(Hamburg) Das IDEE Derby-Meeting findet im Jahr 2025 ein wenig anders als gewohnt statt: Vom 29. Juni bis zum 8. Juli erstreckt sich die Veranstaltung mit fünf Renntagen, rund 50 Rennen und dem IDEE 156. Deutschen Derby für dreijährige Pferde als Top-Ereignis am 6. Juli.
Damit ist auch klar – das mit 650.000 Euro dotierte Derby wird am 3. Renntag, also “mitten im Meeting” in Hamburg-Horn gelaufen. Der Hamburger Renn-Club e.V. öffnet sich damit Überlegungen und Wünschen des Gesamtverbandes Deutscher Galopp: Renn-Wochenenden im Sommer sind begehrt, nicht nur bei den deutschen Veranstaltern, sondern in ganz Europa. Das Derby-Meeting kommt nun sehr kompakt mit vier Renntagen in Folge daher, aber: Der Auftakt in Horn wird mit dem Familientag am Sonntag, 29. Juni, gesetzt. Erstes großes Glanzlicht des Meetings ist dann der Sparkasse Holstein Cup – das mit 25.000 Euro dotierte Stutenrennen über 2.200 Meter.
Fliegerpreis zurück in Hamburg
Der Fliegerpreis ist zurück in Hamburg und wurde zudem aufgewertet. Für die sehr schnellen “Flieger” – also die sprintstarken Pferde auf kurzen Distanzen – geht es nun in Hamburg auf 1.200 Metern um ein mit 40.000 Euro dotiertes Listenrennen. Damit ist die Dotierung um 15.000 Euro angehoben worden, ermöglicht durch eine Kooperation von Wettstar.de, Deutscher Galopp und BBAG. Gelaufen wird der Hamburger Fliegerpreis am zweiten Renntag, also am 5. Juli.
Überhaupt wird es 24 Stunden vor dem IDEE 156. Deutschen Derby sehr spektakulär, denn auch der Wettstar.de – Grosser Hansa-Preis, ein mit 70.000 Euro dotiertes Gruppe II-Rennen, und das älteste Rennen des IDEE Derby-Meetings, der my-bed-eu – Langer Hamburger über 3.200 Meter, finden am 5. Juli in Horn statt.
Anders, aber unvergleichlich
Fünf Tage Galopp-Sport auf der Bahn in Hamburg-Horn verteilen sich 2025 zwar anders, bieten aber Speed, Spaß und die unvergleichliche Atmosphäre, die sich nur in Hamburg entfaltet. Das erstreckt sich auch auf Montag und Dienstag – an beiden Tagen bei freiem Eintritt im Stehplatzbereich. Der Montag, 7. Juli, bietet kurz und konzentriert sechs Lunch-Races. Die nennt man so, weil sie zwischen 11.30 und 14 Uhr stattfinden und gewissermaßen zum Mittagsimbiss mit Sport auf die Bahn locken. Am Dienstag, 8. Juli, wird nochmal richtig losgelegt in zwei Rennsport-Blöcken von 12 – 14 Uhr und von 15.30 – 19.30 Uhr: Zwölf Rennen stehen im Programm, u.a. der Große Preis von LOTTO Hamburg, das mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen.
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Pferde und Menschen – Sparkasse Holstein Cup-Siegerin
Three Havannas und Sparkassen-Vorstandsmitglied Silke Boldt. (Foto:
galoppfoto.de)
Die 156. Auflage des Deutschen Derbys wird am 6. Juli,
dem dritten Renntag, in Hamburg-Horn gelaufen. (Foto: galoppfoto.de)
Ehlersdorf – Es geht wieder los: Turnier, Trubel, Chancen, Sport mit dem CSE Ehlersdorf auf der Reitanlage Naeve in Ehlersdorf. Vier Mal bittet der Club zur Förderung des Springsports Ehlersdorf zum sportlichen Vergleich von Kl. A bis S***. Den Auftakt macht vom 10. bis 13. April das erste CSE Ehlersdorf.
Dem Konzept, sowohl Profis als auch Amateuren eine feine Plattform zu bieten, sind die Veranstalter treu geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich diesmal kaum etwas geändert, aber: “Wir haben den ViP-Bereich noch etwas umgebaut und erweitert”, sagt Robin Naeve, “und wir haben mit Ariat einen neuen Partner hinzugewonnen, der allein schon Gutscheine im Wert von 8.000 Euro über die Serie verteilt beisteuert.” Und: die teilnehmenden Reiter/innen in der Großen Tour des CSE sind mit jeweils einem Startplatz in Prüfungen der U.P. Sporthorses-Tour startberechtigt (Kl. L – S*).
