennleitung bei einer Überprüfung.

Kunststück von Nyra

Es war ein ganz besonderes Kunststück, das die von Waldemar Hickst für den in Köln ansässigen und heute dort weilenden Züchter und Besitzer Dr. Christoph Berglar trainierte Nyra (3,7:1), benannt nach der New York Racing Association, im Best Place Immobilien Hamburger Stutenpreis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) auf den Rasen zauberte. Denn in diesem Highlight landete die Isfahan-Tochter ihren ersten Erfolg überhaupt. Kurz vor der Ziellinie drehte die von Thore Hammer-Hansen bravourös gerittene Favoritin noch das Blatt mit Kopf-Vorteil gegen die an der Spitze nie nachlassende Innora. 

„Eine sehr starke Stute, die noch sehr unreif war und nun im Preis der Diana zu den Mitfavoritinnen gehören sollte“, glaubte Nyras Jockey Thore Hammer-Hansen. „Ihre letzte Form war schon sehr gut, daher musste sie eine erste Chance haben. Sie ist ausgesprochen konstant“, sagte ihr Betreuer Waldemar Hickst.  Innora schien lange gewinnen zu gewinnen. „Sie ist super gelaufen, zumal sie nach ihrem letzten Rennen hatte aussetzen müssen. Wir nehmen nun die Diana in Angriff“, so Trainer Henk Grewe. Deutlicher zurück eroberte Ruby Lips Rang drei gegen Starlight Lips.

Hickst-Festspiele gehen weiter

Die Festspiele von Trainer Waldemar Hickst gingen auch im Hapag-Lloyd-Rennen – BBAG Auktionsrennen (52.000 Euro, 2.200 m) weiter. Ziemlich überraschend kam Gestüt Ittlingens Elano (13,7:1) mit Jockey Leon Wolff zu einem ausgesprochen leichten Sieg vor Nordstar und Luna. „Ich hatte mit einer guten Vorstellung, aber nicht mit einem Erfolg gerechnet, aber Leon hat ihn richtig gut geritten“, erläuterte der Kölner Coach.

Die weite Reise aus Iffezheim sollte sich für Leonello (3,7:1) aus dem Stall von Gordan Batistic so richtig lohnen, denn der Mitfavorit war in einem Ausgleich II über weite 3.200 Meter unter Adrie de Vries von Cabot Cliffs, Deutschlands bestem Hindernispferd, und Almenkönig nicht zu beeindrucken.

Nächster Park Wiedingen-Triumph

Eine makellose Bilanz besitzt weiterhin Gestüt Park Wiedingens Dragon Magic (5,5:1), denn nach dem Debüt-Treffer in Iffezheim schnappte sich der von Yasmin Almenräder in Mülheim vorbereitete Soldier Hollow-Sohn, der einen weiteren Top-Sieg für die Soltauer Zuchtstätte markierte, auch das Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen – BBAG Auktionsrennen (52.000 Euro, 1.800 m). 

Adrie de Vries schlüpfte bei einem wahren Meisterritt mit dem Co-Favoriten innen durch und verdrängte die Außenseiterinnen Bacarda und Lady Sahara sowie die sehr unglücklich agierende Favoritin Royal Spirit. Die Viererwette bezahlte 6.593:1 Euro.

„Wir hatten trotz der ungünstigen Startbox eine gute Lage hinter der Favoritin. Als innen Platz war, hat er schnell Boden gutgemacht. Natürlich hatten wir auch Glück“, kommentierte Dragon Magics Reiter Adrie de Vries, der sich auch das HKJC World Pool Handicap (Ausgleich III, 18.000 Euro, 1.600 m) mit der Fährhoferin Wacadia (16:1) für Trainer Andreas Wöhler sicherte. Viel Geld gab es im Sparkasse Holstein-Rennen (Ausgleich III, 18.000 Euro, 1.800 m) auch auf Roland Dzubasz‘ Night Empress (27:1).

Die nächste Überraschung war in einem Ausgleich II (22.000 Euro, 2.200 m) fällig, als Sarah Steinbergs Archie (12;3:1) Start-Ziel mit Imaran, Garvey und Lathraea weitere Außenseiter hinter sich ließ. 15.623,9:1 Euro gab es in der Viererwette.

Im abschließenden Ausgleich II (22.000 Euro, 1.600 m) ließ Bohumil Nedorosteks Windfang (7:1) an der Pole-Position vor Velato, Backes und Russian Sochi nichts anbrennen. Nicht getroffen wurde die Viererwette.

Umgerechnet 15.044.747 Euro wurden in den fünf Rennen des World Pools auf Hamburg gewettet. Der deutsche Wettumsatz in den zwölf Prüfungen am Derby-Tag betrug 1.575.259,56 Euro.

Nächster Renntag bereits am Montag

Fortgesetzt wird das IDEE Derby-Meeting bereits am morgigen Montag, 07. Juli. An diesem Tag steht eine Matinee mit fünf Rennen an, der erste Start erfolgt um 11:38 Uhr.


Überglücklich und stolz auf Hochkönig - Nina Baltromei hat mit dem dreijährigen Hengst von Polish Vulcano Geschichte geschrieben und als erste Frau überhaupt das Derby gewonnen - es war das IDEE 156. Deutsche Derby in Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Überglücklich und stolz auf Hochkönig – Nina Baltromei hat mit dem dreijährigen Hengst von Polish Vulcano Geschichte geschrieben und als erste Frau überhaupt das Derby gewonnen – es war das IDEE 156. Deutsche Derby in Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Auf den letzten Metern war es ein hochspannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hochkönig mit Nina Baltromei und dem knapp geschlagenen Convergent mit Clifford Lee. (Foto: galoppfoto.de)
Auf den letzten Metern war es ein hochspannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hochkönig mit Nina Baltromei und dem knapp geschlagenen Convergent mit Clifford Lee. (Foto: galoppfoto.de)
IDEE 156 Deutsches Derby Hamburg – Hochkönig und Nina Baltromei schreiben Geschichte….
https://www.youtube.com/watch?v=qfcbY-njq5M
(Video: Wettstar.de)



CSE Ehlersdorf  – kompakt und Klasse

Ehlersdorf – Drei Turniertage vom 3. – 5. Juli und mittendrin hervorragende junge Pferde und bemerkenswerte Talente auf zwei Beinen. Den ersten Tag dominierten die Youngster und schon am zweiten Tag glänzte – wieder einmal – eine junge Reiterin: Naomi Himmelreich und Vino v`t Klosterhof Z gewannen das Springen Kl. S* in der U.P. Sporthorses Summer Trophy. Den (vorläufigen) Schlusspunkt setzte die Schwedin Annika Axelsson –  sie sicherte sich mit Que Pasa van de Fruitkorf den Triumpf in der Springprüfung Kl. S mit Stechen** – also dem dritten von vier Großen Preisen in Ehlersdorf.

