Bart Bles vor Tomma Thiesen – Großer Preis von Redentin

Bart Bles vor Tomma Thiesen - Großer Preis von Redentin

Krusenhagen – Manchmal ist gentlemanlike einfach nicht angebracht – der Niederländer Bart Bles hat mit dem 12 Jahre alten Wallach Jancoulavsco Fortuna keine falsche Rücksicht an den Tag gelegt und den Großen Preis von Redentin beim CSI Ostsee Trophy gewonnen. In 39,12 Sekunden war die klug angelegte und präzise gerittene Runde “erledigt” und Bles bei seinem ersten Gastspiel in Mecklenburg-Vorpommern Sieger im mit 35.000 Euro dotierten Hauptereignis des insgesamt fünftägigen Turniers. Bis dahin hatte die gerade 20 Jahre alte Tomma Thiesen von der Ostseeinsel Fehmarn mit Django Riff die Führung übernommen.

 

“Das ist ein sehr schönes Turnier, gut organisiert, ein guter Platz – danke dafür”, zählte der 45 Jahre junge Niederländer die Vorzüge der Ostsee Trophy auf. Er habe kurz überlegt, ob er den weiten Weg auf sich nehmen wolle, “aber dann habe ich gedacht, dass es gut für meine jüngeren Pferde ist und ich habe auch neue Pferde dabei gehabt”. Ein bisschen Glück gehöre auch dazu und das sei ihm auf dem Hofgut Redentin nicht “abhanden” gekommen.

 

Große Sympathie galt ringsum sowohl dem Sieger, aber auch der zweitplatzierten Tomma Thiesen, deren beherzt gerittene Runde vom Publikum ausgiebig honoriert wurde. Lohn der Mühe, neben dem Preisgeld: ein schneller Roller – das verkürzt lange Wege zwischen Stall und Meldestelle…

 

Platz drei ging an den Dänen Martin Dinesen und Here I`am Z, der einen kürzeren Weg als Tomma Thiesen wählte, aber an die Zeit der schleswig-holsteinischen Amazone nicht herankam. Bester MV-Reiter war Colin Hackert aus dem Turnierstall André Thieme, der mit Onkel Tom ohne Springfehler blieb, aber einen Zeitstrafpunkt im Umlauf einsammeln und Achter vor Christin Wascher (Redefin) und Quincy wurde. Hinter beiden reihte sich Felix Haßmann (Lienen) mit Carrie Bradshaw MWZ ein. Haßmann hatte zuvor mit Conthargo PS das Finale der Mittleren Tour des CSI gewonnen. Insgesamt 37 Paare gingen im Großen Preis an den Start, darunter auch die MV-Promis wie Holger Wulschner (Passin), der allerdings im Umlauf mit Comme un Reve einen “Netzroller” verzeichnete.

 

Gute Noten für die internationale Premiere

Lob gab es von allen Seiten für die freundliche Atmosphäre, für Plätze, Halle und Organisation. Das stellte Turnierchefin Kathrin Wiedmer zufrieden. Gleichwohl hat die Springreiterin einige Punkte auf dem “Zettel”, was man noch anders machen könnte. Derweil hatte Vater Peter Leibold schon eine Entscheidung auf dem Platz verkündet: “Wir möchten international weitermachen”.  Zurückgehen zu einem nationalen Turnier ist aus seiner Sicht keine kluge Option und Stimmen aus der Reiterei geben ihm da Recht. Jens Wawrauschek aus Warstein –  Zweiter in der Medium Tour – räumte unumwunden ein, dass er sich selbst schon gefragt habe, warum er nicht schon vorher mal bei der Ostsee Trophy war, denn “das ist ein wirklich schönes Turnier und auch nicht völlig überlaufen”. Termine wurden noch nicht genannt, allerdings unterstrich Kathrin Wiedmer, dass Faktoren wie Veranstaltungen in der Region, Ferien und auch die Erntezeit Einfluss haben. Der August sei daher schon ein bevorzugter Monat. Erstmal wird auf dem Hofgut “aufgeräumt” und gar nicht lange danach geht es in die Nachbesprechung und den Planungsbeginn für das Jahr 2027…

 

Ergebnisübersicht Ostsee Trophy

04 CSI Large Tour, Großer Preis von Redentin, Preis der FSN Unternehmensgruppe + der Hofgut Redentiner Mühle GmbH

1. Bart Bles (NED) auf Jancoulavsco Fortuna 0.00/ 39,12

2. Tomma Thiesen (Fehmarn) auf Django Riff 0.00/ 39,81

3. Martin Dinesen (DEN) auf Here I`am Z 0.00/ 40,58

4. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen) auf Brilliant Star Z 0.00/ 42,07

5. Katharina von Essen (ZRFV Albachten) auf Lucy la Douce 0.00/ 42,74

6. Matthias Lucas (RSC An der Leuba) auf Camaro vd Leuba 0.00/ 43,95

 

07 Finale CSI2* Medium Tour, Zwei-Phasen-Springen, Preis des Ingenieurbüro Falko Schmidt (GTÜ)

1. Felix Haßmann (Lienen) auf Conthargo PS 0.00/ 32,95

2. Jens Wawrauschek (Warstein) auf Charlotta 0.00/ 34,66

3. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen) IB Noa-Cara 0.00/ 35,21

4. Kathrin Müller (Wickede) auf Catania 0.00/ 35,24

5. Bart Bles (NED), Supreme EP 0.00/ 36,59

6. Hendrik Sosath (Lemwerder) auf Diamant de Plaisir II 0.00/ 36,87

 

13 Finale CSI-YH, 7 + 8jh. Pferde, Preis der Apella Immobilien John Buhse

1. Magnus Schmidt (PSV Domstadt Naumburg) auf Bentino 0.00/ 28,51

2. Bart Bles (NED) auf Wizard 0.00/ 28,81

3. Günther Stübing (RV HuLG Neustadt) auf Kilian 0.00/ 29,04

4. Katharina von Essen (ZRFV Albachten) auf C-Love GA NRW 0.00/ 29,11

5. Jana Fink (Warendorf) auf Comme mon Pere FRH 0.00/ 29,92

6. Christin Wascher (Redefin) auf Calle T 0.00/ 30,08

 

10 Finale CSI-YH 6-jh. Pferde, Preis der Saak Beton und Umwelttechnik

1. Johanna Beckmann (Syke) auf Mister Million 0.00/ 29,71

2. Jana Fink (Warendorf) auf Cornetina-Fly 0.00/ 29,89

3. Jordi Sander (Bad Segeberg) auf Naomi 0.00/ 31,01

4. Tomma Thiesen (Fehmarn) auf Conthina Blue PS 0.00/ 32,14

5. Elisa Marlene von Hacht (RFV Vierlanden) auf Pablo vd Kruisselbrink 0.00/ 31,31

6. Hendrik Sosath (Lemwerder) auf Stakkato Cornet 0.00/ 35,10

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Klug und gut geritten - der Niederländer Bart Bles und Jancoulavso Fortuna gewann den ersten internationalen Großen Preis der Ostsee Trophy. (Foto: BM)
Klug und gut geritten - der Niederländer Bart Bles und Jancoulavso Fortuna gewann den ersten internationalen Großen Preis der Ostsee Trophy. (Foto: BM)
Tomma Thiesen und Django Riff flogen förmlich durch den Parcours des Großen Preises beim CSI Hof Redentin - und wurden Zweite. (Foto: BM)
Tomma Thiesen und Django Riff flogen förmlich durch den Parcours des Großen Preises beim CSI Hof Redentin - und wurden Zweite. (Foto: BM)
Gewann das Finale der Medium Tour mit Conthargo PS: Felix Haßmann - hier mit Carrie Bradshaw MWZ, umringt von Gratulanten. (Foto: BM)
Gewann das Finale der Medium Tour mit Conthargo PS: Felix Haßmann - hier mit Carrie Bradshaw MWZ, umringt von Gratulanten. (Foto: BM)

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9. August 2026: Der 45 Jahre alte Niederländer hat beim ersten CSI Hof Redentin den Großen Preis mit dem KWPN-Wallach Jancoulavsco Fortuna gewonnen.
(Video:
‪@ClipMyHorseTVDeutschland‬ )

Christin Wascher freut sich auf den Großen Preis – Felix Haßmann mit “Lewitz-Pferd” erfolgreich

Christin Wascher freut sich auf den Großen Preis - Felix Haßmann mit “Lewitz-Pferd” erfolgreich

Krusenhagen – Tempo liegt dem einstigen Deutschen Meister sehr: Felix Haßmann “bummelt” nicht gern im Parcours und die Folge von effizienter Arbeitseinteilung führte mit Conthargo PS am Samstag zu Platz eins in der 2. Qualifikation zum Großen Preis von Redentin, der am Sonntag das Glanzstück des Programms der internationalen Ostsee Trophy ist. Conthargo PS ist übrigens in Mecklenburg-Vorpommern geboren auf dem Gestüt Lewitz und gehört inzwischen Paul Schockemöhle und Wolfgang Zipperle gemeinsam, Reiter des OS-Wallachs ist Felix Haßmann, der den Schimmel bereits im Eröffnungsspringen auf dem Hof Redentin auf Platz zwei pilotierte.

