Anna Sandmann gewinnt Teilprüfung Dressur beim CAIO in Rastede

Anna Sandmann gewinnt Teilprüfung Dressur beim CAIO in Rastede

(Rastede)  Oldenburgs 77. Landesturnier hat am Freitag eine Niedersächsin gefeiert: die 30 Jahre junge Anna Sandmann aus Lähden überflügelte mit ihrem Vierspänner die gesamte Konkurrenz und gewann mit der Punktsumme 37,39 die erste Teilprüfung Dressur des Nationenpreises in Rastede. “Das ist mein bestes Dressurergebnis überhaupt bisher”, summierte eine sehr zufriedene Deutsche Vize-Meisterin. “Meine Pferde waren super drauf heute, sehr gut in der Prüfung und ich bin glücklich damit”, so Anna Sandmann weiter.

 

Vater Christoph Sandmann – bei den Deutschen Meisterschaften in Greven Anfang Juli noch vor der Tochter – war gemeinsasm mit Belgiens Glenn Geerts Fünfter. Tochter Anna setzte sich mit ihrer Dressurvorstellung vor dem US-Amerikaner Chester Weber, dem Weltcupsieger Dries Degrieck (BEL) und dem Weltmeister Boyd Exell (AUS) durch und geht am Samstag beim Marathon im Schlosspark als 25. Starterin ab 14.18 Uhr in die zweite Teilprüfung. Die spektakulärste Prüfung der Vierspänner beginnt beim 77. Oldenburger Landesturnier ab 11.30 Uhr.

 

Hocherfreut über das Abschneiden seiner Fahrer/innen war Bundestrainer Karl-Heinz Geiger: “Wir haben eine ganz starke Truppe hier, vor allem Anna hat eine überragende Dressur gefahren und ist verdient Erste geworden. Aber auch Christoph Sandmann und Anna Mareike Meier haben tolle Leistungen gezeigt. Von daher sind wir guten Mutes für Aachen.” In gut drei Wochen beginnen dort die Weltmeisterschaften. Das deutsche Aufgebot –  im Nationenpreis werden Anna und Christoph Sandmann, sowie Anna Mareike Meier gewertet – führt nach der ersten Teilprüfung mit 80,87 Punkten vor den belgischen EM-Silbermedaiillengewinnern und dem US-Aufgebot. Eher ungewöhnlich: Die Europameister aus den Niederlanden rangieren nach der Dressur auf dem fünften Platz.

 

Während Anna Sandmann erst “losgelegt” hat, machte Springreiter Harm Lahde aus Königslutter gewissermaßen “weiter”. Nach zwei Siegen am Donnerstag gewann der 39-jährige mit der Holsteiner Stute Don de Amor auch den Auftakt der Youngster-Tour im Parcours im Preis der Pferdeklinik Mühlen mit einer sehr flotten Runde in 66,03 Sekunden und damit klar vor Sebastian Elias (Lastrup), der die Hannoveraner Stute Quick Lady auf Platz zwei pilotierte (68,21). Einer der Höhepunkte des Tages ist am Abend im Parcours das LzO Championat “meine Sparkasse”, ein S**-Springen mit Siegerrunde mit 28 Paaren.

 

Dressurspitzen vom Waldrand

Sehr idyllisch liegen die zwei Dressurarenen beim Oldenburger Landesturnier am Rande eines Waldstücks – mit etwas Abstand zu Parcours und Geländekurs und doch dicht dran an Zuschauer/innen. Zwei Reiterinnen fielen in Rastede auf: Die EM- und WM-erfahrene Charlott-Maria Schürmann aus Gehrde gewann in der Mittleren Tour mit St. Gilles Flamboyant, einer Oldenburger Stute von Franklin aus der Zucht und dem Besitz von Dinah Ashley-Looper die Dressur Kl. S* (Qualifikation Mittlere Tour) mit 72,61 Prozent und Jill-Marielle Becks aus Senden eroberte mit HBS Damon`s Moonlight die Pole Position in der Qualifikation zum Bundeschampionat der sieben Jahre alten Dressurpferde mit 76,74 Prozent. Wenig überraschend ist Damos Moonlight ein Enkel vom Becks-Hengst Damon Hill NRW.

 

Die letzte Prüfung des Tages im Dressurviereck galt den drei und vier Jahre jungen Reitpferden und dort überstrahlte in der Reitpferdeprüfung ein Hannoveraner Fuchs namens Be Gold die Konkurrenz. Eike Bewertungen (Jade) stellte nicht nur den smarten Fuchswallach für Besitzer Heinz Ahlers vor, sondern auch noch den ein ein Jahr älteren Vollbruder Be my Gold, der Platz sechs belegte, aber dann gleich mal Siegerehrung “üben” durfte. Platz zwei teilten sich Hermann Burger (Menslage) mit Einer wie keiner B und Friederike Reins (Holdorf) mit Black Brianna S. Kurz und gut: Hanniovers und Oldenburgs Dressurpferdezucht dominierte diese Qualifikation für das Rasteder Reitpferde Championat.

 

Nationenpreis Vierspänner: Fahrräder, Gummistiefel und ein “Dorf”

Wenn 33 Vierspänner-Teams ein Turniergelände erobern bringt das weit mehr mit sich als Wagen, Pferde und Menschen. Am Rande des Turniergeländes im Schlosspark Rastede ist ziemlich zügig eine Art “Enklave” entstanden, das Fahrerlager. LKW, Zelte, Wohnwagen, mehrere Sorten Wagen, Vorzelte mit Biergartengarnituren, denn in der Regel nächtigen alle Teammitglieder an Ort und Stelle und vor allem nahe der Stallzelte.

 

Zu den wichtigsten Utensilien für die Zweibeiner zählen ganz offenkundig geländegängige Fahrräder und Gummistiefel für die Erkundung der Geländestrecke, waten durch Wasserhindernisse oder den Weg zum nächsten Supermarkt….

 

Was das OLT für Rastede bedeutet

Fünf Tage lang “regiert” Pferdesport in drei Disziplinen im Rasteder Schlosspark, lockt Besucher/innen jeden Alters auf das Gelände, das neben Sport eine große Ausstellung, das Kinderland und eine verlockende Gastronomiemeile bietet. Generell sorgt das Oldenburger Landesturnier für Impulse in der Region, sei es nun im Beherbergungsgewerbe oder auch in lokalen Geschäften und zusätzlichen Imagegewinn. “Nice, a beautiful place”, das sind die Worte, die das internationale Teilnehmerfeld für den Standort findet. Rastedes Bürgermeister Lars Krause ist das durchaus bewusst.

 

„Das Oldenburger Landesturnier ist seit mehr als sieben Jahrzehnten ein fest im Herzen unserer Gemeinde verankerter Höhepunkt, der weit über die Grenzen des Ammerlandes hinaus strahlt. In diesem Jahr erleben wir im historischen herzoglichen Schlosspark jedoch mit dem ersten offiziellen Nationenpreis der Vierspänner (CAIO) eine Premiere, die auch für die Gemeinde Rastede von großer Bedeutung ist,” betont Bürgermeister Lars Krause.