Es war zum Abschluss des dritten CSE Ehlersdorf das Wochenende der Frauen – von Antonia-Selina Brinkop, die erneut talentierte Nachwuchspferde mit Fingerspitzengefühl durch die Kurse pilotierte, über Naomi Himmelreich bis zur Schwedin mit Wahlheimat Breitenburg. Annika Axelsson ist im Kreis Steinburg seit über einem Jahr zuhause und freute sich riesig über die beiden tadellosen Runden mit dem belgischen Wallach Que Pasa van de Fruitkorf. Und auch den zweiten Platz eroberte eine Reiterin – die junge Lotta Gellhorn – DJM-Teilnehmerin – aus Ascheffel und der Holsteiner Schimmel Campino hinterließen einen starken Eindruck. Den dritten Rang eroberte der Ire Diarmuid Howley mit Cieran. Ihm folgte dann prompt wieder Reiterinnen auf den Plätzen.

Naomi Himmelreich glänzt im S*-Springen

Im Januar gewann sie beim Weltcupturnier Partner Pferd den renommierten Wettbewerb um den Goldenen Sattel, war bereits bei den ersten beiden Auflagen des CSE auf der Anlage Naeve in Ehlersdorf erfolgreich und macht ganz und gar den Eindruck, genauso weiter zu agieren. Auf dem zweiten Rang folgte Sven-Gero Hünicke aus Fehmarn mit C est Comme Ca. Erst vor knapp einer Woche beim Fehmarn Pferde Festival war Hünicke erstmals wieder im Turniersport zu sehen nach seinem Schlüsselbeinbruch. Hinter der drittplatzierten Marieke Reimers mit Cidre reihte sich der für Schweden startende Robin Naeve mit der OS-Stute Cabachina K ein.

Das dritte CSE Ehlersdorf erfreute sich der gewohnt guten Resonanz. Aus Niedersachsen ist z.B. auch Patrick Stühlmeyer, ehemaliger Sieger der Riders Tour, nach Ehlersdorf gekommen. Schleswig-Holsteins Springreiter/innen haben die Turnierreihe “wie gewohnt” angesteuert.  Bereits am Donnerstag wurde das CSE mit Springpferdeprüfungen begonnen, die sich größten Zuspruchs erfreuen. Ehlersdorf ist bekannt dafür, den jungen Springpferden exzellente Bedingungen zu bieten. Mit 127 Paaren war die Springpferdeprüfung Kl. L das meistfrequentierte Springen des gesamten Turniers und sah Antonia Selina Brinkop und den Holsteiner Wallach Max T an der Spitze. Jetzt rüstet sich das Team um Jörg, Volkert und Robin Naeve für das große Finale vom 17. – 20. Juli. Bei dieser vierten Auflage wird der Große Preis als Drei-Sterne-S ausgetragen und mit einem höheren Faktor für die Sonderwertung des erfolgreichsten Reiters/ der erfolgreichsten Reiterin gewertet.


Naomi Himmelreich und Vini v`t Klosterhof Z - bestes Paar im klassischen S*-Springen des CSE Ehlersdorf. (Foto: Ch. Beeck)
Naomi Himmelreich und Vini v`t Klosterhof Z – bestes Paar im klassischen S*-Springen des CSE Ehlersdorf. (Foto: Ch. Beeck)
Annika Axelsson – Que Pasa – GP Ehlersdorf 2025
https://www.youtube.com/watch?v=A76tmSCc9YU
Video: ClipMyHorse.tv



Der Derby-Dritte 2024 zurück im Rampenlicht –  Augustus imponiert im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis

(Hamburg)  Der Derby-Dritte von 2024 war der umjubelte Star vor 6.822 Zuschauern am Vortag zum IDEE 156. Deutschen Derby am Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Augustus (5,6:1), von Waldemar Hickst in Köln für den Stall Lucky Owner von Klaus Hofmann (Wiesbaden) vorbereiteter vierjähriger Soldier Hollow-Sohn, begeisterte im WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis. In diesem erneut vom bedeutendsten Vermittler von Pferdewetten in Deutschland gesponserten Gruppe II-Rennen (70.000 Euro, 2.400 m) spurtete Augustus an der Innenseite souverän zum mit 40.000 Euro honorierten Triumph.

Der dritte Erfolg beim elften Start von Augustus war eine beeindruckende Angelegenheit, denn nach einem Rennen von zweiter Position hinter dem führenden Favoriten Queimados nutzte Jockey Altmeister Adrie de Vries, dem seit Wochen nahezu alles gelingt, konsequent die Innenkante auf der Zielgeraden und verabschiedete sich auf anderthalb Längen von der Konkurrenz.

„Die Order perfekt umgesetzt“

„Augustus ruft immer seine Leistung ab, zuletzt ging es über etwas kurze 2.000 Meter. Adrie hat ihn bestens geritten. Einen Plan für den nächsten Start haben wir aktuell noch nicht, es könnte nach Frankreich oder Italien gehen, aber Augustus steht auch zum Verkauf“, kommentierte Trainer Waldemar Hickst. Adrie de Vries signalisierte: „Wir hatten ein prima Rennen. Als wir vorne waren, wusste ich direkt, dass nichts mehr passieren würde.“ Und Besitzer Klaus Hofmann meinte: „Adrie de Vries hat die Order, an zweiter Stelle zu gehen, genau umgesetzt. Letztes Jahr wäre Augustus bei einem anderen Ritt schon im Derby ganz vorne gewesen.“

Starker Endspurt von Narrativo

Narrativo erkämpfte sich mit spätem Schlussspurt noch den Ehrenplatz gegen den ehemaligen brasilianischen Derby-Gewinner Cold Heart, der ebenfalls noch gut nachsetzte. „Narrativo hat sich seit seinem Start in Baden-Baden weiter gesteigert und dürfte das in diesem Jahr noch weiter tun, wir sind sehr zufrieden“, sagte sein Betreuer Marcel Weiß. Die Stute Nastaria schien lange mehr als Rang vier zu erreichen. Straight war nie prominent, während der Favorit Queimados durch Nasenbluten entschuldigt war.