 

Der 40-jährige Springreiter aus Lienen zählt ohne “wenn und aber” zu den Favoriten für den Großen Preis, allerdings sind da durchaus genug Mitbewerber/innen, die es eben auch ziemlich gut können. Etwa Christin Wascher (Redefin), die mit dem Quintero-Cellestial-Nachkommen Quincy Zweite in der ersten GP-Qualifikation war, dem 15 Jahre jungen Energiebündel am Samstag Entspannung gönnte und am Sonntag zu den schnellen Konkurrentinnen für Haßmann und Co. zählen dürfte.

 

Bei Deutschen Meisterschaften der Damen, beim CSI Neustadt-Dosse und als Siegerin im Championat und im Großen Preis von Sachsen (Chemnitz) haben beide ihr Geschwindigkeitspotential und die Präzision hinreichend unter Beweis gestellt und bislang “läuft” es auf dem Ho Redentin sehr gut. Sicher ist: Wo Mecklenburg-Vorpommerns beste Amazone antritt, drückt ihr das ganze Pferdeland die Daumen, auch bei der Ostsee Trophy. Mitgebracht zum CSI Redentin hat Wascher auch Nachwuchspferde. “Und ich bin sehr zufrieden mit beiden”, so die 27-jährige. Mit dem Mecklenburger Dempsey W, der aus der Zucht und dem Besitz ihres Vaters Torsten stammt, und mit Calle T, der Vater und Tochter gemeinsam gehört, qualifizierte sie sich für das Youngster Tour-Finale der sieben und acht Jahre alten Pferde am Sonntag (11.20 Uhr).

 

In Position gebracht haben sich am Samstag auch Hans Thorben Rüder aus Greven mit Callidora GD und Christian Hess (Radesforde) mit Million Miles. Der ist auch so etwas ähnliches wie ein Familienpferd, gehört seinem Vater Christoph Hess. Und dann ist da auch noch Kathrin Müller aus Wickede, die bereits den internationalen Auftakt mit Nachwuchspferden bei der Ostsee Trophy gewann, und der Belgier Louis Le Grelle – mit New Life Sieger der ersten Qualifikation. Den CPKC National Grand Prix in Wellington und davor den Großen Preis des CSI Azelhof in Lier hat der 29-jährige mit dem Fuchswallach New Life schon gewonnen und zwar ziemlich schnell.

 

CSI AM: Michael Leibold gewinnt zuhause

Ein CSI bringt reichlich Arbeit, Vorbereitung und auch während der Turniertage viel Aufwand mit sich. Turnierleiterin Kathrin Leibold hat wie immer die ganze Familie “eingespannt”, schließlich kennen alle Leipolds den Hof und den Sport. Ihr Bruder Michael findet neben all dem, was so zu tun ist für ein Turnier noch Zeit, die Pferde vorzustellen. Prompt gab es in im CSI der Amateure am Samstag einen Sieg für das Mitglied des RV Hofgut Redentiner Mühle. Mit dem Holsteiner Schimmel Berlin Touch, der seiner Schwester gehört gewann Leibold die Large Tour des CSI im Punktespringen vor Saskia Conredel, die mit Ehemann und Pferden aus dem Gestüt Bonhomme in Werder angereist ist. Auf Rang drei fand sich eine der Jüngsten im CSI AM ein: Karla Köhlbrandt aus Fehmarn, gerade mal 16 Jahre alt und mit ihrer Westfalen-Stute Stroller bereits DJM-Teilnehmerin. Bestes MV-Jungtalent in dieser Prüfung war Anni-Chalott Schmidt (Neu-Benthen). Die Tochter von Heiko Schmidt wurde mit Celeste de Trebox Fünfte im CSI AM.

 

Ergebnisübersicht Ostsee Trophy

03 CSI2* Large Tour, Zwei-Phasen-Springen,  2. Qualifikation Großer Preis, Preis der Brandenburger Unternehmensgruppe und der Bemer Partnerin Claudia Schmidt

1. Felix Haßmann (Lienen) auf Conthargos PS 0.00/ 28,28

2. Hans-Thorben Rüder (Greven) auf Callidora GD 0.00/ 28,38

3. Christian Hess (Radesforde) auf Million Miles 0.00/ 30,22

4. Michael Hagemann (ZRFV Appelhülsen) auf CB Chattanooga 0.00/ 31,54

5. Kathrin Müller (Wickede) auf Catana 0/ 32,74

6. Katharina von Essen (ZRFV Albachten) Zintender 0.00/ 33,40

 

06 CSI2* Medium Tour, Preis der Wierwille Enterprise IT Solution GmbH & Lorenz Agrar und Landschafts GmbH

1. Matthias Lucas (RSC An der Leuba) Gin Mare 0.00/ 56,51

2. Michael Hagemann (ZRFV Appelhülsen) auf Stakkatos Stern 0.00/ 57,08

3. Bart Bles (NED) auf Supreme EP 0.00/ 58,25

4. Enrico Süssenbach (RFV Isernhagen) auf Gold Shere Khan 0.00/ 58,62

5. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen) auf IB Noa-Cara 0,00/ 59,93

6. Michael Symmangk (Herford) Nabab`s Uno Z 0,00/ 60,06

 

30 Springprf. Kl. A** (100cm), Ikonic Saddlery Tour

1.  Frieda Zopff (RV Ostseeküste Steffenshagen) auf Namika 0.00/ 56,40

2. Louisa Schulze (Elmshorn) auf Ghost 0.00/ 64,27

3. Anne Sophie Welz (RFV Blowatz) auf Cayan  1.00/ 75,76

4. Frieda Zopff /RV Ostseeküste Steffenshagen) auf Duke Dynamite 4.00/ 58,21

5. Jette von Rahden (RSC Hohen Wieschendorf) auf Felicity 4.00/ 62,30

6. Frederike Scheel (RZV Ferchesar) auf Chamal 4.00/ 64,63

 

15 CSI Am Small Tour (Accumulator), Preis des Landwirtschaftsbetrieb Peters

1. Frieda Louise Riedel (RFV Phöben) auf Inky Pinky 65 Pkt./ 52,25

2. Annika Schmidt (RV Seyda) auf Monzero 65/ 53,05

3. Lisbeth Klinke (KRV Berliner Ponys) auf Ratina 65/ 55,38

4. Jana Krauß (RFV Milte-Sassenberg) auf Candy Formidable M 65/ 56,93

5. Vivien Göbel (RSV Kirch-Mummendorf) auf Laola 65/ 57,11

6. Jana Krauß (RFV Milte-Sassenberg) auf Bingo de Hus Z 65/ 58,17

 

18 CSI Am Medium Tour (Accumulator), Preis der Freie KfZ-Werkstatt Lönnies

1. Philine Heim (RFV Milte-Sassenberg) auf Cascalina 65/ 56,16

2. Frieda Louise Riedel (RFV Phöben) auf Ego DK Z 65/ 60,76

3. Constanze Voigt (RFV HLG Neustadt) auf Caius 65/ 64,43

4. Michael Leibold (Redentin) auf Sonnenschein 65/ 64,71

5. Hannes Peterson (RFV Reckahn) auf Contini 65/ 66,54

6. Josefin Küter (RV Wahlsdorf) auf Conthador 61/ 71,44

 

