Europameister gewinnt gleich zweimal beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

Europameister gewinnt gleich zweimal beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

(Goch) Er kann schnell und effizient reiten – Europameister Richard Vogel (Marburg) hat sich zum Auftakt des Tiemeyer x Hetzel Young Horse masters zwei Siege in den drei Prüfungen des Tages gesichert. Sowohl in der Großen Tour, als auch bei der ersten Prüfung für die sechs Jahre jungen Springpferde glänzte der 29-jährige, gebürtige Baden-Württemberger. In beiden Fällen spielte das C eine Rolle.

 

Mit dem sechs Jahre jungen Holsteiner Wallach Capocino von Cornet`s Caprice-Quiwi Dream aus der Zucht von Carsten Lauck und dem Besitz seines Sohnes Malte (Pinneberg) gewann Richard Vogel die Springpferdeprüfung Kl. M** in fehlerfreien 66,48 Sekunden. Da dürften in Schleswig-Holstein beim Züchter und dem Besitzer schon mal die Augen geleuchtet haben…

 

Zuvor gelang Vogel in der Großen Tour bereits ein Erfolg vor 66 Mitbewerber/innen, denn mit dem Holsteiner Hengst cardentos war der Europameister im klassischen S*-Springen der Schnellste – wie so oft – in 61,90 Sekunden. Und auch Cardentos hat das Licht der Welt in Schleswig-Holstein erblickt. Der stets sehr mitteilsame Hengst stammt aus der Zucht und dem Besitz der Witt Pferdezucht GmbH und ist neun Jahre alt und hat bereits in den USA im Frühjahr für Furore gesorgt. In der gleichen Prüfung platzierte Vogel auch den belgischen Warmblutwallach Quizas van’ t Hulsbos auf Platz sechs.

 

Die ersten Sieger des bereits sehr gut besuchten Turniertages auf der Reitanlage Hetzel in Goch waren gleich 45 Kandidaten. Der Auftakt für die jüngsten Masters-Pferde wurde im Clear-Round-Modus ausgetragen. Soll heißen – fehlerfreie Runden wurden gleichermaßen belohnt. Und auch dort fiel Richard Vogel mit einem Hengst auf: dem Hannoveraner Elton von Emerald van`t Ruytershof-Ludwig von Bayern, den Jens Löhden gezüchtet hat und der  Richard Vogel und David Will gehört.

 

Am Freitag stehen zunächst die sechs Jahre alten Springpferde im Fokus, gefolgt von der zweiten Prüfung der ein Jahr jüngeren Pferde, bevor in einem S*-Springen die sieben und acht Jahre alten Pferde erstmals beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters antreten. Ziel ist in allen Altersklassen das Finale und das ist jeweils hoch dotiert. Allein das Finale der sieben- und achtjährigen Pferde mit 100.000 Euro. 

 

Ergebnisübersicht Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

12 Springprüfung Kl. S* 140cm, Preis vom VDL Stud, Beats (NL)

1. Richard Vogel (Marburg) auf Cardentos 0.00/ 61,90

2. Marc Bettinger (Wickrath) auf Goldrush PR 0.00/ 62,82

3. Laurens Houben (Goch/ BEL) auf Hot Stuff EP 0.00/ 63,56

4. Katrin Eckermann (Kranenburg) Cornilio 0.00/ 63,83

5. Hannes Ahlmann (Reher) auf Flaubert du Busson 0.00/ 0.00/ 66,21

6. Richard Vogel (Marburg) auf Quizas van`t Hulsbos 0.00/ 66,73

 

04 Springprüfung Kl. M** 130 cm, 6-jhr. Pferde, Preis der Pferdeklinik Dr. Marc Cronau

1. Richard Vogel (Marburg) auf Capocino 0.00/ 66,48

2. Jana Fink (Sassenberg) auf Conetina-Fly 0.00/ 70,45

3, Lucas Wenz (Elmshorn) auf Union City 0.00/ 74,46

4. Nojus Chmieliauskas (LTU) auf Adommelee 0.00 75,44

5. Sönke Fallenberg (Wessenhorst) auf Cocktail TF 0.00/ 76,14

6. Alexander Schill (Ichenheim) auf Hardy 0.00/ 76,44

OPTIK + DOKUMENTE

Ansturm der Schaulustigen schon am ersten Tag des prestigeträchtigen Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters. (Foto: A. Lehmeyer)
Ansturm der Schaulustigen schon am ersten Tag des prestigeträchtigen Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters. (Foto: A. Lehmeyer)

23. Juli 2026: Integriert ins Young Horse Masters - eine Große Tour und die hat am Donnerstag Europameister Richard Vogel flugs mit dem Holsteiner Cardentos gewonnen. (Video: ‪@ClipMyHorseTVDeutschland‬ )

DOWNLOADS

Oldenburger Landesturnier – “Ich reite viel lieber auf Gras…”

Oldenburger Landesturnier - “Ich reite viel lieber auf Gras…”

(Rastede)  Oldenburgs 77. Landesturnier hat buchstäblich “Fahrt aufgenommen” und lockte bereits zum Auftakt am Mittwoch und Donnerstag etliche Schaulustige auf den idyllischen Turnierplatz am Schlosspark. Hauptanziehungspunkte waren der große Rasenplatz und die Dressurarena. Für die Vierspänner, die in Rastede nur gut drei Wochen vor den Weltmeisterschaften zum Nationenpreis antreten hat der Prüfungsreigen am Donnerstagabend mit der ersten Teilprüfung Dressur begonnen.

 

Für die ersten Schlagzeilen sorgte der Nationenpreisreiter Harm Lahde (Königslutter), der genauso wie der Vierte des Weltcup-Finals Springen, Rene Dittmer (Stade) zum ersten Mal beim 77. Oldenburger Landesturnier in Rastede an den Start geht. Lahde gewann mit Kingston de l`eau und Echo van Spalbeek Z die beiden ersten S-Springen des Turniers. “Von mir aus kann das so weitergehen”, kommentierte der 39-jährige Springreiter trocken seine Eindrücke. Großes Lob gab es von beiden Premierengästen für den Springplatz. Dittmer: “Ich war sonst als Zuschauer hier, jetzt zum ersten Mal zum Reiten und die Bedingungen sind vom Feinsten – gerade auf so einem großen Grasplatz. Die Pferde können viel lernen.”