Und genau diese U.P. Sporthorses Tour berücksichtigt unterschiedliche Bedürfnisse: soll heißen – Amateur-Springprüfungen der Kl. A und dazu die Springprüfungen von Kl. L bis S*. Die Emil Frey Küstengarage macht erneut die Youngster-Tour für sechs bis acht Jahre alte Pferde möglich und die ist so konzipiert, dass pro Reiter/in drei Pferde an den Start gebracht werden dürfen. Die Springpferdetour – immer hoch frequentiert – setzt noch davor für vier bis sechs Jahre alte Pferde an.
Dreimal wird es höher, weiter und breiter in der Großen Tour, beginnend mit einer Springprüfung Kl. M**, dann S* und schließlich der Große Preis mit einem Springen Kl. S mit Stechen**, bzw. beim 4. CSE sogar ein Großer Preis auf Drei-Sterne-Niveau.. Eine Sonderwertung wird aus den Großen Preisen der gesamten CSE-Serie für die punktbesten Reiter/innen ermittelt.
Für Besucherinnen und Besucher ist jedes einzelne Turnier der CSE-Serie offen – ohne Eintritt, aber mit besten Aussichten auf Plätze, Pferde, Aktive. Mit guter Gastronomie, einladenden Sitzplätzen und vielen Gelegenheiten zum Treffen.
Die weiteren Termine der CSE Turniere:
2. 24. – 27. April 2025 (S**)
3. 3. – 5. Juli 2015 (S**)
4. 17. – 20. Juli 2025 (Finalturnier S***)
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Robin Naeve und die Holsteiner Stute Casalia – das CSE Ehlersdorf ist ihr „Heimturnier“. (Foto: JLuther)
Stadl-Paura/ Klein Offenseth – Der fünf Jahre alte Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe-Sixtus hat im Pferdezentrum Stadl-Paura seine Sportprüfung mit der gewichteten Endnote 8,30 beendet und ist damit bei den fünfjährigen Hengsten zweitbester Kandidat im Prüfungslot geworden. Insbesondere der ausgezeichnete Schritt des eleganten braunen Hengstes der Station Maas J. Hell aus der Zucht der Stuteri Selsoe begeisterte Richter und Fremdreiter und bescherte dem Junghengst die Note 9,0.
Lancelot hat im Dezember seine Box auf der Hengststation Maas J. Hell bezogen und ist eine wertvolle Ergänzung für das Dressurlot der Station. Altersgemäß hat Lancelot bereits Reit- und Dressurpferdeprüfungen mit Siegen und Platzierungen beendet und gute Noten eingeheimst. Die Sportprüfung in Stadl-Paura bestätigte diese Ergebnisse in den Grundgangarten, ebenso in der Rittigkeit, sowie im Gesamteindruck (jeweils 8,5) auch durch den Fremdreiter. Tadelloser Charakter und Arbeitsfreude zeichnen den smarten und bildschönen Hengst aus.
Lancelot geht mütterlicherseits auf den Elitehengst Sixtus zurück, der mit Gilbert Böckmann im Sattel Siege und Platzierungen in Springprüfungen bis zur Kl. S erzielte. Der Urgroßvater Habicht war mit Martin Plewa in internationalen Vielseitigkeitsprüfungen erfolgreich, der zweite Urgroßvater Kostolany hat etliche Zucht- und Sportpferde hervorgebracht wie etwa Gribaldi und ist damit Großvater von Totilas. Auf der Vaterseite hat sich Hohenstein als Veredler und Vererber hervorgetan, sowie auch Easy Game, der Vater von Doppel-Olympiasiegerin Dalera BB. Zugelassen ist Lancelot für die Verbände Holstein Global, Deutsches Sportpferd, Trakehner Verband, Hannover, Oldenburg und weitere Verbände auf Anfrage.
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Der Trakehner Hengst Lancelot – hier mit Moritz Gehrmann – hat seine Sportprüfung in Österreich mit der gewichteten Endnote 8,3 abgeschlossen. (Foto: Bischoff)
Klein Offenseth – Der beeindruckende Reservesieger der Holsteiner Körung, Attention Please von Acodetto erstmals unter dem Sattel mit Rafael Lopez Morales, Neuzugang Blomquist von Ben Benicio mit Alissa Schukart, Springsport-Impressionen wie aus dem Bilderbuch, Dressurtraining mit Antonio do Vale und einige Erinnerungen an berühmte Vererber: Die Hengststation Maas J. Hell präsentierte kurzweilig und eindrucksvoll ihre 14 Vererber für die Decksaison 2025.