21 CSI AM Large Tour (Accumulator), Preis der PEB Boxes GmbH

1. Michael Leibold (Redentin) auf Berlin Touch 65/ 64,16

2. Saskia Conredel (Werder) auf Salvano 61/ 65,48

3. Karla Köhlbrandt (Fehmarn) auf Stroller 60/ 58,71

4. Isabell Mahr (RV Deutschlandhalle Berlin) auf Diadoria 60/ 63,99

5. Anni-Chalott Schmidt ( Neu-Benthen) auf Celeste de Trebox 58/ 64,85

6. Mathilda Diana Rabels (RFV Schwarzenbek) auf Nikolette 55/ 64,03

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MV-Amazone Christin Wascher und Erfolgspferd Quincy haben sich früh für den Großen Preis des CSI Redentin qualifiziert - und treffen dort sicherlich auf den schnellen Felix Haßmann. (Foto: LoK)
MV-Amazone Christin Wascher und Erfolgspferd Quincy haben sich früh für den Großen Preis des CSI Redentin qualifiziert - und treffen dort sicherlich auf den schnellen Felix Haßmann. (Foto: LoK)

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CSI Hof Redentin – Gute Kritiken von allen Seiten

CSI Hof Redentin - Gute Kritiken von allen Seiten

Krusenhagen – Der Landesmeister Springen war der Beste aus MV am Freitag: Mit der Holsteiner Stute Million`s Lola US eroberte Christoph Maack (RSV Kirch-Mummendorf) Platz vier in der internationalen Youngster-Tour für sieben und acht Jahre alte Pferde und ist vollkommen zufrieden mit der acht Jahre alten Pferdedame: “Wenn die 80 Runden gehen sollte, ist sie garantiert 70 Mal fehlerfrei. Sie will immer alles richtig machen”, beschreibt der studierte Landwirt und Unternehmer (Sportpferde Christoph Maack) seine Sportpartnerin, die er seit ihrem sechsten Lebensjahr kennt. Damals erwarb Vivian Göbel die Stute, Maack übernahm fortan die “Weiterbildung” und schätzt die Arbeitsbereitschaft von Million`s Lola US. Frei nach dem Motto: Wohl dem, der gute Pferde hat…

 

Ein internationales Turnier, gewissermaßen vor der “Haustür”, das findet Christoph Maack “gut für das Land” und er ist nicht allein mit dieser Einschätzung. Turnierleiterin Kathrin Wiedmer durfte sich über etliche Komplimente freuen. “Ich höre das immer wieder – wie schön der Platz ist, dass die Organisation und die Abläufe stimmen”, so Wiedmer, “und dass sich die Gäste hier wohlfühlen. Uns fallen immer mal Sachen auf, die man anders hätte machen können, aber eben nichts gravierendes.” Die Ostsee Trophy findet erstmals international statt, das macht einen wesentlichen Unterschied zu den bisherigen drei Veranstaltungen auf dem Hofgut bei Wismar. Aus insgesamt 12 Nationen sind die Aktiven angereist und schätzen die entspannte Atmosphäre und das freundliche Ambiente des Turniers. Aus Nordrhein-Westfalen kamen etliche Reiter/innen, wie Felix Haßmann, Jens Wawrauschek (Warstein) und Kathrin Müller, die schon zum Auftakt im CSI-YH glänzen konnte und in allen Touren mitmischt.

 

Sportlich konnten  in der Großen Tour bislang Paula Nagel (Gadebusch) mit ihrer Stute Carmen am Donnerstagabend und der Belgier Louis Le Grelle mit New Life van het Hellehof freitags in der Qualifikation zum Großen Preis die Lorbeeren eingeheimst. Nagel gewann mit ihrer Holsteiner Stute am Vorabend das Eröffnungsspringen, Le Grelle sicherte sich Platz eins in der Qualifikation als einer von nur fünf fehlerfreien Reitern im Umlauf des schweren Springens. Bestes Paar aus MV waren Christin Wascher und ihr Quincy auf dem zweiten Rang. 47 Paare gingen im Preis des Autocenters Wismar und der Hofgut Redentiner Mühle GmbH an den Start.

 

Das große Welcome in Mecklenburg-Vorpommern gibt es am Freitagabend, ab Samstag bitten die Veranstalter dann auch zu einer Reiterparty. Stichwort Samstag: Dann findet auch das Jump & Drive statt, gebildet aus zwei Disziplinen – Spring- und Fahrsport. Gespanne aus MV reisen dafür an und treffen auf Springreiter und -pferde. Jedes Team besteht aus Fahrer und Reiter nebst Pferden und es kommt auf Geschicklichkeit und Speed an. Sowas klappt durchaus unterschiedlich gut….

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Gern gesehener Gast beim CSI Hof Redentin - Westfalens Kathrin Müller mit Turnierleiterin Kathrin Wiedmer und Richter Nils Meincke mischt in allen Touren des Turniers mit. (Foto: Carolina Marquez)
Gern gesehener Gast beim CSI Hof Redentin - Westfalens Kathrin Müller mit Turnierleiterin Kathrin Wiedmer und Richter Nils Meincke mischt in allen Touren des Turniers mit. (Foto: Carolina Marquez)
Lockte bereits Zuschauer an - Springsport auf dem Hofgut Redentin, das erstmals internationaler Gastgeber ist. (Foto: Denise Körting)
Lockte bereits Zuschauer an - Springsport auf dem Hofgut Redentin, das erstmals internationaler Gastgeber ist. (Foto: Denise Körting)

7. August 2026: Das beste mecklenburgische Paar des CSI Hof Redentin hieß am Freitagvormittag Christoph Maack und Million`s Lola US – Platz vier in der internationalen Youngster Tour (2. Qualif.) für den Landesmeister und seine Schülerin. (Video: ‪@ClipMyHorseTVDeutschland‬ )

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“Best buddy” Central Park-Nachkommen begeistern in Dänemark

“Best buddy” Central Park-Nachkommen begeistern in Dänemark

(Klein Offenseth/ Vejstrup) Die dänische Stutteri Edelgaard in Vejstrup züchtet auf Holsteiner Stutenbasis Pferde. Vor knapp einem Monat erreichte die Hengststation Maas J. Hell aus der dänischen Nachbarschaft Nachricht zum Hell-Hengst Central Park v. Casall-Contender, die deutlich machen: In Dänemark hat der lackschwarze Beau eindeutig bemerkenswerte Nachkommen gezeugt. Allein fünf Mal hat der dänische Züchter Eigil Pers (Stutteri Edelgaard) Central Park für seine Stuten genutzt und u.a. auf Anhieb das Nationenpreispferd Chico gezüchtet. Für die Kaderreiterin Filippa Olympia Sonderby ein Glücksfall, denn Chico ist ihr “Best Buddy”.

 

Der 2013 geborene Holsteiner Hengst Central Park aus der Zucht von Lothar Steuer war Prämienhengst und Reservesieger der Körung 2015, wurde von Herbert Ulonska für die Hengststation Maas J. Hell erworben und steht seitdem hier im Deckeinsatz. Herausragende Qualitäten sind seine ausgezeichnete Technik über dem Sprung, seine Rittigkeit und das Interieur. Eigenschaften, die er sicher vererbt und die seine ständige Reiterin Claudia Wähling begeistern, die den bildhübschen Hengst auch immer wieder auf Turnieren vorstellt.

 

Bereits aus dem ersten Jahrgang des Central Park wurden drei Söhne gekört. Er selbst hat seinen Sporttest II mit der Traumnote von 9,16 beendet und eine beachtliche Zahl von sehr guten Reitpferden mit tadellosen Charakter geliefert. Edelgaard`s Chico von Central Park-Cassini I-Coronado ist Nationenpreispferd für Dänemark und hat mit der 20 Jahre alten Filippa Olympia Sonderby im norwegischen Drammen Platz drei im Nationenpreis belegt. Sonderby zählt zum dänischen U21 Kader, u.a. auch dank der Platzierungen in internationalen 1,50-Meter und ersten 1,60-Meter Springen in Herning, Ypäjä oder Riesenbeck mit dem inzwischen neun Jahre alten Chico.