 

Auch Harm Lahde schätzt die Springarena mit dem gepflegten Grasboden. “Ich bin auch ein Reiter, der super-super gern auf Gras reitet. Ich finde es einfach wichtig, einen natürlichen Boden zu haben. Zuhause versuchen wir mal auf der Wiese zu reiten, auf der Straße – egal was, um unterschiedliche Untergründe zu haben. Auf Rasen springen meine Pferde `alle durch die Bank weg´ besser”, hat der Springsportprofi beobachtet.

 

Erste Entscheidungen in der Dressur – prominenter Zuwachs

Dicht umlagert war im Schlosspark das Dressurviereck am Waldrand, denn dort fielen bereits erste Entscheidungen für die Landesmeisterschaften. Die für den RV Oldenburger Münsterland startende US-Amerikanerin Brandi Roenick gewann mit Tilda PS (v. Top Gear) die Dressurprüfung Kl. M und damit die 1. Wertung Dressur Ländl. Reiter. Madlen Wegmann (RV Vechta) setzte sich in der ersten Wertung Jugend in einer Dressurprüfung Kl. M mit dem DSP-Wallach Bonito MZ an die Spitze. Eines der Glanzlichter in der Dressur wird am Freitag ab 13.30 Uhr die Dressurpferdeprüfung Kl. S, und damit auch die Qualifikation zum Bundeschampionat der sieben Jahre alten Dressurpferde im Preis der Firma Fineisen Steuerberatung sein. Kurz vor Beginn des Turniers traf noch eine prominente Nachnennung ein. In Rastede dürfen sich Dressurfans nun auf den Mannschafts-Olympiasieger Frederic Wandres aus Hagen a.T.W. freuen.

 

CAIO Rastede hat begonnen – Marathon am Samstag ab 11. 30 Uhr

Am Abend hat “endlich” wie es ein Zuschauer formulierte, das internationale Highlight des 77. Oldenburger Landesturniers begonnen –  der Nationenpreis der Vierspänner. Mit dabei sind alle Titelträger: Weltmeister Boyd Exell, in den Niederlanden lebend, Europameister Bram Chardon (NED) und Vize-Europameister Christoph Sandmann aus Lähden, sowie der aktuelle Weltcupsieger Dries Degrieck (BEL). Mit Sandmann, Tochter Anna Sandmann und Anna Mareike Harm (Negernbötel) sind zudem die Top-Drei der Deutschen Meisterschaften in Greven dabei.

 

Bis zum ersten Dressurstart wurde auf den denkmalgeschützten Flächen, die zentral fünf der sieben Hindernisse des Marathons birgt, noch fleissig auf den Warm-Up-Plätzen gearbeitet und Hindernisse zu Fuß ergründet. In Gummistiefeln sah man Fahrer und Grooms durch die Wasserflächen waten oder über den besten Weg grübeln.

 

Die spektakuläre zweite Teilprüfung, der Marathon am Samstag, hat eine neue Startzeit. Um 11. 30 Uhr beginnt die Prüfung, die sieben Hindernisse enthält. Gestartet wird im Sieben-Minuten-Takt und Zuschauer/innen können den Großteil der Hindernisse direkt auf dem Turniergelände verfolgen.

OPTIK + DOKUMENTE

Gewann gleich zwei S-Springen in Rastede - Harm Lahde, Nationenpreisreiter aus Königslutter, mit Kingston de lèau und Echo van Spalbeek Z. (Foto: BM)
Gewann gleich zwei S-Springen in Rastede - Harm Lahde, Nationenpreisreiter aus Königslutter, mit Kingston de lèau und Echo van Spalbeek Z. (Foto: BM)
Trainingssession für die Vierspänner. Vor dem Dressurauftakt nutze auch Weltmeister Boyd Exell (AUS) Rastedes Trainingsviereck zur Vorbereitung. (Foto: BM)
Trainingssession für die Vierspänner. Vor dem Dressurauftakt nutze auch Weltmeister Boyd Exell (AUS) Rastedes Trainingsviereck zur Vorbereitung. (Foto: BM)

23. Juli 2026: Erster Start beim Oldenburger Landesturnier in Rastede und gleich doppelt erfolgreich - Nationenpreisreiter Harm Lahde aus Königslutter hat gleich beide S-Springen des zweiten Turniertages mit Kingston de l`eau und mit Echo van Spalbeek Z gewonnen. Und empfiehlt u.a. den Nationenpreis Vierspänner in Rastede.... Video: BM

DOWNLOADS

“Löwin los” in Boock und Pferdefestival glänzt mit Frauenpower

“Löwin los” in Boock und Pferdefestival glänzt mit Frauenpower

(Boock)  Die “Königin der Löwen” und eine ziemlich hippe Indianerin sorgten für den Gesprächsstoff beim 17. Pferdefestival Stettiner Haff am Samstag – aufwändig kostümiert, Dekoration für sich selbst und das Pferd – und dann noch flott im A-Springen – das kam richtig gut an. Das Reitturnier des Boocker Sv 62 bietet viel –  vor allem viel Abwechslung – aber die Springprüfung Kl. A* mit Sonderwertung für das beste Kostüm, ist immer ein absoluter Hingucker. Mit Charlotte Fehr vom RSV Polzow und Charlotte von Hirschheydt (RFV Krackow) teilten sich zwei noch sehr junge Reiterinnen den Triumph in der Sonderwertung.

 

Charlotte Fehr düste im Löwenkostüm mit flatternder Mähne auf ihrem isabellfarbenen Reitpony Clemens durch den Parcours. Clemens, der farblich einem Löwen “fast zum verwechseln ähnlich” sieht, trug übrigens ganz stoisch Löwenohren und kuscheliges Mähnentoupet. So ein bißchen Deko bringt ein turniererfahrenes Pony nicht aus der Ruhe und Sportroutine…

 

Das gilt auch für die mecklenburgische Reitponystute Highlight. Ob die 20 Jahre junge braune Pferdedame schon viele Kostümspringen erlebt hat, blieb unbekannt, jedenfalls ließ sich Highlight nicht vom Stirnband mit Fransen irritieren und trug eine sehr fröhliche und bemalte Charlotte von Hirschheydt  mit Federkleid auf dem Reithelm und indianischem Poncho durch den Parcours. Zu den fehlerfreien Runden der beiden Reiterinnen gesellte sich dann noch der Sonderpreis für die auffälligen Kostüme und da wollte das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht weichen. Rein sportlich setzte Nele Ludwig vom RFV Krackow mit ihrer mecklenburgischen Stute Leviness die Bestmarke. In 49,74 Sekunden war sie mit der Stute aus der Zucht und dem Besitz von Martin Kühl unschlagbar schnell und fehlerfrei.