Allein das Altersspektrum reicht von drei bis 26 Jahren, kennzeichnet auch die Breite des Angebots und Informationen über die Vererbungsleistung. Attention Please von Acodetto steht ganz am Anfang seiner Hengstlaufbahn – Vererber wie Canstakko von Canturo oder Lentini von Lavaletto haben diese bereits unter Beweis gestellt.
Neugier auf den Reservesieger und auf mitten im Sport stehende Hengste zog Besucherinnen und Besucher an. Attention Please aus der Zucht von Harm Thormählen erinnerte deutlich an seinen Vater Acodetto und zeigte sich arbeitsfreudig und vertrauensvoll unter Ausbilder Rafael Lopez Morales. Sein Jahresziel ist zunächst mal der Veranlagungstest.
Qualität, Format, Modernität – das Hengstlot
Landeschampion Chavaros II – jetzt sechs Jahre alt – und Philipp Schulze haben beim CSI Neustadt-Dosse im Januar ihr internationales Debüt gegeben und waren sofort platziert. “Dieser Hengst ist einfach ein Komplettpaket”, schwärmte ein Zuschauer angesichts der Bewegungsqualität und des Springvermögens des Schimmelhengstes aus der Zucht von Reimer Detlef Hennings. Philipp Schulze zeigte auch den putzmunteren und kraftstrotzenden Colcannon von Cornet Obolensky (Z: Steven Passmann) und den jetzt fünf Jahre alten Diamant de Semilly-Sohn Diacont (Z: Wolfgang Weber), der 2024 Vierter im Landeschampionat wurde. Die Botschaft: Vermögen, Rittigkeit, Arbeitsfreude und Gesundheit. Ein gutes Zeugnis stellen diesen Hengsten auch die Fohlenjahrgänge, bzw. erste Nachkommen im Sport aus.
Vermögen, Rittigkeit, Arbeitswille – das demonstrierte Claudia Wähling mit HLP-Absolvent El Patron von Eldorado vd Zeshoek (Z. Johannes Abbing-Vehof), dem 12 Jahre alten It`s Otto von Etoulon VDL (Z. Albert Zoer), dem jetzt elf Jahre alten, imposanten Schimmel Quiwi Capitol von Quiwi Dream (Z. Harm Thormählen) und dem einstigen Bundeschampion Caressini von Carento (Z. Gut Neuenhof).
Dressurlot erweitertDeutlich erweitert hat die Station Maas J. Hell ihr Angebot an Dressurvererbern. Den jetzt 22 Jahre jungen Accroche von Aljano (Z: Rainer Bannert), der Holsteiner Dressurblut und Typ verkörpert, präsentierte Danae Lara de la Camera. Dressurausbilder und -trainer Antonio do Vale offenbarte Ausschnitte der Arbeit mit dem Trakehner Lancelot von Ivanhoe (Z. Stuteri Selsoe) und Moritz Gehrmann sowie mit dem in Neustadt (Dosse) gezogenen Blomquist von Ben Benicio. Dieser bewegungsstarke Hengst wurde von Alissa Schukart (Neustadt) präsentiert. Die junge Gestüterin wurde von Jasmin Ulonska-Weiss eingeladen, ihren “Liebling” auf der Station Maas J. Hell zu präsentieren und Hengst wie auch Reiterin vermittelten eindrucksvoll die Qualität des Dunkelfuchs aus berühmter Familie. Viel Gesprächsstoff also für das vergnügte “Get-Together” in der Reithalle im Anschluss an die Hengstpräsentation.
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Dressurhengst aus berühmter Familie: Neuzugang Blomquist – hier mit Alissa Schukart – stellte sich erstmals auf der Station Hell vor. (Foto: St. Bischoff)Der sechs Jahre alte Jungstar der Station Maas J. Hell ist der Holsteiner Landeschampions Chavaros II. Hier mit Ausbilder Philipp Schulze. (Foto: St. Bischoff)Seit rund fünf Wochen unter dem Sattel und ein gelehriger Schüler seines Ausbilders Rafael Lopez Morales – der Holsteiner Reservesieger Attention Please von Acodetto. (Foto: St. Bischoff)
(Klein Offenseth) Am Samstag, 8. Februar 2025, öffnen sich die Tore der Hengststation Maas J. Hell ab 17 Uhr zur großen Hengstpräsentation in der Horster Landstraße 42. Insgesamt 14 Hengste zeigt die Station Maas J. Hell. Vorgestellt und kommentiert werden die Väter künftiger Pferdegenerationen vom Stationseigner Herbert Ulonska und von Claus Schridde.