 

“Als Gastgeber für Gespanne aus der ganzen Welt rückt Rastede unmittelbar in den Fokus des globalen Pferdesports. Wir sind stolz darauf, diesen Sommer die Brücke zu den kommenden Weltmeisterschaften in Aachen zu schlagen”, so Krause, “ und Rastede als gastfreundliche, traditionsbewusste und zugleich moderne Gemeinde präsentieren zu können. Es ist aber nicht nur der internationale Imagegewinn, sondern auch der direkt messbare wirtschaftliche Impuls, der mit einer Großveranstaltung dieser Dimension verbunden ist, über den wir uns freuen dürfen. Die Austragung des Nationenpreises sowie der Deutschen Meisterschaften zieht zahlreiche Gäste und Teams aus dem In- und Ausland an. Davon profitieren unsere Hotellerie, die Gastronomie und der lokale Einzelhandel unmittelbar.”

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Fuhr das deutsche Team mit einem Sieg in der Teilprüfung Dressur beim CAIO Rastede in Führung - Anna Sandmann aus dem niedersächsischen Lähden. (Foto: Lars Carstens)
Fuhr das deutsche Team mit einem Sieg in der Teilprüfung Dressur beim CAIO Rastede in Führung - Anna Sandmann aus dem niedersächsischen Lähden. (Foto: Lars Carstens)
Die jüngsten Pferde des 77. Oldenburger Landesturniers glänzten in den Qualifikationen zum Rasteder Reitpferdechampionat - hier Eike Bewertungen mit Be my Gold, der zwei Vollbrüder durch die Reitpferdeprüfung pilotierte, mit Be Gold gewann und sich mit Be my Gold platzierte. (Foto: OLT)
Die jüngsten Pferde des 77. Oldenburger Landesturniers glänzten in den Qualifikationen zum Rasteder Reitpferdechampionat - hier Eike Bewertungen mit Be my Gold, der zwei Vollbrüder durch die Reitpferdeprüfung pilotierte, mit Be Gold gewann und sich mit Be my Gold platzierte. (Foto: OLT)

24. Juli 2026: Dritter Erfolg für Harm Lahde in Rastede – mit Don de Amor den Auftakt der Youngster Tour gewonnen.
(Video:
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Doppelsieg und Rekord: Dorothee Schneider und Valerie B überzeugen bei den Görlitzer Summerweeks

Doppelsieg und Rekord: Dorothee Schneider und Valerie B überzeugen bei den Görlitzer Summerweeks

(Görlitz/ Nürnberg)  Zwei Starts, zwei Siege – dies ist die makellose Bilanz von Reitmeisterin Dorothee Schneider und Valerie B in den beiden Prüfungen des NÜRNBERGER Burg-Pokals bei der vierten Qualifikationsrunde der Saison. Für das Paar war es der erste gemeinsame Turnierauftritt, da hätte es nicht besser laufen können. Mit starken 74,293% setzten die beiden zudem ein deutliches Ausrufezeichen. Rang 2 sicherten sich Carina Scholz und Matisse GG OLD mit 71,463%, der dritte Platz ging an Matthias Bouten und Firmino VS, die mit 71,244% gewertet wurden.

 

Historische Marke gesetzt

Für Dorothee Schneider ist der Erfolg von Görlitz auch ein besonderer Meilenstein. Die Mannschaftsolympiasiegerin qualifizierte damit bereits zum 25. Mal ein Pferd für das Finale der renommierten Serie. Damit ist die Reiterin unerreicht. Bemerkenswert ist dabei, dass Dorothee Schneider erstmals 2004 für das Finale startberechtigt war, damals mit Ferryman. Sportpartnerin für das kommende Finale ist Valerie B, eine achtjährige Stute, die mit der Leistung zudem ihr großes Talent bestätigte. Das dänische Warmblut stand sowohl 5- als auch 6-jährig im Finale bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde. Schon in der Qualifikation zur Finalqualifikation am Samstag zeigten Dorothee Schneider und Valerie B im Görlitzer Dressurstadion, das der Sieg nur über sie gehen würde. Mit 74,073% distanzierten sie Konkurrenz.

 

Fester Bestandteil des NÜRNBERGER Burg-Pokals ist der uvex-Stilpreis, der von den Richtern für feines Reiten vergeben wird. Ausgezeichnet wurde damit Jessica von Bredow-Werndl, die ihre siebenjährige Stute Feliciana BB erstmalig im Burg-Pokal vorstellte.

 

Finaltickets auch für die Jüngsten

Startplätze für das große Jahresfinale kurz vor Weihnachten in der Frankfurter Festhalle gibt es im Burg-Pokal nicht nur für die Großen. Auch die Kleinsten haben im Pony-Führzügelwettbewerb die Möglichkeit, einen der begehrten Startplätze zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, eine der beiden besten Wertnoten zu erhalten. Dies gelang am Turniersonntag Lina Sophie Zimmermann und Joy Böse, die bei den Richtern den besten Eindruck hinterließen.

 

Qualifikationen & Finalisten – NÜRNBERGER BURG‑POKAL 2026

Horses & Dreams Hagen a.T.W. 22.04. – 26.04.2026

Patrik Kittel und J’Adore Dior H mit 75,512%

Pferd International München-Riem 14.05. – 17.05.2026

Sabina Schrödter und Feine Bella NRW mit 74,732%

Longines Balve Optimum / Deutsche Meisterschaften 04.06. – 07.06.2026

Bianca Nowag-Aulenbrock und Sky mit 74,463%

Görlitzer Summerweeks Rosenhof Görlitz 16.07. – 19.07.2026

Dorothee Schneider und Valerie mit 74,293%

Elmloher Reitertage 30.07. – 02.08.2026

Schäftlarn / Fichtenhof Classic 04.09. – 06.09.2026

Darmstadt-Kranichstein 17.09. – 20.09.2026

Guxhagen-Dörnhagen 08.10. – 11.10.2026

Finale: Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt 16.12. – 20.12.2026

 

Rangierung der punktbesten Zweitplatzierten nach vier Qualifikationen:

Frederic Wandres und Fänomen de Malleret mit 74,463% (Horses & Dreams Hagen a.T.W.)

Nicole Grosch und Visser’s Hit Valeria VEC OLD mit 74,049% (Pferd International München-Riem)

Franziska Haase und Alissimo mit 71,659% (Longines Balve Optimum)

Carina Scholz und Matisse GG OLD mit 71,463% (Görlitzer Summerweeks Rosenhof Görlitz)

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Doppelsieg in beiden Prüfungen für Dorothee Schneider und Valerie B in Görlitz im NÜRNBERGER Burg-Pokal. (Foto: B. Placzek)
Doppelsieg in beiden Prüfungen für Dorothee Schneider und Valerie B in Görlitz im NÜRNBERGER Burg-Pokal. (Foto: B. Placzek)
Wurden mit dem Stilpreis bedacht: Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl und Feliciana BB. (Foto: B. Placzek)
Wurden mit dem Stilpreis bedacht: Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl und Feliciana BB. (Foto: B. Placzek)
Hat in der Führzügelklasse des Nürnberger Burg-Pokals in Görlitz Eindruck gemacht - Joy Böse. (Foto: B. Placzek)
Hat in der Führzügelklasse des Nürnberger Burg-Pokals in Görlitz Eindruck gemacht - Joy Böse. (Foto: B. Placzek)
Auch Lina-Sophie Zimmermann konnte in der Führzügelklasse des Nürnberger Burg-Pokals in Görlitz überzeugen. (Foto: B. Placzek)
Auch Lina-Sophie Zimmermann konnte in der Führzügelklasse des Nürnberger Burg-Pokals in Görlitz überzeugen. (Foto: B. Placzek)

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CSE Ehlersdorf – Fehmarns Sven-Gero Hünicke trumpft auf…

CSE Ehlersdorf - Fehmarns Sven-Gero Hünicke trumpft auf…

Ehlersdorf – Er hat lange an einer Verletzung herum laboriert, kam zurück in den Sattel und nun hat Sven-Gero Hünicke in Ehlersdorf von sich reden gemacht. In der ersten Springprüfung der Großen Tour gewann der Springreiter aus Fehmarn, der zum Team des Stalls Köhlbrandt zählt mit Vogelvau das klassische M-Springen. Das war erst der Auftakt, bis zum Sonntag folgen noch ein klassisches S_Springen und dann der Große Preis auf Drei-Sterne-Niveau mit Stechen. Hünicke kam nicht allein. Seine Kollegin Tomma Thiesen – im gleichen Betrieb beschäftigt – sammelte wie so oft auch gleich ein paar Platzierungen ein. Die 19-jährige, die eine sensationelle Saison absolviert, gewann eine Abteilung der Youngster-Tour und  holte sich gleich zwei zweit Plätze mit Nachwuchspferden.