 

Girls Day auch im S-Springen und im Boocker Derby

Auch in der Punktespringprüfung Kl. S* hatte am Ende eine Frau die Sieghosen an: Anna Ebel Jürgens (Polzow), die wie nahezu die ganze Familie in Boock an diesem Wochenende dabei ist, setzte sich mit Zaligor, einem Holsteiner Wallach , an der Spitze durch. Wie fast immer ist auch Zaligor ein Ergebnis der Jürgens-Pferdezucht. Martin Jürgens ist Züchter und Besitzer des zehn Jahre alten Wallachs.

 

Last but not least setzte sich auch eine Reiterin im Boocker Derby, einem A**-Springen über Derby-Hindernisse durch. Elli Gruhlke kommt aus Ramin und startet für den RFV Tanger/ Bismark. Vier Paare blieben im Umlauf fehlerfrei, traten zum Stechen an und dort blieben nur Gruhlke und ihr sieben Jahre alter Mecklenburger Levito in 45,28 Sekunden ohne Fehl und Tadel. Damit folgt Elli Gruhlke der letztjährigen Gewinnerin Frieda Jurisch als Derby-Siegerin. Fest in Frauenhänden blieben auch die Plätze zwei und drei mit Jule Christin Gürgens (RFV Insel Usedom) mit Cool Man und Judith Schulz (RSV Tollense Gr. Nemerow) und Celine.

 

Auftakt mit jungen Pferden und jungen Reiter/innen

Die Generation Zukunft rückte bereits am Freitag ins “Rampenlicht”, denn der erste Turniertag gehört in Boock beim Pferdefestival den jungen Springpferden und den Springreiter/innen der kommenden Jahre. Eine Prüfung fiel dabei besonders ins Auge: Der Stilspring-Wettbewerb. Dabei geht es eben nicht nur darum, dass es gut aussieht, es muss auch effizient und richtig für Pferd und Reiter/in sein. Dass Emma Ebel gute Ausbilder hat, wurde mit der Note 8,3 für sie und Pony One For All Ixes deutlich. Die Tochter von Ulf Ebel und Anna Ebel-Jürgens kann sich das jeden Tag von ihren Eltern und der ganzen restlichen Familie “abgucken”. Ganz dicht hinter die Siegerin landete eine ebenfalls noch sehr junge Reiterin mit ihrem Pony Caba vM. Greta Engelmann  (RV Weitenhagen) wurde mit der Note 8,2 belohnt. Das vM hinter Cabas Namen steht übrigens für die über Mecklenburg-Vorpommern hinaus bekannte Ponyzucht von Patricia von Mirbach.

 

Ergebnisübersicht 17. Pferdefestival Stettiner Haff

12. Punktespringprüfung Kl.S* 140cm, Preis der Mecklenburgischen Versicherung, Regionaldirektion Sven Scheele

1. Anna Ebel-Jürgens (Polzow ) auf Zaligor 66.00 / 63.77

2. Lisa Rohde (Neu-Lüdershagen ) auf Come on Girl 6 66.00 / 64.29

3. Alexander Bredlow (PSV Pasewalk RV ) auf Calouisio 60.00 / 75.44

4. Luisa Kaminski (Plöwen ) auf Detienne 4 58.00 / 71.84

5. Pia Marie Starck (Blumenholz  ) auf Caluna 34 57.00 / 64.96

13. Springprfg. m. steigenden Anforderungen Kl.A* 90cm, Sonderehrenpreis für das beste Kostüm., Preis von Kristina Drews und dem Autohaus Pasewalk