 

Züchter Eigil Pers hat den Hell-Hengst Central Park gleich fünf Mal genutzt. Der ein Jahr jüngere Vollbruder von Chico soll nun ebenfalls zu Filippa Sonderby wechseln, denn: “Ich glaube, er ist sogar noch besser als Chico, noch konzentrierter und arbeitsorientierter”, sagt sein Züchter. Zudem paarte Eigil Pers Central Park mit einer Exorbitant-Linaro-Stute an und eine echte Überraschung ist ein Central Park-Nachkomme aus einer Candillo-Ahorn-Mutter. “Das Pferd ist mit meiner Frau vor drei Wochen erstmals in einer M-Dressur gegangen und hat die gleich gewonnen”, lacht Pers. Immerhin entspringt das Dressurtalent einer reinen Springabstammung. Hoffnungsvoll blickt der dänische Züchter auch auf einen Central Park-Nachkommen aus einer Charaktervoll-Mutter.

 

Nicht alle Pferde hat der dänische Züchter behalten und ist indes sehr zufrieden mit der Resonanz von Käufern. “Unsere Central Park`s kommen sehr gut an,” so Pers, “Charakter, Rittigkeit, Einstellung, die Umgänglichkeit – all das wird hervorgehoben.“ Auf der Stutteri Edelgaard in Vejstrup bildet der Holsteiner Stamm 2269 die Zuchtgrundlage, nur wenige Stuten entspringen anderen Stämmen. Die Hengststation Maas J. Hell gratuliert dem Züchter, den Reiter/innen und Besitzern und wünscht eine weiterhin erfolgreiche Zukunft mit Nachkommen des Central Park.

 

Details zu Central Park gibt es online hier: https://stallhell.de/hengste/pferd/central-park

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Feiert Erfolge auf 1,50-Meter-Niveau mit dem Central Park-Nachkommen Edelgaard`s Chico - die dänische Kaderreiterin Filippa Olympia Sonderby. (Foto: 24syv Foto)
Feiert Erfolge auf 1,50-Meter-Niveau mit dem Central Park-Nachkommen Edelgaard`s Chico - die dänische Kaderreiterin Filippa Olympia Sonderby. (Foto: 24syv Foto)
Claudia Wähling hat den 13 Jahre alten Holsteiner Hengst Central Park auf der Station Maas J. Hell ständig unter dem Sattel und kennt die Qualitäten des Hengstes - hier beim CSI Neustadt-Dosse. (Foto: B. Placzek)
Claudia Wähling hat den 13 Jahre alten Holsteiner Hengst Central Park auf der Station Maas J. Hell ständig unter dem Sattel und kennt die Qualitäten des Hengstes - hier beim CSI Neustadt-Dosse. (Foto: B. Placzek)

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Kathrin Müller und Johanna Beckmann dominieren internationalen Auftakt der Ostsee Trophy

Kathrin Müller und Johanna Beckmann dominieren internationalen Auftakt der Ostsee Trophy

Krusenhagen – Zwei Reiterinnen haben den internationalen Start in die Ostsee Trophy für sich entschieden: Johanna Beckmann aus Syke und Kathrin Müller aus Wickede setzten die Top-Zeiten in den beiden Auftaktprüfungen des internationalen Programms. Mit der sieben Jahre jungen Piu Bella Cosa gewann Müller die Youngster-Tour der sieben und acht Jahre alten Pferde, Johanna Beckmann glänzte mit dem sechs Jahre alten Painted Red ZR.

 

Zuvor “gehörte” der Turnierplatz auf dem idyllisch gelegenen Hof Redentin den Nachwuchsreiter/innen und die nutzten ihre Chancen ausgiebig. Beim ersten Schritt auf die nationale Ikonic Saddlery Tour in einer Springprüfung Kl. A war mit Emma Schomann aus der RFV Blowatz eine mecklenburgische Reiterin mit  Bonny erfolgreich. Die Tour richtet sich an die jungen “Einsteiger” und am Ende gibt es sogar einen wertvollen Sattel zu gewinnen.

Der internationale Auftakt war am Nachmittag dann den Nachwuchspferden von sechs bis acht Jahren vorbehalten und diese Prüfungen sind immer durchaus begehrt, bieten sie doch die besten Möglichkeiten, jungen Pferden möglichst viel zu zeigen. das geht auf dem Hof Redentin gut. Einer, der zum ersten Mal in den beschaulichen Ort nahe Wismar gereist ist, ist der ehemalige Deutsche Meister Felix Haßmann aus Lienen. “Das ist schön hier, ein guter Platz”, registrierte der Prof nach der Ankunft und schätzt auch die Tatsache, dass das CSI nicht völlig “überlaufen” ist. Das macht es für die Reiter/innen etwas einfacher, sich den Tag einzuteilen.

 

Das haben Kathrin Müller und Johanna Beckmann offenbar ähnlich gehandhabt, denn Müllers Piu Bella Cosa präsentierte auf dem großen Sandplatz des Hofgut Redentin eine ziemlich schnelle und sicher Runde mit der sieben Jahre alten Stute und war dann nicht mehr einholbar. Katharina von Essen (Albachten) mit C-Love GA NRW und die Brandenburgerin Laura Strehmel mit Zorro Z folgten auf Platz zwei und drei. Viel Abstand legten auch Johanna Beckmann und der sechs Jahre alte Painted Red ZR zwischen sich und die “Verfolger”: 61, 39 Sekunden zeigte die Uhr an. Der zweitplatzierte Jordi Sander (Bad Segeberg) und die Holsteiner Stute Naomi kamen nach 64,70 Sekunden ins Ziel. Die nächste Aufgabe in der Youngster Tour wartet bereits am Freitag auf die jungen Pferde.

 

Ab 13.45 Uhr findet die Qualifikation zum Großen Preis von Redentin statt, der am Sonntag den Schlusspunkt unter vier internationale Turniertage setzt. Der Eintritt zum CSI Hof Redentin ist frei.

 

Ergebnisübersicht Ostsee Trophy

08 CSIYH – 1. Qualifikation f. 6-jhr. Pferde, Preis der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest

1. Johanna Beckmann (Syke) auf Painted Red ZR 0.00/ 61,39

2. Jordi Sander (Bad Segeberg) auf Naomi 0.00/ 64.70

3. Enrico Süssenbach (Isernhagen) auf Eddie 0.00/ 64,71

4. Jana Fink (Warendorf) auf Cornetina-Fly 0.00/ 65,22

5. Felix Haßmann (Lienen) auf Costako Blue PS Z 0.00/ 66,24

6. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen) auf IB Candy Crush 0.00/ 66,50

28 Springprf. Kl. A* (90cm), Ikonic Saddlery Tour

Abt. I

1. Emma Schomann (RFV Blowatz) auf Bonny 0.00/ 49,16

2. Riu Xin Huang (Taipeh) auf Caramella 0.00/ 50,87

3. Frieda Zopff (RV Ostseeküste Steffenshagen) auf Duke Dynamite 0.00/ 51,59

4. Paulina Strowicki (RC Anhalt-Dessau) auf Sun Dokan 0.00/ 52,84

5. Jette von Rahden (RSC Hohen Wieschendorf) auf Felicity 0.00/ 54,70
6. Elisa Schröter (Eldena) auf Kleine Diva 0.00/ 54,80