 

Die Ypoungster standen im Mittelpunkt des zweiten Turniertages in der Emil Frey Küstengarage Youngster Tour. Bei den sechs Jahre jungen Pferden war es der Holsteiner Hengst Deichkind, der mit Lucas Wenz im Sattel souverän gewann, bei den sieben bis neun Jahre alten Pferden sorgte eine Holsteiner Stute unter der Ukrainerin Alisa Drton für Furore. Koryara stammt aus der Zucht von Hans-Jürgen Pöhls und hat Cornet Obolensky zum Vater. Der ist übrigens auch gewissermaßen “Ukrainer”. Der berühmte Schimmel gehört dem Gestüt Zhashkiv, ist allerdings in Deutschland stationiert. In beiden Prüfungen war es Tomma Thiesen, die sich hinter den Siegern mit ihren Pferden platzierte – Contina Blue PS überzeugte bei den sechs Jahre alten Pferden, der Holsteiner Wallach Bert bei den Siebenjährigen.

 

Gleich 65 Paare eroberten den Auftakt der Großen Tour in einer Springprüfung Kl. M**. Ziel ist am Sonntag der Große Preis, der mit 12.000 Euro dotiert ist und Teil der Sonderwertung des CSE Ehlersdorf aus drei Großen Preisen. Dieser letzte Große Preis der Wertung wird mit dem Faktor 1,5 gewertet, liefert also mehr Punkte als sonst. Sowohl die gute Dotierung, als auch die Sonderwertung sorgen für Anziehungskraft. Am Sonntag ab 15.00 Uhr entscheidet sich, wer mit dem Sattel der Firma Equipe und dem Löwenanteil des Preisgeldes nach Hause fahren darf…

 

Ergebnisübersicht CSE Ehlersdorf

3/2 Springpferdeprüfung Kl.M* 120cm mit Unterstützung vom Gestüt Grönwohldhof

1. Mascha Krause (Flintbek/RV Rehagen-Hamburg e.V./GER) auf Attention Pur 8.80

2. Robin Naeve (Bovenau/RV Am Wittensee/SWE) auf Mundbergs Cavani 8.50

2. Lena Glisic (Ostenfeld/RV Breitenburg e.V./GER) auf Nala P 8.50

4. Peter Jakob Thomsen (Lindewitt/RuFV Südtondern e.V. Leck/GER) auf Checkout 3 8.40

4. Markus Brose (Norderstedt/PSG Hörup u.Umg. e.V./GER) auf Nele von der Wiesharde 8.40

6. Jesse Luther (Wittmoldt/RFV An der Talmühle-Havekost e.V./GER) auf H.S. Minnesota 8.30

6. Antonia Selina Brinkop (Aukrug/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Max T 8.30

 

10/1 Youngster-Springprüfung Kl.M* 120cm, 6j. Pferde -Emil Frey Küstengarage Tour-

1.Abt.:mit Unterstützung von Robert Rothböck – von Poll Immobilien

2.Abt.:mit Unterstützung von Max-Hermann Johannsen, Hörup

3.Abt.:mit Unterstützung von Peter Glisic Sportpferde

1. Lucas Wenz (Sersheim/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GER) auf Deichkind 21 0.00 / 55.72

2. Tomma Thiesen (Burg/Fehmarnscher Ringreiterverein e.V./GER) auf Conthina Blue PS 0.00 / 56.60

3. Claas Christoph Gröpper (Oldenhütten/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Cellarimo 0.00 / 56.68

4. Philipp Battermann-Voss (Schülp/RFV Höllnhof e.V.Schülp/GER) auf Dexter 310 0.00 / 58.38

5. Mascha Krause (Flintbek/RV Rehagen-Hamburg e.V./GER) auf Attention Pur 0.00 / 58.78

6. Mascha Krause (Flintbek/RV Rehagen-Hamburg e.V./GER) auf New Capitola 0.00 / 61.10

  

10/2-1 Youngster-Springprüfung Kl.M* 120cm, 7-9j. Pferde -Emil Frey Küstengarage Tour-

1. Alisa Dron (Grönwohld/RV Ganderkesee/UKR) auf Koryara 0.00 / 54.58

2. Tomma Thiesen (Burg/Fehmarnscher Ringreiterverein e.V./GER) auf Bert 74 0.00 / 57.08

3. Gerd Geyer (Schierensee/RG Gestüt Heidberg e.V./GER) auf Caja 59 0.00 / 58.03

4. Erin Characklis (Groß Wittensee/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./USA) auf Vodka Bull 0.00 / 58.21

5. Claas Hermann Romeike (Fockbek/RV St. Hubertus e.V. Rendsburg/GER) auf Perseverance Temilly’s Taycan 0.00 / 58.25

6. Tim Schwanke (Tangstedt/Hamburger Sport-Verein e.V./GER) auf Million Moon 0.00 / 58.84

 

10/2-2 Youngster-Springprüfung Kl.M* 120cm, 7-9j. Pferde -Emil Frey Küstengarage Tour–Emil Frey Küstengarage Tour-

1. Tomma Thiesen (Burg/Fehmarnscher Ringreiterverein e.V./GER) auf Chapeau 52 0.00 / 55.74

2. Alisa Dron (Grönwohld/RV Ganderkesee/UKR) auf Kortina VA 0.00 / 57.98

3. Jesse Luther (Wittmoldt/RFV An der Talmühle-Havekost e.V./GER) auf Carouzo 0.00 / 58.15

4. Michael Grimm (Lindewitt OT Linnau/RV Concordia a.d.Miele e.V./GER) auf Colby 13 0.00 / 58.21

5. Lucas Wenz (Sersheim/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GER) auf Crazy Boy Greenhills 0.00 / 58.72

6. Peter Glisic (Ostenfeld/RV Breitenburg e.V./AUT) auf O ‚ Explosion 0.00 / 59.07

 

13/1 Springprüfung Kl.M** 130cm, 1. Abt::mit Unterstützung der Firma Peer Span, 2. Abt::mit Unterstützung der Firma Sani Container

1. Sven Gero Hünicke (Fehmarn/Fehmarnscher Ringreiterverein e.V./GER) auf Vogelvau 0.00 / 58.11

2. Alisa Dron (Grönwohld/RV Ganderkesee/UKR) auf Koryara 0.00 / 59.14

3. Natalia Stecher (Nordhastedt/RTC Ditmarsia e.V./GER) auf Brentano 48 0.00 / 61.57

4. Lucia Voss (Tasdorf/RuFV Husberg u.Umg.e.V./GER) auf Hagrano P.M.S 0.00 / 63.33

5. Antonia Selina Brinkop (Aukrug/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Clarissima 6 0.00 / 63.83

6. Emmy Janßen (Kattrepel/Reit- u.Fahrverein Germ. Marne/GER) auf Lion Cor 0.00 / 64.22

 