1. Nele Ludwig (Prenzlau ) auf Leviness 0.00 / 49.74

2. Jule Christin Gürgens (Seebad Bansin ) auf Cool Man 47 0.00 / 50.73

3. Pia Bertram Miedke (Voddow ) auf Bellentina 0.00 / 51.04

4. Carolin Meyer (Grapzow ) auf Aleo-Blue 0.00 / 51.07

5. Lea Kuna (Hintersee ) auf Mona Lisa 396 0.00 / 51.67

6. Lucy-Sophie Stoldt (Alexanderhof ) auf Contendra 53 0.00 / 52.80

14. Springprfg.Kl.A** m.St. Derby-Springprüfung 105cm, Preis des Hotel am Park

1. Elli Gruhlke (Ramin) auf Levito 21 0.00 / 102.73 // * 0.00 / 45.28

2. Jule Christin Gürgens (Seebad Bansin  ) auf Cool Man 47 0.00 / 108.27 // * 4.00 /42.02

3. Judith Schulz (Groß Nemerow ) auf Celine 266 0.00 / 101.57 // * 4.00 / 42.93

4. Gustav Pietsch (Woldegk ) auf Yakari 47 0.00 / 102.27 // * 8.00 / 40.67

5. Pia Bertram Miedke (Voddow ) auf Bellentina 4.00 / 91.98

6. Amelie Michael (Passow ) auf Caitano 35 4.00 / 97.87

11. Stilspring-WB mit erlaubter Zeit 80cm, Preis gegeben von Bianca Giese

1. Charlotte Fehr (Jatznick  ) auf Clemens 71 8.20

2. Emma Ebel (Polzow ) auf One For All Ixes 8.00

3. Hanna Zeisler (Woldegk ) auf Darios J 7.80

4. Yi Jie Lin (Insel Poel/ TPE) auf Colendro 7.70

5. Charlotte von Hirschheydt (Krackow ) auf Highlight 145 7.50

5. Rosalie Kutsch (Torgelow ) auf Varelli 7.50

8. Stilspringprüfung Kl.L 110cm, Preis der Dr. Neubert Stiftung und der Sparkasse UER

1. Kassandra Wolff (Fürstenwalde ) auf Elvis 320 8.50

2. Julia Brummund (Mönkebude ) auf Londrina 4 8.30

3. Meike Schmitz (Hohenmocker) auf Dia Lania 8.20

4. Lea Harke (Ahlbeck ) auf Call of Duty van de Bosweg Z 8.10

5. Hanna Schankat (Altkalen ) auf Capitan K 8.00

5. Pia Marie Starck (Blumenholz ) auf Bijelle M 8.00

9. Springprüfung Kl.L 115cm, Preis der ZuB Wohnhaus GmbH und der Notarin Bohm

1. Francie Siegmund (Datzetal) auf Heidi 682 0.00 / 52.85

2. Julia Brummund (Mönkebude ) auf Londrina 4 0.00 / 53.71

3. Danila Schröter (Nordwestuckermark ) auf Kadillo 2 0.00 / 55.74

4. Nina Haecks (Schmarsow  ) auf Chester’s Revenge H 0.00 / 56.86

5. Meike Schmitz (Hohenmocker ) auf Carbon 13 0.00 / 59.04

6. Lars Gall (Ueckermünde ) auf Chaccomo 8 0.00 / 59.34

10. Springprüfung Kl.M* 125cm, Preis der Familie Müller und Motorradmeister Milz

1. Lisa Rohde (Neu-Lüdershagen ) auf Come on Girl 6 0.00 / 54.89

2. Stefan Hentschel (Penzlin ) auf Baltasar 13 0.00 / 56.11

3. Paulin Binz (Sagard ) auf Greta 145 0.00 / 57.75

4. Philipp Lyck-John (Berlin ) auf Linda T 0.00 / 59.93

5. Rene Hackbarth (Dedelow ) auf Celouisia II 0.00 / 61.29

6. Karsten Krohn (Ahlbeck ) auf Charleston Lu 0.00 / 62.56

OPTIK + DOKUMENTE

“Raubtier im Parcours in Boock - Charlotte Fehr und Pony Clemens beim Pferdefestival Stettiner Haff. (Foto: Thomas Moll)
“Raubtier im Parcours in Boock - Charlotte Fehr und Pony Clemens beim Pferdefestival Stettiner Haff. (Foto: Thomas Moll)
Greta Engelmann und Caba vM machten im Stilspring-Wettbewerb “bella Figura” in Boock. (Foto: Boocker SV 62)
Greta Engelmann und Caba vM machten im Stilspring-Wettbewerb “bella Figura” in Boock. (Foto: Boocker SV 62)

DOWNLOADS

Rastede: 35 Vierspänner, Nationenvielfalt und Sport in drei Disziplinen

Rastede: 35 Vierspänner, Nationenvielfalt und Sport in drei Disziplinen

(Rastede)  Es ist angerichtet für das 77. Oldenburger Landesturnier vom 22. – 26. Juli in Rastede: Springen, Dressur und Vierspänner-CAIO –  das birgt fünf Tage Pferdesport in drei Disziplinen mit Routiniers, ganz jungen Pferden, Qualifikationen zum Bundeschampionat Dressur und Reitpferde-Championaten. Der Renn- und Reitverein Rastede e.V. macht vor, wie sich ein gewachsenes Turnier in einer Pferderegion weiter entwickeln kann.

 

Es gehört schon Mut dazu, “ja” zu sagen, wenn es um die Ausrichtung eines Nationenpreises, also de facto eines “Länderspiels” im Pferdesport geht. Nur rund drei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften in der Aachener Soers ist der CAIO der Vierspänner beim 77. Oldenburger Landesturnier ein letzter Test und der Parcourschef des CAIO ist Alexander Flocke aus Overath. Der 61-jährige internationale Kursdesigner baut auch die Kurse für den Marathon und das Hindernisfahren  bei den Weltmeisterschaften in Aachen. “Das ist schon so, dass die Teams auch in Rastede darauf schauen : wie baut der, was macht er…” so Flocke schmunzelnd. “Es wird ein schöner Test für Aachen werden”, skizziert Flocke seine Pläne, “es hat ja auch jeder einen eigenen Stil und das versuche ich auch in Rastedeumzusetzen.” Für das abschließende Hindernisfahren “schwirren” Flocke schon einige Ideen durch den Kopf –  welche das sind, verrät er (noch) nicht….

 

WM-Flair am Rasteder Schlosspark

Gespanne aus zehn Nationen sind beim Offiziellen Nationenpreis von Deutschland der Vierspänner dabei, darunter die Top-Nationen Niederlande, Belgien und Deutschland und die aktuellen Spitzenfahrer. Allen voran der in den Niederlanden beheimatete Australier Boyd Exell, der WM-Titel sammelt wie andere Leute Briefmarken, der aktuelle Weltcup-Sieger Dries Degrieck aus Belgien, Doppel-Europameister Bram Chardon aus den Niederlanden und der aktuelle Deutsche Meister und Vize-Europameister Christoph Sandmann aus Lähden nebst Tochter Anna Sandmann (Silber DM). Die USA haben mit Chester Weber einen der weltweit besten Fahrer dabei.

 

Niedersachsen ist damit zum zweiten Mal binnen elf Monaten Gastgeber und Standort eines internationalen Fahrsportevents nach den Europameisterschaften Vierspänner und der Weltmeisterschaft der Para-Driver 2025 in Lähden/ Landkreis Emsland.

 

Atmosphäre, Spaß, Sport – 77. Oldenburger Landesturnier

Integriert wird der CAIO in die 77. Auflage des Oldenburger Landesturniers, das Spring- und Dressursport pur mit allem, was das Herz begehrt, bietet und das zu den großen Traditionsturnieren im Pferdeland gehört. Genau das lockt etliche Reiterinnen und Reiter an. Hergen Forkert (Bremen-Oberneuland) kennt Rastedes “Aushängeschild” seit 20 Jahren: “Das ist schon mal eine tolle Atmosphäre, da sind allein jeden Abend 4000 bis 5000 Besucher vor Ort. Es wurde zudem viel investiert, z.B. in den Boden und man kann sehr gut und viel reiten. Den Großen Preis habe ich noch nie gewonnen, aber ich war schon dicht dran mit zweiten und vierten Plätzen,”  merkt der Springreiter, der selbst auch Turnierveranstalter ist, an.

 

Forkert trifft auf etliche Kolleg/innen wie die Nationenpreisreiter Harm Lahde (Königslutter), Leonie Böckmann (Lastrup), den in Wohlde beheimateten Dänen Sören Pedersen, Hilmar Meyer (Morsum) und auch den Weltcup-Finalisten aus dem Stall Schockemöhle, Patrick Stühlmeyer. Das klassische Dressurprogramm, das in diesem Jahr wieder bis zum Grand Prix-Niveau reicht, verfehlt seine Wirkung ebenfalls nicht. Kira Wulferding, renommierte Ausbilderin aus Holzhausen, wird ebenso in Rastede an den Start gehen wie  Cosima von Fircks (Bad Zwischenahn), Hermann Burger (Menslage) und Gehrdes Top-Dressur-As Charlott-Maria Schürmann.