Riko Luiking, Geschäftsführer der German Tote GmbH mit der Marke WETTSTAR, erklärte: „Wir sind froh, dass wir das Rennen auch in diesem Jahr begleiten durften. Es handelt sich nach dem Derby ja um das zweitwichtigste Rennen des Meetings. Auch mit unserem Rennsponsoring wollen wir den Sport unterstützen.“

Deutschlands Langstrecken-König gibt sich keine Blöße

Das Vertrauen war gewaltig, und Deutschlands bestes Langstrecken-Pferd gab sich keine Blöße: Der von Henk Grewe für Eckhard Sauren trainierte Flatten the Curve (1,3:1) war im my-bed.eu-Langer Hamburger (Listenrennen, 25.000 Euro, 3.200 m) erwartungsgemäß nicht aufzuhalten. Der zuletzt in den USA unter Wert geschlagene Wallach feierte beim 40. Start seinen siebten Treffer, der mit 15.000 Euro honoriert war. Lukas Delozier hatte mit ihm stets eine gute Lage und kam mehr als sicher gegen den trotz nicht idealen Rennverlaufs bestens dabei bleibenden Lion’s Head und Padre Palou zum Zuge.

„Das Rennen war sehr langsam. Bei normalem Tempo hätte Flatten the Curve noch leichter gewonnen. Wir wollten nicht vorne gehen, es war ein leichtes Rennen für ihn. Nun geht es nach Deauville“, berichtete Trainer Henk Grewe. Reporter-Legende Werner Hansch gab sich bei der Siegerehrung die Ehre.

Schützenzauber treffsicher

Zu einer Neuauflage einer Auseinandersetzung aus Baden-Baden wurde der Preis der Mitglieder des Hamburger Renn-Clubs – Hamburger Flieger-Preis (Listenrennen, 40.000 Euro, 1.200 m), wobei Walter Buschs Schützenzauber (5,2:1) mit Rene Piechulek gegenüber dem sehr unglücklich agierenden Favoriten Kylian den Spieß umdrehte. Jean-Pierre Carvalho trainiert den Sieger in Mülheim. Seine Einschätzung: „Man hatte nicht unbedingt mit einer Formumkehr gerechnet, aber es lief alles bestens.“ Zerostress lief als Dritter ebenfalls stark.

Ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht wurde Stall Lintecs Duchess of Lips (2,4:1) aus dem Kölner Stall von Andreas Suborics im einleitenden 2.000 Meter-Rennen, die unter Hugo Boutin locker gegen Saraliona und Green Gate zum Zuge kam.

Die Serie geht weiter

Die Erfolgsserie des von Sarah Steinberg in München trainierten Kämpfer (2,5:1) ging in einem 2.850 Meter-Ausgleich III weiter, als der Wallach mit Rene Piechulek vor Nairo und Small Fires den dritten Treffer in Folge schaffte.

Merken sollte man sich den Namen Dolcevida (3,1:1), denn die Lady aus dem Iffezheimer Quartier von Gerald Geisler dominierte mit Bertrand Flandrin im Sattel vor Springtime, die versprechend debütierte, und Ironwoman eine 1.600 Meter-Prüfung.

Northern Olympian gewinnt immer weiter

Ein echtes Traditionsrennen in Hamburg ist auch der Hanshin Cup (Ausgleich I, 20.000 Euro, 2.200 m) unter dem Patronat der Japan Racing Association. Wie schon bei seinen beiden Auftritten zuvor war UNIA Racings Ex-Derby-Hoffnung Northern Olympian (1,8:1-Favorit) eine Nummer zu groß für die Gegnerschaft, denn Start-Ziel bestimmte er vor World Vision, Why Limit und Aster jederzeit das Geschehen. „Er hatte eine längere Pause, und wir haben ihn kastriert und viel auf der Wiese gehabt. UNIA Racing hat ihn vom Gestüt Schlenderhan übernommen. Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht“, versicherte Trainer Andreas Wöhler. Die Viererwette bezahlte 79,4:1 Euro.

Das Team Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler ließ sich auch den 1.800 Meter-Ausgleich I nicht nehmen, durch Stall Chronos‘ Sommersby (3,2:1), der an der Spitze die Angriffe von Iron Man und Glady Tiger parierte.

Auch die Weltmeisterschaft der Fegentri-Amateurrennreiterinnen machte Station in Hamburg, und hier gab die Belgierin Lize Ghys Dieteren mit Dr. Andrteas Boltes Rose of England (3,8:1) klar den Ton an.

Mit einer großen Überraschung endete ein 1.350 Meter-Handicap, als die schon neunjährige Stute Oriental Princess (27,4:1) ganz zuletzt unter Lukas Delozier noch Karisoke zu fassen bekam. Tommorah und For Love machten die Viererwette komplett, die 4.021,1:1 Euro zahlte. Die V4-Quote kletterte auf 1.769,1:1 Euro brachte.

Nina Baltromei, die Derby-Reiterin von Hochkönig, sicherte sich das über 2.200 Meter führende Final-Handicap über 2.200 Meter auf Gestüt Ittlingens Lorella (2,5:1), die Marcel Weiß in Mülheim trainiert.

Starker Umsatz

Der Wettumsatz in den zwölf Rennen am Samstag belief sich auf 504.085,34 Euro. Davon entfielen 222.730,30 Euro auf den Bahnumsatz. „Wir lagen etwas über dem Vorjahr, hatten allerdings ein Rennen mehr als 2024. Auch bei der Bahnwette gab es heute ein Plus. Wir sind sehr zufrieden“, erläuterte Hans-Ludolf Matthiessen, der Präsident des Hamburger Renn-Clubs.

Die Seejagd wird zum Langstreckenrennen

Das für den 5. Renntag am Dienstag, 8. Juli, angesetzte Seejagdrennen wird in ein Flachrennen über 3.600 Meter umgewandelt. Behördliche Auflagen haben den Hamburger Renn-Club e.V. dazu bewogen, das Rennen zu wandeln. Problematisch ist die aktuelle Tiefe des Sees von 1,50 Metern im Innenbereich der Rennbahn. Nun wird das gesamte Rennen ohne Hürden und Durchquerung des Sees auf der flachen Bahn gelaufen.

IDEE Deutsches Derby am Sonntag

Der absolute Höhepunkt des bis zum 8. Juli dauernden IDEE Derby-Meetings ist der morgige Sonntag, 06. Juli. An diesem Tag wird mit dem IDEE 156. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro) das bedeutendste Galopprennen des Jahres hierzulande ausgetragen. Natürlich ist die Prüfung eingebettet in ein tolles Rahmenprogramm mit insgesamt zwölf Rennen ab 11:14 Uhr.