Abt. II

1. Maxi Marlene Maaß (RFV Gadebusch) auf Caspar 0.00/ 49,54

2. Frieda Zopff (RF Ostseeküste Steffenshagen) auf Namika 0.00/ 51.40

3. Anna Schwierz (RV Beestwind) auf Diesel`s Diamond 0.00/ 52,39

4. Annika Schmidt (RV Seyda) auf Canterbury S 0.00/ 53,56

5. Mara Maciej (SRV Dummerstorf-Rostock) auf Conjana 0.00/ 54,75

6. Lisa Jöhnk (RSV Kirch-Mummendorf) auf Quentino Red 0.00/ 55,02


31 Stilspringprf. Kl. E (80cm), Preis der Hufpflege und Klebebeschlag Stefan Pannwitt

1. Elaine Kolander (RSV Kirch-Mummendorf) auf Anna Note 8,2

2. Helena Ebel (RFV Eldena) auf DSP Calotta G 8,1

3. Mia Mende (RV Seyda) auf Balu 8,0

4. Caroline Fiona Willwohl ((Pferde SG Hof Nordpol) 7,8

5. Elisa Schröter (RV Eldena) Kleine Diva 7,7

5. Sarah-Sophie Gödde (RV Pferdepark Crivitz) auf San Salvador 7,7

 

32 Stilspring-WB ohne erlaubte Zeit (50cm), Preis der Hufpflege und Klebebeschlag Stefan Pannwitt

1. Sarah-Sophie Gödde (RV Pferdepark Crivitz) auf San Salvador 8,2

2.Zoey Agarius (RFV Crivitz) auf Quito 8,1

3. Nina Sophie Lüders (PSV Schmadebeck) auf Ellen 8,0

4. Johanna Lönnies (RF Hofgut Redentiner Mühle) auf Lennon B 7,8

5. Paula Heitzmann (PSFV Süseler Baum) auf Prinz 7,7

6. Sophie Adelhöfer ((RV Hofgut Redentiner Mühle) auf Little Cimba 7,5

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Emma Schomann und Bonny haben die erste “Runde” in der Ikonic Saddlery Tour auf dem Hofgut Redentin gewonnen. (Foto: Denise Körting)
Emma Schomann und Bonny haben die erste “Runde” in der Ikonic Saddlery Tour auf dem Hofgut Redentin gewonnen. (Foto: Denise Körting)

6. August 2026: Die erste Prüfung der Youngster Tour beim CSI Hof Redentin hat sich Kathrin Müller aus Wickede mit der sieben Jahre alten Piu Bella Cosa gesichert.
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Begeisterung für Fahrsport, Dressur und Springen pur – das Oldenburger Landesturnier

Begeisterung für Fahrsport, Dressur und Springen pur - das Oldenburger Landesturnier

(Rastede) Der Samstag in Rastede hatte es in sich – 33 Vierspänner im Schlosspark, ziemlich flott unterwegs und so rasant wir möglich durch sieben Hindernisse – die spektakulärste Prüfung des CAIO Rastede zog magisch Publikum an, während auf dem Springplatz um Championate geritten wurde und im Dressurviereck Entscheidungen fielen. Nach sieben Kilometern und sieben Hindernissen kam Bewegung in den Zwischenstand: Belgiens Weltcupsieger Dries Degriieck führt nach zwei Teilprüfungen vor Anna Sandmann aus Lähden und Weltmeister Boyd Exell (Australien).

 

Enttäuschend verlief die zweite Prüfung auch für Christoph Sandmann und Anna Mareike Meier (Negernbötel), die beide unterhalb ihrer Möglichkeiten blieben. “Es ist schon mein Anspruch, vorn dabei zu sein und die bestmögliche Leistung abzuliefern”, so Sandmann, der nicht mal Fehler kassierte, aber dreimal in den engen Hindernissen “Schleifen” drehen musste. Auch Meier fand nicht viel Gefallen an den Kursen und wurde nur 23.. Für die deutschen Fahrer/innen geht es in dieser Woche auch um die Startplätze für die Weltmeisterschaften in Aachen. Der deutsche Aktivensprecher Rene Poensgen konnte sich am Samstag mit Platz elf im Marathon auch in der Gesamtwertung auf Platz 16 verbessern. Die Führung ist das deutsche Aufgebot allerdings “los”.  Stattdessen zogen die Belgier dank des Sieges von Tom Stokmanns  und des dritten Platzes von Dries Degrieck im Marathon in die Pole Position vor Australien und den Niederlanden.

 

Die Hindernisreihe auf der denkmalgeschützten Wiese des Schlossparks  – dort warteten fünf Hinderniskomplexe auf jedes Gespann, säumten dicht an dicht hunderte Schaulustige, begleiteten Fahrer und Pferde mit Applaus und lautem Jubel und machten aus dem Nationenpreis ein Happening. Das setzte sich auch am Abend bei der Siegerehrung im Hauptstadion fort. Dort gab es Riesenapplaus von der voll besetzten Tribüne für die besten acht Fahrer des Marathons. Und auch die Fahrer/innen selbst geizen nicht mit Komplimenten und lobten die umsichtige Organisation und die Abläufe des CAIO in Rastede.

 

Rasteder Reitpferdechampionat – Oldenburg und dreimal Hannover vorn

Dicht beieinander rangieren die drei und vier Jahre alten Pferde im Rasteder Reitpferdechampionat: Schon die Qualifikation versprach ein in der Qualität sehr ordentliches Championat. das Finale sah dann Friederike Reins (Holdorf9 mit der Oldenburger Stute Black Brianna S von Bon Courage vorn. Mit 8,3 verließ die Rappstute das Dressurviereck und verwies damit gleich drei Hannoveraner auf die Plätze. Genutzt hatten das offen ausgeschriebene Championat Kira Goernes-Ripphoff (Sandbostel) mit der Asgard`s Ibiza-Tochter Iva Bella R (8,2), Hermann Burger (Menslage) mit Einer wie Keiner B und Eike Bewerungen (Jade) mit dem Bon Vivaldi-nachkommen Be Gold. Die Qualifikation hatte Bewerungen mit dem Fuchswallach gewinnen können.

 

Einer kam, ritt und gewann souverän die Intermediaire II. Mannschafts-Olympiasieger Frederic Wandres hatte den neun Jahre alten Oldenburger Fuchs Imo Pectore mit nach Rastede gebracht. Kurzfristig hatte Wandres noch nachgenannt und die Entscheidung war goldrichtig, denn die Vorstellung der Kaderreiters mit dem Asgard`s Ibiza-Nachkommen wurde mit 74, 561 Prozent belohnt. dahinter reihte sich David Leßnig (Menslage) ein, der neben der zweitplatzierten Hannoveraner Stute Movie Star auch noch die Westfalen-Stute Miller L dabei hatte und einen fünften Platz zusätzlich verzeichnen konnte.

 

Und schon wieder Harm Lahde…

Er hat eindeutig einen “Lauf” in Rastede: harm Lahde aus Königsluther holte sich mit Kingston de l` Eau noch einen weiteren Triumph in einem schweren Springen des 77. Oldenburger Landesturniers. Der 39-jährige gewann den Preis der Oldenburgischen Landesbank und dürfte sich das Wochenende wohl rot im Jahreskalender markieren, denn “es läuft” einfach für den Profi. Mit Hendrik Sosath (Lemwerder) folgte ein “Oldenburger” auf Rang zwei mit der OS-Stute Lady Carolina aus familieneigener Zucht auf dem zweiten Rang.

 

Einen besonderen Erfolg verbuchte eine Züchterin, deren Namen man in ganz Europa kennt. Madeleine Winter-Schulze aus Wedemark ist die größte Mäzenin und Förderin des Pferdesports in Deutschland und auch als Züchterin erfolgreich. Mit dem von ihr gezogenen Zafiro von Zinedine-Argelith Stakkato gewann der Ire Ciaran Nallon das Championat der fünfjährigen Springpferde im Preis der NordWest-Mediengruppe. Zwei Umläufe absolvierten die Springpferde, Zafiro hinterließ den besten Eindruck.