OPTIK + DOKUMENTE

Ist aktuell Niedersachsens heißestes “Eisen im Feuer” - Christoph Sandmann, Deutscher Meister und Vize-Europameister der Vierspänner, sowie EM- und WM-Veranstalter 2025 in Lähden, vertritt deutsche Farben beim CAIO in Rastede. (Foto: Massimo Argenziano/ FEI 2025)
Ist aktuell Niedersachsens heißestes “Eisen im Feuer” - Christoph Sandmann, Deutscher Meister und Vize-Europameister der Vierspänner, sowie EM- und WM-Veranstalter 2025 in Lähden, vertritt deutsche Farben beim CAIO in Rastede. (Foto: Massimo Argenziano/ FEI 2025)

DOWNLOADS

CSE Ehlersdorf: Alle Hände voll zu tun beim Springpferdetag

CSE Ehlersdorf: Alle Hände voll zu tun beim Springpferdetag

Ehlersdorf – Ganz wie gewohnt beim CSE Ehlersdorf hat auch das 3. Turnier mit einem Springpferdetag begonnen. Im Fokus stehen also die fünf und sechs Jahre alten Pferde, deren Sportkarriere noch in den Anfängen liegt. Und regerlmäßig sorgt das auf der Reitanlage Nave in Ehlersdorf für Anziehungskraft. Drei Prüfungen und 398 Starts – das spricht für Betriebsamkeit. Der erste Sieger des Tages beim Finalwochenende des CSE heißt Cascarrico BE, ist fünf Jahre at, ein Holsteiner Hengst aus der Zucht von Peter Böge und er sprang so überzeugend, dass die Richter den braunen Hengst und seinen Ausbilder Klas-Kristoff Kudlinski mit der Note 8,8 auf Platz eins beförderte in der Springpferdeprüfung Kl. A*.

 

Gleich drei Reiter/innen zogen mit einem Sieg davon. Neben Kudlinski mit Cascarrico BE auch Nisse Lüneburg (Hetlingen) und der sechsjährige Akazienhof`s Diamant (8,6), sowie Anna Marie-Frahm vom Kastanienhof mit Ornella G (8,4) in der zweiten und dritten Abteilung. Genutzt wird der Turnierauftakt in Ehlersdorf von Profis und Amateuren aus ganz Norddeutschland. Transporter rollten schon morgens aus allen Himmelsrichtungen auf die Anlage unweit des Nord-Ostsee-Kanals. Meistens ist es eben nicht nur ein junges Springpferd, das mitkommt, sondern weitaus mehr.

 

Eins, zwei, drei und noch mehr Pferde…

Philipp Battermann-Voß aus dem nahe gelegenen Schülp hat drei junge Kandidaten dabei, ab Freitag steigt dann die Anzahl weiter. “Insgesamt sind es so zehn Pferde –  die ganz jungen, drei Youngster, noch zwei ältere Pferde und dann für den Großen Preis Lyotard…” zählt der Springreiter auf. Kein einziges CSE-Turnier hat Battermann-Voß verpasst, man weiß eben auch, was man bei den “Nachbarn” in Ehlersdorf hat – gute Bedingungen und funktionierende Abläufe. Wenn für die ganz jungen Kandidaten das “freie Wochenende” beginnt, sind die älteren Kollegen gefordert.

 

Der Springpferdetag beim CSE erleichtert viel bei der Ausbildung junger Pferde und sorgt bei jedem der vier Turniere in Ehlersdorf am ersten Tag für gut frequentierte Starterfelder. Ab Freitag wird es etwas höher, denn dann beginnt die Emil Frey Küstengarage Youngster Tour und die U.P. Sporthorses Summer Trophy. Letztere steht Profis und Amateuren offen und reich von A-Springen bis zur Kl. S.

 

Den ersten “Vorgeschmack” auf das Finale der Großen Tour liefert am Freitag übrigens eine klassische mittelschwere Springprüfung – also gewissermaßen der Einstieg in die Große Tour, deren Höhepunkt am Sonntag der Große Preis auf Drei-Sterne-Niveau ist. Wer schon mal schauen möchte –  clipmyhorse.tv zeigt das CSE Ehlersdorf live im Stream. Vor Ort ist der Eintritt frei.

 

Ergebnisübersicht CSE Ehlersdorf

01 Springpferdeprf. Kl. A* (90cm)

I. Abteilung

1. Klas-Kristoff Kudlinski (RFV Gestüt Steendiek) auf Cascarrico BE Note 8,8

2. Meika Jalas (RG Böbs u.U.) auf Na Nu S 8,3

3. Christian Theisen (RC Damp) auf Nizza 8,1

3. Jan-Pierre Fromberger (Bovenau) auf Colourful 8,1

3. Philipp Battermann-Voß (Schülp) auf Capital Bra 8,1

II. Abteilung

1. Nisse Lüneburg (Hetlingen) auf Akazienhof`s Diamant 8,6

2. Marten Witt (Friedrichskoog) auf Chilly 8,3

3. Jesse Luther (Wittmoldt) auf Umberto Hill 8,1

3. Nike Bohrer (RFV Gestüt Steendiek) auf Steendieks Nala 8.1

5. Philipp Battermann-Voß (Schülp) auf Vincent B 8,0

III. Abteilung

1. Anna-Marie Frahm (RFV Kastanienhof) auf Ornella G 8,4

2. Jonte Hansen (Behrendorf) auf Chaquiro W 8,2

2. Jan Meves (Mehrbek) auf Opera D 8,2

2. Simaio Maio Reis (POR) auf Chilly 8,2

2. Beeke Nagel (Löwenstedt) auf Tudor van de Piewitte 8,2

2. Mathilda Karlsson (Sri Lanka) auf Comandante VA 8,2

2. Antonia Selina Brinkop (Aukrug) auf Quick Blue UA

OPTIK + DOKUMENTE

Philipp Battermann-Voß und Vincent B - schon mehrmals in Ehlersdorf beim CSE zu Gast und auch aktuell platziert. Das CSE ist bekannt für die Springpferdetage. (Foto: Ch. Beeck)
Philipp Battermann-Voß und Vincent B - schon mehrmals in Ehlersdorf beim CSE zu Gast und auch aktuell platziert. Das CSE ist bekannt für die Springpferdetage. (Foto: Ch. Beeck)