13/2 Springprüfung Kl.M** 130cm

1. Annika Axelsson (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V./SWE) auf Comme Picobello Z 0.00 / 58.47

2. Jesse Luther (Wittmoldt/RFV An der Talmühle-Havekost e.V./GER) auf Kiara 138 0.00 / 59.90

3. Diarmuid Howley (Grönwohld/TRSG Holstein e.V./IRL) auf Damian VA 0.00 / 63.30

4. Alisa Dron (Grönwohld/RV Ganderkesee/UKR) auf Kortina VA 0.00 / 63.51

5. Arne van Heel (Tangstedt/RuFV Obere Arlau Sitz Behrendorf/NED) auf Million Dollar 2 0.00 / 63.90

6. Miriam Schneider (Bovenau/RFV Kastanienhof e.V/GER) auf Querida 110 0.00 / 64.24

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Kommt, reitet und gewinnt oft: Tomma Thiesen hier mit Harley Quinn, gewann eine Abteilung der Youngster Tour und holte sich noch zwei zweite Plätze. (Foto: Ch. Beeck)
Kommt, reitet und gewinnt oft: Tomma Thiesen hier mit Harley Quinn, gewann eine Abteilung der Youngster Tour und holte sich noch zwei zweite Plätze. (Foto: Ch. Beeck)

17. Juli 2026: 3. CSE Ehlersdorf und wie immer ist die Emil Frey Küstengarage Youngster Tour ein Anziehungspunkt. Mit dem Holsteiner Hengst Deichkind hat ein sechs Jahre alter Don VH PZ-Sohn aus der Zucht von Rasmus Lüneberg die erste "Runde der Youngster Tour für sich entscheiden. (Video: ‪@ClipMyHorseTVDeutschland‬ )

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Die Görlitzer Summerweeks und der NÜRNBERGER BURG-POKAL – ein Starterfeld von höchster Qualität

Die Görlitzer Summerweeks und der NÜRNBERGER BURG-POKAL – ein Starterfeld von höchster Qualität

(Görlitz/ Nürnberg)  Es gibt viele Gründe nach Görlitz zu reisen, doch am kommenden Wochenende ist vor allem eines zu nennen: Mit dem zweiten Teil der Summerweeks vom 16. – 19. Juli, das ganz im Zeichen des Dressurreitens steht, wartet ein sportlicher Höhepunkt, der wie ein Magnet auf die Sportler wirkt. Einen großen Anteil daran hat der NÜRNBERGER Burg-Pokal, der gleich doppelt olympischen Glanz in die Oberlausitz mitbringt. An den Start gehen die vierfache Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl sowie die zweifach mit Gold ausgezeichnete Dorothee Schneider. Diese beiden sind die prominentesten Namen in der Turnierserie, die ausschließlich jungen Dressurpferden in der Altersklasse der Sieben- bis Neunjährigen offensteht.

 

Der Burg-Pokal – eine Prüfung mit hoher Anziehungskraft

Allerdings ist es nicht ausgemacht, dass diese beiden großen Namen auch im Burg-Pokal mit der goldenen Schleife ausgezeichnet werden. Im Viereck treffen sie unter anderem auf Raphael Netz, einen Reiter, der gerade für das deutsche Team bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Aachen nominiert wurde. In der von der Nürnberger Versicherung seit 1992 ausgerichteten Serie wird Raphael Netz mit Glamourdoc an den Start gehen, einem achtjährigen Westfalen-Hengst, der in dieser Saison bereits starke Leistungen zeigte. Die Burg-Pokal-Station in München beendete das Paar auf Rang Vier, bei den Deutschen Meisterschaften in Balve folgte mit Rang Zwei eine bessere Platzierung; da ist auf dem Siegertreppchen nur noch wenig Luft nach oben. Für das Finale am Jahresende qualifizieren sich die acht Gewinner der Qualifikationen sowie die vier Punktbesten nach Rang und Prozent. Um sicher dabei zu sein, gilt es daher, auf Sieg zu setzen. Den Weg in den Osten der Republik nehmen zahlreiche Burg-Pokal-erfahrene Reiterinnen und Reiter an, so dass zwei spannende Runden zu erwarten sind.

 

Den Auftakt bildet am Turniersamstag die Qualifikation zur Finalqualifikation; aus dieser Prüfung heraus dürfen die 12 besten Paare dann am Sonntag erneut ins Viereck. Dort entscheidet sich, wer das begehrte Ticket für das Finale am Jahresende erhält.

 

NÜRNBERGER-Prüfungen finden am Samstag und am Sonntag statt

Darüber hinaus gibt es den Burg-Pokal auch für den Nachwuchs: Im Pony-Führzügelwettbewerb starten die jüngsten Teilnehmer des Turnierwochenendes. Und sie tun es den Großen gleich, denn auch in dieser Prüfung gibt es für die beiden Wertnotenbesten einen Startplatz beim Finale. Ansporn genug, um sich ganz besonders auf den großen Auftritt im Görlitzer Viereck vorzubereiten.

 

Die Bedingungen rund um das familiäre Turnier weiß die NÜRNBERGER seit 2021 zu schätzen und kommt deshalb seither gerne wieder zu den Summerweeks. Dies gilt im Besonderen für die Jürgen Bauer GmbH, die mit ihrem Expertenteam um Jürgen Bauer und Sascha Schubert die Veranstaltung seit 2023 begleitet und auch in diesem Jahr an beiden Wochenenden vor Ort ist.

 

Qualifikationen & Finalisten – NÜRNBERGER BURG‑POKAL 2026

Horses & Dreams Hagen a.T.W. 22.04. – 26.04.2026

Patrik Kittel und J’Adore Dior H mit 75,512%

Pferd International München-Riem 14.05. – 17.05.2026

Sabina Schrödter und Feine Bella NRW mit 74,732%

Longines Balve Optimum / Deutsche Meisterschaften 04.06. – 07.06.2026

Bianca Nowag-Aulenbrock und Sky mit 74,463%

Görlitzer Summerweeks Rosenhof Görlitz 16.07. – 19.07.2026

Elmloher Reitertage 30.07. – 02.08.2026

Schäftlarn / Fichtenhof Classic 04.09. – 06.09.2026

Darmstadt-Kranichstein 17.09. – 20.09.2026

Guxhagen-Dörnhagen 08.10. – 11.10.2026

Finale: Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt 16.12. – 20.12.2026

 

Rangierung der punktbesten Zweitplatzierten nach drei Qualifikationen:

Frederic Wandres und Fänomen de Malleret mit 74,463% (Horses & Dreams Hagen a.T.W.)