Unterstützt wird die Präsentation von Olympiareiter Antonio do Vale (POR), der Trainingssequenzen der Dressurvererber begleitet. Außerdem stellen Philipp Schulze, Claudia Wähling, Rafael Lopez Morales, Danae Lara de la Camera, Moritz Gehrmann, Nina Hogreve und Alissa Schukart die Hengste in der beheizten Reithalle der Station unter dem Sattel vor. Das Angebot im Hengstlot umfasst hervorragende Dressurhengste wie den Holsteiner Accroche von Aljano, den Trakehner Lancelot von Ivanhoe und seit Januar auch den aus Neustädter Zucht hervorgegangenen Blomquist von Ben Bencio. Erstmals unter dem Sattel wird der Holsteiner Reservesieger Attention Please von Acodetto von seinem Ausbilder Rafael Lopez Morales präsentiert. Arrivierte Vererber wie Canstakko von Canturo, Quiwi Capitol von Quiwi Dream, Caressini von Carento oder auch Central Park von Casall sind ebenso dabei wie die Jungstars der Station – allen voran der Landeschampion 2024, Chavaros II von Charleston. Die Hengstpräsentation mündet im gemeinsamen Austausch und Beisammensein mit Speis und Trank in der Reithalle, zu der die Station Besucherinnen und Besucher einlädt. Der Zugang ist frei, Sitzplätze auf der Tribüne können unkompliziert unter der Rufnr. (04126) 38272 reserviert werden.
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Aktuellster Neuzugang der Station Maas J. Hell: Blomquist von Ben Benicio – auch er wird bei der Hengstpräsentation am 8. Februar gezeigt. (Foto: B. Schroeder)
(Klein Offenseth) Attention Please – das darf man wörtlich nehmen: Am Samstag, 8. Februar ab 17 Uhr präsentiert die Hengststation Maas J. Hell ihr Hengstlot der Decksaison 2025. Das reicht vom Jüngsten – dem Reservesieger der Holsteiner Körung – Attention Please von Acodetto-Diego de Semilly aus der Zucht von Harm Thormählen (Kollmar) bis zum Senior der Station, Lentini von Lavaletto-Calando.
Insgesamt 14 Hengste bietet die Station Maas J. Hell in Klein Offenseth in dieser Saison an und erstmals zählen drei Dressurofferten zu diesem Aufgebot. Neben dem Holsteiner Hengst Accroche von Aljano- Linaro auch der Trakehner Hengst Lancelot von Ivanhoe-Sixtus und als aktuellster Neuzugang der Dunkelfuchs Blomquist von Ben Benicio-Brentano II aus der gerühmten Neustädter P-Familie. Damit hat die Station ihr Vererber-Angebot deutlich erweitert.
Reservesieger Attention Please unter dem Sattel
Freuen dürfen sich Besucherinnen und Besucher am Samstag auf den 2022 geborenen Reservesieger der Körung 2024, Attention Please. Dieser sportiv aufgemachte Sohn des Holsteiner Hengstes Acodetto – einer der Top-Vererber der Station Maas J. Hell – begeistert seinen Ausbilder Rafael Lopez Morales (ESP) jeden Tag mit seiner Arbeits- und Lernbereitschaft. Erstmals ist Attention Please am Samstag unter dem Sattel zu sehen.
Der Landeschampion Chavaros II von Charleston-Con Air, die Youngster Diacont von Diamant de Semilly- Contender, Coccianto von Christian-Diamant de Semilly und El Patron von Eldorado van de Zeshoek-Montender zeigen sich in altersgerechter und fortgeschrittener Ausbildung. Colcannon von Cornet Obolensky-Contender ist aus seiner Pause frisch und hochmotiviert zurück. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, sich am Samstag einen umfassenden Überblick über das vielfältige Hengstlot der Station zu verschaffen. Im Anschluss lädt die Station zum Klönschnack und Austausch bei „Speis und Trank“ mitten in die Reithalle.
Der Zutritt zur Veranstaltung ist frei, wer möchte, kann sich Sitzplätze auf der Tribüne unter der Rufnummer (041 26) 38 272 reservieren lassen.
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Der Holsteiner Reservesieger Attention Please von Acodetto-Diego de Semilly – Hier bei seiner Körung im Deazember – zeigt sich mit Ausbilder Rafael Lopez Morales erstmals unter dem Sattel auf der Station Maas J. Hell. (Foto: J. Bugtrup)
Neustadt-Dosse – “Den Sieg verdanke ich meiner Schülerin Caroline,” erklärte der dänische Nationenpreisreiter Lars Bak Andersen unumwunden – der 46-jährige mit Wohnsitz in Elmshorn hat beim CSI Neustadt-Dosse in der ausverkauften Graf von Lindenau-Halle den mit 30.000 Euro dotierten Preis der Deutschen Kreditbank AG gewonnen. Mit dem zwölf Jahre alten Wallach Chaccball (0/ 34,49 Sekunden), in dessen Sattel er erstmals am 2. Januar Platz nahm, war Lars Bak Andersen vier Hundertstel-Sekunden schneller als Ulf Ebel. Der aus Brandenburg stammende Ebel (Polzow) und die Stute Chaccolina (0/ 34,53) verwiesen den Niederländer Michiel Brusse auf Duran TK Z (0/ 35,35) auf den dritten Platz.