Souveräner Sieg für Augustus und Adrie de Vries im Wettstar.de - Großer Hansa-Preis in Hamburg-Horn. (Foto: galoppfoto.de)
Souveräner Sieg für Augustus und Adrie de Vries im Wettstar.de – Großer Hansa-Preis in Hamburg-Horn.
(Foto: galoppfoto.de)
Augustus – Adrie de Vries – Wettstar.de – Grosser Hansa Preis 2025 – https://www.youtube.com/watch?v=3_xLH7c_MOA (Video von Wettstar.de)


Zwei weitere Tage Hochspannung am Montag und Dienstag – Galopp-Matinee am Tag 1 nach dem IDEE 156. Deutschen Derby

(Hamburg)  2025 ist alles anders, denn auch nach dem IDEE 156. Deutschen Derby ist lange noch nicht Schluss beim IDEE Derby-Meeting auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Am Montag, 7. Juli, geht es nahtlos weiter mit einer Matinee. Fünf Rennen werden an diesem Tag ausgetragen, PMU überträgt die Rennen nach Frankreich. Der erste Start erfolgt bereits um 11:38 Uhr.

Ein Ausgleich III über kurze 1.200 Meter steht im Zentrum des Geschehens. Dr. Rüdiger Stein-Schomburg aus Bargfeld möchte hier mit Steve Blake (Melina Ehm) nach dem Erfolg im vergangenen Jahr erneut in Horn punkten. Aber auch der Stall Winterhude, zu dem auch Rennbahnarzt Dr. Peter Wind gehört, bietet mit Arika (Anna van den Troost) ein sehr chancenreiches Pferd auf.

Natürlich kommen auch die Wetter auf ihre Kosten. Die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro wird im 5. Rennen (Ausgleich IV, 1.600 m) ausgespielt. 

Top-Finale des IDEE Derby-Meetings mit dem Grossen Preis von Lotto Hamburg

Und dann steht das Finale des IDEE Derby-Meetings am Dienstag, 8. Juli 2025 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn mit einem absoluten Hochkaräter an: Der Grosse Preis von Lotto Hamburg (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m) lockt noch einmal vierbeinige Asse in die Hansestadt. Die junge Lilli-Marie Engels möchte mit Atoso ihren Überraschungssieg aus 2024 wiederholen. Doch mit Quest the Moon (Rene Piechulek), der Klassestute Egina (A. Starke), dem Dreijährigen Eagle Emblem (Michael Cadeddu) und weiteren Assen wird die Titelverteidigung nicht einfach.

Zum Abschluss geht man in Hamburg nochmals in die Vollen – zehn Rennen umfasst das Programm. Zunächst präsentiert man fünf Rennen ab 11:38 Uhr (mit PMU-Begleitung) bis 13:50 Uhr, danach gibt es eine Pause, ehe ab 16:35 Uhr die weiteren fünf Rennen gelaufen werden.

Aus dem Rahmenprogramm ragt ein mit 20.000 Euro dotierter Ausgleich I über 1.400 Meter heraus. Das unweit von Hamburg gelegene Gestüt Paschberg setzt hier auf Espero (Lilli-Marie Engels).

Die Viererwette mit Garantie-Ausschüttungen von jeweils 10.000 Euro wird im 7. Rennen (Ausgleich III, 1.400 m) und im 10. Rennen (Ausgleich IV, 2.200 m) angeboten. 10.000 Euro sind in der V4-Wette in den Rennen 6 bis 9 zu gewinnen.


Gewannen 2024 den Großen Preis von Lotto Hamburg - Atoso mit Lilli-Marie Engels und Trainerin Sarka Schütz. (Foto: galoppfoto.de)
Gewannen 2024 den Großen Preis von Lotto Hamburg – Atoso mit Lilli-Marie Engels und Trainerin Sarka Schütz. (Foto: galoppfoto.de)



Großer Preis des Kaufhauses Stolz für Simon Heineke

(Fehmarn)  Early bird heißt die 13 Jahre alte Schimmelstute, mit der Simon Heineke den Großen Preis des Kaufhaus Stolz gewann. Binnen 24 Stunden war das für den Springreiter vom Stall Moorhof in Wedel der zweite Triumpf in einer der großen Herausforderungen beim Fehmarn Pferde Festival. Samstags gewann der 34 jahre junge Profi im Springsattel bereits den Preis der fehmarnschen Reiterfamilien mit Call me Pretty, jetzt “zog” Stallgefährtin Early bird “nach”.

Für Heineke eine Riesenfreude, denn – so räumte der GP-Sieger unumwunden ein – versucht habe er es ja schon oft. Zweiter, Dritter oder auch Vierter war er bereits. Jetzt, bei der Premiere des Fehmarn Pferde Festivals im hochgelobten neuen Reitsportzentrum, hat es geklappt. In 43,75 fehlerfreien Sekunden mit der Holsteiner Schimmelstute Early bird war der Springreiter deutlich vorn. Auf dem zweiten Rang folgte mit Philipp Battermann-Voss (Schülp) mit der Calido-Tochter Caddel S noch ein Holsteiner Reiter vor Mathilda Karlsson (Sri Lanka) mit ihrem Erfolgspferd Chopin VA. Nur diese drei Paare hatten den Einzug ins Stechen der veritablen Drei-Sterne-Prüfung über 1,50 Meter geschafft. Insgesamt 45 Paare traten im Großen Preis des Kaufhaus Stolz an. Mathies Rüder, in der Nacht aus Westfalen vom EM-Vorbereitungslehrgang nach Fehmarn zurückgekehrt, “schaltete” am Sonntag mühelos vom Vielseitigkeitsmodus um auf reines Springreiten und gewann vor dem Großen Preis mit der Stute Flora das Springen Kl. S*, das zugleich auch DJM-Sichtung war.

Rundherum zufrieden zeigte sich Vereinschef Hinrich Köhlbrandt, denn nicht nur die Aktiven folgten dem guten Ruf des Fehmarn Pferde Festivals und der Neugier auf das Reitsportzentrum, auch Besucherinnen und Besucher kamen in großer Zahl, besahen sich die Anlage ganz genau und bescherten Reiter/innen und Pferden eine große Kulisse und eine tolle Atmosphäre.