Nicole Grosch und Visser’s Hit Valeria VEC OLD mit 74,049% (Pferd International München-Riem)

Franziska Haase und Alissimo mit 71,659% (Longines Balve Optimum)

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Beatrice Hoffrogge und Zuperman OLD sicherten sich 2025 in Görlitz das Ticket ins Finale des Nürnberger Burg-Pokals. (Foto: B. Placzek)
Beatrice Hoffrogge und Zuperman OLD sicherten sich 2025 in Görlitz das Ticket ins Finale des Nürnberger Burg-Pokals. (Foto: B. Placzek)
Kleine Reiter/innen ganz groß - der Nürnberger-Führzügelwettbewerb ist ein Highlight bei den Görlitzer Summerweeks. (Foto: B. Placzek)
Kleine Reiter/innen ganz groß - der Nürnberger-Führzügelwettbewerb ist ein Highlight bei den Görlitzer Summerweeks. (Foto: B. Placzek)

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Oldenburger Landesturnier 2026 ordnet Turniergelände für internationales CAIO neu

Oldenburger Landesturnier 2026 ordnet Turniergelände für internationales CAIO neu

(Rastede)  Mit der Austragung des internationalen CAIO der Vierspänner und damit des Nationenpreises stellt sich das 77. Oldenburger Landesturnier vom 22. bis 26. Juli 2026 organisatorisch und infrastrukturell neu auf. Um den internationalen Fahrern – aktuell haben sich 35 Gespanne angemeldet nur wenige Wochen vor den Weltmeisterschaften in Aachen –  optimale Bedingungen zu bieten, hat der Renn- und Reitverein Rastede e.V. die Platzaufteilung im Schlosspark umfassend überarbeitet.

 

Im Mittelpunkt der Neustrukturierung steht die Konzentration der internationalen Fahrprüfungen auf dem Hauptplatz. Mit Ausnahme des Marathons werden sämtliche Prüfungen des CAIO dort ausgetragen. Bereits in den vergangenen Jahren hat der Verein mit dem Bau des neuen Abreiteplatzes für den Springsport sowie der kontinuierlichen Modernisierung der Infrastruktur die Voraussetzungen geschaffen, um internationale Championatsveranstaltungen auf höchstem Niveau durchführen zu können.

 

Für das Jahr 2026 wird der Hauptplatz zudem auf die beeindruckenden Maße von 75 x 115 Metern erweitert. Dadurch entstehen ideale Bedingungen für den internationalen Fahrsport und gleichzeitig beste Sichtmöglichkeiten für die Zuschauer. Die Neuordnung des Geländes bringt auch Veränderungen für den Dressurbereich mit sich. Das Dressurviereck D2 wird künftig in den ruhigen Waldbereich verlegt. Dadurch erhalten die Teilnehmer eine deutlich entspanntere Atmosphäre und können ihre Prüfungen ohne Ablenkung absolvieren.

 

Auch der Nachwuchs- und Jungpferdesport profitiert von den Anpassungen. Erstmals wird ein Longierzirkel mit den Maßen 15 x 15 Metern eingerichtet. Dieser steht insbesondere den Teilnehmern der Jungpferdeprüfungen zur Verfügung und ermöglicht eine optimale Vorbereitung.

 

Ein weiterer wichtiger Baustein der Investitionen ist die moderne Beregnungstechnik. Mit fest installierten Bewässerungsanlagen auf dem Abreiteplatz Springen, dem Hauptplatz sowie dem Dressurplatz D1 sieht sich der Renn- und Reitverein Rastede auch langfristig hervorragend aufgestellt. Die Maßnahmen gewährleisten unabhängig von der Witterung erstklassige Bodenverhältnisse und schaffen beste sportliche Voraussetzungen für Pferde und Reiter.

 

„Mit der Austragung des CAIO schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte des Oldenburger Landesturniers auf. Die Anpassungen unseres Turniergeländes sind ein wichtiger Schritt, um den internationalen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig optimale Bedingungen für alle Disziplinen zu schaffen. Von diesen Investitionen werden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kommenden Jahre nachhaltig profitieren“, unterstreicht der Vorstand des Renn- und Reitvereins Rastede e.V..

 

Mit der neuen Platzstruktur unterstreicht das Oldenburger Landesturnier seinen Anspruch, auch künftig zu den bedeutendsten Reitsportveranstaltungen Norddeutschlands zu gehören und internationalen Spitzensport mit besten Bedingungen für Pferde, Reiter/Fahrer und Besucher zu verbinden.

 

Noch kein Ticket? Die gibt es auch im Vorverkauf hier:  https://tickets.bevent.eu/rrv/4154195

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Zukunftsfähigkeit - für Spring - und Dressursport und internationale Events hat der RRV Rastede das Turniergelände am Schlosspark neu geordnet und investiert. (Foto: OLT)
Zukunftsfähigkeit - für Spring - und Dressursport und internationale Events hat der RRV Rastede das Turniergelände am Schlosspark neu geordnet und investiert. (Foto: OLT)

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Das Highlight des Jahres: IDEE 157. Deutsches Derby in Hamburg!

Das Highlight des Jahres: IDEE 157. Deutsches Derby in Hamburg!

(Hamburg)  Es wird am Sonntag, 5. Juli 2026, wieder ein Tag für die Galopp-Historie: Auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn lockt mit dem IDEE 157. Deutsches Derby das wichtigste Galopprennen hierzulande. Seit 1869 wird dieses Event gelaufen, nur einmal im Leben eines Rennpferdes (im Alter von drei Jahren) darf man daran teilnehmen – nun steht die nächste Auflage Top-Events bevor. Die Gruppe I-Prüfung wird einmal mehr gesponsert von dem Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven. 

 

Live nach Hong Kong & World Pool!

Das Derby wird als 8. Rennen um 15:43 Uhr über die Bühne gehen. Das Blaue Band und fünf weitere Rennen (die Rennen 3 bis 8) werden nach Hong Kong übertragen und in dem Wett-Eldorado in Asien zu bewetten sein. Das Derby ist Bestandteil des vom Hong Kong Jockey-Club gemanagten World Pool. Hier werden Wettumsätze in Millionenhöhe erzielt.

 Wichtig:  Der Hamburger Renn-Club selbst bietet keinen eigenen Pool für diese sechs Rennen an – die Umsätze werden komplett nach Hong Kong vermittelt! Auch die Derby-Wetten über Hamburg PMU fließen in den World Pool. Erstmals sind so viele deutsche Rennen an einem Tag im World Pool! Die Vorfreude auf das deutsche (Wett-) Highlight des Jahres der Galopper ist also noch größer!

 

Auf den Spuren von Hochkönig

Gesucht wird der Nachfolger von Vorjahressieger Hochkönig, der dank Reiterin Nina Baltromei für den ersten Triumph einer Frau im Rennsattel im Derby sorgte. Es waren emotionale Momente nach dem Rennen. Ein pralles Feld von 19 Kandidaten bewirbt sich in rund zweieinhalb Minuten um Rennpreise in Höhe von 650.000 Euro auf der Distanz von 2.400 Metern. 390.000 Euro winken allein dem Sieger.  Neu in 2026: Der Gewinner erhält eine automatische Startberechtigung für das am 5. September 2026 ausgetragene Nashville Derby (1,75 Mio. Dollar) in Kentucky Downs (USA).

 

Gostam ist der Favorit

Über eine “Win and You’re In”-Regelung ins Feld kam der von Ralph Beckett in England trainierte Bay Of Brilliance (Hector Crouch), der Vierte aus dem Epsom Derby noch ins Feld, doch an der Favoritenrolle eines deutschen Cracks dürfte das nichts ändern: Es handelt sich um Gostam (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von „Derby-Spezialist“ Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh. 2025 blieb der Hengst im Besitz von Darius Racing und Michael Motschmann, die das Gefühl des Derby-Sieges ebenso wie der Coach bestens kennen, ungeschlagen. Auch bei seinem Erfolg im WETTSTAR.de – Bavarian Classic in München hielt die Serie weiter, ehe er im Französischen Derby auch als Achter in einem Elite-Feld nach nicht idealem Rennverlauf gut abschnitt. Die einzigen Fragezeichen dürften die Derby-Distanz von 2.400 Metern und die Startbox 17 an der Außenseite sein.