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Rangiert in der Gesamtwertung auf Platz zwei beim CAIO - Anna Sandmann ist die beste Deutsche Fahrerin in Rastede. (Foto: LoK)
Rangiert in der Gesamtwertung auf Platz zwei beim CAIO - Anna Sandmann ist die beste Deutsche Fahrerin in Rastede. (Foto: LoK)
Weltcupsieger Dries Degrieck fuhr nicht mit zuviel Risiko im Marathon und kletterte auf Rang eins nach zwei von drei Teilprüfungen in Rastede. (Foto: BM)
Weltcupsieger Dries Degrieck fuhr nicht mit zuviel Risiko im Marathon und kletterte auf Rang eins nach zwei von drei Teilprüfungen in Rastede. (Foto: BM)

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Finale gewonnen – Katrin Eckermann und Forfly sorgen für Familienerfolg

Finale gewonnen - Katrin Eckermann und Forfly sorgen für Familienerfolg

(Goch) Das sie schnell reiten kann, ist bekannt, dass sie Pferde ausbilden kann auch und erneut hat Katrin Eckermann aus Kranenburg einen Familienerfolg “gelandet” mit dem Sieg für Forfly im Finale der sechs Jahre jungen Springpferde beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters. Züchter und Besitzer des Westfälischen Hengstes von For the Future-Vivan van de Heffinck ist Katrins Vater Otmar Eckermann. Da gratulierte Katrin Eckermanns Ausbilder Holger Hetzel, der gemeinsam mit der Frankonia Eurobau AG Sponsor der Finalprüfung in Goch war, besonders gern.

 

Es ist keineswegs das erste Mal, dass die Familie Eckermann in Sport und Zucht gleichermaßen erfolgreich ist. Allerdings ist erfolgreiche Pferdezucht eine immer teurere Angelegenheit geworden. Finalprüfungen, die so hoch dotiert sind wie beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters – insgesamt mit 200.000 Euro in den drei Altersklassen – sind dann eine höchst attraktive Option für Züchter und Aktive. Und auch der zweite Platz ging an eine Amazone, an Philine Ahlmann aus dem schleswig-holsteinischen Reher, die den OS-Wallach Chacco Minelli von Chacco-Blue-Fortinbras durch das Finale pilotierte. Besitzer des braunen Wallachs ist Vater Dirk Ahlmann, als Züchter firmiert die Rothenberger im Gestüt Erlenhof AG. Über den dritten Platz durfte sich die Holsteiner Hengsthaltung GmbH freuen, die den Verbandshengst Union City v. United Way-Connor mit Lucas Wenz nach Goch geschickt hatte. Züchter ist Alf Bartholomaeus.

 

Die erste von drei Finalprüfungen auf der Reitanlage in Goch war mit 43 teilnehmenden Paaren überaus gut frequentiert. Noch mehr Reiter/innen gab es wie am Vortag in der Qualifikation der sieben- und achtjährigen Pferde – 119 Paare gingen in die klassische Springprüfung Kl. S*, Preis der Nybor Pferde GmbH & Co. KG. Und auch dort stand der Name Katrin Eckermann ganz oben auf der Ergebnisliste. Mit der Hannoveraner Stute Chacoona Cat gewann die 36-jährige Reiterin erneut eine Qualifikation zum Finale, gefolgt von Cyperns Alexa Stais mit Chacord GB, die der Schockemöhle Pferdehaltung gehört. Platz drei sicherte sich Europameister Richard Vogel mit Quelle Mademoiselle, ebenfalls eine Hannoveraner Stute.

 

In den Fokus rücken nun die Finalprüfungen der fünf Jahre alten Pferde und der sieben- und achtjährigen Pferde. Das erste Finale beginnt um 10 Uhr für die Fünfjährigen. Danach geht es in der Großen Tour in eine Springprüfung Kl. S auf Zwei-Sterne-Niveau mit Stechen und dann folgt das Finale der sieben und acht Jahre alten Pferde ab 15.30 Uhr.

 

Ergebnisübersicht Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

 

06 Springprüfung Kl. M** m. St. (135cm) 6-jh. Pferde, Preis der Fa. Hetzel Horses GmbH & Frankonia Eurobau AG

1.  Katrin Eckermann (Kranenburg) auf Forfly 0.00/ 54,42

2. Pheline Ahlmann (Reher) auf Chacco Minelli 0.00/ 56,44

3. Lucas Wenz (Elmshorn) auf Union City 4.00/ 48,29

4. Alexander Schill (Ichenheim) auf Hardy 4.00/ 51,32

5. Jana Fink (Sassenberg) auf Arcassio FRH 4.00/ 54,19

6. Hilke Wohlgemuth (Bevern) auf Dobble T 4.00/ 55,45

 

09 Springprüfung Kl. S* (140cm) 7 + 8-jhr. Pferde, Preis der Nybor Pferde GmbH & Co. KG

1.  Katrin Eckermann (Kranenburg) auf Chacoona Cat 0.00/ 63,68

2. Alexa Stais (Mühlen/ CYP) auf Charcor GB 0.00/ 65,47

3. Richard Vogel (Bensheim) auf Quelle Mademoiselle 0.00/ 66,25

4. Gerrit Nieberg (Münster) auf Duke 0.00/ 66,82

5. Birgit Gärtner-Döllner (AUT) auf Chjesternov OLD 0.00/ 67,98

6. Hendrik Dowe (Heiden) auf Unglaublich 0.00/ 68,61

 

07 Springprüfung Kl. M* 125cm, 6-jhr. Pferde Preis der Fa. Michael Rauh Pferdetransporter, Trostprüfung

1. Lars Volmer (Legden) auf Holy Bvier 0.00/ 66,54

2. Fritz Ophey (Driesen-Asperden) auf Dalido 0.00/ 66,69

3. Marc Boes (BEL) auf Bonny HP Z 0.00/ 67,16

4. Gerben Morsink (NED) auf Ducati Z 0.00/ 67,24

5. Helena Hackländer (Wermelskirchen) auf United du Rouet MW 0.00/ 71,36

6. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen) auf IB Candy Crush 0.00/ 72,08

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Doppelerfolg für Katrin Eckermann - mit Forfly aus familieneigener Zucht und Besitz das Finale der Sechsjährigen gewonnen und mit Chacoona Cat die Qualifikation zum Finale der älteren Pferde. (Foto: Lenie Minten)
Doppelerfolg für Katrin Eckermann - mit Forfly aus familieneigener Zucht und Besitz das Finale der Sechsjährigen gewonnen und mit Chacoona Cat die Qualifikation zum Finale der älteren Pferde. (Foto: Lenie Minten)
25. Juli 2026: Das erste Finale des Young Horse Masters hat Katrin Eckermann mit Forfly aus der Zucht und dem Besitz von Otmar Eckermann gewonnen.
(Video:
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Ein Vogel-Erfolg kommt selten allein – ein Morsink ist manchmal schneller

Ein Vogel-Erfolg kommt selten allein - ein Morsink ist manchmal schneller

(Goch) Zaubern kann er nicht, fliegen auch nicht, aber er weiß was er will: Europameister Richard Vogel hat beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters in Goch mit dem fünf Jahre alten Hengst Maroon die Qualifikation zum Finale der fünf Jahre alten Springpferde gewonnen. Nach dem Sieg in der Großen Tour am ersten Turniertag macht der Springreiter genau dort weiter wo er am Donnerstag aufgehört hat. Seine Kollegin Katrin Eckermann – bestens vertraut mit der Anlage von Gastgeber Holger Hetzel – setzte mit der acht Jahre alten Chacoona Cat die Bestmarke bei den sieben- und achtjährigen Pferden. Und am Ende des Tages war es der Niederländer Gerben Morsink, der noch ein bisschen schneller war als Richard Vogel.

 

Kurz vor den Weltmeisterschaften in Aachen und den Bundeschampionaten in Warendorf erzeugt Gochs hochdotiertes Nachwuchspferde-Event große Aufmerksamkeit und wird genauestens verfolgt. Mit 125 Starter/innen geriet der Auftakt für die 7- und 8-jährigen Pferde geradezu rekordverdächtig und nicht nur das. “Außergewöhnlich hohe Qualität” attestierten Besucher den Pferden, die beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters an den Start gehen.

 

Hinter Eckermann/ Chacoona Cat on Chacoon Blue folgte erneut Richard Vogel, diesmal mit United Call JPS. Der Wallach hat Vogels EM- und Olympiapferd United Touch S als Vater und stammt auch aus der Zucht von dessen Züchter und Besitzer Julius Peter Sinnack. In der Großen Tour konnte Vogel mit der United Touch-Tochter Upsala JPS Platz zwei erobern und auch noch den dritten Rang mit Quizas van Hulsbos. Lediglich der Niederländer Gerben Morsink und Corthago Z waren schneller als der WM-Kandidat aus Bensheim. Sowohl Katrin Eckermann, als auch Vogel haben eine Reihe vielversprechender Nachwuchspferde für Europas höchstdotiertes Nachwuchspferde-Turnier mit nach Goch gebracht.