Klaus-Peter Wiepert stiftet Pferd 

Zugunsten der Jugendarbeit des FRRVwurde beim Festival ein fünf Jahre altes Reitpferd versteigert und wird nun künftig neue Besitzer glücklich machen. Gestiftet hatte der Holsteiner Züchter Klaus-Peter Wiepert die fünf Jahre alte Stute, die für 6.500 Euro versteigert werden konnte. Riesenfreude für die Käufer und hoch willkommene Unterstützung in der Vereinskasse für die Jugendarbeit des FRRV, die vielen im Pferdeland Schleswig-Holstein als vorbildlich gilt. Ganz gleich ob Abteilungsreiten, Spring-, Dressur- oder Vielseitigkeitssport – der FRRV widmet der Nachwuchsförderung größte Aufmerksamkeit. Der Dank des Vereins galt am Sonntag dem Züchter, der für den guten Zweck die Pferdedame gestiftet hat.

Schon am kommenden Wochenende geht das Fehmarn Pferde Festival in eine “zweite Runde” – dann dreht sich vom 4. -6. Juli alles um Dressur pur auf der Ostseeinsel.

Ergebnisübersicht Fehmarn Pferde Festival

4. Springpferdeprüfung Kl.M* 120cm Zugleich Qualifikation zum Al Sira’aa Bundeschampionat 2025 für 5-jährige Deutsche Reitpferde Preis d. Fa. Theurer Trucks GmbH & Co. KG. Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Hannes Ahlmann (Reher ) auf Calizio 8.10 (8.20) (P) 
2. Vieca Sofie Bade (Braderup) auf Con Dakota RB 8.00 (P) 
3. Jesse Luther (Wittmoldt) auf Brilliant Nessaja 7.60 (P) 
4. Cedric Becat (Nehms /  FRA) auf Brixton 6 7.40 (P) 
5. Leni Hansen (Süderheistedt ) auf Nika’s Dream VH 7.30 (7.80) 

5. Springpferdeprüfung Kl.M* 125cm Zugleich Qualifikation zum Al Sira’aa Bundeschampionat 2025 für 6-jährige Deutsche Reitpferde Preis d. Fa. Theurer Trucks GmbH & Co. KG. Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Kellie Allen (Saerbeck /  IRL) auf Toverbal Z 8.80 (P) 
2. Torben Köhlbrandt (Emsdetten) auf Carikato 8.60 (P) 
3. Anna Braunert (Oldenburg ) auf Corendon Blue PS 8.50 (P) 
4. Max Heckel (Schmölln ) auf Quim’s Crystal 8.40 (P) 
5. Brian Benedix (Sandesneben) auf Millions Legacy 8.30 (P) 
6. Jordi Sander (Negernbötel ) auf Quit Dreaming 8.20 (P) 

12. Springprüfung Kl.M** 130cm 1. Abt. Preis d. Fa. MuB Management und Betriebsführungs GmbH 2. Abt. Preis d.Provinzial Versicherungen Bold & Boldt GbR Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Frederick Troschke (Hagen ) auf Debby de Semilly 0.00 / 51.64 (P) 
1. Jörg Möller (Lübtheen ) auf Quick Jumper 5 0.00 / 51.73 (P) 
2. Andrea Di Silvestro (Barsinghausen / ITA) auf Cheeky Cheeks 0.00 / 52.68 (P) 
2. Pia Gerding (Bremen) auf Care for Life 0.00 / 53.33 (P) 
3. Katharina von Essen (Senden ) auf Perigueux’s Paula 0.00 / 54.51 (P) 
3. Joana Westers (Emsdetten) auf Djuna 7 0.00 / 54.55 (P) 
4. Laura Aromaa (Nehmten /  FIN) auf San Lago’s Diarosa 0.00 / 54.73 (P) 
4. Inga Czwalina (Fehmarn ) auf Silver Sky 0.00 / 55.10 (P) 
5. Hans-Jörn Ottens (Loxstedt) auf Shaman’s Harvest 0.00 / 55.48 (P) 
5. Charlotte Westphal (Nehmten ) auf Cara 204 0.00 / 55.81 (P) 
6. Cedric Becat (Nehms / FRA) auf Carmina von der Streem 0.00 / 55.87 (P) 
6. Amy Bold (Wedel ) auf Keana 0.00 / 56.02 (P)   

14. Springprüfung Kl.S* 140cm Zugleich Sichtung DJM Junioren Preis der VR Bank zwischen den Meeren eG 2/5 Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien
1. Mathies Rüder (Fehmarn  ) auf Flora V 0.00 / 56.04 (P) 
1. Philip Loven (Meldorf /  DEN) auf Vergil N 0.00 / 57.56 (P) 
2. Lennert Hauschild (Sittensen ) auf Cornochina 0.00 / 60.27 (P) 
2. Cedric Becat (Nehms / FRA) auf Carmina von der Streem 0.00 / 60.87 (P) 
3. Annika Axelsson (Hetlingen / SWE) auf Comme Picobello Z 0.00 / 60.96 (P) 
3. Jörg Möller (Lübtheen) auf Chevalier 101 0.00 / 61.19 (P) 
4. Hans-Thorben Rüder (Greven) auf Callidora GD 0.00 / 61.35 (P) 
4. Pia Gerding (Bremen) auf Care for Life 0.00 / 62.35 (P) 
5. Katharina von Essen (Senden ) auf Lucy La Douce 0.00 / 62.57 (P) 
5. Harm Wiebusch (Fredenbeck ) auf Carat 136 0.00 / 63.27 (P) 
6. Lennert Hauschild (Sittensen) auf Kidal 0.00 / 63.28 (P) 
6. Moritz von Hessen (Kronberg) auf L.B. Fashino 0.00 / 63.33 (P) 

18. Springprfg.Kl.S m.St.*** 150cm Großer Preis d. Kaufhauses Stolz Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Simon Heineke (Holm ) auf Early bird   * 0.00 / 43.75 (P) 
2. Philipp Battermann-Voss (Schülp ) auf Caddel S  * 0.00 / 45.21 (P) 
3. Mathilda Karlsson (Hamburg /  SRI) auf Chopin VA  * 0.00 / 46.51 (P) 
4. Hans-Thorben Rüder (Greven ) auf Singu 4.00 / 70.85 (P) 
5. Lotta Gellhorn (Ascheffel ) auf Campino 591 4.00 / 72.58 (P) 
6. Jesse Luther (Wittmoldt ) auf Kruimel 3 4.00 / 72.76 (P


Simon Heineke und Early bird haben erstmals auf Fehmarn den Großen Preis des Kaufhaus Stolz gewonnen. (Foto: Helen Hippique)
Simon Heineke und Early bird haben erstmals auf Fehmarn den Großen Preis des Kaufhaus Stolz gewonnen. (Foto: Helen Hippique)

Simon Heineke – Early bird – Fehmarn GP – https://www.youtube.com/watch?v=w-Hj7BdvZeM – Video: ClipMyHorse.tv



Favoritensieg durch North Reliance im Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup

(Hamburg)  Bei perfektem Sommerwetter strahlen die Favoritenwetter nach dem Highlight am Auftakt-Sonntag des IDEE Derby-Meetings 2025 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn wie die Sonne: Die bei einer Quote von 3:1 am Totalisator am höchsten gehandelte fünfjährige Stute North Reliance feierte im Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) einen vielfach erwarteten Triumph. Jockey Thore Hammer-Hansen führte die von Marcel Weiß in Mülheim für Michael Wachowitz trainierte Schimmellady vor 5.364 Zuschauern zum mit 15.000 Euro honorierten Treffer.