 

Englishman der Top-Herausforderer?

Kaum Probleme mit der Strecke dürfte Gestüt Ittlingens Englishman (mit der wie entfesselt agierenden Amazone Sibylle Vogt) haben, den Marcel Weiß, der Trainer der letzten Wochen, aufbietet. Wie ein richtiger Steher imponierte dieser Hengst zuletzt im Kölner Union-Rennen, der bedeutendsten Derby-Vorprüfung, als er Westminster Rocket (nun mit David Liska), der ebenfalls aus dem Wöhler-Stall kommt, noch von der Spitze verdrängte.

 

Wieder Liberty Racing?

Nach den beiden Derby-Siegen mit Fantastic Moon 2023 und Palladium 2024 und 2024 darf sich erneut eines der Liberty Racing-Syndikate Hoffnungen auf den Derby-Sieg machen – dank folgender vier Kandidaten: Salitos (Bauyrzhan Murzabayev), der im Derby Italiano als Dritter schon kurz wie der Gewinner aussah, dem Union-Dritten Kairos (Leon Wolff), Chiefland (Cieran Fallon) und Abacus (Rene Piechulek).

 

Auch das Gestüt Paschberg der Familie Kirstein – in Brackel unweit von Hamburg gelegen – darf träumen, denn ihr Quitos (nun mit Oliver Wilson) sprang im Hoffnungspreis – Derby Trial in Dortmund bei letzter Gelegenheit noch auf den Derby-Zug auf. Wie immer scheint im Blauen Band alles möglich, das gilt natürlich auch diesmal.

 

Das Mega-Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm ist so erstklassig wie an keinem anderen Renntag hierzulande. Zwei weitere Grupperennen werden hier ausgetragen – innerhalb der großen Karte von zwölf Rennen (erster Start ist um 11:14 Uhr).

 

Bei den dreijährigen Stuten in der Hugo Pfohe Horsepower Trophy – Hamburger Stutenpreis (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) bringt Believe in Me (Rene Piechulek) eine starke Gruppe-Platzierung mit. Sehr starke Arbeitsleistungen werden von Schneewittchen (L. Wolff) berichtet.

 

Im Sparkasse Holstein-Rennen – Hamburger Stuten Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 Meter) könnte Bella Sinfonia (Eduardo Pedroza) aus dem Gestüt Fährhof oder die im Besitz von Scheich Mohammeds Godolphin-Stall stehende Fortuna Diamond (Tony Piccone), die aus Frankreich kommt, weit vorne landen.

 

Dreijährige bestreiten die beiden BBAG Auktionsrennen – das Hapag-Lloyd-Rennen und das Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen um jeweils 52.000 Euro.

 

250.000 Euro als Preisgeld bei den Arabischen Vollblütern

Zum zweiten Mal im Hamburg-Programm ist der The President of the United Arab Emirates Cup (Gruppe II, 250.000 Euro, 1.600 m), das mit Abstand höchstdotierte Rennen Deutschlands für Arabische Vollblüter.

 

QUINTETT-Wette im Blauen Band mit 75.000 Euro Poolgarantie

Auch beim Derby-Tag handelt es sich natürlich um einen Premium-Renntag mit Dotierungen von mindestens 15.000 Euro pro Rennen. Erstmals wird in Hamburg die QUINTETT-Wette ausgespielt – im IDEE 157. Deutsches Derby sind die fünf Erstplatzierten in richtiger Reihenfolge zu tippen. 75.000 Euro beträgt die Poolgarantie, inklusive eines Jackpots von 41.234,62 Euro.

 

Die V4-Wette in den Rennen 3 bis 6 verspricht weitere Spannung. 10.000 Euro werden als Poolgarantie angeboten, für diejenigen, die alle vier Sieger richtig vorhersagen. Aber auch die Viererwette wird (zweimal) offeriert – mit Poolgarantien von 10.000 Euro in den Rennen 5 und 12 am Derby-Tag von Hamburg-Horn.

 

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Er wird als der Derby-Favorit gehandelt: Gostam aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler, der mit Eduardo Pedroza u.a. das Bavarian Classic in München gewann. (Foto: galoppfoto.de)
Er wird als der Derby-Favorit gehandelt: Gostam aus dem Quartier von Trainer Andreas Wöhler, der mit Eduardo Pedroza u.a. das Bavarian Classic in München gewann. (Foto: galoppfoto.de)

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In Dortmund: Quitos schnappt sich sein Derby-Ticket

In Dortmund: Quitos schnappt sich sein Derby-Ticket

(Dortmund/Hamburg) Mit dem Hoffnungspreis – Derby Trial wurde am Sonntag in Dortmund-Wambel das letzte Vorbereitungsrennen für das IDEE 157. Deutsche Derby gelaufen. In dem Listenrennen über 2050 Meter, das mit 30.000 Euro dotiert war, ging es für vier der sechs Starter, Alter Meister, Dardanos, Dastan und Quitos, noch darum, sich für das „Blaue Band“ zu empfehlen, bzw. zu qualifizieren. Und diese vier belegten dann schließlich auch die ersten vier Plätze.


Dabei siegte überraschend der von Christian Sprengel trainierte Quitos unter Jockey Leon Wolff gegen Andreas Wöhlers Dardanos (Eduardo Pedroza) und den 2,0:1-Favoriten Alter Meister (Augustin Madamet) aus dem Stall von Waldemar Hickst. Nach einem Rennen vom letzten Platz aus fing der als längster Außenseiter zur Quote von 19,2:1 ins Rennen gegangene Iquitos-Sohn Quitos, der zuvor noch sieglos war, den lange mit deutlichem Vorsprung führenden Alter Meister noch ab, der auf der Linie sogar noch den zweiten Platz verlor.


Züchter und Besitzer des Siegers ist das unweit von Hamburg im niedersächsischen Brackel gelegene Gestüt Paschberg der Familie Kirstein. Dessen Besitzerin Sybille Kirstein erlebte den Sieg ihres Pferdes live vor Ort mit. „Ich freue mich riesig, dass er das gezeigt hat, was wir von ihm vermutet haben. Wenn mit ihm alles gut bleibt, dann soll er auch in Hamburg laufen“, so die Besitzerin nach dem Rennen. „Wenn wir Dritter gewesen wären, wäre auch schon alles gut gewesen. So ist es natürlich noch schöner“, ergänzte Trainer Christian Sprengel.

 
Nun darf man gespannt sein, was für Handicapmarken den Erstplatzierten des Rennens am Montag vom Ausgleicher zugeteilt werden, doch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man die drei Erstplatzierten auch in Hamburg sehen wird, wohl recht hoch.

 
IDEE Derby-Meeting vom 28.6. bis 05.07.
Das IDEE 157. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight der vier Renntage zwischen dem 28. Juni und 5. Juli umfassenden IDEE Derby-Woche 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland.