 

Den ersten Tageserfolg verbuchte in Goch Fabienne Graefe (Ober-Castrop) mit der sechs Jahre alten Dinken-Tochter Dalwinny aus der Zucht von Timm Peters, die in zügigen 68,65 Sekunden einen sicheren Sieg produzierte – immerhin gute vier Sekunden schneller als das zweitplatzierte Paar. Für Dalwinny + Co. geht es am Samstag bereits in das mit 50.000 Euro dotierte Finale der sechs Jahre alten Springpferde., das in einer Springprüfung Kl. M** mit Stechen ausgetragen wird.

 

Ergebnisübersicht Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

8. Springprüfung Kl.S* 140cm 7+8j., Preis der Firma Metamedicum, Essen

1. Katrin Eckermann (Kranenburg ) auf Chacoona Cat 0.00 / 64.01 (P)

2. Richard Vogel (Bensheim) auf United Call JPS 0.00 / 68.93 (P)

3. Eric ten Cate (TA Geesteren) auf Nandorado JJ 0.00 / 69.51 (P)

4. Liam Broich (Nettetal ) auf Aston Martin DW Z 0.00 / 69.87 (P)

5. Richard Vogel (Bensheim ) auf Diatasio 0.00 / 69.92 (P)

6. Alexander Schill (Neuried ) auf Clarimero 0.00 / 70.42 (P)

2. Springpferdeprüfung Kl.M* m.Clear-Round Modus 120cm 5j., Preis der Firma Eldorado Sporthorses, Huissen (NL)

1. Richard Vogel (Bensheim ) auf Maroon 11 0.00 / 76.39 / 9.00

1. Arne van Heel (Tangstedt / NED) auf Kantato 0.00 / 81.16 / 8.80

2. Marcel Scherenberg (Wuppertal  ) auf Collien 15 0.00 / 74.27 / 8.50

2. Zoï Snels (NED) auf Vegas van’t Koningsbos WS 0.00 / 79.96 / 8.50

3. Zoï Snels auf Here I Am WS 0.00 / 81.26 / 8.40

3. Richard Vogel (Bensheim ) auf Fleur’s Indie 0.00 / 73.02 / 8.40

4. Tobias Thoenes (Goch ) auf Blockbuster II 0.00 / 79.27 / 8.30

4. Alexa Stais (Steinfeld / CYP) auf Olesko OLD 0.00 / 78.70 / 8.30

5. Jeroen Blomen (NED) auf Allesandro ter Wilgen 0.00 / 82.11 / 8.20

5. Alexander Schill (Neuried ) auf Quigley 7 0.00 / 80.63 / 8.20

6. Joana Westers (Emsdetten ) auf El Shaarawi 0.00 / 76.94 / 8.10

6. Hendrik Dowe (Heiden ) auf Comtesse du Rouet 0.00 / 80.56 / 8.10

5. Springprüfung Kl.M** 135cm 6j., Preis der Firma MPU West, Issum

1. Fabienne Graefe (Dortmund ) auf Dalwhinny 3 0.00 / 68.65

1. Hilke Wohlgemuth (Uslar) auf Dobble T 0.00 / 70.99

1. Kai Terhoeven-Urselmans (Uedem ) auf Liza May 0.00 / 72.14

2. Vivian Martin (Cloppenburg ) auf Hispano 11 0.00 / 72.93

2. Kira Gremme (Greven ) auf Checkness 0.00 / 73.19

2. Lucas Wenz (Sersheim ) auf Union City 0.00 / 73.25

3. Nojus Chmieliauskas (Goch / LTU) auf Adommelee 0.00 / 73.59

3. Harrie Wiering auf Palino 0.00 / 74.12

3. Katrin Eckermann (Kranenburg ) auf Coco Casca EST 0.00 / 74.16

4. Mario Maintz (Altenberge ) auf Clothilde 4 0.00 / 74.26

4. Bart Bles (SWE) auf Ultravd Bosakkerhoeve 0.00 / 74.28

4. Katrin Eckermann (Kranenburg ) auf Electra 85 0.00 / 74.61

5. Stephan Naber (Drensteinfurt ) auf Charliee Peanut Blue NH 0.00 / 74.68

5. Jeroen Blomen auf Concetta 0.00 / 75.27

5. Richard Vogel (Bensheim ) auf Cadeau de la Viva 0.00 / 75.29

6. Katrin Eckermann (Kranenburg ) auf Forfly 0.00 / 75.40

6. Pheline Ahlmann (Reher ) auf Chacco Minelli 0.00 / 76.20

6. Fritz Ophey (Emmerich am Rhein ) auf Dalido 10 0.00 / 76.51

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Der Niederländer Gerben Morsink setzte in der Großen Tour in Goch eine Bestmarke noch vor Richard Vogel, der einen weiteren Erfolgstag verbuchte. (Foto: Frederike Markett)
Der Niederländer Gerben Morsink setzte in der Großen Tour in Goch eine Bestmarke noch vor Richard Vogel, der einen weiteren Erfolgstag verbuchte. (Foto: Frederike Markett)

24. Juli 2026: Aufgetrumpft haben Katrin Eckermann und Chacoona Cat vor 125 Mitbewerbern in der Youngster-Tour der seiben und acht Jahre alten Pferde beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters.
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Europameister gewinnt gleich zweimal beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

Europameister gewinnt gleich zweimal beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

(Goch) Er kann schnell und effizient reiten – Europameister Richard Vogel (Marburg) hat sich zum Auftakt des Tiemeyer x Hetzel Young Horse masters zwei Siege in den drei Prüfungen des Tages gesichert. Sowohl in der Großen Tour, als auch bei der ersten Prüfung für die sechs Jahre jungen Springpferde glänzte der 29-jährige, gebürtige Baden-Württemberger. In beiden Fällen spielte das C eine Rolle.

 

Mit dem sechs Jahre jungen Holsteiner Wallach Capocino von Cornet`s Caprice-Quiwi Dream aus der Zucht von Carsten Lauck und dem Besitz seines Sohnes Malte (Pinneberg) gewann Richard Vogel die Springpferdeprüfung Kl. M** in fehlerfreien 66,48 Sekunden. Da dürften in Schleswig-Holstein beim Züchter und dem Besitzer schon mal die Augen geleuchtet haben…

 

Zuvor gelang Vogel in der Großen Tour bereits ein Erfolg vor 66 Mitbewerber/innen, denn mit dem Holsteiner Hengst cardentos war der Europameister im klassischen S*-Springen der Schnellste – wie so oft – in 61,90 Sekunden. Und auch Cardentos hat das Licht der Welt in Schleswig-Holstein erblickt. Der stets sehr mitteilsame Hengst stammt aus der Zucht und dem Besitz der Witt Pferdezucht GmbH und ist neun Jahre alt und hat bereits in den USA im Frühjahr für Furore gesorgt. In der gleichen Prüfung platzierte Vogel auch den belgischen Warmblutwallach Quizas van’ t Hulsbos auf Platz sechs.

 

Die ersten Sieger des bereits sehr gut besuchten Turniertages auf der Reitanlage Hetzel in Goch waren gleich 45 Kandidaten. Der Auftakt für die jüngsten Masters-Pferde wurde im Clear-Round-Modus ausgetragen. Soll heißen – fehlerfreie Runden wurden gleichermaßen belohnt. Und auch dort fiel Richard Vogel mit einem Hengst auf: dem Hannoveraner Elton von Emerald van`t Ruytershof-Ludwig von Bayern, den Jens Löhden gezüchtet hat und der  Richard Vogel und David Will gehört.

 

Am Freitag stehen zunächst die sechs Jahre alten Springpferde im Fokus, gefolgt von der zweiten Prüfung der ein Jahr jüngeren Pferde, bevor in einem S*-Springen die sieben und acht Jahre alten Pferde erstmals beim Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters antreten. Ziel ist in allen Altersklassen das Finale und das ist jeweils hoch dotiert. Allein das Finale der sieben- und achtjährigen Pferde mit 100.000 Euro. 