16. Juli 2026: Der fünf Jahre alte Cascarrico BE und Klas-Kristoff Kudlinski haben sich zum Auftakt des 3. CSE Ehlersdorf den Sieg in der ersten Springpferdeprüfung gesichert. (Video: ‪@ClipMyHorseTVDeutschland‬ )

DOWNLOADS

Sport, Fest, Treffpunkt – 17. Pferdefestival Stettiner Haff

Sport, Fest, Treffpunkt - 17. Pferdefestival Stettiner Haff

(Boock)  Es gibt Fixpunkte im Jahreskalender, die niemand verpassen möchte – das 17. Pferdefestival Stettiner Haff in Boock vom 17. – 19. Juli ist so ein Fixpunkt in Mecklenburg-Vorpommern. Nur wenige Kilometer vom idyllischen Haff entfernt, liegt das Turniergelände des Boocker SV 62 und ist in jedem Jahr Anziehungspunkt für die gesamte Region. “Klein, aber fein” passt nicht mehr so richtig, denn die Reiterinnen und Reiter kommen aus buchstäblich allen Himmelsrichtungen und z.T. von weit her, um ein gut gemachtes, ungewöhnliches Reitturnier mit hohem Unterhaltungswert zu erleben.

 

“Wir sind doch sehr zufrieden mit dem Nennungsergebnis”, fasst Turnierchef Martin Giese zusammen. Sport einerseits und Vielfalt andererseits zeitigt in jedem Jahr hohe Akzeptanz. Aus dem gastgebenden Bundesland selbst, auch aus Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt und dem nahe gelegenen Polen kommen die Gäste zum Pferdefestival Stettiner Haff. Erstmals wollen sogar zwei Gastreiter aus Taiwan das Pferdefestival Stettiner Haff erobern. 

 

Der Sport konzentriert sich auf Springprüfungen von der Kl. E bis zur Kl. S. Dazu gibt es Besonderheiten. Am Samstagabend ist “Derby-Zeit”: Das Boocker Derby wird über naturnahe Hindernisse ausgetragen und zwar in einer Springprüfung Kl. A**. Zuvor gibt es ein A*-Springen, das (auch) als Kostümspringen ausgeschrieben ist. Wer möchte, darf sich in eine phantasievolle Verkleidung werfen. Dafür gibt es sogar einen Sonderehrenpreis.

 

Gedacht wurde beim Programm an alle: von der Führzügelklasse bis zum Großen Preis des Pferdefestivals Stettiner Haff. Springpferdeprüfungen kennzeichnen den Auftakt am Freitag. Von Kl. L bis zum ersten S*-Springen reicht das Programm am Samstag mit dem abendlichen Derby als Hingucker und am Sonntag von Kl. A* bis zum Großen Preis. Ein “heimlicher” Höhepunkt dürfte erneut der Führzügel-Wettbewerb mit Kostüm sein. Die allerjüngste Reitsport-Generation sorgt mit tipp-top-tadellos herausgebrachten Ponys und Pferden regelmäßig für Entzücken.

 

Rings um den Turnierplatz gibt es eine kleine Händlermeile sowie ein Kinderland mit Schminkecke, Keramik bemalen und Spielangeboten. Die Eintrittspreise hat der Boocker SV 62 stabil auf niedrigem Niveau gehalten: Freitags sind Besucher/innen mit drei Euro dabei, am Samstag und Sonntag mit je vier Euro. Und ein Wochenendticket kostet sieben Euro.

OPTIK + DOKUMENTE

Schnell, bunt, ungewöhnlich - Das Kostümspringen vor dem Boocker Derby gehört ztu den Hinguckern des Pferdefestivals Stettiner Haff. (Foto: Boocker SV)
Schnell, bunt, ungewöhnlich - Das Kostümspringen vor dem Boocker Derby gehört ztu den Hinguckern des Pferdefestivals Stettiner Haff. (Foto: Boocker SV)

DOWNLOADS

CSE Ehlersdorf – Finalwochenende Große Tour mit allen Favoriten

CSE Ehlersdorf - Finalwochenende Große Tour mit allen Favoriten

Ehlersdorf – Das erste Finale naht: vom 16. – 19. Juli wird beim dritten CSE-Turnier auf der Reitanlage Naeve in Ehlersdorf das Finale der Großen Tour entschieden. Die Sonderwertung aus den drei Großen Preisen nimmt noch mal “richtig Fahrt auf”, denn der dritte Große Preis am Sonntag ist ein S-Springen mit Stechen auf Drei-Sterne-Niveau (1,50m) und mit 12.000 Euro Preisgeld dotiert. Der Reiter, bzw. die Reiterin mit der höchsten Punktzahl aus allen drei Prüfungen gewinnt den Sonderehrenpreis, einen Sattel der Firma Equipe, den Beritt Naeve dafür spendiert. Die Favoriten vom führenden Finnen Niclas Aromaa bis zur fünftplatzierten Janine Rijkens (Elmshorn) sind alle dabei.

 

Die Punktewertung erfolgt nach Platzierung mit dem Faktor 1,5 und das kann das Ranking noch ordentlich in Bewegung bringen. Die Resonanz auf das CSE Ehlersdorf spricht Bände. “Das ist alles im `grünen Bereich`, nicht zuviel und nicht zuwenig” skizziert Hausherr Jörg Naeve, “wir haben sogar erstmals einen Gast aus der Schweiz –  Geraldine Straumann und ihren Lebensgefährten, den für Ungarn startenden James Wingrave.” Straumann hat für die Schweiz Nationenpreise bestritten, u.a. in Spruce Meadows (Canada) und und beim Nationenpreis-Finale in Barcelona und gewann bereits EM-Silber (2021).

 

Wer gewinnt die Sonderwertung?

Mit 54 Punkten führt der in Nehmten ansässige Finne Niclas Aromaa die Sonderwertung der Großen Tour an. Dicht dahinter mit 46 Zählern folgt Robin Naeve. Dritter ist mit 37 Punkten Björn Behrendt aus Behrendorf und dann folgen Schwedens Vorzeigereiter Rolf-Göran Bengtsson (36) und die Elmshornerin Janine Rijkens (33). Kurz und gut – da geht noch was am Sonntag im Großen Preis des CSE Ehlersdorf.