Andersens Schülerin Caroline Rehoff Pedersen aus Dänemark ist auch Besitzerin von Chaccball und gab ihrem Trainer den Tipp, im Stechen zum letzten Sprung mit Tempo durch zu reiten. “Ich kenne das Pferd zwar, habe ihn aber erst am 2. Januar zum ersten Mal geritten”, so der Däne, der das Championat erstmals gewann. “Caroline hat gesagt: rahme ihn ein, aber zieh durch,” so Andersen, “und dieser Hinweis hat die Vier-Hunderstel Sekunden Unterschied zu Ulf und seiner Stute ausgemacht.” Der gebürtige Brandenburger Ebel nahm es locker, war sehr zufrieden mit der Mecklenburger Stute Chaccolina. Die 13 Jahre alte Stute hat nun “frei”. Ebels Ehefrau, die mehrmalige Landesmeisterin Anna Ebel-Jürgens wird am Sonntag im Großen Preis des Landes Brandenburg antreten.
Jungtalent glänzt in der Graf von Lindenau-Halle
Beste und einzige Brandenburgerin in der Siegerrunde des Springens war die erst 16 Jahre alte Lilli Ladwig aus Neustadt (Dosse) mit dem zehn Jahre alten Duke of Ice auf dem 13. Rang. Der Tochter des Leiters für Aus- und Weiterbildung am Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse, Jörg Ladwig, gelang damit die erste Platzierung in einem Weltranglistenspringen und das Publikum applaudierte der “Lokalmatadorin” begeistert. Weil ihr Duke im Preis der Deutschen Kreditbank AG “alles so toll gemacht hat”, bekommt auch der Hannoveraner einen freien Sonntag. Die Reiterin wird aber ihren Landesverband Berlin-Brandenburg in der von der DKB unterstützten Junior Future-Tour am Sonntag vertreten.
Besser “spät als nie” – Michiel Brusse
Zum ersten Mal ist der 59 Jahre alte Niederländer Michiel Brusse beim CSI Neustadt-Dosse dabei. “Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich nicht schon früher hier war,” so der Profi. Am vergangenen Wochenende holte Brusse schon mal im niederländischen Groningen “Schwung” für die Reise nach Brandenburg. “Ich möchte in diesem Monat noch auf Drei- und Viersterne-Niveau reiten und da passt das nun sehr gut.”
In der ersten schweren Prüfung des Tages trug sich Holger Wulschner zum ersten Mal in die Siegerliste des Turniers 2025 ein. Mit Quantico gewann er den Preis der Hanseklinik für Pferde am späten Vormittag. “Meine Kollegen haben sich schon gewundert, dass ich so schnell mit ihm war”,verriet Wulschner augenzwinkernd, “aber da zahlt sich die dressurmäßige Arbeit meiner Frau Astrid aus. Quantico hatte da ein bisschen Nachholbedarf…”
Ergebnisübersicht 23. CSI Neustadt-Dosse:
3 Int. Barrierenspringprüfung, Preis des Autohaus Füllgraf
1. Johanna Zander-Keil (Berlin ) auf Loxley 112 ***4.00 / 1.00
1. Tom Schewe (Bad Eilsen) auf Louisiana TCS ***4.00 / 1.00
3. Harm Wiebusch (Fredenbeck) auf Cosima FRH **4.00 / 1.00
4. Laura Strehmel (Neustadt/ Dosse) auf Balvenie M & M **8.00 / 1.00
5. Michael Kölz (Leisnig) auf Clitschko 19 *4.00 / 1.00
5. Nina Piasecki (Mönchengladbach) auf Brilliant 59 *4.00 / 1.00
5. Jan Peters (Brück) auf Cadis RP *4.00 / 1.00
5. Felix Wassenberg (Greiz) auf Diamaro 3 *4.00 / 1.00
5. Hilmar Meyer (Morsum ) auf ECS Chacco Blue JR *4.00 / 1.00
4 Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit, Preis der Hanseklinik für Pferde, Höhe: 1,45m
1. Holger Wulschner (Passin) auf Quantico 33 0.00 / 53.95