Tickets für das Meeting in Hamburg gibt es hier: https://tickets.galopp-hamburg.de/

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Die Überraschung: Quitos aus dem Besitz und der Zucht des Gestüts Paschberg im niedersächsischen Brackel sichert sich unter Leon Wolff das Ticket ins IDEE 157. Deutsche Derby in Hamburg. (Foto: Gruttmann/ galoppfoto.de)
Die Überraschung: Quitos aus dem Besitz und der Zucht des Gestüts Paschberg im niedersächsischen Brackel sichert sich unter Leon Wolff das Ticket ins IDEE 157. Deutsche Derby in Hamburg. (Foto: Gruttmann/ galoppfoto.de)

21. Juni 2026: das war eine tolle Überraschung für das Gestüt Paschberh, Trainer Christian Sprengel und Jockey Leon Wolff: Der dreijährige Quitos sichert sich in Dortmund das Ticket für das IDEE 157. Deutsche Derby in Hamburg am 5. Juli. (Video: ‪@WETTSTAR‬ )

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Union-Rennen: Erobert Englishman nach Köln bald auch Hamburg?

191. Union-Rennen: Erobert Englishman nach Köln bald auch Hamburg?

(Köln/ Hamburg) Die Festwochen des Gestüts Ittlingen gehen weiter: Nur eine Woche nach dem Triumph mit Alleno im Grossen Preis von Tattersalls in Baden-Baden landete die Zuchtstätte von Manfred Ostermann mit Englishman (7,9:1) auch den Sieg in der bedeutendsten Vorprüfung für das IDEE Deutsches Derby am 5. Juli in Hamburg – im Sparkasse KölnBonn – 191. Union-Rennen vor 8.500 Zuschauern in Köln. In diesem mit 70.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über 2.200 Meter hatte 2025 der spätere Derbysieger Hochkönig hinter Zuckerhut Platz zwei belegt. Das letzte Pferd, das das Doppel Köln/Hamburg schaffte, war Sammarco im Jahr 2022.

Und Englishman, der beim erst zweiten Lebensstart seine weiße Weste verteidigte und 40.000 Euro Preisgeld auf das Ittlingen-Konto galoppierte, scheint das Zeug zum Hamburg-Helden zu besitzen, denn mit einer beeindruckenden Leistung katapultierte er sich in die absolute Spitzengruppe der Derby-Wettmärkte. Mit gewaltigem Speed fasste Englishman noch den kurz in Sicherheit geglaubten Favoriten Westminster Rocket, der an der Spitze lange bestens standgehalten hatte. Eineinviertel Längen trennte die beiden Erstplatzierten, wobei es so aussah, als wären die 2.400 Meter im Rennen des Jahres sogar noch von Vorteil für Englishman. Platz drei belegte Kairos, der ebenso eine tolle Partie lieferte wie Weekend Warrior auf Rang vier.

Erster Gruppesieg für französischen Nachwuchsjockey

Im Sattel des siegreichen Nathaniel-Sohnes saß mit Enzo Crublet ein Nachwuchsjockey aus Frankreich, der erst seit März für den auf einer Welle des Erfolges schwimmenden Mülheimer Trainer Marcel Weiß arbeitet. Hier gewann er sein erstes Grupperennen überhaupt. Stalljockey Sibylle Vogt hatte sich für Sharpnshady entschieden, der jedoch früh keine Akzente setzen konnte.

STIMMEN:
Enzo Crublet (Jockey von Englishman): „Ich wusste, dass ich eine gute Chance haben würde. Es war mein erster Sieg in einem Grupperennen, und dann vor solch einer tollen Kulisse. Ich bin sehr glücklich.

Marcel Weiß (Trainer von Englishman und Sharpnshady): „Das war eine tolle Vorstellung von Englishman, ohne Wenn und Aber. Auch die Distanz hat ihm nichts ausgemacht. 2.400 Meter im Derby werden noch besser sein. Für Sharpnshady kam das Rennen vielleicht zu früh.“

Manfred Ostermann (Besitzer von Englishman): „Er ist wirklich ein Riesensteher. Man hat deutlich gesehen, dass er immer mehr beschleunigen konnte, je weiter das Rennen ging. Und es war ja erst sein zweiter Start im Leben.“

Andreas Wöhler (Trainer von Westminster Rocket und Mystic Charly): „Gerne hätten wir für Westminster Rocket ein Führpferd gehabt, aber es war alles okay. Mystic Charly konnte am Ende nicht mehr zulegen.“

Henk Grewe (Trainer von Kairos und Weekend Warrior): „Ich bin mit beiden Pferden sehr zufrieden. Sie hatten kein zu hartes Rennen. Das war die perfekte Vorbereitung für das Derby.“

IDEE Derby-Meeting vom 28.6. bis 05.07.
Das IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight der vier Renntage zwischen dem 28. Juni und 5. Juli umfassenden IDEE Derby-Woche 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland. Die finale Vorbereitungsprüfung ist das Hoffnungspreis – Derby Trial (Listenrennen, 30.000 Euro, 2.050 m) am 21. Juni in Dortmund.

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Englishman gewinnt Union-Rennen für Gestüt Ittlingen und Nachwuchsjockey Enzo Crublet landet ersten Gruppe-Sieg. (Foto: galoppfoto.de)
Englishman gewinnt Union-Rennen für Gestüt Ittlingen und Nachwuchsjockey Enzo Crublet landet ersten Gruppe-Sieg. (Foto: galoppfoto.de)

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Bianca Nowag-Aulenbrock schreibt ihre persönliche Burg-Pokal-Erfolgsgeschichte bei der Finalqualifikation in Balve fort

Bianca Nowag-Aulenbrock schreibt ihre persönliche Burg-Pokal-Erfolgsgeschichte bei der Finalqualifikation in Balve fort

(Balve/ Nürnberg)  Bei der im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im sauerländischen Balve ausgetragenen Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL gelang Bianca Nowag-Aulenbrock ein deutlicher Sieg. Mit dem achtjährigen Sir Donnerhall-Sohn Sky entschied sie die beiden Prüfungen des Turnierwochenendes in beeindruckender Manier für sich. Sowohl am Freitag in der vorgeschalteten Qualifikation als auch am Samstag in der Finalqualifikation legte das Paar einen deutlichen Abstand zwischen sich und der Konkurrenz. Dabei steigerten sich die Reiterin und der Hannoveraner Hengst von 73,293% auf 74,463% und wurden zudem von allen Richtern einmütig auf Rang 1 gesetzt. Damit haben sie den Startplatz im Finale der Frankfurter Festhalle sicher. Zusätzlich zu den beiden goldenen Schleifen wurde sie für ihr feines Reiten mit dem uvex-Stilpreis geehrt. Kurz gesagt: Mehr geht nicht!

 

Entsprechend überwältigt zeigte sich die Siegerin von ihrem Hengst und schwärmte von dessen Wahnsinnstrabarbeit. Eine Zielsetzung der Saison sei der Burg-Pokal gewesen, aber angesichts der Tatsache, dass Sky erst seit einer Woche bei ihr sei, hätte sie nicht damit gerechnet, dass es so schnell klappt mit der Qualifikation.

 

Durch den Sieg von Balve setzt Bianca Nowag-Aulenbrock zudem ihre eigene Burg-Pokal-Geschichte fort: Beim Finale 2025 wurde sie mit Vaida-Girl OLD Zweite, erhielt den Sonderehrenpreis für das beste Rückwärtsrichten und triumphierte anschließend im Siegerpreis. Im Dezember 2026 bekommt sie die Chance, dieser Geschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

 

Auf Rang 2 platzierten sich Franziska Haase und ihr achtjähriger Hannoveraner Wallach Alissimo, die Beiden wurden mit 71,659% notiert und zeigten sich gegenüber dem Saisonauftakt bei Horses and Dreams (68,878%) deutlich verbessert. In der Endabrechnung verwiesen sie Raphael Netz und dessen Wallach Glamourdoc auf den Bronzeplatz.