 

Das Gesamtprogramm folgt dem erprobten und für gut befundenen Gesamtkonzept der Turnierreihe: Springpferdeprüfungen zum Auftakt am Donnerstag, ab Freitag wird es dann höher und breiter und anders mit der Emil Frey Küstengarage Youngster-Tour und der U.P Sporthorses Summer Trophy für Profis und Amateure.

 

Angesagt haben sich etliche Protagonisten. Neben den Top-Kandidaten für das Finale der Großen Tour auch der Derby-Zweite und Fehmarn-Sieger Simon Heineke (Wedel), Fehmarns jüngste Erfolgsreiterin Tomma Thiesen, der mehrmalige Derbysieger Nisse Lüneburg, die gesamte Familie Jan Meves (Mehlbek) und mit Carsten-Otto Nagel und Cassandra Orschel noch mehr Derbysieger.

 

Der Eintritt ist wie immer frei zum CSE Ehlersdorf auf der Anlage Nave. Ab Donnerstag wird Springsport pur auch via Clipmyhorse.tv im Livestream übertragen.

OPTIK + DOKUMENTE

Der prominenteste Kandidat beim CSE Ehlersdorf: Schwedens Rolf-Göran Bengtsson mit dem Springpferde-Weltmeister Caillan. (Foto: Christian Beeck)
Der prominenteste Kandidat beim CSE Ehlersdorf: Schwedens Rolf-Göran Bengtsson mit dem Springpferde-Weltmeister Caillan. (Foto: Christian Beeck)

DOWNLOADS

Oldenburger Landesturnier stellt sich neu auf – Attraktives Prüfungsangebot für Sport und Zucht

Oldenburger Landesturnier stellt sich neu auf – Attraktives Prüfungsangebot für Sport und Zucht

(Rastede)  Das 77. Oldenburger Landesturnier vom 22. bis 26. Juli 2026 im Schlosspark Rastede präsentiert sich mit einem überarbeiteten sportlichen Konzept. Mit der Neuausrichtung des Prüfungsangebotes nutzt der Renn- und Reitverein Rastede e.V. die Möglichkeiten, die sich aus dem Umzug der Championate des Zuchtverbandes ergeben Für Rastede schafft das die Chance, Championate für Jungpferde deutlich offener auszurichten.

„Für uns war von Anfang an klar, dass Rastede auch künftig ein bedeutender Treffpunkt für den Pferdesport und die Pferdezucht bleiben soll“, erklärt der Vorstand des Renn- und Reitvereins Rastede e.V. „Deshalb haben wir ein attraktives Programm entwickelt, das Reiter/innen, Ausbilder sowie Züchter aus ganz Deutschland gleichermaßen anspricht.“

 

Unverändert bleiben die Oldenburger Meisterschaften in Dressur und Springen, die weiterhin im Schlosspark Rastede ausgetragen werden. Ein besonderes Highlight bildet zudem der erstmals in Rastede stattfindende internationale Nationenpreis, das CAIO Vierspänner. Im Rahmen dieser hochkarätigen Veranstaltung werden Spitzenfahrer(innen) aus aller Welt erwartet.

 

Neue Championate für junge Dressurpferde

Im Dressursport setzt das Oldenburger Landesturnier verstärkt auf die Förderung junger Pferde. Erstmals werden die Rasteder Dressurpferde-Championate sowie das Rasteder Jungpferdechampionat ausgetragen. Neben den Qualifikationen zum Bundeschampionat – in diesem Jahr erstmals auch für siebenjährige Dressurpferde – werden Championate für drei- und vierjährige Reitpferde sowie für fünf- und sechsjährige Dressurpferde angeboten. Teilnahmeberechtigt sind Pferde aller deutschen Zuchtverbände.

 

Die besten drei- und vierjährigen Reitpferde qualifizieren sich über eine vorgeschaltete Qualifikationsprüfung für das Championat. Bei den fünf- und sechsjährigen Dressurpferden erfolgt die Qualifikation über die jeweiligen Bundeschampionatsprüfungen. Jedes Championat ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert.

 

Ergänzt wird das Dressurprogramm durch eine Mittlere Tour sowie erstmals wieder eine Große Tour. Damit bietet das Oldenburger Landesturnier sowohl dem Dressurnachwuchs als auch erfahrenen Aktiven attraktive sportliche Perspektiven.

 

Neues Konzept im Springsport

Auch im Springsport wurde das Prüfungsangebot weiterentwickelt. Neben der bewährten Youngster-Tour sowie einer Mittleren und einer Großen Tour werden erstmals die Rasteder Springpferde-Championate für fünf- und sechsjährige Pferde ausgetragen. Damit schafft der Renn- und Reitverein Rastede e.V. eine weitere attraktive Plattform für die Präsentation und Förderung junger Sportpferde und ihrer Ausbilder.

 

Für zusätzliche sportliche Impulse sorgt der international erfahrene Parcourschef Marco Behrens, der das neue Springkonzept maßgeblich mitgestaltet. Mit der Neuausrichtung des Prüfungsangebotes unterstreicht der Renn- und Reitverein Rastede e.V. seinen Anspruch, auch künftig zu den bedeutenden Veranstaltern im deutschen Pferdesport zu gehören. Das neue Konzept verbindet die gezielte Förderung junger Pferde mit hochklassigem Sport und schafft gleichzeitig ein zukunftsorientiertes Angebot für Reiter und Reiterinnen, Züchter sowie Pferdesportbegeisterte aus ganz Deutschland. Tickets für das OLT 2026 und den Nationenpreis der Vierspänner gibt es bereits über die website: https://www.oldenburger-landesturnier.de/tickets

OPTIK + DOKUMENTE

Das Oldenburger Landesturnier beginnt am 22. Juli und vereint Dressur, Springsport und erstmals den CAIO der Vierspänner an einem Ort. (Foto: RRV Rastede)
Das Oldenburger Landesturnier beginnt am 22. Juli und vereint Dressur, Springsport und erstmals den CAIO der Vierspänner an einem Ort. (Foto: RRV Rastede)

DOWNLOADS

Derby-Nachlese: Gute Umsatzzahlen in vier Tagen

Derby-Nachlese: Gute Umsatzzahlen in vier Tagen

(Hamburg)  Am Sonntagabend konnte er es selbst kaum glauben, die Bestätigung ist nun da. Johann Riekers, Schatzmeister des Hamburger Renn-Clubs e.V., kann abschließend ein reell gutes Ergebnis für vier Tage IDEE Derby-Meeting vermelden.