Bis in die Zielgerade hinein führte Diamond Crown vor Weltbeste, Avola und der späteren Gewinnerin. Kurz sprach einiges für Weltbeste, die Schwester der beiden Derbysieger Windstoß und Weltstar, doch die aus der Zucht des Gestüts Wittekindshof stammende Reliable Man-Tochter North Reliance entwickelte an der Außenseite den größten Schwung und kam noch sicher mit eineinviertel Längen zum dritten Karrieresieg beim 14. Start für die auch schon auf Gruppe-Ebene profilierte Pferdedame.

„Mein erster Sieg in Hamburg“

„Es ist mein erster Sieg in Hamburg. Etwas Schöneres gibt es nicht“, freute sich Besitzer Michael Wachowitz. Jockey Thore Hammer-Hansen sagte: „Wir hatten ein optimales Rennen direkt hinter der Spitze. Sie hat sich unterwegs gut beruhigt und ist auf der Geraden immer weitergaloppiert.“ 

Trainer Marcel Weiß ergänzte: „Das war ein Super-Rennverlauf. Wir haben North Reliance heute etwas offensiver reiten lassen, wobei der Jockey keine große Order brauchte. Eventuell steuern wir nun ein Rennen in Frankreich an.“

Sehr stark hielt sich Weltbeste als Zweite. „Einen Moment hatten wir angefangen vom Sieg zu träumen, aber sie ist erneut ihre Form ausgelaufen“, meinte ihr Betreuer Maxim Pecheur. Auch Avola lief als Dritte gut, während die hochgehandelte Diamond Crown am Ende beim ersten Saisonstart als Vierte passen musste. Die anderen Kandidatinnen hatten in dem Top-Event am Sparkasse Holstein-Familienrenntag keine Möglichkeit. 

Großes Vertrauen gerechtfertigt

Volles Vertrauen war in der einleitenden 1.400 Meter-Prüfung für zweijährige Pferde mit Seguro (2,3:1) gegangen, den der Kölner Trainer Andreas Suborics zum ersten Mal für aufgeboten hatte. Und der im Besitz des Stalles Simply Red stehende Hoffnungsträger wehrte die ebenfalls erstmals angetretene Röttgenerin Alsterperle und Asalet locker ab. „Ein sehr gutes Pferd, das Andreas Suborics toll vorbereitet hatte“, berichtete Siegreiter Hugo Boutin.

Prominente Farben vorne

Die Farben von Darius Racing und Michael Motschmann sind natürlich gerade in Hamburg spätestens seit dem Derbysieg von Sisfahan 2021 bestens bekannt, und in einem 2.200 Meter-Rennen feierten diese hochengagierten Besitzer nun einen Außenseiter-Erfolg durch Asmira (7,8:1). Thore Hammer-Hansen bescherte ihr noch einen sehr sicheren Vorteil gegenüber Embargo, San Fantasma und dem etwas enttäuschenden Favoriten Sullyvan. „Sie war beim ersten Start noch sehr unreif, nun hatte sie sich weiter verbessert“, sagte der Siegreiter über die noch mit einer Diana-Nennung ausgestattete Asmira.

Frauenpower durch Baltromei und Engels

Im IDEE 156. Deutschen Derby wird die junge Amazone Nina Baltromei mit Hochkönig einen der Mitfavoriten steuern. Mit Cuban Lynx (2,7:1), der in einem 1.600 Meter-Handicap für die niederländische Erfolgstrainerin Romy van der Meulen, den zweiten Treffer in Folge landete, zeichnete sie sich nun schon eine Woche vorher aus. Ihre Kollegin Lilli-Marie Engels hatte zuvor in einem 2.200 Meter-Ausgleich IV mit Sword Heart (21,4:1) eine große Außenseiterin zum Erfolg geritten.

Nach einem Sturz vor dem vierten Rennen, als sein Pferd zurückgezogen werden musste, zeigte sich Nachwuchsreiter Senan MacRedmond gleich bei nächster Gelegenheit in einem 1.800 Meter-Ausgleich III wieder topfit, als er Cherub Rock (3,1:1) den vierten Treffer in diesem Jahr bescherte. „Dieses Pferd ist sehr angenehm zu trainieren, aber eine solche Serie hätte ich nie erwartet“, signalisierte ihr Betreuer Gunter Richter (Hoppegarten), der sich ein Extra-Kompliment verdient hat.

Starker Ritt von Starke

Es kommt nicht oft vor, dass ein Pferd, das Deutschlands Top-Jockey Andrasch Starke reitet, 11,5:1 Euro auf Sieg bezahlt, aber Gesa aus dem Krefelder Stall von Marian Xaver Weißmeier hatten im 1.800 Meter-Ausgleich II, der unter dem Motto Young Turf Day Trophy stand, nur wenige Wetter auf ihrem Schein. Nach einem tollen Endspurt zwang die Stute jedoch Blömche, Lightning Jock und Kaviar in die Knie. Die Viererwette kletterte auf 12.005,8:1 Euro. Voll wurde es bei der Siegerehrung mit zahlreichen Vertretern der jungen Dachverbände.

Der in Möser bei Magdeburg ansässige Trainer Frank Fuhrmann hatte sechs Pferde in den 1.200 Meter-Ausgleich IV geschickt, und mit Mandy’s Girl (10:1), die unter Concetto Santangelo Start-Ziel ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte, und Tommorah stellte er die beiden Erstplatzierten. Olga Gold und Orda vervollständigten die Viererwette, die 11.919,6:1 Euro brachte. Das Rennen stand unter dem Patronat von planzmich.de, verantwortlich für den tollen Blumenschmuck auf der Horner Anlage. Die V4-Wette bezahlte 9.521,4:1 Euro.