2. Tom Schewe (Bad Eilsen) auf Eole du Guerpre 0.00 / 53.99
3. Maren Hoffmann (Hückelhoven) auf Con Bachetto 0.00 / 54.53
4. Felix Wassenberg (Greiz) auf Elegant de L’ile 0.00 / 55.88
5. Marvin Jüngel (Kamenz) auf Cato-Cento R 0.00 / 56.91
6. Cassandra Orschel (Henstedt-Ulzburg/POL) auf Eldorado 164 0.00 / 57.06
5 Int. Springprüfung mit Winning Round, Preis der Deutschen Kreditbank AG, Höhe: 1,45m
1. Lars Bak Andersen (Elmshorn/DEN) auf Chaccball *0.00 / 34.49
2. Ulf Ebel (Polzow) auf Chaccolina 7 *0.00 / 34.53
3. Michiel Brusse (NED) auf Duran TK Z *0.00 / 35.35
4. Marvin Jüngel (Kamenz) auf Helene 50 *0.00 / 36.08
5. Niclas Aromaa (Nehmten/FIN) auf Cascalinus *0.00 / 37.15
6. Christian Jansen (DEN) auf Stenvangs Daiquiri *4.00 / 34.30
21 Int. Zwei-Phasen-Springprüfung, Preis der Firma ridcon, CSIAm: Explorer Tour, Höhe: 1,00m
1. Liselotte Werner (Cottbus ) auf Check Up 5 *0.00 / 32.40
2. Emily Sztankay (Berlin) auf Cico 25 *4.00 / 31.60
3. Usama A. Bella (SUD) auf Dragonborn 4.00 / 1.00
3. Apinyapat Jirasuwannakul (THA) auf Marco R 4.00 / 1.00
22 Int. Zwei-Phasen-Springprüfung, Preis der Firma Heiko Gehrts
CSIAm: Bronze Tour, Höhe: 1,15m
1. Nele-Thea Woltersdorf (Nuthe-Urstromtal ) auf Cascasall *0.00 / 29.71
2. Christin Reichert (Eilenburg) auf Dicoso DG *0.00 / 29.98
3. Linn Bödmar (SWE) auf Adele *0.00 / 30.62
4. Diana Leonhard (Berlin) auf Naoki 3 *0.00 / 31.08
5. Merrit Neben (Salzhausen) auf Lontargos *0.00 / 31.97
6. Apinyapat Jirasuwannakul (THA) auf Curly Z *4.00 / 26.33
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Zum ersten mal hat der Däne Lars Bak Andersen den Preis der Deutschen Kreditbank AG gewonnen – mit einem „geliehenen“ Pferd seiner Schülerin Caroline Rehoff-Pedersen, Chaccball. (Foto: B. Placzek)
Ausverkaufte Graf von Lindenau-Halle zum Championat beim CSI Neustadt-Dosse. (Foto. LoK)
VIDEO
Lars-Bak Andersen und Chaccball
VIDEO: ClipMyHorse.TV
Neustadt-Dosse – Das 23. CSI Neustadt-Dosse & das Schaufenster der Besten vom 8. – 12. Januar beginnt am Mittwoch. Teilnehmer aus elf Nationen sind dabei und rund 300 Boxen müssen bereitgestellt werden für die vierbeinigen Gäste aus Europa und Asien. Das CSI lockt Gäste aus aller Welt nach Neustadt-Dosse in die Graf von Lindenau-Halle, ist es doch das erste internationale Turnier in Deutschland im neuen Jahr und zudem auch Körungs- und Auktionsplatz für den Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt e.V.. Zu jenen, die regelmäßig im Januar dabei sind, zählen eine ganze Reihe von Reiterinnen und Reitern.
Der Däne Lars Bak Andersen – Nationenpreis- und Championatsreiter – der zusammen mit seiner “Musterschülerin” Caroline Rehoff Pedersen, Derbyzweite 2023, in Brandenburg dabei ist. Seit seinem ersten Besuch vor zwei Jahren kehrt auch der Däne Christian Jansen, der sich auf Anhieb unter den Top-Drei im Großen Preis platzierte, immer wieder zurück. Aus den Niederlanden kommt Piet Raymakers jun., der am vergangenen Wochenende in Groningen schon mal “Schwung geholt” hat für das 23. CSI. Turnierchef Herbert Ulonska: “Wir haben nach der ersten gemeinsamen Veranstaltung Sport und Zucht 2024 alle Erfahrungen genau ausgewertet und freuen uns nun, dass es wieder losgeht mit vielen internationalen Gästen.”