 

Ergebnisübersicht Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters

12 Springprüfung Kl. S* 140cm, Preis vom VDL Stud, Beats (NL)

1. Richard Vogel (Marburg) auf Cardentos 0.00/ 61,90

2. Marc Bettinger (Wickrath) auf Goldrush PR 0.00/ 62,82

3. Laurens Houben (Goch/ BEL) auf Hot Stuff EP 0.00/ 63,56

4. Katrin Eckermann (Kranenburg) Cornilio 0.00/ 63,83

5. Hannes Ahlmann (Reher) auf Flaubert du Busson 0.00/ 0.00/ 66,21

6. Richard Vogel (Marburg) auf Quizas van`t Hulsbos 0.00/ 66,73

 

04 Springprüfung Kl. M** 130 cm, 6-jhr. Pferde, Preis der Pferdeklinik Dr. Marc Cronau

1. Richard Vogel (Marburg) auf Capocino 0.00/ 66,48

2. Jana Fink (Sassenberg) auf Conetina-Fly 0.00/ 70,45

3, Lucas Wenz (Elmshorn) auf Union City 0.00/ 74,46

4. Nojus Chmieliauskas (LTU) auf Adommelee 0.00 75,44

5. Sönke Fallenberg (Wessenhorst) auf Cocktail TF 0.00/ 76,14

6. Alexander Schill (Ichenheim) auf Hardy 0.00/ 76,44

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Ansturm der Schaulustigen schon am ersten Tag des prestigeträchtigen Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters. (Foto: A. Lehmeyer)
Ansturm der Schaulustigen schon am ersten Tag des prestigeträchtigen Tiemeyer x Hetzel Young Horse Masters. (Foto: A. Lehmeyer)

23. Juli 2026: Integriert ins Young Horse Masters - eine Große Tour und die hat am Donnerstag Europameister Richard Vogel flugs mit dem Holsteiner Cardentos gewonnen. (Video: ‪@ClipMyHorseTVDeutschland‬ )

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Oldenburger Landesturnier – “Ich reite viel lieber auf Gras…”

Oldenburger Landesturnier - “Ich reite viel lieber auf Gras…”

(Rastede)  Oldenburgs 77. Landesturnier hat buchstäblich “Fahrt aufgenommen” und lockte bereits zum Auftakt am Mittwoch und Donnerstag etliche Schaulustige auf den idyllischen Turnierplatz am Schlosspark. Hauptanziehungspunkte waren der große Rasenplatz und die Dressurarena. Für die Vierspänner, die in Rastede nur gut drei Wochen vor den Weltmeisterschaften zum Nationenpreis antreten hat der Prüfungsreigen am Donnerstagabend mit der ersten Teilprüfung Dressur begonnen.

 

Für die ersten Schlagzeilen sorgte der Nationenpreisreiter Harm Lahde (Königslutter), der genauso wie der Vierte des Weltcup-Finals Springen, Rene Dittmer (Stade) zum ersten Mal beim 77. Oldenburger Landesturnier in Rastede an den Start geht. Lahde gewann mit Kingston de l`eau und Echo van Spalbeek Z die beiden ersten S-Springen des Turniers. “Von mir aus kann das so weitergehen”, kommentierte der 39-jährige Springreiter trocken seine Eindrücke. Großes Lob gab es von beiden Premierengästen für den Springplatz. Dittmer: “Ich war sonst als Zuschauer hier, jetzt zum ersten Mal zum Reiten und die Bedingungen sind vom Feinsten – gerade auf so einem großen Grasplatz. Die Pferde können viel lernen.”

 

Auch Harm Lahde schätzt die Springarena mit dem gepflegten Grasboden. “Ich bin auch ein Reiter, der super-super gern auf Gras reitet. Ich finde es einfach wichtig, einen natürlichen Boden zu haben. Zuhause versuchen wir mal auf der Wiese zu reiten, auf der Straße – egal was, um unterschiedliche Untergründe zu haben. Auf Rasen springen meine Pferde `alle durch die Bank weg´ besser”, hat der Springsportprofi beobachtet.

 

Erste Entscheidungen in der Dressur – prominenter Zuwachs

Dicht umlagert war im Schlosspark das Dressurviereck am Waldrand, denn dort fielen bereits erste Entscheidungen für die Landesmeisterschaften. Die für den RV Oldenburger Münsterland startende US-Amerikanerin Brandi Roenick gewann mit Tilda PS (v. Top Gear) die Dressurprüfung Kl. M und damit die 1. Wertung Dressur Ländl. Reiter. Madlen Wegmann (RV Vechta) setzte sich in der ersten Wertung Jugend in einer Dressurprüfung Kl. M mit dem DSP-Wallach Bonito MZ an die Spitze. Eines der Glanzlichter in der Dressur wird am Freitag ab 13.30 Uhr die Dressurpferdeprüfung Kl. S, und damit auch die Qualifikation zum Bundeschampionat der sieben Jahre alten Dressurpferde im Preis der Firma Fineisen Steuerberatung sein. Kurz vor Beginn des Turniers traf noch eine prominente Nachnennung ein. In Rastede dürfen sich Dressurfans nun auf den Mannschafts-Olympiasieger Frederic Wandres aus Hagen a.T.W. freuen.

 

CAIO Rastede hat begonnen – Marathon am Samstag ab 11. 30 Uhr

Am Abend hat “endlich” wie es ein Zuschauer formulierte, das internationale Highlight des 77. Oldenburger Landesturniers begonnen –  der Nationenpreis der Vierspänner. Mit dabei sind alle Titelträger: Weltmeister Boyd Exell, in den Niederlanden lebend, Europameister Bram Chardon (NED) und Vize-Europameister Christoph Sandmann aus Lähden, sowie der aktuelle Weltcupsieger Dries Degrieck (BEL). Mit Sandmann, Tochter Anna Sandmann und Anna Mareike Harm (Negernbötel) sind zudem die Top-Drei der Deutschen Meisterschaften in Greven dabei.

 

Bis zum ersten Dressurstart wurde auf den denkmalgeschützten Flächen, die zentral fünf der sieben Hindernisse des Marathons birgt, noch fleissig auf den Warm-Up-Plätzen gearbeitet und Hindernisse zu Fuß ergründet. In Gummistiefeln sah man Fahrer und Grooms durch die Wasserflächen waten oder über den besten Weg grübeln.

 

Die spektakuläre zweite Teilprüfung, der Marathon am Samstag, hat eine neue Startzeit. Um 11. 30 Uhr beginnt die Prüfung, die sieben Hindernisse enthält. Gestartet wird im Sieben-Minuten-Takt und Zuschauer/innen können den Großteil der Hindernisse direkt auf dem Turniergelände verfolgen.

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Gewann gleich zwei S-Springen in Rastede - Harm Lahde, Nationenpreisreiter aus Königslutter, mit Kingston de lèau und Echo van Spalbeek Z. (Foto: BM)
Gewann gleich zwei S-Springen in Rastede - Harm Lahde, Nationenpreisreiter aus Königslutter, mit Kingston de lèau und Echo van Spalbeek Z. (Foto: BM)
Trainingssession für die Vierspänner. Vor dem Dressurauftakt nutze auch Weltmeister Boyd Exell (AUS) Rastedes Trainingsviereck zur Vorbereitung. (Foto: BM)
Trainingssession für die Vierspänner. Vor dem Dressurauftakt nutze auch Weltmeister Boyd Exell (AUS) Rastedes Trainingsviereck zur Vorbereitung. (Foto: BM)

23. Juli 2026: Erster Start beim Oldenburger Landesturnier in Rastede und gleich doppelt erfolgreich - Nationenpreisreiter Harm Lahde aus Königslutter hat gleich beide S-Springen des zweiten Turniertages mit Kingston de l`eau und mit Echo van Spalbeek Z gewonnen. Und empfiehlt u.a. den Nationenpreis Vierspänner in Rastede.... Video: BM

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