Fast 400.000 Euro – starker Umsatz zum Auftakt des IDEE Derby-Meetings

Auch der Wettumsatz am Eröffnungstag des IDEE Derby-Meetings konnte sich sehen lassen – 399.693,57 Euro flossen in den zehn Rennen durch die Kassen. Davon wurden 141.985 Euro auf der Rennbahn erzielt. Insgesamt bedeutete dieses Wettaufkommen ein Plus von 14,4 Prozent gegenüber 2024. Die Bahnwette lag sogar um 54,1 Prozent im Plus, wobei vor zwölf Monaten das Wetter nicht mitgespielt hatte. 

Hans-Ludolf Matthiessen, Erster Vorsitzender des Hamburger Renn-Clubs, in einem ersten Fazit: „Das war ein verheißungsvoller Auftakt und schöner Erfolg. Der Wettergott war uns diesmal gnädiger gestimmt. Wir hatten heute den höchsten Umsatz am Eröffnungstag des Meetings der letzten acht Jahre.“

Unfall im achten Rennen

Im achten Rennen des ersten Meeting-Tages kam es im Horner Bogen zu einem Unfall ohne Fremdeinwirkung. Dabei erlitt die Stute Tonya schwere Verletzungen. Aufgrund der ungünstigen Prognose haben die Tierärzte entschieden, das Pferd von weiterem Leid zu erlösen. Jockey Wladimir Panov wurde ebenfalls ärztlich betreut und blieb glücklicherweise unverletzt. 

Nächster Renntag am Samstag

Der nächste Renntag des bis zum 8. Juli dauernden IDEE Derby-Meetings ist der Samstag, 05. Juli. An diesem Tag stehen voraussichtlich elf Prüfungen rund um den WETTSTAR.de – Grosser Hansa-Preis (Gruppe II) an. Das IDEE 156. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro) wird am dritten Meetingstag, dem 6. Juli (Sonntag) gestartet.


Mit North Reliance unter Thore Hammer-Hansen gewinnt zum dritten Mal in Folge eine Schimmelstute den Sparkasse Holstein - Hamburger Stute Cup. Zuvor triumphierten Three Havannas (2024) und Alpenblume (2023). (Foto: galoppfoto.de)
Mit North Reliance unter Thore Hammer-Hansen gewinnt zum dritten Mal in Folge eine Schimmelstute den Sparkasse Holstein – Hamburger Stute Cup. Zuvor triumphierten Three Havannas (2024) und Alpenblume (2023). (Foto: galoppfoto.de)

North Reliance -Thore Hammer Hansen – Sparkasse Holstein Cup – https://www.youtube.com/watch?v=Nb4XuAYvqUw – (Video von Wettstar.de)



Fehmarn: Simon Heineke gewinnt Preis der fehmarnschen Reiterfamilien

(Fehmarn)  Einer konnte am Samstag für Abwechslung sorgen: Simon Heineke aus Wedel gewann den Preis der fehmarnschen Reiterfamilien in einem Springen der Kl. S** und bot der Erfolgsserie von Hans-Thorben Rüder damit am dritten Turniertag etwas Einhalt. Heinekes Sportpartnerin Call me Pretty von Comme il Faut ist keine Unbekannte – schon im April beim CSE Ehlersdorf fiel die Tochter eines berühmten Vaters mit ihrem Ausbilder in der Großen Tour mit einem Sieg auf. Und auch die Zeitspringprüfung Kl. S ging an einen Gast – Lennert Hauschildt aus dem niedersächsischen Sittensen und Kidal sausten in der besten Zeit durch den Parcours.

In 62,19 Sekunden und fehlerfrei holten sich Simon Heineke und die neun Jahre alte Holsteiner Stute aus der Zucht des Stalls Moorhof den Sieg in dieser Prüfung. Möglich gemacht wird das Zwei-Sterne-S-Springen durch fehmarnsche Reiterfamilien und das sind nicht wenige auf der ziemlich pferdebegeisterten Ostseeinsel – soll heißen: alle “legen zusammen”, um dem Fehmarn Pferde Festival am Samstag eine große, klassische Springprüfung zu bescheren. Zugleich war dieses Springen auch Sichtung für die Deutschen Jugendmeisterschaften der Jungen Reiter (U21). Und auch am dritten Turniertag durften Scherze gemacht werden, ob man im neuen Reitsportzentrum wohl vor Einbruch der Dunkelheit “fertig” werden würde mit dem Sportprogramm – üppig frequentierte Prüfungen verdeutlichten einmal mehr, wie groß die Neugier auf das neue Zentrum am Ortsrand von Burg a. F. ist.

Fast ein Homerun – Hans-Thorben Rüder

Mit sieben Pferden ist Hans-Thorben Rüder aus dem westfälischen Greven nach Fehmarn zum  Festival gekommen, dorthin wo er aufgewachsen ist. Fehmarns größtes Turnier ist ein Pflichttermin für den Springreiter, der seit vielen Jahren seinen eigenen Turnier- und Ausbildungsstall in Westfalen betreibt, aber nach wie vor für den Fehmarnschen RRV startet. Fünf Prüfungen auf dem nagelneuen Sandplatz im Reitsportzentrum hat der 51-jährige bereits seit Donnerstag gewonnen. “Ich bin wirklich zufrieden”, fasste der Profi verschmitzt zusammen. Fehmarns Pferde Festival ist für Rüder ein “Pflichttermin”, schließlich ist es auch Familientreffen  mitsamt Pferden. Da kommt es dann auch vor, dass Vater (Kai), Sohn (Mathies) und Onkel (Hans-Thorben) alle in den gleichen Prüfungen antreten.

Noch ein Rüder…

Mathies Rüder, am Donnerstag gerade 20 Jahre alt geworden, war am Freitag und Samstag zum Vorbereitungslehrgang für die Europameisterschaften Vielseitigkeit U21 mit der Stute Katrien nach Riesenbeck gedüst, erhielt aber am Samstagabend bereits Dispens, weil der “Formcheck” für den EM-Kandidaten und seine Stute den Bundestrainer vollkommen zufrieden stellte. Rüder jun. machte sich also auf den Weg nach Hause und kann am Sonntag seinem bislang so erfolgreichen Onkel sowie allen anderen durchaus Konkurrenz machen.  Der Große Preis des Kaufhauses Stolz beginnt am Sonntag um 15.45 Uhr, 40 Paare wollen dabei sein….