Deutsches Kontingent üppig
Den Löwenanteil stellen Reiterinnen und Reiter aus Deutschland, allen voran André Thieme (Plau a.S.), Europameister 2021 und Mitglied im Olympiakader. Der 49-jährige Pferdewirtschaftsmeister wechselt in Neustadt-Dosse zwischen zwei Rollen hin und her: Er ist sowohl Mitglied der Körkommission, die die Hengste begutachtet, als auch sportlich eingebunden. Holger Wulschner (Passin), der zweimalige Derbysieger Marvin Jüngel (Kamenz), Harm Lahde (Königslutter), Hergen Forkert (Bremen-Oberneuland), Christian Hess (Radesforde), sie alle zählen zu den “Stammgästen”.
Im internationalen Vergleich mischen zudem Brandenburgs Reiterinnen und Reiter mit: z.B. die Nachwuchsreiterinnen Anna Jurisch und Paula Fischer (Beide Nuthetal), sowie Lilli Ladwig und Laura Strehmel (Neustadt-Dosse), Jan Peters (Brück) oder Felix Ewald (Neustadt-Dosse).
Championat der DKB und Großer Preis sind Glanzlichter
Der Sport im Parcours konzentriert sich auf den Donnerstag bis Sonntag in 22 Prüfungen, die mit insgesamt rund 60.000 Euro Preisgeld dotiert sind. Glanzlichter sind die Youngster-Tour für sechs und sieben Jahre junge Pferde, sowie das Championat der Deutschen Kreditbank AG am Samstag und der Große Preis des Landes Brandenburg am Sonntag. An diesem Tag wird auch das Finale der Junior Future Tour mit dem Mannschaftspringen der Junioren aus fünf ostdeutschen Bundesländern und dem Einzelfinale entschieden.
Tickets für Sport, Körung, Ausstellung
Karten für alles zusammen – Tagestickets oder Dauerkarten – sind ganz einfach entweder telefonisch über die Rufnummer (033971) 606 947 zu bekommen oder online unter https://csi-neustadt-dosse.reservix.de/events, sowie über alle Vorverkaufsstellen von reservix.de.
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Erneut beim CSI Neustadt-Dosse – die Derby-Zweite Caroline Rehoff Pedersen aus Dänemark – hier mit Doolys. (Foto: B. Placzek)
Neustadt-Dosse – Das erste Sport- und Zuchttreffen im EM-Jahr 2025 findet im brandenburgischen Neustadt-Dosse statt. Zum 23. Mal seit dem Jahr 2000 wird das CSI Neustadt-Dosse vom 8. – 12. Januar ausgetragen. Zum zweiten Mal gemeinsam mit dem “Schaufenster der Besten”. Die Resonanz auf das international Turnier ist hoch – immerhin bietet das 23. CSI Neustadt-Dosse neben Weltranglisten-Springen auch eine Youngster-Tour für Pferde, die auf dem Weg in den internationalen Sport sind, ein breites Angebot für Amateure und die Junior Future Tour für den Sportnachwuchs aus fünf ostdeutschen Bundesländern.
Vor allem aber ist es auch ein beliebter Treffpunkt für Pferdesportfans nach der Weihnachtspause. Da werden ausgiebig Unterhaltungen in der Gastronomie gepflegt, in der Ausstellung im Kutschenmuseum gebummelt und die sportlichen Highlights sorgen stets für volle Tribünen.
Internationaler Treffpunkt
Aus Dänemark, Schweden, Polen, den Niederlanden oder auch Großbritannien erobern jedes Jahr Springreiter/innen die Graf von Lindenau-Halle, denn das Sportprogramm des CSI wird passgenau auf die Wünsche und Bedürfnisse der Aktiven nach der Weihnachtspause abgestimmt. Rund 250 Sportpferde bringt das durchschnittlich jedes Jahr in die Halle. Rundherum ist dafür kluge Planung notwendig: Stallzelte nahe der Halle, Parkflächen für die Transporter, bestens vorbereitete Flächen zum abreiten und für die Prüfungen in der Halle und nicht zuletzt auch Anreise und Zugang für Pferdesportfans, die das 23. CSI Neustadt-Dosse erleben wollen.
Üppiges Sportprogramm
Insgesamt 22 Springprüfungen umfasst das 23. CSI Neustadt-Dosse, darunter die Höhepunkte mit dem Championat – Preis der Deutschen Kreditbank AG am Samstag und dem Großen Preis von Brandenburg – Preis der Herbert Ulonska Vermögensverwaltung. Die Youngster-Tour richtet sich an sechs und sieben Jahre alte Pferde, die insgesamt dreimal antreten – am Donnerstag, Samstag und in zwei Finalprüfungen nach Alter getrennt am Sonntag. Dazu gesellt sich ein Programm mit klassischen Prüfungen bis 1,40 Meter, die Amateur- und Explorer-Tour für Einsteiger in den internationalen Sport. Und – ein tolles Ereignis für die Junioren – die Junior Future Tour der DKB. das Finale dieser Tour findet alljährlich beim CSI Neustadt-Dosse statt, bringt Teams aus Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen in die Graf von Lindenau-Halle.