 

Gesamtumsatz über sechs Millionen

Insgesamt hat das viertägige Meeting auf der Rennbahn Hamburg-Horn 6.214.805 Euro Umsatz verzeichnet. Der Löwenanteil fällt auf den Derbytag: allein 4.811.585 Euro Umsatz wurden am Haupttag erzielt. Das Ausland hat daran einen hohen Anteil. Hamburgs Rennen konnten ohnehin in Deutschland, als auch in ganz Europa bewettet werden und das taten die Galopp-Fans in Frankreich, Italien und andernorts offenkundig ganz gezielt. Die Umsätze aus dem ausländischen Wettgeschäft beliefen sich während des gesamten Meetings auf 4.023.181 Millionen Euro, auf den Derbytag entfielen 3.725.238 Euro.

 

Grund zur Freude lieferten aber auch die Bahnwetten in Hamburg-Horn. Die Besucher und Besucherinnen, die an den Wettkassen für Hochbetrieb sorgten, bescherten am Derbytag Umsätze, die die Millionen-Marke “knackten” mit 1.086.348 Euro.

 

Dank an Vorstand und Team

“Ich bin sehr stolz auf den Vorstand des HRC, vor allem aber auch auf unser ganzes Team hinter den Kulissen, das so unermüdlich gearbeitet hat, um ein richtig gutes IDEE Derby-Meeting zu ermöglichen”, so Johann Riekers. Nur wenige Wochen vor dem IDEE Derby-Meeting verstarb der HRC-Vorsitzende Hans-Ludolf Matthiessen – eine Größe in Sachen Derby-Meeting und Galopp-Sport. Die daraus erwachsende Verantwortung und Aufgabenverteilung wurde im Vorstand sofort angenommen und umgesetzt. Rund acht Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr errechnete der Schatzmeister und kann das als gutes Signal in Zeiten verbuchen, in denen Sport – außerhalb von Fußball –  generell mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen hat.

OPTIK + DOKUMENTE

Gute Umsätze auf der Rennbahn Hamburg-Horn und hoher Wettanteil aus dem Ausland - Hamburgs Renn-Club meldet gute Zahlen. (Foto: galoppfoto.de)
Gute Umsätze auf der Rennbahn Hamburg-Horn und hoher Wettanteil aus dem Ausland - Hamburgs Renn-Club meldet gute Zahlen. (Foto: galoppfoto.de)

DOWNLOADS

Kleine Derby-Nachlese – tolle Hüte und spendable Spediteure

Kleine Derby-Nachlese - tolle Hüte und spendable Spediteure

(Hamburg)  Zu großen Turfereignissen gehören Hüte, so wie der Schweif zum Pferd. Das IDEE Derby-Meeting macht da keine Ausnahme: Unter der Regie der Familie Sarah und Christian von Boetticher hat der Hutwettbewerb am Derbytag in Hamburg-Horn mächtig viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gewagte Kreationen und perfekt durchdachte Outfits bescherten dem Top-Ereignis auf der Rennbahn Hamburg-Horn elegante Bilder und Farbtupfer und zogen mächtig viel Aufmerksamkeit auf sich.

 

Die Siegerehrung sorgte prompt für einen “Hingucker”, denn nach der “Qual der Wahl” für die Jury, zu der u.a. Teresa Gaschler und Janina Lin Otto zählten, versammelte sich eine außerordentlich große Zahl von Menschen in eleganten und außergewöhnlichen Outfits mit sehenswerten Kopfbedeckungen auf der Bühne der Rennbahn. Zur Siegerin des schicken Wettbewerbs kürte die Jury Monika Runge. Platz zwei gebührte Reachel Torrez und den dritten Platz sicherte sich Thiago dos Santos Pinto. Die Preise für die schönsten Hüte reichten von Hotelübernachtungen auf Sylt, Wellness Tag im Adlon Kempinski Berlin, Dinner im Hotel Vier Jahreszeiten und feinstem Schreibwerkzeug von Montblanc bis zu schönen Accessoires wie Gürtel und Ohrringen.

 

Tolle Pferde, tolle Pfleger, spendable Spediteure

Der Hamburger Renn-Club e.V. freute sich nicht nur über ein bemerkenswert gutes Ergebnis des IDEE Derby-Meetings, sondern ist vor allem auch stolz darauf, dass an allen vier Renntagen und in 48 Rennen kein Pferd eine Verletzung davon getragen hat. Insgesamt drei Tierärzte waren an den Renntagen grunsätzlich einsatzbereit. Auch die Jockeys blieben alle unverletzt und gesund.

 

Der besondere Dank der Veranstalter gilt den Pferdepfleger/innen, die – und das ist nicht hoch genug zu bewerten – stets alles für ihre vierbeinigen Schützlinge tun, unermüdlich, mit Umsicht, Leidenschaft und Liebe zum Pferd. Für sie wurde am Freitagabend ein Aktivenabend veranstaltet. Besonderheit in diesem Derby-Jahr: In jedem Rennen gab es einen Preis für das am besten herausgebrachte Pferd, dotiert mit 100 Euro. Dieser Preis ist von den drei großen Pferde-Speditionsunternehmen Harzheim, Johannsmann und Taxi4Horses spendiert worden und kam riesig gut an. Unser Dank gilt also auch den Speditionsunternehmen, die diese Ehrung ermöglicht haben.

OPTIK + DOKUMENTE

Siegerehrung Hutwettbewerb in Hamburg-Horn - elegante Hüte, tolle Outfits, wertvolle Preise. (Foto: galoppfoto.de)
Siegerehrung Hutwettbewerb in Hamburg-Horn - elegante Hüte, tolle Outfits, wertvolle Preise. (Foto: galoppfoto.de)
Für sie stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt: die Pfleger/innen der Galopper sind mit Kompetenz, Engagement und Herz bei “ihren” Pferden. (Foto: galoppfoto.de)
Für sie stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt: die Pfleger/innen der Galopper sind mit Kompetenz, Engagement und Herz bei “ihren” Pferden. (Foto: galoppfoto.de)

DOWNLOADS