Ergebnisübersicht Fehmarn Pferde Festival

2. Stilspringprüfung Kl.A** 105cm Zugleich Teilprüfung Holsteiner Schaufenster Tour 2025 Preis der Fa. CWD Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Mia Sophie Krämer (Unna ) auf Confetti B 8.40 (P) 
2. Justus Johannes Thiesen (Damp ) auf Miami 48 8.30 (P) 
3. Isabell Albert (Ascheffel ) auf Casaleta W 8.20 (P) 
3. Amy Carlotta Reinfandt (Wapelfeld ) auf Nandoo N 8.20 (P) 
5. Ida Rickert (Fehmarn ) auf Focus V 8.10 (P) 
5. Mia Sophie Krämer (Unna ) auf Belina de Saphire Z 8.10 (P)

7. Springprüfung Kl.L 115cm Zugleich Teilprüfung Holsteiner Schaufenster Tour 2025 1. Abt. Preis d. Fa. Ratio Treuhand GmbH 2. Abt. Preis d. Vermietung Rahlf und Rathing Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien
1. Lena Priegann (Felde ) auf Cinzano 74 0.00 / 53.14 (P) 
1. Alina Maack (Palingen ) auf Van Helsing’s Girl 0.00 / 54.11 (P) 
2. Mia Peters (Bargenstedt) auf Goja I 0.00 / 55.96 (P) 
2. Isabell Albert (Ascheffel) auf Cayenne CA 0.00 / 58.56 (P) 
3. Lotta Brunk (Galmsbüll) auf Ipke S 0.00 / 58.66 (P) 
3. Luna Petersen (Niebüll ) auf Ida 82 0.00 / 59.63 (P) 
4. Elisa Lene Abraham (Looft) auf Emely Christine W. 0.00 / 60.94 (P) 
4. Jonna-Marie Brodersen (PSG Hörup u.Umg. ) auf Gila 59 0.00 / 62.95 (P) 
5. Tomma Thiesen (Burg ) auf Bert 74 0.00 / 63.08 (P) 
5. Momme Ohlsen (Enge-Sande ) auf Cador 12 0.00 / 65.04 (P) 
6. Alina Maack (Palingen ) auf Karat du Scalé 0.00 / 66.04 (P) 
6. Mila Osing (Hamburg ) auf E-Maitresse TVH Z 0.00 / 68.14 (P)

8. Springprüfung Kl.M* 125cm Zugleich Teilprüfung Holsteiner Schaufenster Tour 2025 Zugleich Sichtung DJM Children und Ponyreiter 1. Abt. Preis d. Peer-Span GmbH 2. Abt. Preis d. Fa. Rahlf-Krane GmbH Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Philine Gröpper (Oldenhütten ) auf Paula`s Isabella 0.00 / 53.84 (P) 
1. Vieca Sofie Bade (Braderup ) auf Lupidor 3 0.00 / 54.27 (P) 
2. Joost Sievers (Tasdorf ) auf Diamant’s Diadem 0.00 / 56.72 (P) 
2. Greta Wroblewski (Kükelühn ) auf Cinderella 0.00 / 56.80 (P) 
3. Georg Friedrich Rixen (Wattenbek ) auf Helma 24 0.00 / 56.89 (P) 
3. Mia Peters (Bargenstedt) auf Goja I 0.00 / 57.32 (P) 
4. Hennes Mühlenbeck (Oeversee) auf Lord Jägerkrug M 0.00 / 57.47 (P) 
4. Amy Carlotta Reinfandt (Wapelfeld ) auf Lydago 0.00 / 57.80 (P) 
5. Laura Sophie Dohm (Hornsdorf) auf Quantara P 0.00 / 58.02 (P) 
5. Sarina Celest Starke (Schwentinental) auf Qulambo Jones 0.00 / 58.51 (P) 
6. Henrike Amalie Mougin (Grömitz) auf Baloubetty 4 0.00 / 59.30 (P) 
6. Laura Sophie Dohm (Hornsdorf ) auf Surprise 234 0.00 / 59.84 (P)

15. Springprüfung Kl.S* 140cm Preis d. Fa. Heinrich Eggersmann Futtermittelwerke GmbH Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Hans-Thorben Rüder (Greven ) auf Callidora GD 0.00 / 60.84 (P) 
2. Robin Naeve (Bovenau / SWE) auf Ensign 0.00 / 61.37 (P) 
3. Björn Behrend (Sollwitt) auf MacGyver 5 0.00 / 62.50 (P) 
4. Björn Behrend (Sollwitt ) auf Cathleen 47 0.00 / 63.36 (P) 
5. Fabienne Graefe (Salzbergen) auf Cinsey 3 0.00 / 63.89 (P) 
6. Lennert Hauschild (Sittensen) auf I am what I am 0.00 / 66.51 (P)

16. Zeitspringprüfung Kl.S* 140cm Preis d. Tourismus-Service Fehmarn Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Lennert Hauschild (Sittensen) auf Kidal 62.68 (P) 
2. Karsten-Alexander Gelbach (Wermelskirchen) auf Ulrich G 62.83 (P) 
3. Ricardo Alexandre Valadas Coelho (Escheburg /POR) auf Ida Jay 63.71 (P) 
4. Björn Behrend (Sollwitt) auf MacGyver 5 64.14 (P) 
5. Harm Wiebusch (Fredenbeck) auf Lenis Peter Lustig 64.39 (P) 
6. Philip Loven (Meldorf / DEN) auf Balbina N 65.16 (P)

17. Springprüfung Kl.S** 145cm Zugleich Sichtung DJM Junge Reiter Preis der fehmarnschen Reiterfamilien Mettwurst für die 1. Reserve, gestiftet von der Fa. Lütten Lütt Immobilien 
1. Simon Heineke (Holm) auf Call me Pretty 0.00 / 62.19 (P) 
2. Steffen Engfer (Rosengarten) auf Dapardie 0.00 / 62.42 (P) 
3. Katharina von Essen (Senden) auf C – Loona NRW 0.00 / 62.87 (P) 
4. Carsten-Otto Nagel (Lilienthal) auf Cancaneur 0.00 / 63.04 (P) 
5. Fabienne Graefe (Salzbergen) auf Cavallo PS Z 0.00 / 63.51 (P) 
6. Philipp Battermann-Voss (Schülp) auf Lyotard 0.00 / 64.96 (P)


Hat einen “Lauf” beim Fehmarn Pferdefestival: Hans-Thorben Rüder - hier mit Cash - hat bereits fünf Springprüfungen gewonnen. (Foto: Helen Hippique)
Hat einen “Lauf” beim Fehmarn Pferdefestival: Hans-Thorben Rüder – hier mit Cash – hat bereits fünf Springprüfungen gewonnen. (Foto: Helen Hippique)


Youtube Simon Heineke + Call me Pretty: 
https://youtu.be/kQk9qKEaRxM
VIDEO: Deutscher Galopp