Dabei sein?
Der Ticketverkauf läuft buchstäblich auf Hochtouren:. Karten sind ganz einfach entweder telefonisch über die Rufnummer (033971) 606 947 zu bestellen oder online unter https://csi-neustadt-dosse.reservix.de/events, sowie über alle Vorverkaufsstellen von reservix.de erhältlich
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Gefeierter Sieger in der Graf von Lindenau-Halle im Januar 2024: Hannes Ahlmann mit der Stute Tokyo. (Foto: B. Placzek)
Klein Offenseth – Das siegende Pferd im ersten Freispring-Wettbewerb auf der Hengststation Maas J. Hell bei den Vierjährigen ist ein Hannoveraner Hengst, bei den Dreijährigen gewann ein Holsteiner Wallach. Die Zuchtgemeinschaft Lausen/ Reuß aus Schwentinental durfte sich über Top-Noten für ihren dreijährigen Holsteiner von Keaton-Canto freuen. Ganz aus Norderney war die Zuchtgemeinschaft Tegtmeyer mit dem vierjährigen Hugo d`Isigny von Hym d`Isigny-Canstakko angereist, der mit 27,3 Punkten das Spitzenergebnis des gesamten Wettbewerbs stellte.
In der weihnachtlich dekorierten Reithalle der Station Maas J. Hell stellten sich 20 angereiste Kandidaten, darunter eine Ponystute, dem Urteil der Richter Neel-Heinrich Schoof und Rasmus Lüneburg. Mit Vermögen und Übersicht begeisterte der dreijährige Holsteiner Keaton-Nachkomme der ZG Lausen/ Reuß aus Schwentinental in buchstäblich jeder Runde und erhielt für Manier und Vermögen jeweils eine 9,0 von den Richtern, sowie eine 9,1 für den Gesamteindruck.
Hannoveraner Hengst gewinnt bei den Vierjährigen
Als “Komplettpaket” präsentierte sich Hugo d` Isigny von Hym d`Isigny-Canstakko, dessen Vermögen mit 9,4, die Manier mit 8,9 und der Gesamteindruck mit 9,0 bewertet wurde.. Der vier Jahre alte Hengst war mit Elke Tegtmeyer aus Norderney angereist, den Rückweg in den heimischen Stall traten Hengst und Besitzerin nach einem Zwischenquartier erst am Samstag an. Vater Hym d`Isigny wirkte mehrere Jahre auf der Station Maas J. Hell, Großvater Canstakko zählt zu den bekannten Vererben der Station in Klein Offenseth.
Pferde aus vier Zuchtverbänden (Holstein, Oldenburg, Trakehner, Hannoveraner) nutzen die Offerte des ersten Freispring-Wettbewerbs auf der Station.. “Wir werden auch in Zukunft Freispring-Wettbewerbe veranstalten”, so Stationseigner Herbert Ulonska, der erfreut von der Resonanz auf die Idee ist. Dem unterschiedlichen Ausbildungsstand der Pferde wurde das Freispring-Team unter Leitung von Jan Mewes mit Fingerspitzengefühl gerecht. Der Wettbewerb soll immer auch mit einer positiven Erfahrung für die Pferde enden. Den Schlusspunkt setzte eine bildhübsche vier Jahre junge Welsh A-Ponystute namens Mia`s Maxima aus der Zucht und dem Besitz von Anna Popp unter der Wettbewerb, die wie ein “Gummiball” über die Hindernisse flog und als einziges Pony bei der Wettbewerbs-Premiere antrat. Für die beiden Top-Pferde des Wettbewerbs spendierte das Unternehmen Peer-Span Siegerdecken. Alle Teilnehmer/innen erhielten Preise durch Partner/ Sponsoren und die Hengststation Maas J. Hell.
Der nächste Termin für eine Hengstpräsentation der Station Maas J. Hell steht bereits fest : Am Samstag, 8. Februar 2025, werden die Vererber der Station ab 17 Uhr vorgestellt.
Ergebnisse des Freispring-Wettbewerbs (Manier/ Vermögen/ Gesamt/Summe)
Dreijährige Pferde:
1. Holsteiner Wallach v. Keaton-Canto, (ZG Lausen/ Reuß) 9,0/9,0/9,1, 27,1 Punkte
2. Holst. Wallach Balou de Coeur von Balou Star-Casall, (R. u. K. Klügel), 8,7/ 8,9/9,0, 26.6