 

Dass der Burg-Pokal ein bedeutendes Sprungbrett in den großen Sport ist, beweist der Blick auf das Ergebnis der Meisterschaftswertung im Grand Prix Special. Sowohl Bluetooth OLD, das Pferd von Silbermedaillengewinner Frederic Wandres als auch Dante’s Pearl OLD, die Stute von Bronzemedaillengewinnerin Charlott-Maria Schürmann, starteten in früheren Jahren im Finale der renommierten Serie und machten dort durch starke Leistungen auf sich aufmerksam.

 

Die Jüngsten im Viereck der Großen

Die dritte Prüfung der NÜRNBRERGER und zugleich den Abschluss des Meisterschaftswochenendes markiert der Burg-Pokal Pony-Führzügel-Wettbewerb. Auch in dieser Prüfung winkt ein Finalticket für Frankfurt; besser gesagt sogar zwei., denn die beiden Wertnotenbesten sichern sich ihren Platz im Teilnehmerfeld für die Frankfurter Festhalle. Ihr Können zeigen sie nach der Meisterehrung der Para-Dressurreiter um 15.30 Uhr. Begleiten wird dies, ebenso wie alle anderen Prüfungen der NÜRNBERGER, von Dustin Huber, Pferdesportexperte mit eigener Generalagentur in Bochum und seit Jahren für den Versicherer beim Longines Balve Optimum vor Ort.

 

Qualifikationen & Finalisten – NÜRNBERGER BURG‑POKAL 2026

Horses & Dreams Hagen a.T.W. 22.04. – 26.04.2026

Patrik Kittel und J’Adore Dior H mit 75,512%

Pferd International München-Riem 14.05. – 17.05.2026

Sabina Schrödter und Feine Bella NRW mit 74,732%

Longines Balve Optimum / Deutsche Meisterschaften 04.06. – 07.06.2026

Bianca Nowag-Aulenbrock und Sky mit 74,463%

Görlitzer Summerweeks Rosenhof Görlitz 16.07. – 19.07.2026

Elmloher Reitertage 30.07. – 02.08.2026

Schäftlarn / Fichtenhof Classic 04.09. – 06.09.2026

Darmstadt-Kranichstein 17.09. – 20.09.2026

Guxhagen-Dörnhagen 08.10. – 11.10.2026

Finale: Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt 16.12. – 20.12.2026

 

Rangierung der punktbesten Zweitplatzierten nach zwei Qualifikationen:

Frederic Wandres und Fänomen de Malleret mit 74,463% (Horses & Dreams Hagen a.T.W.)

Nicole Grosch und Visser’s Hit Valeria VEC OLD mit 74,049% (Pferd International München-Riem)

Franziska Haase und Alissimo mit 71,659% (Longines Balve Optimum)

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Bianca Nowag-Aulenbrock und Sky haben alles gewonnen in Balve - Qualifikation und Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal und den uvex-Stilpreis. (Foto: Thomas Hellmann)
Bianca Nowag-Aulenbrock und Sky haben alles gewonnen in Balve - Qualifikation und Finalqualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal und den uvex-Stilpreis. (Foto: Thomas Hellmann)

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Vor dem IDEE Derby-Meeting: Seguro dominiert im Japan Racing Association Derby-Trial in Baden-Baden

Vor dem IDEE Derby-Meeting: Seguro dominiert im Japan Racing Association Derby-Trial in Baden-Baden

(Hamburg)  Er galt als Mitfavorit, aber trotzdem war sein Triumph eine kleine Überraschung: Nicht der auf 1,6:1 heruntergewettete Favorit Lommi, sondern der von Andreas Suborics in Köln für den Stall Simply Red von Steuerberater Thomas Schäffer aus Rastatt trainierte Seguro (Quote 6,7:1) holte sich am Samstag vor 11.200 Zuschauern das Japan Racing Association Derby-Trial (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m) auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim.

 

Ein Jahr nach dem Erfolg des Franzosen Juwelier stand diesmal ein französischer Jockey auf dem Siegerpodest, denn Benjamin Marie, seit 2026 am Suborics-Quartier in der Domstadt tätig, landete nur wenige Tage nach seinem Gruppe-Treffer mit Best Lightning in Mailand einen weiteren Top-Coup. Mit viel Speed enteilte Seguro auf der Zielgeraden seinen fünf Konkurrenzen mit anderthalb Längen Vorsprung. Zweiter wurde der Lokalmatador Yacomo, der beim ersten Saisonstart erstaunlich stark abschnitt, vor dem unterwegs führenden Waladares.

 

Deutlich unter den Erwartungen blieb Lommi als Vierter, der von letzter Stelle zuviel Boden gutmachen musste. Der Sieger Seguro hatte nie eine Nennung für das IDEE 157. Deutsches Derby, könnte allenfalls über eine Nachnennung noch ins Feld finden. Allerdings deutet aktuell mehr auf einen Start im Grossen Preis von Lotto Hamburg.

 

STIMMEN:

Benjamin Marie (Jockey von Seguro): „Er ist ein sehr sympathisches Pferd, dem die Distanz von 2.000 Meter entgegen kam. Am Ende lief er etwas zur Seite weg. Weicherer Boden wäre noch besser gewesen. Aber ich bin natürlich überglücklich.“

Andreas Suborics (Trainer von Seguro): „Er hatte super gearbeitet und heute einen perfekten Rennverlauf. Normalerweise braucht Seguro weichen Boden. Natürlich schlafen wir nun einmal drüber, was wir machen, aber wahrscheinlich geht er in den Grossen Preis von Lotto Hamburg und danach in den Dallmayr-Preis.“

Sibylle Vogt (Jockey von Yacomo): „Das war eine bombastische Leistung. Wir hatten ideale Voraussetzungen und einen störungsfreien Rennverlauf. Er hat einen tollen Speed gezeigt, und das beim ersten Saisonstart.“

Fabian Xaver Weißmeier: „Mega, ich bin sprachlos. Leider konnte er vorher in diesem Jahr noch nicht laufen, sonst wäre vielleicht sogar der Sieg möglich gewesen. Er wird mein erster Starter im Deutschen Derby sein.“

Sarah Steinberg (Trainerin von Waladares): „Er hat die Form aus München korrigiert. Wir sind sehr zufrieden. Nun soll er erst nach Hause kommen, dann besprechen wir, wie es weitergeht.“

Henk Grewe (Trainer von Lommi): „Wir wollten aus der Reserve gehen, aber so weit hinten war natürlich nicht geplant. In Baden-Baden ist es schwer, aus dieser Position soviel Boden gut zu machen.“

 

IDEE Derby-Meeting vom 28.6. bis 05.07.

Das IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight der vier Renntage zwischen dem 28. Juni und 5. Juli umfassenden IDEE Derby-Woche 2026 auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland. Das nächste wichtige Highlight für den Derby-Jahrgang ist das Sparkasse KölnBonn – 191. Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) am 14. Juni in Köln.

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Seguro gelang unter dem französischen Jockey Benjamin Marie ein Top-Erfolg im Japan Racing Association Trial. (Foto: galoppfoto.de)
Seguro gelang unter dem französischen Jockey Benjamin Marie ein Top-Erfolg im Japan Racing Association Trial. (Foto: galoppfoto.de)

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